Landgericht Potsdam – 29.01.2018

Horst Mahler, Anton Saefkow-Allee 22 in Brandenburg.

Am 29.Januar 2018 an das
Landgericht Potsdam
Jägerallee 10-12
14469 Potsdam.

In Sachen Horst Mahler –

24 KLs 12/14
24 KLs 1/16
24 KLs 9/16
24 KLs 22/17
24 KLs 23/17
24 KLs 25/17

Bezüglich aller vorstehend bezeichneten Verfahren, beantrage ich die Zurückweisung der Anträge der Staatsanwaltschaft Cottbus auf Zulassung der Anklagen mangels Tatverdacht.

Hilfsweise.

Das Gutachten eines Sachverständigen für die Deutsche Idealistische Philosophie – speziell für das System der Wissenschaft des Geistes, des Philosophen Georg Wilhem Friedrich H e g e l – einzuholen.

Zur Begründung nehme ich Bezug auf meine Schutzschrift im Verfahren 24 KLs 12/14 vom 18. Mai 2014. Ergänzend trage ich vor:

Dreh- und Angelpunkt aller Anklagen, ist die Wertung meiner diversen Schriften als „Hetze gegen die Judenheit“ .

Der Sachverständige wird zur Überzeugung des Gerichts darlegen, daß diese Deutung gegen die Denkgesetze verstößt und der intentionale Gehalt der Schriften auf die Überwindung des Hasses gegen die Judenheit zielt.
Dem Sachverständigen mag aufgegeben werden, die folgenden wissenschaftlichen Studien zu berücksichtigen.

1. Michael Fischer „Horst Mahler – Biographische Studie zu Antisemitismus, Antiamerikanismus, und Versuchen deutscher Schuldabwehr“, KIT ,Scientific Publishing, Europäische Kultur- und Ideengeschichte, Studien Band 9, Herausgeber: Bernd Thum, Hans-Peter Schütt, Institut für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Print on Demand;

2. Manuel Seitenbecher, „Mahler, Maschke und Co“ – Rechtes Denken in der 68er- Bewegung?“ Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2013.

Michael Fischer gibt in der Einleitung in Kurzfassung auf den Seiten 5 ff. eine Übersicht, was in zeitgeistlicher Begrifflichkeit unter „Antisemitismus“ verstanden wird. In dieser Bedeutungswelt ist der „moderne Antisemitismus“ die Bereitstellung eines säkularen Erklärungsmodells für das Entstehen und die Widersprüche der modernen Gesellschaft.“ Der Autor spricht von einer „antisemitischen Welterklärung“ ( Seite 5).
Mit einem Hinweis auf Thomas HAURY vertritt Fischer die Auffassung, daß jeglichem Antisemitismus ein “ Vernichtungswunsch“ innewohnt.

Der Sachverständige wird anhand meiner Schriften darlegen, daß meine vielfach dargestellten Gedanken zur „Judenfrage“, dem von Michael Fischer referierten „Antisemitismus – begriff“ nicht entspricht.

Es ist hier nicht Ort, diesen Begriff zu kritisieren, zumal er keinerlei rechtliche Bedeutung für die Auslegung des Paragraphen 130 StgB. hat.

Von Bedeutung ist, daß der die Anklagen zu verantwortenden Staatsanwaltschaft – endlich – aufgegangen ist, daß meine Befassung mit der „Judenfrage“ von der insinuierten „Antisemitischen Welterklärung“ weit weit entfernt ist.

In der Anklage 1950Js 2920/17 vom 17.11.2017 heißt es auf Seite 9:

„Das den Gegenstand des gesonderten Strafverfahrens des Landgerichts Potsdam (24KLs 12/14 1950 Js16905/13) bildende Werk „Das Ende der Wanderschaft“ ist hierdurch (Gemeint ist meine Lektüre von Hegels Werken) maßgeblich geprägt. „

Der Sachverständige wird darlegen, daß in der Hegelschen Philosophie Vernunft und Gott Bezeichnungen für Ein und Dasselbe sind; daß Hegels These, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe, für sein System eine zentrale Bedeutung hat und die Weltgeschichte danach der „Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst “ im Sinne eines einheitlichen Entwicklungsprozesses ist.

Dementsprechend ist die Faktizität der Feindschaft gegen die Judenheit, als notwendiges Moment der Selbstentwicklung Gottes zu deuten.

Der Sachverständige wird anhand meiner Schriften zeigen, daß ich mich seit etwa 1997 öffentlich mit der „Judenfrage“ in der Weise befasse, daß ich den Hegelschen Begriff der Versöhnung die notwendig nur aus dem Kampf der Gegensätze resultiert, für diesen Gegenstand konkretisiere.

Das Gutachten wird dem Gericht die Erkenntnis ermöglichen, daß – ausgehend von der Hegelschen Philosophie – die Popularisierung der „Satanischen Verse des Mosaismus“ das notwendige Mittel ist, die Auseinandersetzung um die „Judenfrage“ aus dem Sumpf des rassistischen Ressentiments auf die geistige Ebene zu ziehen, auf der allein das Problem zu lösen ist.

Daß meine Thesen zur „Judenfrage“ genau diese Wirkung erzielen, zeigt die Entwicklung Gilad Atzmons vom Musiker zum Philosophen.
In seinem Essay „Horst Mahler und die Geister der Vergangenheit„, bekennt er,daß seine philosophischen Gedanken über das Wesen des Judentums, maßgeblich von meinen Schriften bestimmt sind. Er schreibt:

„Wenn Wahrheit ausgesprochen wird, manifestiert sich eine plötzliche Wahrnehmung: Erleuchtung – von unseren gedanklichen Fesseln befreit, erkennen wir uns als das, was wir wirklich sind.“

Ein Jude erlebt durch Befassung mit meinen Gedanken, in sich selbst, B e f r e i u n g von g e d a n k l i c h e n F e s s e l n. Wie könnte das als Verhetzung gedacht werden?

Wer – außer mir – hat je nachvollziehbar diese Fesseln benannt und d a d u r c h gesprengt?

Atzmon weiter:

„In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends als ich damit begann, meine philosophischen Gedanken über jüdische Identitätspolitik zu formulieren, kam ich in Berührung mit einer phänomenalen Einsicht.“
„Hitler irrte in dem Glauben, die Juden wären ein Volk. Juden sind eine Ideologie und man kann eine Ideologie nicht töten, indem man Menschen tötet.“
Hier ereignet sich eine weltanschauliche Neuorientierung, die im Verhältnis zur Weltanschauung des historischen Nationalsozialismus „ein Fortschritt des Geistes im Bewusstsein der Freiheit“ (Hegel) ist.

Worin besteht dieser?

„Der Jude“, die Judenheit ist nicht mehr etwas Gegebenes, nicht mehr unerkannte Vorhandenheit („Black Box“), sondern E r s c h e i n u n g: Etwas mit Innenleben, daß bestimmend ist (Wesen). Atzmon nennt dieses Innenleben, das rein im Geistigen vor sich geht „Ideologie“. Hegel nennt es „Geist“, der sich selbst erscheint, indem er „für sich“ ist, das heißt, sich erkennt.

Weiter bei Atzmon:

„Es war Horst Mahler, der Mann, der diese Einsicht formulierte, der mir dabei half, neu zu denken, wer ich war(!), und woher ich kam.“

Das ist eine fulminante Aussage. Atzmon bekennt damit, daß durch „Erleuchtung“ sein J u d e s e i n v e r g a n g e n ist. Genau das ist es was ich meine, wenn ich in meinen „antijüdischen“ Schriften darauf insistiere, daß es mir um die „Erlösung“ der Judenheit gehe.

Die Juden, die an der Vorstellung ihrer Auserwähltheit festhalten (wollen) können gar nicht anders, als darin, einen feindlichen Angriff auf ihre Identität zu sehen. Es i s t, ja ein Angriff auf Dieselbige – nur kein feindlicher.

Weiter bei Atzmon:

„Es war Mahler, neben Anderen, der die Samen der Kritik in mein Denken pflanzte. Horst Mahler gelang es, mit einem einzigen Aphorismus die deutsche und die jüdische Geschichte durch die direkte Betrachtung der Schande zu dekonstruieren, und so die Geschichte von „Unterdrücker“ und „Opfer“, neu zu schreiben.“

Der Ausdruck „Schande“ kann sich in diesem Zusammenhang eigentlich nur auf die „Satanischen Verse des Mosaismus“ beziehen, die ich, nach meiner Erinnerung, zum ersten Male in meinem „Offenen Brief an Daniel Goldhagen“ zusammengestellt hatte (27.Januar 2000).

Atzmon, ein Jude, der nicht mehr Jude sein will, zeigt ein feines Gespür für den Abstand meines Standpunktes in der Judenfrage vom blinden „Antisemitismus“.

Er betont:

„Ich muss an dieser Stelle betonen, daß Mahler eine gnädigere Sicht auf jüdische Identität und „Jüdischkeit“ hat, als die meisten(!) Juden und insbesondere Zionisten. Während Zionisten und selbst die jüdischen sogenannten „Anti“-Zionisten untereinander darin übereinstimmen, daß Jüdischkeit ein unabänderliches Merkmal sei, glaubt Mahler, daß das jüdische Volk sich selbst aus seiner traditionalistischen Befangenheit emanzipieren und ein neues erleuchtetes Bewusstsein erlangen kann.“

Der Sachverständige wird den Verstoß gegen die Denkgesetze aufzeigen, der dem Vorwurf der Volksverhetzung zugrunde liegt. Dieser impliziert die Behauptung, daß ich ein verächtlich machendes W e r t u r t e i l bezüglich des jüdischen Volksgeistes (Judentum) äußere.

Dabei wird ein wesentlicher Unterschied übersehen („Quid pro quo“).

Folgendes Gedankenexperiment deckt den Fehler auf:

  • Wird ein unbescholtener Bürger, der nicht gestohlen hat, als Dieb bezeichnet, so liegt darin eine Herabsetzung der Person.
  • Wird aber eine Person, die gestohlen hat, als Dieb bezeichnet, ist eine Herabsetzung nicht gegeben.
  • Wird gesagt: „Die Person hat gestohlen; aber sie hat es in höherem Auftrag zum Wohle des Bestohlenen getan“ – ist das Werturteil gerechtfertigt, daß die Person s i t t l i c h gehandelt habe.

