Der Kaiser ist nackt – 5.03.2018

Dem heiligen Völkermord auf der Spur – Motiv, Mittel, Gelegenheit

Politik ist Geschichte im Werden und diese ist der Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit – anders ausgedrückt: Der Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst.

Zwar wird Geschichte nicht von Menschen, aber sehr wohl durch dieselben, weil in ihnen Geist wirkt.

Politik geschieht mit Bewußtsein und Willen.

Bewußtsein ist Vorstellung und Gedanke.

Philosophie als denken des Denkens bestimmt die Vorstellungen und diese die Handlungen. So greift Philosophie in die Weltgeschichte ein.

Geht man diese Erkenntniskette im Rückwärtsgang wird Großes wahrnehmbar.

Entweicht einem Volksgeist die Philosophie, so bestimmen zwar immer noch Vorstellungen die Handlungen, diese aber mutieren zu Gegengeschichte in dem Sinne, daß sie Rückschritt im Bewußtsein der Freiheit ausdrücken.

Das ist die Lage. Diese wird bewußt und das hat Folgen.

DIE ZEIT vom 1. März 2018 läßt W o l f r a m E i l e n b e r g e r mit einem Zustandsbericht über die Geistesverfassung des deutschen Volkes zu Wort kommen. Das Ergebnis ist in dem Untertitel des Aufsatzes zusammengefaßt: „Die deutschsprachige Philosophie ist in einem desolaten Zustand“. Doch die sich daran anschließende Frage: „Woran liegt das“ bleibt unbeantwortet.

Der Autor spricht vom „Zustand der lustlosen total Stagnation“ und teilt seine Beobachtung mit:

„Die deutschsprachige Philosophie erlebt derzeit ihren geschichtlich schwächsten Moment. Ihre universitären Protagonisten fristen ob dieser Gewißheit mehrheitlich ein Leben in stiller Verzweiflung.“

Das Gewicht dieser Aussage erschließt sich vor dem Hintergrund des Verfassers. Dieser moderiert im Schweizer Fernsehen das Format „Sternstunden der Philosophie“. Er ist Mitglied der Programmleitung des Festivals „phil.cologne“ (mit 10.000 Besuchern in einer Woche), Programmleiter bei „Nicolai Publishing“ und Verfasser des Buches „Zeit der Zauberer – das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929“.

Wir lesen bei ihm: „Wer mit deutschen Philosophieprofessoren über den gegenwärtigen Zustand ihrer Disziplin spricht, blickt in traurige Augen. Ratlosigkeit paart sich mit Scham, Frustration über den Betrieb mit einem hierzulande wohl schon immer zunfttypischen Kulturpessimismus.“

Und es ist fast schon mutig zu nennen, daß Eilenberger eine Spur legt mit der Feststellung, daß das philosophische Denken „hierzulande … strategisch sediert“ werde. Auch fehlt es nicht an Hinweisen von wem die Ruhigstellung des Geistes ausgeht. Wir lesen: „Eine besondere Verstellung(!) ist es in diesem Zusammenhang, daß ausgerechnet die letzten Vertreter der Frankfurter Schule, sowie des Poststruktalismus (im Gefolge von Foucault und Derrida) ihren Platz an der Förderungssonne dauerhaft sichern, indem sie sich jederzeit als besonders „systemkritisch“ gebärden, und zudem als bedrohte Minderheit stilisieren. Faktisch hegemonial geworden sind es gerade diese beiden Traditionsausläufer – Netzwerke die mit dem geradezu priesterlichen Reinlichkeitssinn darauf achten, den weiten Raum des Denkens nicht durch grundlegend andere Prägungen in neue Unordnung gebracht zu sehen.“

Wenn – wie bemerkt – Wolfram Eilenberger die aufgeworfene Frage unbeantwortet läßt, weist er sich gleichwohl als „Arbeiter im Weinberg des Herren“ indem er die Frage als solche dem Zeitgeist „unter die Haut“ reibt, daß es juckt“. Und das geht so:

„Wie konnte es im Lande von Leibniz und Kant, Hegel und Schopenhauer, Nietzsche und Arendt nur dazu kommen? Vor allem in einer Zeit, da das öffentliche Interesse an philosophischer Reflexion geradezu explodiert und sich als Folge ein ganzes Gattungsbündel vermittelnder Formate erfolgreich am freien Markt etabliert. Philosophische Monatsmagazine wie Hohe Luft oder das Philosophie Magazin, dessen Chefredakteur ich war, erreichen eine Auflage von 60.000 Exemplaren; Festivals wie die phil.cologne locken binnen einer Woche mehr als 10.000 Menschen. Die Sachbuch-Bestsellerlisten zeigen sich seit Jahren populärphilosophisch dominiert.“

Der aufgezeigte Widerspruch legt die Vermutung nahe, daß in unserem Lande eine philosophiefeindliche Macht am Werke ist, die aus selbsterhaltungsinteresse das „Volk der Dichter und Denker“ im „weiten Raum des Denkens“ „strategisch sediert“.

Die hier geäußerte Vermutung erscheint auf den ersten Blick wenig plausiebel. Welche Macht der Welt könnte ein Interesse haben, das nachdenken des Denkens (das ist der von Hegel geprägte Philosophiebegriff) zu strangulieren?

So lange die philosophischen Fundamente noch nicht freigelegt sind, ist man – wie ein Kriminalist – auf Spurensuche im Reich der Erscheinungen angewiesen: Motiv, Mittel und Gelegenheit bilden das Netz, mit dem der Täter zu fangen ist.

Als Zeuge für die Klärung der Motivlage kommt Nahum Goldmann ins Fadenkreuz. Er hat im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts – als der Nationalsozialismus noch nicht in Sicht war – die geistige Wurzel des Hundertjährigen Krieges gegen das Deutsche Kaiserreich bewußt gemacht (Jürgen Trittin hat ihn ob dieses Verdienstes später als Vorläufer des Nationalsozialismus gewürdigt).

Nahum Goldmann war eine Jahrhundertgestalt des Weltjudentums. Man nannte ihn auch den „König der Diaspora“. Er erkannte den Willen der Westmächte, die deutsche Kultur zu vernichten. Als den eigentlichen Grund des Weltkrieges gegen das Deutsche Reich, den er bei seinem richtigen Namen: „Einen Vernichtungskrieg gegen die deutsche Kultur“ nannte.

Seine Vertrautheit mit der Hegelschen Philosophie führte ihn bis an den Rand der Erkenntnis – aber auch nicht weiter – daß sich auf dem Schlachtfeld zwei gegensätzliche geistige Prinzipien gegenüber standen: Der individualistische Geist der Westmächte und der „militaristische“ Geist des deutschen Volkes. Die Einzelheiten dazu sind in seinen beiden „Kriegsschriften“ aus dem Jahre 1915 und 1916 nachzulesen, deren wesentliche Gedanken ich in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ (auf den Seiten 244 – 248) mit entsprechenden Zitaten nachgezeichnet habe.

Nahum Goldmann hatte erkannt, daß die deutsche idealistische Philosophie im Begriff war, auch in Großbritannien die kulturelle Hegemonie zu erringen. Er stellt fest:

„Wäre dieser Prozeß friedlich weitergegangen, er hätte schließlich mit der völligen Überwindung des alten individualistischen Geistes geendet; die Vertreter dieses Geistes spürten es sehr wohl. Als sie friedlich ihre Position nicht mehr wahren konnten, entfesselten sie den Krieg, der Deutschland und den militärischen Geist vernichten sollte“1

Die Hegelsche Philosophie begabte ihn mit bemerkenswerter visionärer Kraft. Diese äußerte sich in seiner Betrachtung „von der Weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums“ hier wie folgt:

„…wer von uns hat nicht die Empfindung, mehr, die tiefinnerste Überzeugung, daß mit diesem Kriege eine geschichtliche Epoche zu Ende geht und eine neue beginnt, daß dieser Krieg, soll er nicht für immer der Beweis der inneren Sinnlosigkeit alles historischen Geschehens und damit alles menschlichen Daseins bedeuten, das Zeichen einer ungeheuren Zeitenwende darstellt, den Auftakt zu einer neuen großen Zukunft der Kulturmenschheit? Und noch mehr als dies ist uns heute tiefste Überzeugung: daß diese neue Zukunft, die sich nach dem Kriege anbahnen wird, unter dem Zeichen deutschen Geistes stehen wird, daß der Sieg Deutschlands

für lange Zeit hinaus die Verlegung des Schwerpunktes und Führertums der künftigen Kultur im Deutschtum bedeuten wird, ohne aber, daß dies irgendwelche gewaltsame Unterdrückung der anderen Nationalkulturen bedeuten müßte oder dürfte. So wird die kommende Weltkultur in ihrem innersten Wesen deutsche Kultur sein, und damit ist ihre Eigenart, die sie von den bisherigen scheidet, schon bestimmt. Deutsche Kultur bedeutet soziale Kultur, bedeutet die Höherstellung der Gesamtheit über die Einzelnen, bedeutet die Fundierung aller Ethik und Moral, allen Rechts und aller Konvention auf dem Primat des Kollektiven. Wie die Idee des

Organismus den tiefsten Gehalt des deutschen Denkens bildet, so stellt der soziale Gedanke das beherrschende Prinzip der deutschen Gesellschaftsordnung, der deutschen Kultur dar. Der Gang der europäischen Kulturentwicklung erhält, von diesem Gesichtspunkt betrachtet, innersten Sinn und tiefe Folgerichtigkeit. Das Mittelalter war die Epoche völliger Unterdrückung des Einzelnen zugunsten der Gesamtheit; das Individuum existierte als solches gar nicht, die Genossenschaft war alles. Die Renaissance und die Reformation proklamierten die Entdeckung des Individuums; es beginnt das individualistische Zeitalter, die völlig Befreiung des Einzelmenschen, die Proklamierung seiner Autonomie. Dies vollbracht zu haben, macht die weltgeschichtliche Bedeutung Englands und Frankreichs aus. Der Individualismus aber in seiner maßlosen Übertreibung führte zur Krisis: es entstand das große soziale Problem unserer Zeit, das in erster Reihe aus dem extrem individualistischen Grundprinzip unserer heutigen Wirtschaftsordnung geboren wurde. Der wirtschaftliche Egoismus des Einzelnen kannte schließlich keine sittliche Schranke mehr; eine innere Wandlung ward notwendig; dieser Krieg leitet sie ein.“2

Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, daß der Veranstalter des „Weltwirschaftsforums Davos“, Klaus Schwab, exakt diese Thematik in den Mittelpunkt des Jahrestreffens 2007 stellte (vergleiche dazu seinen Essay in der FAZ vom 23. Januar 2007).

Interessant ist, daß Nahum Goldmann für die neuzeitliche Weltgeschichte die Rolle des intellektuellen Zerstörers tradierter Ordnungen – wie nach ihm Martin Buber und Martin Heidegger – dem Judentum zuschreibt. Bei Schumpeter taucht dafür der Begriff der „produktiven (schöpferischen) Zerstörung“ auf.

Das waren (sind) entscheidende Annäherungen an wissenschaftliche Wesensschau auf den Judaismus und das Judentum.

Die früheste Äußerung derselben findet sich bei dem Apostel Paulus in dessen Brief an die Christen in Rom. Diese hatten sich an den Begründer der christlichen Theologie wegen der von Rom einflußreichen Juden veranlaßten Christenverfolgung durch den römischen Kaiser gewandt. Um sie mit ihrem Schicksal zu versöhnen, sprach er in der Gestalt der Ahnung die Wahrheit des Judentums als Moment des lebendigen Gottes aus:

„Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde u m E u r e t W i l l e n, aber nach Gottes gnädiger Wahl geliebte um der Väter willen“ (Röm 11,28)

G e i s t – Hegel zeigt es uns – ist Trieb; Der Trieb von nichts bestimmt zu sein, das er nicht selbst ist (Freiheit = Selbstbestimmung)

G e i s t ist die ungetrennte und untrennbare Einsheit des Absoluten, (Gottes) und seiner Äußerung (Erscheinung). Erscheinung ist Äußeres (das andere), daß das Innere scheint. Das Äußere ist Schein eines selbständig bestehenden. Der Schein ist das Absolute (Gott) im Verhältnis der Unfreiheit. Der Geist hat das Äußere noch nicht als sein selbst erkannt. Dieser Mangel ist das Prinzip JAHWES, das Wesen des Judaismus: JAHWE w ä h n t am Äußeren (der sinnlichen Welt) eine Grenze zu haben; daß er nicht dort ist, wo das andere (die sinnliche Welt) ist. Diese Erfahrung stellt ihn als Gott in Frage, denn er wäre endlich, nicht Gott als der unendliche und allmächtige. Er ist erzürnt über die Völker als vermeintliche Konkurrenzgötter (Götzen). Um seiner Gottheit willen will er diese vernichtet sehen.

„Kommt herzu, ihr Heiden, und höret, ihr Völker, merkt auf! Die Erde höre zu und was sie füllt, der Erdkreis und was darauf lebt!

Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben. Und ihre Erschlagenen werden dahin geworfen das der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blute fließen“ (Jes 34 1-3)

In logischer Diktion – in diesem Sinne expressis verbis – hat der jüdische Weise, Martin Buber, diesen Gedanken gefaßt:

„Das Judentum prätendiert das Absolute zu lehren, aber faktisch lehrt es nur das Nein zum Leben der Völker, vielmehr es ist dieses Nein und nichts mehr. Darum ist es den Völkern ein Grauen geworden. Darum muß, wo eins von ihnen dazu übergeht, nicht mehr wie bisher nur in seiner Innerlichkeit, sondern in den Ordnungen der Wirklichkeit sein eigenes Selbst als das Absolute zu setzen, es Israel abschaffen wollen.“3

Der bei Nahum Goldmann nachzuweisende Gedanke der „produktiven Zerstörung“ als Geschäft der Judenheit geht weiter als die Einsicht Martin Bubers, indem jener die paulinische Reflexion auf die Affirmation der Völker, auf deren Wohl, aufnimmt. Goldmann deutet das Vernichtungswerk des Judentums als Zersetzung überkommener – in diesem Sinne vorfindlicher Ordnungen – als notwendige Bedingung für den Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit.

Die Ordnung der Dinge ist ein unentbehrliches Lebensgut jeglicher Kreatur. Sie erscheint den Lebewesen eingeboren, die auch darin unfrei sind. In diesem Sinne sprachen die Nationalsozialisten von den „ehernen Gesetzen der Natur“, was eine Herabsetzung des Geistes, seine Unterjochung unter die Materie (Natur) bedeutet. Ordnung geht nur dann mit Freiheit zusammen wenn und soweit ihre Notwendigkeit aus dem Begriff, dem Wesen Gottes als Geist, g e w u ß t ist, denn erst die Einsicht in die Notwendigkeit anverwandelt diesen an den Geist, der erst dadurch weiß, daß er nicht von einem fremden Willen, sondern durch sich selbst bestimmt, also frei ist.

Solange vorfindliche Ordnung gilt ist der Geist eines Volkes in sich befriedet. Erst der Verlust der Ordnung treibt ihn an die im Begriff a n s i c h ewig angelegte Ordnung f ü r s i c h als Selbstbewußtsein, d.h. als absolutes Wissen = Wissen des Absoluten heraus zusetzen.

Das Prinzip des Mosaismus ist die Trennung des Menschen von Gott. Durch dieses ist Atheismus überhaupt erst denkbar. Ist Mensch nicht Gott, kann jener sagen: „Nur, daß ICH bin, kann ich nicht bezweifeln (Decartes); aber, ob Du, Gott, existierst, kann ich bezweifeln ohne MICH selbst damit in Frage zu stellen“

So ist nur das Judentum als Dasein des Verstandesdenkens (=Trennungsdenken) die Macht, die das Christentum durch „Aufklärung“ in expliziten Atheismus treiben konnte.

Im Christentum ist zwar schon die Trennung von Mensch und Gott überwunden; daß aber erst als Vorstellung, noch nicht im reinen Denke (der Logik).