Diese gedankliche Struktur finden wir im Römerbrief des Apostel Paulus:

„Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde u m E u r e t w i l l e n; aber nach Gottes gnädiger Wahl, sind sie Geliebte um der Väter willen“ (Römer 11,28).

In der Philosophie ist diese Struktur nachweisbar bei Jakob Böhme und Hegel. In der Weltliteratur finden wir sie bei Goethe, im Prolog zum „Faust“.

Es handelt sich dabei um dialektische Gedanken, die dem „natürlichen Ende“, Bewusstsein, nur schwer zugänglich sind.

Die Anklagen verwechseln den Gegenstand mit dem Werturteil über diesen.

Es ist gewiss das „gute Recht“ der Judenheit, jegliche Äußerung über das Wesen des Mosaismus und seiner Wirklichkeit in der Welt, als Volksverhetzung zu verbellen. Es ist aber dieses Interesse der Judenheit, nicht „bei ihrem Namen“ genannt zu werden, kein schützenswertes Rechtsgut.

Wird der „Name des Juden“ „buchstabiert“, mit dem „Alphabet“ seiner Glaubensätze, führt sich der Gedanke, der Name könnte eine Schmähung sein, selbst ad absurdum.

Was die Staatsanwaltschaft mit ihren Anklagen verwirklicht sehen will, ist mir schon einmal in meinem Leben begegnet: In Berlin im Jahre 1962, als in dieser Stadt noch Besatzungsrecht unverhüllt galt. Dieses stellte Kritik an den Besatzungsmächten als „Verunglimpfung“ unter Strafe.

Meine Bekanntschaft mit der Nachkriegsjustiz auf deutschem Boden, geht zurück auf die Tage der „Kuba-Krise“ 1962.

Ich hatte am „Kranzlereck“, in West-Berlin mit Freunden ein Transparent entrollt mit der Aufschrift “ Die Kuba-Krise gefährdet den Weltfrieden!“ Wir wurden prompt von der Polizei ergriffen und „in Gewahrsam“ genommen. Es folgte ein Strafbefehl wegen Verstoßes gegen die BKO Nr.511 (Ein Erlass der Berliner interaliierten Kommandantura). (vgl.Michael Fischer a.a.O. Seite.84)

An die Stelle der BKO Nr.511 als Schutz der Judenheit vor jeglicher Kritik, ist §130 – zwar nicht dem Wortlaut nach, sondern durch die Praxis der Gerichte – getreten. Die Judenheit – vertreten durch den „Zentralrat der Juden in Deutschland“ – gibt ein Zeichen und die Justiz gehorcht.

Zwar ist in meinem Fall das Bestreben der Gerichte unverkennbar, sich der Nötigung zur Rechtsbeugung dadurch zu entziehen, daß sie die Anklagen jahrelang „liegenlassen“. Das aber geht auf meine Kosten. Indem die „schwebenden“ Verfahren als Vorwand herhalten, mir fortgesetzt die bedingte Aussetzung des vollstreckten Strafrestes gemäß § 50StgB. zu versagen.

„Die Dinge bei ihrem Namen nennen“ – das ist der Kernbereich der „kognitiven Kommunikation“. Diese ist das Eigenleben des Geistes, durch das sich der Mensch vom Tier unterscheidet. Es ist das „Allernormalste“ in der Welt, daß die Judenheit als Solche, den Austausch von Erkenntnissen über ihre Wesenheit verbieten will, denn diese ist „das Nein zum Leben der Völker“(Martin Buber). Die prominenteste „Namensnennung“ finden wir in der Gründungsurkunde des christlichen Abendlandes – im Neuen Testament. Jesus selbst kommt darin zu Wort über die an JAHWE festhaltenden Juden. Er nennt sie „Teufelskinder“ (Joh.8,44). Ungewöhnlich grob äußert er sich in seiner Rede an „zu dem Volk und zu seinen Jüngern“ über die Resultate des „Judenmachens“ durch die Schriftgelehrten und Pharisäer:

„Weh Euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Ihr Heuchler, die Ihr Land und Meer durchziehet, damit Ihr einen Judengenossen gewinnet; und wenn er`s geworden ist, machet Ihr aus ihm ein Kind der Hölle. Zwiefältig mehr als Ihr seid!“(Math.23,15).

Schließlich wird in der Offenbarung des Johannes die religiös organisierte Judenheit als „Satans Synagoge“ gekennzeichnet (Offenbarung 3,9).

Der Sachverständige wird zur Überzeugung des Gerichts darlegen, daß ich in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft“ in der Begrifflichkeit der Hegelschen Philosophie die „Judenfrage“ sowie ihre geschichtliche Lösung als l o g i s c h e s Problem e r k en n b a r mache.

Das Thema ist von Jesus im Streitgespräch mit der Führung der Judenheit wie folgt angeschlagen worden:

„Warum versteht Ihr denn meine Sprache nicht? Weil Ihr mein Wort nicht hören könnt! […]Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; darum höret Ihr nicht, denn Ihr seid nicht von Gott. […]wenn ich mich selber ehre, so ist meine Ehre Nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem Ihr sprecht: „Er ist unser Gott“, und kennet ihn nicht; ich aber kenne ihn“ (Joh.8,43 ff.).

Jesus spricht hier von Gott, der sich im Verhältnis zu JAHWE schon als vollkommeneren Geist erfaßt und dieses sein höheres Wesen in einer entsprechend höheren Logik ausspricht, die JAHWE nicht mehr versteht.

Es ist diese Unmöglichkeit des Verstehens der Grund, warum die Judenheit Jesus töten wollte (Joh.8,39).

In genau diesem Zusammenhang spricht es Jesus aus:

„Ihr habt den Teufel zum Vater und nach Eures Vaters Gelüste(!) wollt Ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang (Hegel: Der Verstand tötet). Und steht nicht in der Wahrheit (Kant: Der Verstand kann Gott, die Wahrheit, nicht erkennen.), denn die Wahrheit ist nicht in ihm“ (JAHWE ist nicht Gott).

Nirgends wird es deutlicher ausgesprochen, daß JAHWE selbst, das heißt der Gott der Judenheit, seinem Selbsterhaltungstrieb folgend zum Christusmord entschlossen ist – bis auf den heutigen Tag. Hier ist die Wahrheit des Buberschen Satzes, daß die Judenheit das „Nein zum Leben der Völker“ ist, ausgesprochen.

In Hegel erneuerte sich das Bewusstsein der Sprachinkompatibilität und damit zugleich die Mordlust JAHWES.

In der Gegenwart haben die Kämpfer die biblische Kostümierung abgelegt und stehen sich in wahrhafter Gestalt als Verstand und Vernunft gegenüber.

Obwohl JAHWE der Unsinnliche ist, ist seine Existenz und damit seine Selbsterhaltung notwendig substantiiert in einer menschlichen Gesellung, in den zwölf Stämmen der Hebräer. Es liegt in der Logik ihrer heilsgeschichtlichen Bestimmung, in JAHWES Auftrag die Völker der Schlachtung entgegenzuführen, das sie nicht zu einem bodenständigen Volk reifen konnten. Die Völker sind nur dort wo sie ihren angestammten Wohnsitz haben, anzugreifen. Militärischer Macht entbehrend, war und ist für die Judenheit nicht das Schwert die geeignete Waffe: Vernichtungstat kann nur mit Mitteln bewirkt werden, die von den Opfern in ihrer tödlichen Wirkung nicht durchschaut, gar für „nützliche Dinge“ gehalten werden (das talmudische Prinzip).

Das Christentum als erscheinende Vernunft (Einheit von Gott und Mensch) konnte sich nicht im judaisierten Weltkreis – Rom gehörte dazu – zu seiner wahren Gestalt erheben.
Hegel:

„Es war eine zweite Weltschöpfung, die nach der ersten entstanden ist; die zweite Weltschöpfung ist die, wo der Geist sich erst als Ich = Ich, als Selbstbewußtsein, verstanden hat […] aber diese neue Welt hat […] auch von einem neuen Menschengeschlecht aufgenommen werden müssen, von Barbaren – denn der Barbaren ist es, das Geistige auf eine sinnliche Weise zu nehmen; nordischen Barbaren – denn nur das nordische In-sich-Sein ist das Unmittelbare Prinzip dieses neuen Weltbewußtseins“. (W.19,510)

Offensichtlich hat die Judenheit in der Modalität der Furcht eine Vorahnung, daß der Angriff von nordischen „Barbaren“ ausgehen werde, die im Talmud als das „edomitische Germanien“ (Megilla 6b) bezeichnet werden. Dabei verweist das Adjektiv „edomitische“ auf den „Esausegen“, den die Judenheit so sehr fürchtet. Dieser verheißt den Völkern, daß sie „einmal“ das Joch Jakobs (Israels) „von ihrem Halse“ reißen werden (1.Mose 27,40).

Die Völker, das „Geschlecht Esaus“ heißt auch „Edom“ (1.Mose 36,1).

Max Weber hat Band 3 seiner „Gesammelten Aufsätze zur Religionssoziologie“ (UTB 1490, Mohr und Siebeck, 1988) dem Judentum gewidmet. Er stellt die Frage: „Wie sind die Juden zu einem Pariervolk mit dieser höchst spezifischen Eigenart geworden?“ (Seite 7)

Weber hält „aus Gründen der universalhistorischen Wirkung“ der mosaischen Religion dafür „an einem Angelpunkt der ganzen Kulturentwicklung des Oxidents und Vorderasiatischen Orients“ zu stehen (a.a.O. Seite 7).

Die Judenheit nutzt ihre Machtstellung dazu, einen freien Diskurs über das Wesen des Judentums, insbesondere der mosaischen Religion, und den Inhalt der „Auserwähltheit“ Israels zu verhindern – mit der „Antisemitismuskeule“, die in der Bundesrepublik als Strafunrecht (§130 StgB.) wütet.

Mein, den Gegenstand des Verfahrens bildendes Buch, ist der ausführlichere Versuch, den „Esausegen“ zu realisieren. Eine vielleicht leichter verständliche Skizze dieses Vorhabens habe ich im Jahre 2000 mit meinem „Offenen Brief an Daniel Goldhagen“ vorgelegt. Dieser ist zusammen mit weiteren einschlägigen Texten als Buch mit dem Titel „Guten Tag, Herr Friedmann…“ im Verlag Bright Rainbow, Malmö, in zweiter Auflage erschienen, ISBN 84 – 922725 – 1 – 1).