Vorstellungen sind endlich (siehe das Bild von Vater und Sohn); weshalb sie nicht geeignet sind wahrhafte Unendlichkeit auszudrücken. Der Begriff Gottes ist wahrhafte Unendlichkeit die die Endlichkeit enthält. Dieser Widerspruch ist die Schwachstelle des Christentums. Diese bedingt völlige Wehrlosigkeit gegen den jüdischen Rationalismus. Dieser greift die Glaubwürdigkeit der in Vorstellungen eingeübten Wahrheit an, indem er die darin enthaltenen Widersprüche aufzeigt. Der Erfolg dieser Zersetzungsarbeit ist bedingt durch die allgemeine Akzeptanz des unwahren Satzes, daß nichts als Wahr gelten könne das sich widerspricht.

Schon einfachste Denkarbeit belehrt darüber, daß jener Satz unwahr ist. Seine universelle Geltung aber ist ein notwendiger Entwicklungsschritt des Geistes, der sich zuerst im Judentum als d e n k e n erfaßt (das Wesen der Unschaubarkeit Gottes).

Juden waren die Lehrer der Griechen (Johannes 7,55). In Griechenland tilgt die JAHWE-Logik die Spuren die auf ihre Herkunft deuten. Friedrich Nietzsche hat sie wieder ausgegraben und sogleich den tief liegenden antagonistischen Gegensatz des deutschen Volksgeistes gegen den jüdischen Rationalismus wie folgt benannt.

“Wir Deutsche sind Hegelianer, auch wenn es einen Hegel nie gegeben hätte, insofern wir (im Gegensatz zu allen Lateinern) dem Werden, der Entwicklung instinktiv einen tieferen Sinn und reicheren Wert zumessen als dem, was ‚ist‘ – wir glauben kaum an die Berechtigung des Begriffs ‚Sein‘: ebenfalls insofern wir unserer menschlichen Logik nicht geneigt sind einzuräumen, daß sie die Logik an sich, die einzige Art Logik sei (wir möchten vielmehr uns überreden, daß sie nur ein Spezialfall sei, und vielleicht einer der wunderlichsten und dümmsten.”4

Ihm war die Hegemoniale Rolle des jüdischen Denkens als solchen bewußt:

“Europa ist gerade im Hinblick auf Logisierung, auf reinlichere Kopf-Gewohnheiten (!) den Juden nicht wenig Dank schuldig, voran die Deutschen, als eine beklagenswert deraisonable Rasse, der man auch heute noch zuerst ‚den Kopf zu waschen‘ hat. Überall, wo Juden zu Einfluß gekommen sind, haben sie feiner zu scheiden, schärfer zu folgern, heller und sauberer zu schreiben gelehrt: ihre Aufgabe war es immer, ein Volk ‚zur Raison zu bringen‘.”5

In seinen „schwarzen Heften“ hat auch Martin Heidegger erhellendes zu dieser Thematik beigetragen.

Nietzsche hatte diese „dümmste Logik“ als Waffe der Judenheit erkannt:

“Ein Jude … ist, gemäß dem Geschäftskreis und der Vergangenheit seines Volks, gerade daran, daß man ihm glaubt am wenigsten gewöhnt: man sehe sich darauf die jüdischen Gelehrten an sie halten große Stücke auf die Logik, das heißt auf das Erzwingen der Zustimmung durch Gründe; sie wissen, daß sie mit ihr siegen müssen, selbst wo Rassen und Klassen Widerwille gegen sie vorhanden ist, wo man ihnen ungern glaubt. Nichts nämlich ist demokratischer als die Logik: sie kennt kein Ansehn der Person und nimmt auch die krummen Nasen für gerade.”6

Auf wenigen Seiten am Beginn seiner „Wissenschaft der Logik“ (in der Suhrkamp Werkausgabe Band 5, S 82 -111) vernichtet Hegel den Geltungsanspruch der jüdischen Logik in der Wurzel indem er zeigt, daß die einfachen Gedanken SEIN und NIVHTS – als voneinander festgehalten – u n w a h r sind. Der einfachste wahre Gedanke ist der Begriff „WERDEN“. Mit der jüdischen Logik ist im Reich des Lebens und des Geistes kein einziger Satz als „wahr“ zu erweisen. Diese Einsicht beendet – wenn sie allgemein Bewußtsein wird – die kulturelle Hegemonie des Judentums und mit dieser die Weltmachtstellung der Judenheit. Dieser ist von Moses her der drohende Machtverlust durch den „Esau-Segen“ (1. Mose 27,40) bewußt. Die Furcht hat sich niedergeschlagen in ihrem Stoßgebet:

„Herr laß den Anschlag des Frevlers nicht gelingen, der wenn er auszieht, die ganze Welt vernichten wird; es ist das edomitische Germanien“ (Talmud, Megilla Fol. 6b)

Damit ist das Motiv für den am deutschen Geist verübten kulturellen Ethnozid festgestellt. Es ist für die Judenheit als solche, eine Frage von leben oder Tot ob es ihr gelingt, die deutsche idealistische Philosophie in den Schatten zu versetzen und dort nieder zu halten.

Wie steht es nun mit den Mitteln und der Gelegenheit, die Verschattung zu bewirken?

Die materiellen Substrate weltlicher Macht sind in der Neuzeit: Druckerschwärze, Gold und Schießpulver.

Mit Druckerschwärze fertigt man die Kugeln, die in das intellektuelle Bewußtsein einschlagen; mit Gold kauft der, der darüber verfügt, den Willen derjenigen, die nicht darüber verfügen; mit Schießpulver wird die Widerspenstigkeit der Kräfte gebrochen, deren Willen sich weder durch Bewußtseinsmanipulation noch mit Gold in die gewünschte Spur bringen läßt.

Alle drei Bereiche werden schon seit Jahrhunderten unmittelbar und/oder mittelbar vom Weltjudentum dominiert.

Schon Nietzsche bezeichnete den Juden „als den tatsächlichen Beherrscher der europäischen Presse“7

Karl Marx notierte in seinem Essay „Zur Judenfrage“ im Jahre 1843:

„Der Jude, der in Wien z.B. nur toleriert ist, bestimmt durch seine Geldmacht das Geschick des ganzen Reichs. Der Jude, der in dem kleinsten deutschen Staat rechtlos sein kann, entscheidet über das Schicksal Europas. Während die Korporationen und Zünfte dem Juden sich verschließen oder ihm noch nicht geneigt sind, spottet die Kühnheit der Industrie des Eigensinns der mittelalterlichen Institute.“

Es ist dies kein vereinzeltes Faktum. Der Jude hat sich auf jüdische Weise emanzipiert, nicht nur, indem er sich die Geldmacht angeeignet, sondern indem durch ihn und ohne ihn das Geld zur Weltmacht und der praktische Judengeist zum praktischen Geist der christlichen Völker geworden ist. Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen zu Juden geworden sind.“8

Die Geltmacht steigerte sich Anfang des 20. Jahrhunderts zur Macht über die Geldschöpfung durch Kredit (Fiat money) in Dimensionen, die selbst Führern des Judentums unheimlich wurden. Theodor Herzl brachte seine Besorgnisse in einem überlieferten Entwurf für einen Vortrag zum Ausdruck, den er für ein Treffen mit Lord Daniel Mayer Rothschild, im Jahre 1895 verfaßt hat, wie folgt:

„Ihr Kredit ist enorm, monströs. Ihr Kredit beträgt viele Milliarden …. Man kann Sie nicht mehr entbehren… Ich weiß nicht, ob sich alle Regierungen darüber klar sind, was Ihr Welthaus für eine Weltgefahr ist. Man kann ohne Sie keine Kriege führen, und wenn man Frieden schließt, ist man erst recht auf Sie angewiesen …. So werden wir im Judenstaat Ihr beängstigendes Vermögen, das unsere wirtschaftliche und politische Freiheit ersticken würde, nicht dulden.“9

Bedeutende Köpfe des christlichen Abendlandes haben die vom Judentum ausgehende kulturell – politische Gefahr erkannt und eindringlich vor ihr gewarnt.