Ein Exemplar ist dieser Schutzschrift beigefügt. Ich verweise mit Nachdruck auf die Seiten 46 – 84

Horst Mahler

Hallo Gideon Levy

Horst Mahler

Deutsches Reich
06. Februar 2018

Hallo Gideon Levy

Deine Rede vor dem „National Press Club“ (USA) vom 10. April 2015 hat uns – die Deutschen die noch Deutsche sein wollen – erreicht. Diese ist ein Hilferuf der Juden, die nicht mehr Juden sein wollen, an die Welt. Ihnen wird geholfen werden nicht – wie Du hoffst – von dem Präsidenten der USA, oder von der Europäischen Union, sondern von den Völkern indem diese endlich erkennen, was das Wesen der Auserwähltheit des jüdischen Volkes ist. An den „Satanischen Versen des Mosaismus“ werden sie die Judenheit erkennen.

Das Judentum ist „das Nein zum Leben der Völker“ (Martin Buber) – und das Kraft göttlicher Wahl – um der Freiheit des Geistes Willen.

Diese Erkenntnis ist der Heilige Gral der lange gesucht und endlich entdeckt worden ist im reinen Denken der Vernunft.

Wie ist das zu verstehen?

Der Geist ist dann erst frei, wenn er durch nichts bestimmt wird das er nicht Selbst ist (Selbstbestimmung).

Gott findet die Welt nicht vor, wie der Töpfer den Lehm, er bringt sie aus sich hervor als seine Erscheinung für sich selbst. Diese ist ihm der Spiegel, in dem er sich erkennt. Er erlangt sein Wissen von sich selbst indem er an seinem Spiegelbild unterscheidet was Er i s t und was er n i c h t s e i n w i l l .

Es war ein jüdischer Denker, Benedict de Spinoza der den Satz gefunden hat: „Jede Bestimmtheit ist Verneinung“ (omnis determinatio est negatio).

Verneinung ist Beziehung auf Anderes: Der Weltwirklichkeit als zerstörerische Einwirkung EINES Volkes auf alle ANDEREN Völker. Diese Beziehung ist das Wesen der Judenheit der sich Gott als Jahwe offenbart, der „zornig ist über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen“; und weiter: „Er wird sie zur Schlachtung dahingeben und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blute fließen“ (Jes. 34,2 f.)

Zur Völkerschlachtung bedarf Jahwe der Hände die das Messer führen. Um sein „Eigentumsvolk“ die Hebräer, zu diesem Werk zu befähigen, gibt er ihnen im Talmud den Gedanken ein, daß „nur Juden Menschen seien, Nichtjuden wie das Vieh“ (baba bathra folio 114 b)

Und hast Du in Deinem Vortrag nicht berichtet?:

Es ist die systematische E n t m e n s c h l i c h u n g der Palästinenser die uns Israelis m i t r u h i g e m G e w i s s e n leben läßt. Wenn sie keine Menschen sind wie wir, dann haben wir kein Problem mit den Menschenrechten.“

In der Wiederholung:

Die Vorstellung, Palästinenser seien keine Menschen wie wir, läßt uns Israelis mit r u h i g e m G e w i s s e n leben mit all den Verbrechen, seit so vielen Jahren mit dem Verlust jeglicher Menschlichkeit und Werte“.

Du wirst vielleicht fragen: „Was hat das mit der Freiheit des Geistes zu tun?“

Der Geist ist real weltliches Dasein als Komplexion der vielen Menschenvölker, die als Organe des göttlichen Wesens aufeinander bezogen sind und eine lebendige Einheit bilden.

Das Leben dieser Einheit ist daseiende Ordnung die den Volksgeistern als „eingeboren“ erscheint, von diesen als ihre „Natur“ – also ohne sie zu begreifen – hingenommen werden. Der Geist hat sie so noch nicht als Geist, als sein Selbst, erkannt. Er ist darin unfrei, wenn er wähnt, von „Natur“ als von etwas, das er nicht Selbst ist, bestimmt zu sein. (Selbstbestimmung)

Um als Geist frei zu werden bedarf es der Zersetzung aller natürlichen – das heißt unbegriffenen – Ordnungen und der Todesgefahr die aus der Zerstörung der Ordnung für die Volksgeister folgt. Es ist die Todesnot (der „horror vacui“), die den Geist antreibt die lebensnotwendige, in diesem Sinne vernünftige Ordnung durch Denkarbeit in sich herzustellen. Erst dadurch erkennt er die Ordnung, als sein Selbst und ist in dieser Erkenntnis durch sich selbst bestimmt, also frei.

Es ist die heilsgeschichtliche Aufgabe der Judenheit in den Volksgeistern Dekadenz, – d.h. den Zerfall der sittlichen Ordnung – zu erzeugen bis zur Schwelle des Volkstodes, damit der Selbsterhaltungstrieb des Geistes den Heilungswillen der Völker aktiviert. Diese werden dann auf den Denkwegen, die der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel mit seinem System der Wissenschaft des Geistes gebahnt hat, die Ordnung erkennen, die ihrer wesensmäßigen Besonderheit entspricht.

Diese Erkenntnis umfaßt das Wissen, daß die Boshaftigkeit der Judenheit gegen die Völker nicht hinweggedacht werden kann, ohne daß die Aussicht auf Freiheit der Völker entfiele. Der Haß gegen die Judenheit wird allein dadurch in das Reich des Undenkbaren entrückt, das heißt verschwindet. Furcht der Juden vor Verfolgung wird so grundlos und verschwindet ebenfalls.

Endlich durchschaut als das heilsgeschichtlich n o t w e n d i g e Böse, verliert die Judenheit ihre kulturelle Hegemonie die ihr Fundament im Mythos vom „Opfervolk“ und den korrespondierenden Schuldkomplexen der Völker des christlichen Abendlandes hat. Der christliche Schuldwahn ist das System der Stricke, die den Riesen Gulliver am Boden halten. Die Stricke reißen jetzt. Die Furcht vor den Juden fällt ab. Das Böse verliert ohne Verblendung seine Bannkraft. Die gutmenschlichen Hilfstruppen wenden sich ab. Das Nachdenken über die Wege aus der jüdischen Zinsknechtschaft entkommt aus der Tabuzone. Die Holocaust- und Menschenrechtsreligionen verlieren ihre Glaubwürdigkeit. Der Demokratieschwindel fliegt auf. Die Human- und Gesellschaftswissenschaften werden von den Konstrukten des V e r s t a n d e s gereinigt. Die Vernunft ruft zum G o t t e s d i e n s t.

Die Erlösungssehnsucht der Judenheit findet durch die deutsche idealistische Philosophie endlich Weg und Ziel. Mit der Annahme derselben macht sich das jüdische Volk selbst zum Messias. Die ersten Sturmvögel zeigen sich am Berg Sinai. Ihre Namen: Otto Weininger (), Martin Buber (), Israel Shahak (), Gilad Atzmon, Israel Shamir, Shlomo Sand, Gideon Levy …..

Juden und Deutsche in einer Front im Kampf gegen die kulturelle Hegemonie des Jahweprinzips, der Trennung von Mensch und Gott.

Das Prinzip des Deutschen Geistes die in der Vernunftlogik erkannte E I N S H E I T von Gott und Mensch öffnet den „neuen Himmel“, schafft eine „Neue Erde“ (Offenbarung 21,1)

Siehe ich werde geben aus

Des Satans Synagoge

Die da sagen, sie seien Juden,

und sind´s nicht, sondern lügen;

Siehe ich will sie dazu bringen,

daß sie kommen sollen und niederfallen

zu Deinen Füßen und erkennen,

daß ich Dich geliebt habe.“

(Offenbarung 3,9)

Gruß von Horst Mahler, Henry Hafenmayer, Klaus Kaping

Literaturhinweis:

Das Ende der Wanderschaft

Was tun?

Die Satanischen Verse

Gilad Atzmon über Horst Mahler

Offener Brief an Daniel Goldhagen

Hello Giedeon Levy

Deutsches Reich
February 6, 2018

Horst Mahler

Hello Gideon Levy,

Your speech at the „National Press Club“ (USA) on April 10, 2015, has reached us – Germans who still want to be German. This is a cry for help to the world by the Jews, who no longer want to be Jews. They will be helped but not – as you hope – by the President of the United States, or by the European Union, but by the peoples in that they finally understand what the essence of ‘being chosen’ of the Jewish people is. In the „Satanic Mosaic Verses “ they will recognize Jewry.

Judaism is „the ‘No’ to the life of the peoples“ (Martin Buber) – and this by the power of God’s choice – for the sake of freedom of the spirit’s will.

This realization is the Holy Grail that has long been sought after and was finally discovered in the pure thinking made of reason.

How is this to be understood?

The spirit is only free when not determined by anything that is not itself (self-determination).

God does not find the world before him, as the potter the clay, he brings it forth from himself as his manifestation for himself. It is to him the mirror where he recognizes himself. He gains knowledge of himself by distinguishing in his reflection what he is and what he does not want to be.

It was a Jewish thinker, Benedict de Spinoza, who has coined the sentence: „Every finality is negation“ (omnis determinatio est negatio).

Negation is in relationship to something else: the world reality from a destructive influence of ONE people upon all OTHER peoples. This relationship is the essence of Jewry to whom God reveals himself as Yahweh, who is „angry with all the heathen and angry with all their throng“; and further, „He will deliver them to the slaughter, and their slain will be thrown about so that the stench may rise from their corpses, and the mountains will flow from their blood.“ (Is 34:2)

For the slaughter of the peoples, Yahweh needs the hands that apply the knife. In order to empower his „own people“, the Hebrews, for this work, he gives them in the Talmud the idea that „only Jews are human, and gentiles are like cattle.“ (baba bathra folio 114 b)

And did you not report in your lecture?:

„It is the systematic dehumanization of the Palestinians that allows us Israelis to live with a calm conscience. If they are not human like us, then we have no problem with human rights.“

In the repetition:

“The idea that Palestinians are not human, as we are, lets us Israelis live with a clear conscience with all the crimes and with the loss of all humanity and values for so many years.”