Der deutsche Philosoph Johann Gottlieb Fichte:

„Fast durch alle Länder von Europa verbreitet sich ein mächtiger feindselig gesinnter Staat, der mit allen übrigen im beständigen Krieg steht, und der in manchem fürchterlich schwer die Bürger drückt: es ist das Judentum. … Menschenrechte müssen sie haben, ob sie gleich dieselben uns nicht zugestehen; denn sie sind Menschen und ihre Ungerechtigkeit berechtigt uns nicht, ihnen gleich zu werden. …

Aber ihnen Bürgerrechte zu geben, dazu sehe ich wenigstens kein Mittel als das: in einer Nacht ihnen allen die Köpfe abzuschneiden und andere aufzusetzen, in denen auch nicht eine jüdische Idee steckt. Um uns vor ihnen zu schützen, dazu sehe ich wieder kein anderes Mittel, als ihnen ihr gelobtes Land zu erobern und sie alle dahin zu schicken.“10

Fjodor Dostojewski notierte im Jahre 1880:

„Der Jude und die Bank beherrschen jetzt alles: sowohl Europa wie auch die Aufklärung, die ganze Zivilisation und den Sozialismus – besonders den Sozialismus, denn durch ihn wird er das Christentum mit der Wurzel ausrotten und die christliche Kultur zerstören. Und wenn dann nichts als die Barbarei übrig bleibt, dann wird der Jude an der Spitze des Ganzen stehen.“11

Besonderes Gewicht hat Winston Churchills Betrachtung zu diesem Gegenstand. Er schrieb 1920:

„Der Konflikt zwischen Gut und Böse, der unaufhörlich in der Menschenbrust fortlebt, erreicht nirgendwo eine solche Intensität, wie bei der jüdischen Rasse. Die Doppelnatur der Menschheit ist nirgendwo stärker und schrecklicher veranschaulicht. […]

Und es ist gut möglich, daß diese so erstaunliche Rasse dabei ist, ein anderes System von Moral und Philosophie zu produzieren, so böse, wie Christentum gut war, das, wenn es nicht aufgehalten wird, alles das, was das Christentum ermöglicht hat, für immer vernichten wird. Es scheint fast so, als ob das christliche Evangelium und das Evangelium des Antichrist dazu bestimmt waren, ihren Ursprung in demselben Volk zu haben und daß diese mystische und geheimnisvolle Rasse für die höchste Manifestierung sowohl des Göttlichen als auch des Teuflischen ausersehen war.“12

Die Kette der Warnungen aus berufenem Munde reicht bis in unsere Tage. In seiner Ausgabe vom 6. März 2002 berichtet die „International Herald Tribune“:

Dank der erst kürzlich erfolgten Veröffentlichung der Nixon- Tonbänder erfährt Amerika jetzt, daß Graham Nixon aufhetzte. Nachdem Nixon beklagt hatte, was er als den schädlichen Einfluß der Juden auf Hollywood und auf die Medien sieht, sagte Graham: ‚Dieser Würgegriff muß gebrochen werden, sonst geht unser Land den Bach runter‘.“

Das dritte Moment des kriminalistischen Schleppnetzes, die Gelegenheit zur Tat, ergab sich mit der militärischen Wehrlosmachung des Deutschen Reiches 1945. In deren Folge waren alle institutionellen Daseins Sicherungssysteme des Reiches dehabilitiert, bzw. dem Zugriff der Siegermächte preis gegeben. Diese hatten aus dem Wiederaufstieg Deutschlands aus der Niederlage von 1918 gelernt und erkannt, daß man die Verwirklichung der Kriegsziele, hier die Vernichtung des deutschen Volksgeistes, nicht allein durch ein Völkerrechtliches Diktat sicherstellen kann. Der debelatio und der militärischen Besetzung mußte die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln folgen. Die angestrebte Vernichtung der deutschen Kultur konnten selbst nur auf kultureller Ebene bewirkt werden, auf der der Sieger in seiner Uniform nichts auszurichten vermag. Jetzt mußten psychologische Waffen und als solche annerkannte „geistige Autoritäten“ „an die Front“.

Dieser Abschnitt der Kriegsführung war in den USA von jüdischen Organisationen bestens vorbereitet worden.

Besondere Bedeutung war die von Felix Frankfurter erfundene Strategie der Durchdringung der staatlichen Administration, sowie der Bewußtseinsindustrie mit Juden, bzw. jüdischen Einflußagenten.

Diese Strategie hatte sich in den USA selbst schon bestens bewährt – so sehr, daß man Felix Frankfurter den „Kaiser Amerikas“ nannte. Die „Frankfurter Würstchen“ dominierten die Gremien die den Präsidenten der USA in allen Angelegenheiten berieten. Tunlichst im Hintergrund bleibend besetzten sie jeweils das „zweite Glied“ der Befehlskette der Ministerien und der nachgeordneten Behörden. Bei der Rekrutierung des Leitungspersonals wurde nichts dem Zufall überlassen.

Der „American Jewish Congress“ (AJC) nahm sich der Aufgabe an, für das Nachkriegsdeutschland ein tiefenpsychologisch orientiertes „Umerziehungsprogramm“ (einen kulturellen Ethnozid) zu erarbeiten. Die nach 1933 in die USA emigrierten Köpfe der Frankfurter Schule“ unter Leitung von Horkheimer und Adorno, wurden vom AJC beauftragt, die ideologischen Grundlagen für das Programm, bekannt geworden als das 5 bändige Werk über die „autoritäre Persönlichkeit“, zusammen zu stellen. Um den jüdischen Emigranten die erworbene US-Staatsbürgerschaft im Falle der Rückkehr nach Deutschland zu erhalten, wurden auf Verlangen von Max Horkheimer die US-amerikanischen Einwanderungsgesetze, die die Rückkehr in das Herkunftsland mit dem Verlust der US-Staatsbürgerschaft sanktionierten, geändert.

Caspar von Schrenck-Notzing hat diesen Aspekt der jüdischen Besatzungspolitik gründlich erforscht und die Ergebnisse in seinem Grundlagenwerk „Charakterwäsche – Politik der amerikanischen Umerziehung in Deutschland“, Ullstein-Verlag, Berlin 1996, bekannt gemacht.

Nur wer dieses Buch nicht gelesen hat, kann sich noch für das Gutmenschentum, das das deutsche Volk zugrunde richtet, begeistern. Und nur wer die „Satanischen Verse des Mosaismus“ in Kenntnis der philosophischen Substanz des absoluten Gegensatzes zwischen Judentum und Christentum auf sich wirken läßt, hat die Chance, die geistigen Grundlagen unseres Zeitalters, als des Zeitalters des Untergangs der Sittlichkeit und damit zugleich des Ausgangs aus der Katastrophe zu erfassen.

Die Kreuzigung Jesu, des Nazareners, ist der Beweis, daß der Judenheit sich der Gefahr für ihre Machtstellung bewußt ist, die von dem christlichen Prinzip der konkreten Einsheit von Gott und Mensch ausgeht. Im Judentum selbst sind immer wieder Dissidenten in Erscheinung getreten, denen das JAHWE – Paradox, Gott und n i c h t zugleich Mensch – also endlich zu sein, als Rätsel bewußt geworden ist. Ich bin zu 9 Monaten Freiheitsentzug ohne Bewährung verurteilt worden weil ich einen bedeutenden jüdischen Dissidenten Bernard Lazare, wie folgt zitiert hatte:

„Wenn die Feindschaft und die Abneigung gegen die Juden nur in einem Lande und in einer bestimmten Zeit bestanden hätte, wäre es leicht, die Ursache dieser Wut zu ergründen. Aber im Gegenteil, diese Rasse ist seit jeher das Ziel des Hasses aller Völker gewesen, in deren Mitte sie lebte. Da die Feinde der Juden den verschiedensten Rassen angehörten, die in weit voneinander entfernten Gebieten wohnten, verschiedene Gesetzgebung hatten, von entgegengesetzten Grundsätzen beherrscht waren, weder dieselben Sitten noch dieselben Gebräuche hatten und von unähnlichem Geiste beseelt waren, so müssen die allgemeinen Ursachen des Antisemitismus immer in Israel selbst bestanden haben und nicht bei denen, die es bekämpfen.”13

Was passiert hier?

Es geht offensichtlich nicht um einen akademischen Streit um Theorien, z.B. ob die Erde eine Kugel oder eine Scheibe ist. Es geht um die Bestimmung realweltlicher Machtverhältnisse die sich unmittelbar auf das Schicksal der ganzen Menschheit auswirken. Und die Wirkungen betreffen nicht ferne Länder bzw. längst vergangene Zeiten; diese Bewegung der Welt ist JETZT und HIER. Macht ist Wille und Wille ist Geist. Geist ist Wissen so ist Wissen Macht.

Die höchste Gestalt des Wissens ist das Wissen des Geistes von sich (Selbstbewußtsein) als reines Denken. Im vollkommensten Wissen des Geistes von sich sind enthalten, die Erfahrungen, die der Geist in weniger vollkommener Gestalt in sich gemacht hat; so, wie der Erwachsene Mensch durch die Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend gebildet ist.

In dieser vollkommensten Gestalt ist der Geist in der Deutschen Idealistischen Philosophie zu sich gekommen. Die Geburtsurkunde dieser Gestalt ist Hegels „Phänomenologie des Geistes“, die seine Wissenschaft der Logik enthält.

Diese Gestalt des Selbstbewußtseins weiß endlich, daß die sinnliche Welt, die Völker, keine fremde Gottheit (Götzen) ist, sondern Gott selbst als seine Erscheinung für sich selbst.

Was ist höher als der Trieb, zu wissen, was der Grund für „die Feindschaft und die Abneigung gegen die Juden“ ist? Denn ohne die wahrhafte Antwort auf diese Frage hat sich der Geist noch nicht wahrhaft als Gott erkannt.

Die Antwort ist nur in der Philosophie zu finden, wie sie sich seit Hegel als das denken des Denkens versteht. Es geht um die Wahrheit die uns frei machen wird (Joh 8,52).

Wer hat wohl die Befreiung durch Wahrheit zu fürchten?

Doch wohl der, der durch die Lüge herrscht!

Wer wohl wird versuchen, die Wahrheit „zu einer unerlaubten Fiktion zu stempeln“, doch wohl der, der mit der Lüge herrscht!

Der Jude Martin Buber zeigt an dieser Stelle auf seine Stammesgenossen. Er wirft ihnen vor:

“Das kritische Werk der Juden in den letzten hundert Jahren hat, statt durch Zerschmetterung der Götzen Raum für Gott zu schaffen, ihm selber alle Stätte auf Erden zu entziehen unternommen. Statt Völker zu lehren, vom Dienste der Fiktionen zum Dienste der Wahrheit überzugehen, hat es dazu beigetragen, daß sie den Gedanken der Wahrheit selber zu einer unerlaubten Fiktion gestempelt haben. Daß das analytisch-kritische Werk des jüdischen Gedankens diese Wendung genommen hat, ist nicht beiläufig. Marx und Freud sind weit mehr, als sie ahnten, vom herrschenden geistigen Status des modernen Judentums abhängig gewesen, das das faktische Sein des Absoluten nicht mehr zu fassen, geschweige denn das Paradox einer absoluten Person sich zu vergegenwärtigen vermag.”14

Das ist nicht weniger als eine Aktualisierung des Jesus – Wortes an die „verstockte Judenheit“:

„Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ (Joh 8,44)

Man muß genau hinsehen, wie – mit welchen Mitteln – die Judenheit versucht, sich dem Würgegriff ihres Schicksals zu entwinden.

Ihre wichtigsten Überlebensstrategie ist die Verschiebung des Blickwinkels – weg vom „geistigen Status“ der Judenheit hin auf den Genpool Sems. Sie phantasieren sich eine Menschheit, die quasi genetisch darauf programmiert ist, den hebräischen Genpool zu „exterminieren“. Was uns Deutsche betrifft steigern sie diese angedichtete Verrücktheit zur Phantasie ungehemmter Mordlust, die vermeintlich mit schon der harmlosesten Kritik an der Judenheit zur Tat wird, weshalb diese Kritik als „Volksverhetzung“ wie ein Kapitalverbrechen verfolgt wird. Und es lassen sich im Judentum Zwangsvorstellungen nachweisen, die die Leugnung des Holocaust mit diesem gleichsetzen.

So sind es die Juden selbst, die das Menschenbild der Gleichheitsideologie zerreißen: Nur Juden sind Menschen. Die Deutschen sind blutrünstige Bestien und die Restmenschheit wie „Viehsamen“ (Talmud Tosephot Fol. 94b; Baba batha Fol. 114b).

Das aus jüdischer Sicht Juden „vor Gott angenehmer als die Engel“ (Talmud Chullin Fol. 91b) und „alle Juden geborene Königskinder“ sind können sie die „Judenhasser“ nur als Verbrecher oder Geisteskranke wahrnehmen. Diese jüdische Sicht zu unserer Selbstwahrnehmung zu machen ist das Anliegen der „Frankfurter Schule“. Insbesondere Erich Fromm besorgte zu diesem Zweck die Politisierung der Freudschen Charakterlehre, und legte den Grundstein für die „Psychologie des Narzissmus“. Das Elaborat von Wilhelm Reich „Massenpsychologie des Faschismus“ war für die studentischen Revolteure der 60-er Jahre Pflichtlektüre. Das Deutsche Volk wurde damit entgeistigt und psychatrisiert.

Das Denken als solches – insbesondere das Philosophische – wurde als „Rationalisierung“, d.h. als Maskierung diskriminierter Absichten, also als Mittel der (Selbst -) Täuschung verteufelt.

Wenn Wolfram Eilenberger von der „Scham“ der „Deutschen Philosophieprofessor(innen)“ spricht, ist zu beachten, daß diese Gemütsregung auf ein ethisch unwertiges Eigenverhalten bezogen ist. Was kann anderes dahinter stecken als das Bewußtsein der Professoren, sich der von der Frankfurter Schule gezüchteten, unterirdischen Intellektualität hingegeben zu haben. Das von Eilenberger bemerkte „Leben in stiller Verzweiflung“ ist nur die gerechte – wenn auch sehr milde – Strafe, für ein verfehltes Leben. Diese Nullitäten verdienen kein Mitleid, sondern nur Verachtung. Den „Frankfurter Würstchen“ sollte man bei jeder sich bietenden Gelegenheit das deutsche Märchen von „Des Kaisers neue Kleider“ vorlesen und es darf gelacht werden!

Was hat die Judenheit erreicht? Günther Roormoser gibt die Antwort:

„Wir erleben das Ende der Verständigungsmöglichkeiten über das, was das geistige und religiöse Fundament unserer gemeinsamen Kultur sein könnte. … Die kulturelle Zersplitterung und Fragmentierung kann ein Ausmaß annehmen, daß die Menschen keine gemeinsame Sprache mehr haben, in der sie sich auch nur darüber verständigen könnten, worüber sie streiten wollen. Das ist unsere Lage.“15

Ausblick:

Wolfram Eilenberger gibt Zeugnis davon, daß unter der Asche noch Glut ist. Das die Philosophie im deutschen Volk als Sehnsucht noch vorhanden ist.

Das kann auch gar nicht anders sein. Der Geist ist unsterblich. Er ist die Wahrheit (Gott) die im Wissen zu sich kommt, d.h. seinem Triebe folgend befreit er sich zu absolutem Wissen. Sein Leben ist Befreiungskampf gegen Täuschung, Betrug und Lüge, die Grundtugenden des Judentums. Wo ist sein Endsieg sicherer, als im Volk der Dichter und Denker?

Der von Nahum Goldmann vorausgesagte Aufstieg des deutschen Volkes zur Weltmacht, macht sich nicht mit Kanonen, nicht mit Geld, sondern allein durch denken des reinen Denkens, durch Philosophie. Sie ist die Macht, die den Himmel und die Erde neu macht (Offenbarung 21,1).

Der Mensch ist nicht, um Spaß zu haben. Er findet sein Glück im Leben Gottes, der ihn geschaffen hat, um sich in und an ihm selbst zu erkennen.

Horst Mahler

1Nahum Goldmann, Der Geist des Militarismus, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart-Berlin, 1915, S. 28ff.

2Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S.31 ff.