You may ask, „What does this have to do with the freedom of the spirit?“

The spirit is real worldly existence as a complexion of the many peoples, who are relating to each other as organs of a godly being and form a living unity.

The life of this unity is existing order that appears to folk spirits as „indigenous,“ accepted by them as their „nature“, that is, without understanding it. The spirit has not yet recognized this as spirit, as his self. In that, he is unfree when he believes wrongly to be determined by „nature“, something that he is not himself (self determination).

To become free in spirit requires the decomposition of all natural order – that is, not comprehended order – and the danger of death that follows from the destruction of order of the Folk spirits. It is death agony (the „horror vacui“) that drives the spirit to produce the life essential, in this sense rational, order in himself by the labor of thinking. Only through this does he recognize the order as his self, and in this realization he is self-determined; i.e., free.

It is the salvation mission of the Jewry to produce decadence in the peoples’ spirits – that is the decay of moral order – up to the threshold of the people’s death, so that the instinct of self-preservation of the spirit activates the salvation will of the peoples. These will then, through thinking that the German philosopher Friedrich Hegel has pioneered with his system of science of the spirit, recognize the order that corresponds to their essential peculiarity.

This recognition embraces the knowledge that the wickedness of Jewry against the peoples can not be ignored, without the prospect of freedom for the peoples falling away. The hatred against Jewry is alone with this recognition moved into the realm of the unthinkable, that is, it will disappears. And so Jewish fear of persecution becomes groundless and disappears, too.

At last comprehended as the necessary evil in the history of salvation, Jewry loses its cultural hegemony that has its foundation in the myth of the „victim” people and the corresponding guilt complexes of the peoples of the Christian West. The Christian delusion of guilt is the system of ropes that keeps giant Gulliver bound to the ground.

The ropes are tearing now. The fear of the Jews falls away. Without delusion, the evil loses its spell. The well-meaning helper troops of the Jews turn away. Reflection on ways out from Jewish interest bondage escapes from the taboo zone. The Holocaust religion and Human Rights religion lose their credibility. The democracy swindle is shattered. The human sciences and social sciences are purified by the constructs of reason. Reason calls to serve God.

Jewry’s longing for deliverance finally finds a way and aim through the German idealistic philosophy. With acceptance of this, the Jewish people make themselves into the Messiah. The first storm petrels are showing up at Mount Sinai. Their names are: Otto Weininger (), Martin Buber (), Israel Shahak (), Gilad Atzmon, Israel Shamir, Shlomo Sand, Gidion Levy…

Jews and Germans in one front in the fight against cultural hegemony of the Yahweh principle of separation between man and God.

The Principle of the German Spirit, the ONENESS of God and man, recognized in reason’s logic, opens the „new Heaven“ and creates a „New Earth“ (Rev. 21:1)

I will make those who are of the synagogue of Satan, who claim to be Jews though they are not, but are liars–I will make them come and fall down at your feet and acknowledge that I have loved you. (Revelation 3, 9)

Regards,

Horst Mahler,

Henry Hafenmayer,

Klaus Kaping

Brief an K – Dezember 2017

Horst Mahler, JVA Brandenburg

Lieber K.!

Du möchtest, daß ich mich zum Artikel von Konrad Litschko „Bis ganz zum Schluß“ in der taz vom 28.10.2017 äußere. Nun denn.

Wovon ist auszugehen? Davon, daß L. seinen Lebensunterhalt als Schreiber für die taz verdient.

Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing’“ – eine bittere Wahrheit.

Also muß man auf die „Linien“ der taz achten, was diese von ihren Lohnschreibern erwartet.

Die taz ist wie alle vom Markt finanzierten Blätter eingebunden in das Unternehmen unserer Feinde, im deutschen Volk einen Kernkonsens herzustellen und nachhaltig aufrechtzuerhalten, der die Verwirklichung ihrer Kriegsziele ermöglicht: Die Zerstörung des deutschen Volkes durch einen totalen Bevölkerungsaustausch sowie die monetäre Ausplünderung der Schaffenskraft der gewaltsam erzeugten Mischbevölkerung durch das global organisierte Geldkapital.

Ich bin einer der wenigen Widerständler gegen dieses System, die „ein Gesicht“ haben. Die Erwartung der Konsensmanager ist es, dieses Gesicht – wenn dessen Auslöschung in der Schweigespirale nicht gelingt – unansehnlich zu machen.

Die taz, die aus der Protestbewegung der 60er Jahre hervorgegangen ist, ist dazu berufen, jenes gesellschaftliche Bewußtseinssegment in den vorstehend bestimmten Kernkonsens zu assimilieren, in dem der antikapitalistische Impetus der 68er Revolte Spuren hinterlassen hat. Dieses Meinungssegment hat zu meiner Person ein ambivalentes Verhältnis. Es könnte für „das System“ gefährlich werden. Die Zielerwartung hat laut Litschko der Jude Klaus Eschen, ehemaliger Schulkamerad und Anwaltssozius von mir, ausgesprochen:

Mahler ist längst nicht mehr ernst zu nehmen“

Das ist eine verräterische Beschwörungsformel. Das wird deutlich, wenn man sie in Beziehung setzt zu der Äußerung von Michel Friedmann, dem ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des „Zentralrats der Juden in Deutschland“:

Horst Mahler erinnert und mahnt mich, ihn ernst zu nehmen, weil hinter ihm Millionen Deutsche stehen.“1

Die Gefahr, die für die Judenheit von meinen Gedankenäußerungen ausgeht, bezeugt Gilad Atzmon in seinem Essay „Horst Mahler und die Geister der Vergangenheit2 kurz und knapp:

Horst Mahler gelang es, mit einem einzigen Aphorismus die deutsche und die jüdische Geschichte durch die direkte Betrachtung der Schande zu dekonstruieren und so die Geschichten von „Unterdrücker“ und „Opfer“ neu zu schreiben.“

Diese Gefahr für die Machtstellung der Judenheit in der Welt betrifft deren geistiges Fundament: das Stereotyp vom „Opfervolk“ der Geschichte. Dieses ist in der Wurzel vernichtet von der fundamentalen Einsicht Hegels, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe.

Ich bin wohl der erste und bisher einzige, der (seit Dezember 1997) öffentlich die Frage nach „der Vernunft des Holocaust“ stellt und diese umfassend im Jahre 2013 aus der Haft heraus mit dem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ beantwortet hat. In einem mit jener Skizze veröffentlichten offenen Brief an Michel Friedmann vom 10. Mai 2000 postuliere ich, daß der Holocaust, wäre er nicht geschichtliches Ereignis, erfunden werden müßte. Erst das Holocaust-Narrativ bedinge für das deutsche Volk den ultimativen Zwang, JAHWE vom Thron zu stoßen.

Das Fundament meiner Stellungnahme ist die Philosophie Hegels. Daß diese bei mir wohl „in guten Händen“ ist, wissen die geistigen Kundschafter des „auserwählten Volkes“ sehr wohl. Shlomo Avineri, Philosophieprofessor an der „Hebrew University of Jerusalem“, war so freundlich, mich wissen zu lassen, daß er durch meine Rezension seines Werkes „Hegels Theorie des modernen Staates“ viel gelernt habe, und wörtlich: „es ist gewiß jene Rezension, von der ich mehr gelernt habe als von vielen sehr viel mehr ins einzelne gehenden Studien zu Hegel und zur politischen Philosophie“ Im Original: „I wanted to tell you, that I have learned much from reading your article. I learned more than from many more more detailed studies of Hegel and political philosophy.“ – Brief vom 7. Februar 1980)

Es war Gerhard Schröder, als er noch mein Freund und nicht Bundeskanzler war, der meine Avineri- Besprechung bei Willy Brandt, Herbert Wehner und Helmut Schmidt „durchboxte“, damit diese im theoretischen Organ der deutschen Sozialdemokratie „NEUE GESELLSCHAFT“ (Heft 9/ 1979) erscheinen konnte. Das war für den damaligen Vorsitzenden der Jusos, Gerhard Schröder, nicht ungefährlich: Ich befand mich zu dieser Zeit als verfemter „Terrorist“ in 10jähriger Haft (1970-1980) und er wollte – wie er mir selbst sagte – mit seiner Partei Bundeskanzler werden (heute wird ein Landtagsabgeordneter der AfD gesellschaftlich vernichtet, weil er vor Jahren in einem Buch Ernst Zündel und mich als „Dissidenten“ bezeichnet hatte. Da gab es die AfD noch gar nicht.)

Daß er das persönliche Risiko in Kauf nahm, war die logische Folge seiner Einsicht, daß die deutsche Sozialdemokratie, um im Zeitalter des Globalismus ihre gesellschaftliche Gestaltungskraft zurückzugewinnen, dringenden Bedarf hat, die von dem sozialdemokratischen Staatsrechtler Heller begonnenen Anstrengungen fortzusetzen, die Sozialdemokratie mit der Hegelschen Wissenschaft von einem freien Volksstaat vertraut zu machen.

Wesentlich für die Beurteilung der Schmierereien von Litschko und Konsorten ist das Beschweigen der im Fall „Horst Mahler“ einschlägigen Tatsachen.

Das beginnt damit, daß 5 lange Jahre nach meiner Verurteilung am 25. Februar 2009 in der Systempresse die Höhe der verhängten Freiheitsstrafe und damit auch die Tatsache, daß das Strafmaß höher als das doppelte der gesetzlichen Höchststrafe für „Holocaustleugnung“ beträgt, unerwähnt geblieben ist. Mir wurden 10 Jahre und zwei Monate (ursprünglich sogar 12 Jahre) zugedacht. Auch wurden nie die Tatsachen benannt, die als Leugnung, also als Lügen gewertet worden sind.

Das ist Novum? Das war schon für sich das Gegenteil von dem, was dem Begriffe nach die gesellschaftliche Aufgabe der Medien ist: Statt Information werden regulierte Meinungen in das Publikum geworfen. Die Absicht ist, das allgemeine Bewußtsein an den Tatsachen vorbeizuführen. Litschko erweist sich als Meister der Desinformationstechnik.