3Martin Buber, Zweiter Band – Schriften zur Bibel, Kösel-Verlag, München 1964, Seite 1071

4Nietzsche, Friedrich: ‘Die fröhliche Wissenschaft’, Kritische Studienausgabe, Bd. 3, S. 599

5Nietzsche, Friedrich, Die fröhliche Wissenschaft, Kritische Studienausgabe, Bd. 3, S. 584

6a.a.O., S. 584

7Friedrich Nietzsche, Werke und Briefe, 5. Buch „Wir Furchtlosen“ S. 55;

vgl. Nietzsche Werke Hansa Verlag Band 2, S. 235

8Marx, Zur Judenfrage, MEW Bd. 1, S. 373

9Theodor Herzl, Entwurf einer Ansprache an Rothschild vom 13. Juni 1895, in „Theodor Herzls Tagebücher“, Berlin 1922, 1. Band, S. 144 – 210

10Fichtes Werke, VI. Band, S. 149, Berlin 1845

11Dostojewski, Fjodor M.: Tagebuch eines Schriftstellers, Notierte Gedanken 1880/81, München, 1996.

12Quelle: „Zionismus gegen Bolschewismus: Ein Kampf um die Seele des jüdischen Volkes“, Illustrierter

Sunday Herald, Februar 8, 1920 Seite 5.

13Bernard Lazare in « Antisémitisme, son histoire et ses causes », Paris 1934, 1. Band, S. 42, hier zitiert nach Jonak von Freyenwald « Jüdische Bekenntnisse », Nürnberg 1941, Faksimile S. 142

14Martin Buber, Werke, Band 2, ‘Schriften zur Bibel’, Kösel Verlag, München 1964, S. 1082

15Rohrmoser, Der Ernstfall S. 452








Was ist Deutsch – Februar 2018

Horst Mahler: Was ist deutsch?

Wir Deutschen sind das Volk der Dichter und Denker“ – sagt man, aber was sagt das schon?

Die schlimmsten Deutschen, das sind die, die statt Weihnachten Julfest sagen. Sie beweisen damit, daß sie nur noch das Leichengift des deutschen Geistes im Schädel haben, der Geist ihnen aber entflohen ist.

Man halte sich fern von jenen, die in der Antwort auf diese Frage Erbauung suchen und Erkenntnis scheuen, weil Erlangung derselben saure Arbeit ist und keinen „Spaß“ macht. Die blutigsten Kriege der Weltgeschichte sind von unseren Feinden geführt worden gegen den deutschen Geist, um diesen zu töten. Und in der Weltgeschichte geht es vernünftig zu. (Hegel)

Was aber ist die Vernunft der Todesdrohungen gegen den deutschen Geist.

Was deutscher Geist ist, wußte der Jude Nahum Goldmann, den sie den „König der Diaspora“ nannten. Er schrieb über unser Volk:

Der individualistische Geist hatte England innerlich an den Rand des Abgrunds gebracht. Eine Reaktion mußte kommen. Sie kam: ein neuer Geist begann sich in England Bahn zu brechen. Seine

Vorkämpfer waren die Theoretiker des Chartismus, waren die christlichen Sozialisten, waren die Führer der Genossenschaftsbewegung, […] vor allem Carlyle.

Die Gedankenrichtung, die sie vertraten, war die soziale, historische, organische; was dasselbe bedeutet: die militaristische, die deutsche. ….das beherrschende Erlebnis im Leben dieses großen

Schotten (Carlyle) war die innere Überwindung der individualistischen französischen Aufklärungsphilosophie, der atomistischen englischen Nationalökonomie und die Entdeckung der organischen, synthetischen deutschen Philosophie. Carlyle war begeisterter Bewunderer deutschen Wesens, glühender Anhänger der Ideen der deutschen Philosophie. Alle Männer und Richtungen im England des 19. Jahrhunderts, die von schöpferischer Bedeutung sind, stehen unter dem Einfluß Carlyles, unter dem Einflußdeutschen Geistes…..

Wäre dieser Prozeß friedlich weitergegangen, er hätte schließlich mit der völligen Überwindung des alten individualistischen Geistes geendet; die Vertreter dieses Geistes spürten es sehr wohl. Als sie

friedlich ihre Position nicht mehr wahren konnten, entfesselten sie den Krieg, der Deutschland und den militärischen Geist vernichten sollte (…)

Die Parole: Nieder mit dem Militarismus! verkörpert in diesem Kriege das rückschrittliche Element, ein Sieg der Parole wäre ein Sieg des 17. und 18. Jahrhunderts über das 19. und 20. Weil Deutschland das fortschrittliche Prinzip verkörpert, ist es des Sieges sicher. Deutschland wird siegen, und die Welt wird vom militaristischen Geiste beherrscht werden. Wer Lust hat, mag es bedauern und Klagelieder anstimmen; es hindern zu wollen, ist eine Torheit und ein Verbrechen gegen den Genius der

Geschichte, das begangen zu haben England und Frankreich noch schwer werden büßen müssen.“1

…wer von uns hat nicht die Empfindung, mehr, die tiefinnerste Überzeugung, daß mit diesem Kriege eine geschichtliche Epoche zu Ende geht und eine neue beginnt, daß dieser Krieg, soll er nicht für immer der Beweis der inneren Sinnlosigkeit alles historischen Geschehens und damit alles menschlichen Daseins bedeuten, das Zeichen einer ungeheuren Zeitenwende darstellt, den Auftakt zu einer neuen großen Zukunft der Kulturmenschheit? Und noch mehr als dies ist uns heute tiefste Überzeugung: daß diese neue Zukunft, die sich nach dem Kriege anbahnen wird, unter dem Zeichen deutschen Geistes stehen wird, daß der Sieg Deutschlands für lange Zeit hinaus die Verlegung des Schwerpunktes und Führertums der künftigen Kultur im Deutschtum bedeuten wird, ohne aber, daß dies irgendwelche gewaltsame Unterdrückung der anderen Nationalkulturen bedeuten müßte oder dürfte. So wird die kommende Weltkultur in ihrem innersten Wesen deutsche Kultur sein, und damit ist ihre Eigenart, die sie von den bisherigen scheidet, schon bestimmt. Deutsche Kultur bedeutet soziale Kultur, bedeutet die Höherstellung der Gesamtheit über die Einzelnen, bedeutet die Fundierung aller Ethik und Moral, allen Rechts und aller Konvention auf dem Primat des Kollektiven. Wie die Idee des Organismus den tiefsten Gehalt des deutschen Denkens bildet, so stellt der soziale Gedanke das beherrschende Prinzip der deutschen Gesellschaftsordnung, der deutschen Kultur dar.

Der Gang der europäischen Kulturentwicklung erhält, von diesem Gesichtspunkt betrachtet, innersten Sinn und tiefe Folgerichtigkeit. Das Mittelalter war die Epoche völliger Unterdrückung des Einzelnen zugunsten der Gesamtheit; das Individuum existierte als solches gart nicht, die Genossenschaft war alles. Die Renaissance und die Reformation proklamierten die Entdeckung des Individuums; es beginnt das individualistische Zeitalter, die völlig Befreiung des Einzelmenschen, die Proklamierung seiner Autonomie.