Anlaß und Aufhänger für seinen Artikel war meine scheinbar mißglückte Flucht nach Ungarn. In einer „Information für die Öffentlichkeit“ hatte ich als Fluchtgrund politische Verfolgung nicht nur behauptet, sondern detailliert dargelegt.

Die Presse kann ja die Tatsachen bewerten, wie sie will, aber verschweigen darf sie diese nicht. Tut sie das, betrügt sie ihre zahlenden Leser. Denn diese geben ihr Geld in der Erwartung, dafür Informationen zu erhalten.

In meiner Presseinformation hatte ich mit Fakten belegt, daß ich nur durch eine – vermutlich strafbare – Manipulation der Justiz weiter in Gefangenschaft gehalten werde. Die Bedingung für dieses Resultat, die nicht hinweggedacht werden könnte, ohne daß der Erfolg entfiele, ist die Tatsache, daß die Anklage wegen meines Buches „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ seit dem März 2014 beim Landgericht Potsdam anhängig, aber über die Zulassung derselben im Zeitpunkt der Flucht – also nach drei Jahren – immer noch nicht entschieden war.

Was macht Litschko aus dieser Information? Wir lesen bei ihm:

Mahler tut alles, um weiter in Haft zu bleiben. Ende Juli, zehn Wochen nach seiner Flucht, ließ das Landgericht Potsdam die neue (!) Anklage wegen Volksverhetzung gegen ihn zu. Wegen seines Buchs, das er in der Haft verfaßte, 235 Seiten lang.“

Sich derart in aller Öffentlichkeit zu entblößen, erfordert schon einigen Mut – oder ist es nur Schamlosigkeit?

Die Furcht scheint groß zu sein, daß der Fall „Horst Mahler“ letztendlich sogar bei den „deutschen Gutmenschen“, diesen widerlichen Retortenbabys der „Frankfurter Schule“, einen Hallo-Wach-Effekt zeitigen werde. Und zeigt sich in dem taz-Artikel etwa nicht das schlechte Gewissen der Alt-68er und ihrer Epigonen, das Entlastung sucht in dem Gedanken „Der Mahler ist ja selbst Schuld. Er hat es nicht anders gewollt“?

Dieses Bedürfnis, sich aus der Verantwortung zu stehlen, wird von Litschko im Übermaß befriedigt. Dieses Entlastungsmotiv zieht sich als roter Faden durch den ganzen Artikel.

Nämlich so:

Man kann sagen: Horst Mahler wollte es so, er hat alles dafür getan.“

oder

Horst Mahler braucht Aufmerksamkeit. Er war mal ein großer Name in diesem Land.“

oder

[…] und entdeckt das Holocaustleugnen für sich.“

oder

[…] So legt er sich das zurecht.“

oder

[…] daß sein Judenhaß eine „unerklärliche(!) Neigung“ bleibe.“

Schily:

Das Leugnen von Auschwitz ist absurd (Recht hat er / HM) und abscheulich. Aber ist wirklich etwas gewonnen, wenn wir einen Verrückten für Jahre ins Gefängnis werfen?“

oder

Klaus Eschen, den Juden, Schulkamerad und Mitsozius in gemeinsamer Anwaltskanzlei zitierend:

Mahler sei längst nicht mehr ernst zu nehmen.“

oder Prof. Dr. Ulrich Preuß, Freund und Exsozius referierend:

Die Leugnung der Geschichte könne man nicht akzeptieren. Und Mahler gehe es noch um etwas anderes: die Herausforderung des Rechtsstaats. „Er will ihn bloßstellen, ihn unterminieren. Das darf der Rechtsstaat nicht dulden.“

oder

Im Grunde aber teilen alle früheren Gefährten Ratlosigkeit. Was hat Mahler geritten? Warum nutzte er nicht seine Chance, die Haftverschonung, und hielt die Klappe?“

oder

Wer Horst Mahler in der JVA erlebt und hört, wie selbstgefällig er seine Parallelwelt erklärt und seinen „Kampf“, bekommt eine Idee, warum der einstige APO-Anführer hier sitzt. Weil ihm die Rolle gut gefällt. Weil er hier den Ungebeugten geben kann, der immer noch gegen den Staat in die Schlacht zieht – nun eben von rechts statt von links. Der dafür Fanpost und Kundgebungen von Bewunderern erhält.“

oder

Mahler, das Justizopfer? Eher ein Opfer seiner selbst. Schon 1975 während seiner ersten Haftzeit zog er das Gefängnis der Freiheit(?) vor. Als die „Bewegung 2. Juni“ den CDU-Politiker Peter Lorenz entführte, wollte sie auch Mahler freipressen. Der lehnte ab: Es brauche eine Revolution der Masse, keinen Terror, um ihm Gerechtigkeit zu verschaffen.

Mahler hat sich in seiner Märtyrerrolle eingerichtet.“

Alles in Ordnung. Weiter schlafen!

Es ist, nebenbei bemerkt, keine Überraschung, daß sich Litschko als „Frankfurter Würstchen“ zu erkennen gibt, dem Adorno & Co eingegeben haben, daß Weltgeschichte aus den neurotischen Komplexen der handelnden Personen zu deuten sei.

Nun weiß man, daß Versenken der Dissidenten in die Schweigespirale stets die erste Wahl jener ist, die sich im Verborgenen halten. Daß in den Medien jetzt wieder Äußerungen zum Fall „Horst Mahler“ laut werden, ist ein gutes Zeichen. Die Gedanken, die es zu unterdrücken gilt, suchen sich ihren Weg in das Bewußtsein der Menschen. Das belegen die hier wiedergegebenen Äußerungen von Gilad Atzmon und Michel Friedmann.

Als im Jahre 2000 ohne mein Zutun und Wissen in Schweden in Buchform unter dem Titel „Guten Tag Herr Friedmann…“ eine erste Skizze erschien, die ich 2013 in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ näher ausführte, schrieb der Herausgeber in einem Vorwort:

Und da kommt nun in Horst Mahler einer, der (wie ich) gelernt hat, daß Gewalt ohne Volksauftrag keine Herzen gewinnt. Und er wirbt für den Weg des gewaltlosen, geistigen deutschen Widerstandes.

Endlich ein Kampf, für den wir gerüstet sind!

Endlich eine Waffe, die unsere Feinde erzittern läßt!

Endlich kein provinzielles Ziel, das an Wolga oder Ural endet!

Endlich Freiheit nicht nur für uns!

Endlich Weltherrschaftsanspruch: Für Menschlichkeit, für Gewaltfreiheit und Selbstbestimmungsrecht!

Endlich globale Abfuhr für Auserwähltheitswahn und Kult um Völkermord!

Endlich nicht Verteidigung, sondern Offensive auf weltweiter Front!

Gewiß: Spät ist Horst Mahler gekommen, aber nicht zu spät.

Hört Deutschland heute die Botschaft,

gehört uns morgen die Welt!“

Und es werden nicht nur 6 Millionen Deutsche sein, die Michel Friedmann mir zugesteht: Denn kein Deutscher verspürt Lust, Satan „den Staub von den Stiefeln zu lecken“.

Nun ist noch die Frage zu beantworten, warum ich mich auf solche Gespräche überhaupt einlasse.

Weil das Kalkül des Feindes nicht aufgeht. Jede Durchbrechung der Schweigespirale ist für ihn eine Niederlage – und er selbst ist es, der das Schweigen brechen muß. Unter den Lesern – hier der taz – gibt es viele, die es verstehen, zwischen den Zeilen zu lesen. Sie werden um so neugie-riger, je grotesker die Verzerrungen und je größer die „offenkundigen Lücken“ in einer Veröffent-lichung ins Auge springen. Und überhaupt: „Auch der Obersten viele glaubten an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, auf daß sie nicht in den Bann getan würden. Denn sie hatten lieber die Ehre bei den Menschen als die Ehre bei der Wahrheit“ (nach Johannes 12,42 f)

Allein die Information, daß ich neuerlich angeklagt bin, und das wegen eines Buches, ist eine Bombe, die im Lager des Feindes einschlägt. Viele werden jetzt nach diesem Buch suchen und es lesen. Das reicht mir, weil es der Sache dient.

Und nun noch ein abschließendes Wort zu Ulrich Preuß, heute Professor des Rechts an der Universität Bremen. Litschko zitiert ihn wie folgt.

Ulrich Preuß, auch aus dem Anwaltskollektiv, dann Richter und Rechtsprofessor, sieht es anders. Auch er hält zehn Jahre Haft für ein Meinungsdelikt für zu viel. Aber: „Ignorieren kann man das auch nicht. Der Mann ist intelligent, er weiß, was er tut.“ Und Mahler gehe es noch um etwas anderes: die Herausforderung des

Rechtsstaats. „Er will ihn bloßstellen, ihn unterminieren. Das darf der Rechtsstaat nicht dulden.

Ulli Preuß war mir ein enger politischer Freund, wir waren Aktivisten im SDS. Wir gehörten dort beide zur Keulenriege, die gegen antiautoritäre Strömungen in der Linken Front machten, er gehörte der von mir gegründeten „Novembergesellschaft“ an, einer Geheimgesellschaft, die den „Republikanischen Klub“ organisiert hat. Als Jurist war er mein „Lehrling“. Er war auch ein Freund der Familie. Später bandelte er – wie Ströbele auch – bei den „Grünen“ an. Diese Partei benannte ihn im Bundestag als ihren Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht.

Daß einer die Aufdeckung der Schande der Justiz in der BRD, die Hinnahme des Holocaust-paragraphen (§130 Abs. 3 StGB-BRD), als tadelnswerte „Bloßstellung und Unterminierung“ des Rechtsstaates werten würde, war so nicht zu erwarten. Er wird für die künftige Geschichts-schreibung, wenn diese wieder deutsch sein wird, ein Musterbeispiel für die Verkommenheit der „kritischen“ Intelligenzija in Deutschland sein. Ich würde ihn allzugern fragen, ob er im Fall „Frank Rennicke“ den Angeklagten mit gutem Gewissen anders gegen den Vorwurf, gelogen zu haben, verteidigt hätte, als ich es getan habe? Die Anklage betraf 80 Tatsachenbehauptungen naturwissenschaftlicher Art, die mit Augenschein und Sachverständigengutachten leicht zu überprüfen waren. Meine 80 Beweisanträge zum Nachweis, daß die anklagegegenständlichen, naturwissenschaftlichen Tatsachenbehauptungen richtig seien, haben mir die erste Anklage wegen „Holocaustleugnung“ eingebracht.

Als Frank Rennicke bei Gelegenheit der Präsentation meines zusammen mit Franz Schönhuber verfaßten Buches „Schluß mit deutschem Selbsthaß!“ im Hotel Alsterhof in Berlin mir von seiner Verurteilung durch das Amtsgericht Böblingen erzählte, habe ich ihn weggeschickt, weil ich meinte, daß eine Verurteilung wegen „Holocaustleugnung“ auf der Grundlage des mir dazu mitgeteilten Sachverhaltes gänzlich ausgeschlossen sei. Als er mir daraufhin das Urteil zu lesen gab, wähnte ich mich in einem Horrorfilm. Doch ist das noch nicht das Ende der Geschichte. Daß ein Verteidiger, der für seinen Mandanten für jede einzelne der angegriffenen Tatsachenbehaupt-ungen entsprechend den Regeln seiner Zunft Anträge zwecks Nachweises der Richtigkeit dieser Behauptungen stellt, seinerseits der „Holocaustleugnung“ schuldig sein soll, wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Doch genau das ist mir widerfahren.

Den Gedanken, daß ein Jurist redlicherweise diese Berufsausübung eines Verteidigers als „Bloßstellung“ und „Unterminierung“ des Rechtsstaates einordnet, weise ich von mir. Wenn gar ein Professor der Rechtswissenschaft diesen Standpunkt vertritt, weiß ich, daß er den Begriff des Rechtsstaates verrät. Er hätte sich zudem seiner Ehre beraubt und zwar auch dann, wenn er sein Urteil in Unkenntnis der Tatsachen, also „ins Blaue hinein“ abgegeben hätte.

Wenn und so lange die Justiz in der BRD den Holocaustparagraphen als geltendes Recht behandelt und daraus verurteilt, ist die Rede von „Rechtsstaat“ hohles Geschwätz, das der Verschleierung der realen Fremdherrschaft über das deutsche Volk dient. §130 Abs. 3 StGB-BRD ist die tragende Säule einer Besatzerdiktatur. Daß diese vom deutschen Volk schon 72 Jahre lang ertragen wird, ist kein Ruhmesblatt im Geschichtsbuch der Deutschen.

Man darf in der BRD und auch anderenorts den „Holocaust“ nicht leugnen; aber man kann eine Bewegung zur Abschaffung dieses Verbots ins Leben rufen. Sich daran zu beteiligen, ist das mindeste, was von jedem Deutschen zwecks Verteidigung seines Volkes und zur Wahrung seiner Würde zu erwarten ist.

Oder hat §130 Abs. 3 StGB-BRD über Nacht über-verfassungsrechtlichen Rang erhalten – und niemand hat es bemerkt?

Ulli Preuß – das weiß ich – ist intelligent. Er weiß, was er tut. Es ist ihm als „Verfassungs-rechtler“ zuzutrauen, daß er §130 Abs. 3 StGB-BRD in den besatzungsrechtlichen Bestands-schutz des Artikels 79 Grundgesetz hineinmogelt. Sein Diktum, daß man „die Leugnung der Geschichte nicht akzeptieren könne“, weist in diese Richtung. Der Rechtsprofessor als Bauchredner der Sieger über das Deutsche Reich? Nein Danke!

Es ist das unverlierbare Recht eines jeden selbstbestimmten Volkes, unabhängig von fremder Einmischung zu bestimmen, was seiner Jugend in die Geschichtsbücher hineingeschrieben wird. Dem deutschen Volk ist von seinen Feinden eine selbstbestimmte Erinnerungskultur verboten.

Ulli, Dein Professorengehalt ist Dir auch mit ein bißchen weniger Verrat sicher. Also warum tust Du das?

Horst Mahler

1 Interview mit der in Wien erscheinenden Monatszeitung ‚Die Jüdische‘ Dezemberausgabe 2007 S.3








Brief an H – 15.12.2017

Horst Mahler JVA Brandenburg/Havel

15. Dezember 2017

Lieber Henry,

eine Zwischenstandnachricht nachdem heute zwei neue Anklagen bei mir eingegangen sind: Folgende Verfahren sind jetzt bei der 4. Großen Strafkammer des Landgerichts Potsdam anhängig:

  1. Anklage wegen des Buches “Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit” vom 24.03.2014(!);
  2. Anklage wegen meiner Schrift “Wo hängt der Feuerlöscher? – die Welt steht in Flammen“ (Weihnachten 2014) vom 4.02.2016 – (auch in englischer Sprache);
  3. Anklage wegen meines offenen Briefes an Dr. Meuthen (AfD) vom 3. Juni 2016 (Betreffend die Kampagne gegen den AfD Landtagsabgeordnen Dr. Gedeon) vom 28. Juli 2016;
  4. Anklage wegen meiner Schrift “Warum der Widerstand gegen die Völkervernichtung scheitert” (20. Januar 2017) vom 17.11.2017;
  5. Anklage wegen meiner Schrift “Gutmenschen stockt der Atem…Und das ist erst der Anfang“ (Oktober 2016) vom 17.11.2017

Das führende Aktenzeichen des Landgerichts Potsdam lautet: 24 KLs 12/14.

“Der Stein des Anstoßes” ist in allen Fällen die Veröffentlichung der “Satanischen Verse des Mosaismus”, einer Zusammenstellung von Zitaten aus dem alten und neuen Testament, sowie aus dem Talmud und dem Schulchan Aruch.

Der Titelbestandteil “Satanische Verse” soll die weltweite Kontroverse um das Werk von Salman Rushdie “Die satanischen Verse des Mohammed” in Erinnerung rufen, das ein Todesurteil der höchsten geistigen Autoritäten des Islam (eine sog. Fatwah) gegen den Autor zur Folge hatte, welches immer noch gültig ist und die Aufforderung an alle Muslime beinhaltet, Rushdie zu töten.

Meine strategischen Überlegungen zum Gebrauch der „Satanischen Verse des Mosaismus“ als Waffe im Befreiungskrieg, habe ich in meiner Schrift „Was tun?“ in Erfüllung einer entsprechenden Bitte bulgarischer Nationalisten dargelegt.

Die Entscheidung über die Zulassung aller Anklagen liegt jetzt – worauf die Staatsanwaltschaft Cottbus in den neuerlichen Anklagen hinweist – bei der Regierung des Nationalstaates der Ungarn.

Nach Ablehnung meines an Victor Orban gerichteten Asylantrages hat das Stadtgericht Budapest mit Beschluß vom 6. Juni 2017 meine Auslieferung an die Behörden der BRD mit dem Vorbehalt angeordnet, daß ich nur wegen der im Europäischen Haftbefehl aufgeführten Taten verfolgt werden dürfe.

Die zu 1 bis 5 aufgelisteten Verfahren beziehen sich ausnahmslos auf Veröffentlichungen, die vor dem Stichtag 6. Juni 2017 erfolgt sind. Diese sind im Europäischen Haftbefehl nicht erwähnt.

Die Verfahren dürften jetzt nur noch mit Genehmigung der Ungarischen Regierung weitergeführt werden. Damit steht Victor Orban vor der Entscheidung, ob er grünes Licht geben wird für die Erneuerung der Inquisition in Europa. Diesmal mit der Stoßrichtung, den Glauben an den „interventionistischen Willkürgott“ JAHWE (ein Ausdruck der Wochenzeitung Die Zeit Nr. 52 2017 vom 14.12.2017 S. 1) und damit die Weltherrschaft des jüdischen Bankkapitals zu schützen.

In der Begründung der Anklage wegen des Textes “Warum der Widerstand gegen die Völkervernichtung scheitert” legt die Anklagebehörde, die Staatsanwaltschaft Cottbus, ihren Standpunkt wie folgt dar:

„Darin diffamiert der Angeschuldigte den jüdischen Gott JAHWE als Satan und Feind der Völker, insbesondere des deutschen Volkes, welcher zur Sicherung der jüdischen Weltherschaft die übrigen Völker seit 200 Jahren gezielt in mörderiche Kriege verwickele. Die Jüdische Religion sei Teufelsanbetung und die Menschen jüdischen Glaubens seien Werkzeuge und Vollstrecker der von JAHWE befohlenen Unterwerfung aller Nichtjüdischen Völker. Das Judentum und seine Kultur – und Geisteswelt – seien nichts weiter als eine „Krebsgeschwulst“ welche sich durch „Heuchelei und Betrug“ und „raffinierte Manipulationstechnicken“ einen „Heiligenschein“ als angebliches „Opfervolk“ der Weltgeschichte anmaße um unter dem Deckmantel des Vorwurfs des Antisemitismus und der „Auschwitzkeule“ jeden Widerstand im Keim zu ersticken.“

Hier zeigt sich in voller Pracht der „Volksverhetzungsparagraph“ (§130 StGB der BRD) als hinterhältig ausgeklügelte Allzweckwaffe der jüdischen Fremdherrschaft über das Deutsche Volk. In der Verkleidung als justizielle Rechtsanwendung wird von deutschen Richtern – vielleicht sogar gutgläubig – jegliches Nachdenken über den Grund der in allen Erdteilen verbreiteten Feindschaft gegen die Judenheit mit Gewalt verhindert, jedenfalls verfolgt.

Die Antwort auf die Frage nach dem Grund des Judenhasses ist ausschließlich im mosaischen Glaubensbuch zu finden. Es sind die heiligen Bücher des Judentums, die mit nicht mehr zu überbietender Schäußlichkeit klar stellen, was das Wesen dieser „Auserwähltheit“ ist. Beeinflußt von der deutschen idealistischen Philosophie bestimmt der jüdische Weise Martin Buber in der sachlichen Ausdrucksweise eines Philosophen das Judentum als „das Nein zum Leben der Völker“.