Dies vollbracht zu haben, macht die weltgeschichtliche Bedeutung Englands und Frankreichs aus. Der Individualismus aber in seiner maßlosen Übertreibung führte zur Krisis: es entstand das große soziale Problem unserer Zeit, das in erster Reihe aus dem extrem individualistischen Grundprinzip unserer heutigen Wirtschaftsordnung geboren wurde. Der wirtschaftliche Egoismus des Einzelnen kannte schließlich keine sittliche Schranke mehr; eine innere Wandlung ward notwendig; dieser Krieg leitet sie ein.“2

Judentum und Deutschtum haben beide prinzipiell dieselbe Lebensauffassung: ihnen beiden ist das Dasein vor allem und in erster Reihe eine Aufgabe, ein Beruf, eine Mission, ein Sollen, das es nicht so sehr zu beurteilen, zu bejahen oder zu verneinen, als vielmehr zu erfüllen gilt. Das Leben, wie es gegeben ist in seiner nackten Tatsächlichkeit, beherrscht von den eisernen Fesseln der Kausalität, ist nur das Material, aus dem nun der Mensch das wahre, reine, höhere Leben formen soll, nach eigenen Idealen, nach frei gewählten Zwecken, in autonomer sittlicher Freiheit (…) Diese tiefste Wesensparallelität bedingt noch eine andere; sie betrifft die Gestaltung des nationalen Gedankens, die Auffassung des nationalen Daseins. Aus der Grundkonzeption des Lebens als Aufgabe folgt mit Notwendigkeit auch die Betrachtung der nationalen Existenz des eigenen Volkes als einer Aufgabe; die Anschauung, daß eine bestimmte, vom Weltengeist, vom Genius der Geschichte, von der Gottheit – oder wie immer man das höchste Wesen nennen will – auferlegte Mission den Grund und den Sinn des nationalen Daseins bildet (…)

Ist das Leben eine Mission, besteht der Sinn und Zweck des Volksdaseins in der Erfüllung dieser Mission, dann ist von den beiden Elementen: Individuum – Gesellschaft die Gesellschaft unzweifelhaft das höhere, denn die nationale Mission zu erfüllen vermag nur die Gesamtnation; mithin hat sie das sittliche Recht, die Unterordnung des Einzelnen unter ihr Gebot zu fordern, insofern dies zur Erfüllung ihrer Mission notwendig ist. Mit dieser Lösung des großen historischen Problems ist es eigentlich mehr als nur gelöst: es ist schon vielmehr überhaupt aufgehoben, wie ja jede wahrhaft ideale Lösung eines Problems diese in seiner Existenz beseitigt. Der Antagonismus von Individuum und Gesellschaft, der die Voraussetzung des Problems bildet, ist hier überwunden.

Denn in dieser Lösung wird nicht nur das höhere Recht der Gesamtheit proklamiert, sondern auch die Autonomie des Individuums anerkannt; nicht zur willkürlichen unbedingten Unterordnung unter die Launen der despotischen Gesamtheit ist der einzelne bestimmt, sondern lediglich zur Mitwirkung an der Erfüllung ihrer sittlichen Aufgaben. Diese Aufgaben sind aber auch zugleich die seinen: dient er der Gesellschaft, so dient er damit nur sich; erfüllt er ihre Gebote, so erfüllt er damit nur die ihm selbst gestellten ethischen Imperative; indem er sich der Gesamtheit hingibt, vervollkommnet er sich selbst; in seiner scheinbaren Unterordnung erringt er seine höchste Würde (…)

Die Auffassung der Gesellschaft als des im Verhältnis zum Individuum höheren Begriffs ist ein Grundpfeiler des deutschen Denkens; seine organisch-synthetische Wesenstendenz mußte die Gesellschaft als einen Organismus im Gegensatz zu ihrer mechanistischen Auffassung als Summe aller Einzelindividuen begreifen, womit aber schon ihre Überordnung über den einzelnen ausgesprochen ist. Die höchste erhabenste Formulierung der deutschen Sittlichkeit, der kategorische Imperativ Kants, ist durchaus kollektivistisch; proklamiert er doch als Norm des sittlichen Tuns jedes einzelnen die Rücksicht auf die Allgemeinheit. Der einzelne soll so handeln, als ob er die Gesamtmenschheit in sich repräsentiere, und es war so nur folgerecht, daß Kant den Staat als den berufenen Verwirklicher der sittlichen Idee betrachtet und den großen Gedanken des Rechtsstaates verkündet.. Und diese Ideen des Königsberger Weisen werden in der Folge noch außerordentlich gesteigert. Fichte, Schelling, die Romantik, der

Sozialismus erheben die Nation, den Staat zu immer höherer Würde, bis Hegel ihn als das höchste Resultat alles historischen Bestehens proklamiert

Wenn heute die Gegner Deutschlands den Sinn des Krieges als den Kampf gegen den Militarismus bezeichnen, so wissen wir sehr wohl, daß unter diesem Militarismus in erster Reihe eben jene völlig sittliche Unterordnung des einzelnen unter die Gebote der Gesamtheit zu verstehen ist, jene unerhörte Kunst der Organisation und Disziplinierung der Nation, in der keine anderes Volk dem deutschen gleichkommen kann und die das Geheimnis seiner Stärke und seiner Erfolge bildet (…)

Sie (die Juden und die Deutschen) sind die trotzigsten, steifnackigsten, zähesten und widerspruchsvollsten Völker der Geschichte; Völker denen es nicht gegeben ist, frei, leicht und beschwingt das Dasein schön und harmonisch zu gestalten, und mühelos, sich ihren Neigungen anvertrauend, die in ihnen ruhenden Kräfte zu entfalten und schöpferisch auswirken zu lassen; die vielmehr des ehernen Zwanges und der straffsten Selbstzügelung bedürfen, um wahrhaft groß zu sein, denen Not und Leid die Voraussetzung ihrer Stärke ist, und die leiden müssen, um schaffen zu können.“3

Der deutsche Geist ist der Geist der Freiheit, und darin ist ihm kein anderer Volksgeist gleich.

Freiheit beginnt mit dem Wissen ihres Begriffs. „Frei ist der Geist, der von nichts bestimmt ist, was nicht er selbst ist.“ (Selbstbestimmung)

Die deutschen Stämme l e b t e n schon frei, aber sie wußten es noch nicht.

Das Christentum kam über sie als Unfreiheit, in dem sich die katholische Kirche als Lehre (Dogma) setzte, die als Wahrheit nur durch das Wort der Priesterschaft an die Gläubigen kam und freies Denken auf dem Scheiterhaufen endete.

Die Bedeutung Martin Luthers ist, daß er das eigene D e n k e n der Gläubigen als zuständig für die Erkenntnis der Wahrheit erkannte. Aber diese Erkenntniss hatte die Unfreiheit noch an sich, in dem Luther sie an die Bibellektüre kettete, so daß der Geist noch nicht unabhängig bei sich war. Die Bibel, ein äußerer Gegenstand, war für das Denken die absolute Autorität, noch nicht das Denken als solches.

Die Freiheit ist das Denken nur an sich selbst, am Denken des Denkens.

Das ist der Begriff der Philosophie, die an dieser Freiheit erst in dem deutschen Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel zu sich gekommen ist.

Dieses freie Selbstbewußtsein kann nicht mehr denken, daß Gott n i c h t ist., denn Gott ist Geist (Johannes 4, 24) = Denken, und das Denken kann nicht denken, daß es nicht ist. (Descartes: Cogito ergo sum)

Damit hat Hegel Gott aus dem Jenseits in das Diesseits geholt, was gleich bedeutend ist mit dem Tod Jahwes, der sich von den Völkern (den Gojim) trennt und sie deshalb zur „Schlachtung hingeben will“ „daß ihre Leichname gen Himmel stinken und die Berge vom Blute fließen“. (Jesaja 34, 2 u. 3)

Jahwe ist an sich (unerkannt) der endliche also der endende Gott. Nur er kann sich ein Volk erwählen, damit es alle anderen Völker zur Schlachtung führe. Denn wüßte er – wie der Gott der Christenheit – , daß alle Völker seine Kinder sind, würde er sie ungeachtet ihrer Unarten lieben und nicht ihren Tod wünschen.

Einem Gott, der wähnt die Völker schlachten zu müssen und erst dadurch wahrer Gott sein werde, kann der Mensch entgegen halten, daß er, als getrennt von Gott, dessen Existenz leugnen kann, ohne sich dadurch selbst zu vernichten. (Atheismus)

Aus dem offenen Brief an Goldhagen:

Der Atheismus der Moderne erweist sich als Sieg des Jüdischen Prinzips:

Die Juden haben noch ihren Gott: Jahwe -, die Völker des Abendlandes sind gottlos und deshalb zu vertilgen. An ihnen wird der Bann (vorläufig) nicht mit dem Schwert, sondern (noch) mit der Durcheinanderwirbelung der Völker vollzogen, durch die diese ihre Sichselbstgleichheit als Volk, Staat und Nation verlieren bis sie nur noch “Pöbel-Mischmasch“ (Nietzsche) sind: eine Bakterienkultur, die Menschen zu Mehrwerter-

zeugern und Konsumtierchen mutiert. In dieser Bevölkerungmasse verliert aber auch jeder Einzelne seine Sichselbstgleichheit (sein Ich-bewußtsein),weiß er nicht mehr, wer er ist. Denn die Substanz des Einzelnen ist der Geist seines Volkes. Alles, was er ist, ist er durch den Geist seines Volkes.