Buber benennt aber einseitig nur die negative Seite dieser Erscheinung. Erst sorgfältiges Nachdenken der von dem deutschen Philosophen Hegel aufgezeigten Denkwege des Begriffs (= Gottes) führt in das absolute W i s s e n , daß JAHWE als eine noch einseitige Gottesgestalt eine n o t w e n d i g e Weltwirklichkeit ist. Er ist die Macht der logischen Negation, die als „Stachel im Leib der westlichen Menschheit“ (Moses Hess) wirkt, um Gott zu der Einsicht zu bringen, was er ist und was er nicht will (Jakob Böhme). Diese Rolle kann nur ein Volk als solches – nicht vereinzelte Individuen – ausfüllen. Dieses Los ist auf die Hebräer gefallen.

Das und nichts anderes ist Inhalt und Gegenstand der unter Anklage gestellten Schriften. Diese haben alle einen gemeinsamen Ausgangspunkt: Den Hegelschen Satz, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe. Folgerichtig habe ich schon früh (1997) die Frage nach der Vernunft des „Holocaust“ ­ – an den ich geglaubt habe – gestellt. Das hatte Folgen.

Kürzlich habe ich von dem jüdischen Philosophen Gilad Atzmon erfahren daß meine Schriften zur Judenfrage sein Denken maßgeblich beeinflußt haben. Er schreibt in seinem Essay „Horst Mahler und die Geister der Vergangenheit“:

„Und wenn Wahrheit ausgesprochen wird, manifestiert sich eine plötzliche Wahrnehmung: Erleuchtung – von unseren gedanklichen Fesseln befreit erkennen wir uns als das, was wir wirklich sind. In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends, als ich damit begann, meine philosophischen Gedanken über Jüdische Identitätspolitik zu formulieren, kam ich in Berührung mit einer phänomenalen Einsicht, „Hitler irrte in dem Glauben die Juden wären ein Volk. Juden sind eine Ideologie und man kann eine Ideologie nicht töten indem man Menschen tötet.“ Es war Horst Mahler, der diese Einsicht formulierte, der mir dabei half, neu zu denken, wer ich war und woher ich kam. Es war Mahler neben anderen, der die Samen der Kritik in mein Denken pflanzte. Horst Mahler gelang es, mit einem einzigen Aphorismus die deutsche und die jüdische Geschichte durch die direkte Betrachtung der
Schande zu dekonstruieren und so die Geschichten von „Unterdrücker“ und „Opfer“ neu zu schreiben.“

Den an der Strafverfolgung in meinem Fall beteiligten Justizpersonen ist mangels philosophischer Bildung gar nicht bewußt daß sie sich daran beteiligen, in Europa den Atheismus, die säkulare Gestalt des Mosaismus, als Zwangsreligion durchzusetzen.

Der vorsitzende Richter der 4. Großen Strafkammer des LG Potsdam hat mich aufgefordert Rechtsanwälte meines Vertrauens zu benennen die ggf. zu Pflichtverteidigern zu bestellen sind.

Als solche habe ich benannt:

  • Gerhard Schröder Bundeskanzler a.D.
  • Otto Schily Bundesminister a.D.
  • Hans­Christian Ströbele ehem. Bundestagsabgeordnete
  • Klaus Eschen Landesverfassungsrichter a.D.

Mit ihnen habe ich persönliche Erfahrungen gemacht, durch die ich nicht nur von ihrer Tüchtigkeit als Verteidiger, sondern auch von ihrer Integrität und ihrem Mut überzeugt bin. Alle haben mich schon in verschiedenen Verfahren verteidigt bzw. anwaltlich vertreten.

Klaus Eschen, der öffentlich erklärt hat, mich nicht mehr Ernst nehmen zu können, ist Jude. Wir waren Schulkameraden. Später gehörte er mit Christian Ströbele und mir dem ersten sozialistischen Anwaltskollektiv an, das seiner Zeit an vorderster Front verfolgte Aktivisten der 68‘er Bewegung verteidigt hat.

An sie richte ich den Appell, ihr Lebenswerk mit der Abwehr des gegenwärtigen Angriffs auf das abendländische Erbe, insbesondere auf die deutsche idealistische Philosophie zu krönen.

Die Judenheit kann sich nicht von sich aus von der Rolle Satans in der Welt befreien. Dazu bedarf sie des deutschen Volksgeistes, seines Widerstandes gegen JAHWE. Es geht nicht um mein persönliches Schicksal, das liegt in Gottes Hand.

Gilad Atzmon schließt seinen Essay zu meiner Person mit einem Appell:

„Aber hier liegt ein grundsätzlicheres Problem, dessen Bedeutung weit über die Grenzen der deutschen Nation hinausreicht – seit nunmehr sieben langweiligen Jahrzehnten fehlt der deutsche Beitrag zur Weltkultur. Nicht eine einzige große Symphonie oder auch nur der Schatten eines bedeutenden philosophischen Textes ist in dieser Zeit entstanden. Ich flehe die deutsche Führung an, im Namen des menschlichen Geistes, der Schönheit, Menschlichkeit und darüber hinaus: „lasst los, geht vorwärts.“ Die Menschheit braucht ihn, den „deutschen Geist“, sie kann nicht auf ihn verzichten.“

Darum geht es.

Horst Mahler

 

Der Brief auf russisch


Beschwerde 21-12-17

So versuchen „Beamte im Staatsdienst“ ihre Stellung zu mißbrauchen, wenn sich der Schutzbefohlene nicht alles gefallen läßt. Ein bißchen Terror hier, ein bißchen Tyrannei dort. Im Dunkel bleiben solche „Spielchen“ heute nicht mehr, Frau Wellnitz!

 

Horst Mahler JVA Brandenburg an der Havel,
Gefangenenbuchnummer 550/17/2, am 21.12.2017

Beschwerde

Sehr geehrte Frau Wellnitz,

zum wiederholten Male habe ich Anlaß zu rügen, daß Sie im Rahmen Ihrer amtlichen Tätigkeit als Leiterin der Justizvollzugsanstalt Brandenburg für sich einen rechtsfreien Raum beanspruchen.

Heute haben Sie die von mir rechtzeitig (am 18.12.2017) per VG 51 beantragte Umbuchung von 100 € von meinem Eigengeld­ auf mein Telefonkonto durch Ihre persönliche Intervention verhindert.

Auffällig ist bereits, daß Sie als Anstaltsleiterin Ihre kostbare Zeit damit verbringen, derlei Routineangelegenheiten, die geschäftsplanmäßig von Bediensteten einer niedrigeren Gehaltsstufe erledigt werden, zu bearbeiten.

Wie Sie wissen, habe ich in den vergangenen Tagen, veranlaßt durch eine am 15. November 2017 erlittene und bis heute noch nicht ausgeheilte Brandverletzung 3. Grades an meinem mir noch verbliebenen rechten Fuß, gegen Sie persönlich Strafanzeige wegen des Verdachts der Unterdrückung einer Beweisurkunde (§ 274 StGB) erstattet. Mit dieser Anzeige habe ich auch in Erinnerung gebracht, daß eine frühere Strafanzeige wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdeliktes, daß den Verlust meines linken Unterschenkels zur Folge hatte, noch nicht ihre gesetzmäßige Erledigung gefunden hat. Zum Kreis der Verdächtigen gehören auch Sie.

Dieser Hintergrund mag erklären, daß Sie sich jetzt auf eine spezielle Art und Weise in den mich betreffenden Vollzugsalltag einmischen und jetzt sogar dafür gesorgt haben, daß mein Telefongeld (ca. 13 €) nicht ausreicht, über die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage einen angemessenen Telefonkontakt mit meiner Familie aufrecht zu erhalten.

Mein Eigengeldguthaben belief sich am 18.12.2017, 9:20 Uhr, auf 200 €. Dieser Betrag reichte aus meinen Umbuchungsauftrag auszuführen. Der beantragte Umbuchungsbetrag von 100 € stand bereits am 15.12.2017 zur Verfügung. Nachdem Sie den Vorgang am 18.12.2017, oder danach, an sich gezogen hatten, haben Sie mich heute dahingehend beschieden, daß für Telefongeld nur ca. 44 € zur Verfügung stünden, weil 100 € aus der „Postkontrolle“ gesperrt seien.

Hintergrund ist, daß seit Juni 2017 mir unbekannte Spender kleinere Beträge (max. 20 € pro Sendung) per Post in bar geschickt haben. Im Wege der für mich speziell angeordneten Postkontrolle sind Geldscheine entnommen und der Geldbetrag mit dem Vermerk „aus Post auf Eigengeld mit Zweckbindung für Telefon“ meinem Eigengeldkonto gutgeschrieben worden. Die letzte Einzahlung dieser Art erfolgte am 15.12.2017.

Zu keinem Zeitpunkt ist mir eröffnet worden, daß diese Beträge „gesperrt“ seien. Ich hätte mich selbstverständlich gegen derartige Sperrungen – notfalls durch Anrufung des Vollstreckungsgerichts beim Landgericht Potsdam – zur Wehr gesetzt, da es sich um rechtswidrige Eingriffe in meinen Gläubigerstatus handelt.

Strafgefangene dürfen Geldzuwendungen mit oder ohne Zweckbindungen empfangen. Diese sind grundsätzlich bargeldlos durch Überweisung auf ein Anstaltskonto zu realisieren. Werden davon abweichend Barbeträge per Post übersandt, sind die Geldscheine der Sendung zu entnehmen und dem Eigengeldkonto des Gefangenen gutzubringen.

„Sperrungen“ dürfen als Eingriff in die Rechte des unter dem Schutz des Grundgesetz stehenden Gefangenen nur durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes erfolgen. Eine solche gesetzliche Grundlage ist nicht gegeben.

Die Hausordnung der JVA Brandenburg (Juli 2011) bestimmt zur Nr. 8 Abs. 3:

„Der B e s i t z von Bargeld innerhalb der Anstalt ist Gefangenen verboten. Im Besitz eines Gefangenen aufgefundenes Bargeld wird inder Regel seinem Konto zugeführt und für die weitere Verwendung gesperrt.“

Diese Regelung greift in meinem Falle nicht, da ich nie Bargeld in der Anstalt besessen habe und nicht besitze. Was „Besitz“ im Rechtsverkehr und im Sachenrecht bedeutet ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) eindeutig bestimmt. Sie müssen sich als Leiterin einer Justizeinrichtung die entsprechende Gesetzeskenntnis zurechnen lassen.

Die Verwendungssperre gemäß Nr. 8 Abs. 3 Hausordnung ist im übrigen unwirksam. Es handelt sich um die Normierung einer Sanktion für eine Verbotswidrigkeit (Disziplinarmaßnahme). Die dafür erforderliche gesetzliche Grundlage ist mit § 100 BbgJVollzG geschaffen. Der darin enthaltene Katalog zulässiger Maßnahmen ist abschließend. Eine Verwendungssperre bezüglich des Eigengeldes ist in diesem Katalog nicht enthalten.

Zwecks Vermeidung eines gerichtlichen Verfahrens bitte ich um eine Bestätigung daß Sie sich meiner Beurteilung der gegebenen Rechtslage anschließen und die Verwendungssperre sofort aufheben, spätestens 26.12.2017.

Mit freundlichen Grüßen
Horst Mahler

Zusatz: Abschrift erhält das Justizministerium als Aufsichtsbehörde









Strafanzeige vom 25.11.2017

An die Staatsanwaltschaft Brandenburg.

Strafanzeige

gegen die Leiterin der JVA Brandenburg, Frau Petra Wellnitz,

und Unbekannt

Wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung in Tatmehrheit mit einer Beweismittelunterdrückung (§274 StGB).

Sachverhalt:
Ich befinde mich seit dem 06. Oktober 2009 in, mit Unterbrechungen , als Strafgefangener in Gewahrsam der JVA Brandenburg an der Havel. Daselbst bin ich seit Anfang Oktober diesen Jahres im Haus IV in einem behindertengerechten Haftraum untergebracht.  […]

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Nicht nur an die SPD

Zwecks Stimmenfangs will Martin Schulz (SPD) jetzt Sahra Wagenknecht toppen

Dieser Brief ging mehreren Hundert Empfängern auf dem Postweg, teils als „Einschreiben“, zu.

15. November 2017

Zwecks Stimmenfangs will Martin Schulz (SPD) jetzt Sahra Wagenknecht toppen

Im Interview mit der DIE ZEIT (vom 19.10.2017 Seite N 43) reflektiert Martin Schulz die Wahlschlappe seiner Partei vom 24. September 2017.

O­-Ton Martin Schulz:

„Wir müssen wieder den Mut zur Kapitalismuskritik fassen. Diese Unterwerfung (!) der europäischen Sozialdemokratie, der progressiven Kräfte Weltweit unter diese These, es gehe nicht nur ums System sondern nur noch um die Verteilung der Effekte im System, der Geist, den seiner Zeit bspw. das Schröder/Blair Papier atmete, der ist und bleibt eine der Ursachen für unsere Krise.“

Wenn ich von der Annahme ausgehe, daß Martin Schulz ­ wie Sahra Wagenknecht ­ eine ehrliche Haut ist, dann offenbart Martin Schulz mit der zitierten Aussage einen fundamentalen Gedächtnisverlust.

Das ganze 20. Jahrhundert war durchweht von theoretischer und praktischer Kapitalismuskritik. Die praktische Kritik haben der Bolschewismus und der Nationalsozialismus vorgeführt. Den Part der theoretischen Kritik haben die 68er weltweit übernommen.

Was könnten die SPD und Sahra Wagenknecht mit “Kapitalismuskritik“ erreichen, was Lenin/Stalin, Adolf Hitler und die rebellischen Studenten der 60er Jahre nicht erreicht haben?

Kann man überhaupt das Wort “Kapitalismuskritik“ noch so stehen lassen? Erfolgreich war die praktische Kapitalismuskritik die zugleich die einzig überzeugende theoretische Kritik der Kapitalismuskritik in sich schloß im deutschen Reich unter der Führung von Adolf Hitler.

Das Kriterium für die Wahrheit dieser Aussage, ist die Zeitgeistliche Empörung die sie auslöst wenn sie in den Aufmerksamkeitskegel des allgemeinen Bewusstseins gerät.

“Kapitalismus“ ist die Weltherrschaft der Judenheit.

Es war der Jude Karl Marx, der sie wohl als Erster auf wissenschaftliche Weise vorausgesagt hat. Diese Voraussage geht zurück auf das Jahr 1843. In diesem Jahr entstand ­ lange vor dem “Kapital“ seinem epochemachenden Hauptwerk ­ sein wichtigstes Werk, sein Essay “zur Judenfrage.“

Marxsens “Kapital“ kann gelesen werden als Versuch, die für die Judenheit verheerenden Erkenntnisse seiner Judenschrift vergessen zu machen. In der lesen wir:

„Das Judentum hat sich nicht trotz der Geschichte, sondern durch die Geschichte erhalten.

Aus ihren eignen Eingeweiden erzeugt die bürgerliche Gesellschaft fortwährend den Juden.“

„Der Gott des praktischen Bedürfnisses und Eigennutzes ist das Geld.“ Das Geld ist der eifrige Gott Israels, vor welchem kein andrer Gott bestehen darf. Das Geld erniedrigt alle Götter des Menschen – und verwandelt sie in eine Ware. Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstituierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschenwelt wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt. Das Geld ist das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dies fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an.“

„Die Anschauung, welche unter der Herrschaft des Privateigentums und des Geldes von der Natur gewonnen wird, ist die wirkliche Verachtung, die praktische Herabwürdigung der Natur, welche in der jüdischen Religion zwar existiert, aber nur in der Einbildung existiert. Das grund­ und bodenlose Gesetz des Juden ist nur die religiöse Karikatur der grund­ und bodenlosen Moralität und des Rechts überhaupt, der nur formellen Riten, mit welchen sich die Welt des Eigennutzes umgibt.“

Es folgt hier bei Marx die Zweite Kreuzigung Christi, indem er das, was die Wahrheit dieser Gestalt ist, höhnend in ihr Gegenteil umlügt:

„Das Judentum konnte keine neue Welt schaffen; es konnte nur die neuen Weltschöpfungen und Weltverhältnisse in den Bereich seiner Betriebsamkeit ziehn, weil das praktische Bedürfnis, dessen Verstand der Eigennutz ist, sich passiv verhält und sich nicht beliebig erweitert, sondern sich erweitert findet mit der Fortentwicklung der gesellschaftlichen Zustände. Das Judentum erreicht seinen Höhepunkt mit der Vollendung der bürgerlichen Gesellschaft; aber die bürgerliche Gesellschaft vollendet sich erst in der christlichen Welt. Nur unter der Herrschaft des Christentums, welches alle nationalen, natürlichen, sittlichen, theoretischen Verhältnisse dem Menschen äußerlich macht, konnte die bürgerliche Gesellschaft sich vollständig vom Staatsleben trennen, alle Gattungsbande des Menschen zerreißen, den Egoismus, das eigennützige Bedürfnis an die Stelle dieser Gattungsbande setzen, die Menschenwelt in eine Welt atomistischer, feindlich sich gegenüberstehender Individuen auflösen. Das Christentum ist aus dem Judentum entsprungen. Es hat sich wieder in das Judentum aufgelöst.“

„Die gesellschaftliche Emanzipation des Juden ist die Emanzipation der Gesellschaft vom Judentum.“

Muss man von “Kapitalismus“ und Judentum mehr wissen um die Gegenmacht gegen diese Erscheinung herbeizuwünschen?

Es reicht doch zu wissen, was Marx vor knapp 200 Jahren schon wusste: daß der Jude mit seinem Geld bewirkt, daß die

„bürgerliche Gesellschaft sich vollständig vom Staatsleben trennen, alle Gattungsbanden des Menschen zerreißen, den Egoismus, das eigennützige Bedürfnis an die Stelle dieser Gattungsbande setzen, die Menschenwelt in eine Welt atomistischer, feindlich sich gegenüberstehender Individuen aufgelöst hat.“

Denn das ist ein Weltzustand in dem die Gattung Mensch nicht überleben kann.

Das “Große töten“ hat im 20. Jahrhundert begonnen und hat seitdem nicht wieder aufgehört.

Die Explosion 1917 in Russland, die von jüdischen Berufsrevolutionären in den Gulag gelotst worden ist, war nur erst ein noch bewusstloses aufbegehren. In Deutschland erst keimte das Bewußtsein daß die Menschheit als ganze auf Leben und Tod in einen Krieg mit dem Judentum als solche verwickelt ist.

Es ist durchaus kein Zufall, daß es ein Jude, Nahum Goldmann, war, der in zwei im kaiserlichen Deutschland 1915 und 1916 erschienenen Schriften das Wesen des (heute noch andauernden) Weltkrieges als Vernichtungskrieg gegen den deutschen Volksgeist offenbart hat.

Mir ist keine hellsichtigere Deutung der Geschichte des 20. Jahrhundert bekannt, als die Kriegsschriften des Nahum Goldmann: […]

Den gesamten Brief finden Sie hier

 

Diese Meinung


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„…..Und wie es überall geschieht und geschehen kann, wo das Geschrei: “Diese Meinung ist ein Verbrechen!“ gegen die ertönt, welche in freier Rede Ansichten vertreten, von welchen die Schreihälse wissen, daß sie ihren lichtscheuen Interessen und Zielen im Wege stehen.

Und vielleicht ist es schon morgen Ihre Ansicht, die zum Meinungsverbrechen erklärt wird!“

Flugblatt „Diese Meinung ist ein Verbrechen“

 


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Horst Mahler beantragt Asyl






Ende der Wanderschaft

Es ist ein Buch geworden, was nur ein Brief an einen Freund werden sollte. Das hat seinen Grund.  Es geht um die Schrift von Gilad Atzmon „The Wandering Who?“  Diese wird Epoche machen, selbst wenn es heute noch niemand lesen würde.  Was ist das Besondere dieses Werkes?  Es geht der Frage nach, was denn das Wesen des Judeseins und ob dieses der Grund der Feindschaft gegen Juden sei. Atzmon erkennt als Jude den Juden von „innen heraus“ und spricht es aus: Die Judenheit ist die Verleiblichung einer „bösen Gottheit“ („evil deity“).  Und er zeigt, wie diese Erkenntnis den Staat Israel durch Veränderungen in den Köpfen der jungen Israelis zum Verschwinden bringt. Ein Prozeß, der bereits in vollem Gange ist.  Der Geist ist aus der Flasche. Was eine arische Atombombe nicht bewirken könnte, wird jetzt das Werk von Papier und Druckerschwärze sein. Israel wird von der Landkarte verschwinden und einem freien Palästina Platz machen.