Die Auflösung der Völker zeigt sich deshalb am deutlichsten im Anstieg der psychischen Erkrankungen – weltweit. Im Endstadium dieses Verfalls bleibt dem Einzelnen nur seine körperliche Kraft und ihr Verstärkungsmittel (Schlag- und Schußwaffen etc.), die er für den Versuch einsetzen kann, sich selbst zu definieren, ein Ich-Bewußtsein zu erlangen.

Die Zerstörung der Völker durch das Jüdische Prinzip ist so notwendig begleitet von der gewalt-fundierten Bildung von Mikro-Ethnien (Banden, mafiotische Verbrecherorganisationen; milizionäre Strukturen im politischen Parteienkampf; para-staatliche religiöse Sekten usw.)

Die Mikro-Ethnie treibt aber – wie die Sippe zum Stamm usw. – über sich hinaus. Rassische und religiöse Differenzierungen wirken als Klammer bei der Zusammenfassung der Mikro-Ethnien zu kampfstärkeren Verbänden.Ihr Erscheinen wiederum beschleunigt die Zersetzung des staatlichen Gewaltmomopols, damit der Nation und letztlich des Volkes. Dadurch erfährt die Mikroethnisierung einen neuerlichen Schub usw. usf.

Kennzeichnend für die entstehenden Mikro-Ethnien ist, daß sie für ihre geistige Ausstattung auf Versatzstücke längst geschlagener Schlachten des Geistes zurückgreifen und dadurch das Gepräge von Sekten annehmen, die – eben weil sie mit abgelegtem Geist werben – keine das Volk erfassende propagandistische Kraft entfalten, sondern nur Nährboden für Spaltpilze liefern..

Dieser sich selbst verstärkende Verfall ist das Wesen der Dekadenz.

An allen Fronten ist das Feldzeichen der Jüdischen Welthirtschaft (Oberlercher) die Dekadenz. Diese kann nicht die Quelle und Kraft der Erneuerung sein; die Welthirtschaft kann nicht von sich aus abtreten, sie muß gestürzt und zerschlagen werden. Sie kann nur gestürzt und zerschlagen werden durch eine geistige Bewegung, die die Völker und Nationen auf gefestigter – nämlich geistiger – Grundlage wiederherstellt.

Der geschichtliche Augenblick der Überwindung des Judaismus wird der Zusammenbruch des globalen Finanzschwindels sein, in den sich die „Ostküste“ verstrickt hat.

Warum ich der Judenheit die Erneuerungsfähigkeit abspreche?

Das Volk-Sein der Judenheit in der Zerstreuung ist untrennbar mit der Auserwähltheit gesetzt. Denn Juda/Israel ist als Volk nur, indem es sich von anderen Völkern unterscheidet. Und es kann sich als raumloses Volk von seinen Wirtsvölkern nur durch seinen exklusiven Kultus unterscheiden.

Ein seßhaftes Volk ist eine unproblematische Ethnie (durch Blutsbande bestimmte Gemeinschaft): Die durch die Geburt vermittelte Zugehörigkeit hat ihren anschaulichen Mittelpunkt im volkseigenen Siedlungsraum, der von der Gemeinschaft erfüllt und ihre Heimat ist, in die man hineingeboren ist. Die Heimat ist der mythische Ort der Vereinigung der Vielen zu einem Volk. Im ungestörten Genuß der Heimat erfährt ein Volk seine Macht, sein Anerkanntsein als Person durch andere Völker, die nicht wagen, den Heimatboden anzutasten und damit die Volksmacht zu kriegerischem Zweikampf herauszufordern.

Den seit der Zerstörung des 2. Tempels heimatlosen Juden fehlte bis zur Gründung des Staates Israel dieser anschauliche Bezugspunkt, erfüllte es keinen eigenen Raum mehr. Als Ethnie ist es nur durch den exklusiven Kultus bestimmbar. Die kultische Exklusivität wiederum ist bedingt durch die kultische Feindschaft gegen Andersgläubige. Das ist die unglücklichste Lage, in der sich ein Volk befinden kann. Bar aller militärischen Mittel kann es in der zur eigenen Identitätsstiftung als feindlich bestimmten Umwelt nur durch List und Täuschung überleben. Nur die kampflose Unterwerfung bewahrt es vor dem Schwert der Feinde. Jede Beleidigung und Erniedrigung muß es ohne Murren hinnehmen, denn der leiseste Anflug von Stolz würde den übermächtigen Feind herausfordern, was den Untergang des ganzen Volkes bedeutete (5. Mose 20, 11-13).

Dieser Paria-Typus ist den Juden durch Jahwe als Vergeltung für ihren Ungehorsam angedroht:“4

Hier zeigt sich wohl am deutlichsten, daß die Kultur der Deutschen der Jüdischen genau entgegengesetzt war.

Ich sage „war“: Denn inzwischen hat sich für die Deutschen – nach zwei verheerenden Niederlagen in einem halben Jahrhundert – die Lage verkehrt. Zur militärischen Ohnmacht gesellt sich mentale Wehrlosigkeit der Deutschen gegen die Judaisierung ihrer Kultur.

Das Volk der orientalischen Nomadenkrieger ist in tausendjähriger Zerstreuung zum Pariavolk (Max Weber) umgeschmolzen worden. An den Germanischen Kriegern vollzog sich dieses Schicksal in wenigen Jahrzehnten, in denen das Säurebad der feindlichen Greuelpropaganda die den Germanen eigentümliche Selbstachtung zerfraß, bis den Deutschen schließlich die Holokaust-Religion übergestülpt werden konnte.

Wie kam es zu dieser Größe des Jüdischen Volkes?

Nur ein einziges Mittel blieb den Juden, mit dem sie Macht ausüben konnten: das Geld. Je größer und mächtiger ihre Feinde waren, desto mehr hingen diese vom Gelde ab. Es waren Juden, die es ihnen gegen Zins liehen. Deshalb ist der Geldhunger der Juden unersättlich. Deshalb ist auch der Geiz ihr Kardinallaster. Ihnen als Juden, Herr Goldhagen, ist das alles längst geläufig. Sicher belächeln Sie uns Deutsche, die sich überhaupt nicht mehr trauen das Sonderverhältnis der Juden zum Geld auszusprechen; denn das gilt im Umerziehungsdeutschland schon als antisemitsche Hetze. Ja, ich vermute sogar, daß es Juden sind, die dieses Tabu kreiert haben und ständig verstärken. Sie verlassen sich darauf, daß wir Deutschen das Alte Testament nicht kennen.

Im Alten Testament wird den Juden von Jahwe verheißen, daß sie über die anderen Völker herrschen werden. Und zwar sollen sie nach der Überlieferung die Herrschaft durch ihr Bankkapital erlangen. Einzige Bedingung ist, daß sie sich an sein Gesetz halten und nur ihn anbeten.“5

Die Judenheit ist im Begriff, ihren universellen Anspruch, den Max Weber völlig losgelöst von den Protokollen der Weisen von Zion benennt, in einer neuen Gestalt, nämlich im Kultus der Menschenrechte, wie Phönix aus der Asche in blendender Schönheit über die Welt zu bringen.

So wie die völkermörderische Kolonisierung der außer-europäischen Welt durch die europäischen Seemächte zu ihrer Rechtfertigung des Hinweises auf den am Kreuz gestorbenen Jesus von Nazareth bedurfte, so ist – wie die Greuelpropaganda gegen den Irak und gegen Serbien täglich beweist – die Globalisierung der Welt durch die Geldmacht nicht zu verwirklichen ohne die Ideologie der kriegsrechtfertigenden „Menschenrechte“ – von Medienzaren in den USA erfunden, um als Kriegswaffe zuerst (1898) gegen Spanien und dann gegen Deutschland eingesetzt zu werden.

Dieses unheilige Reich der jüdisch-christlichen Zweckgemeinschaft bricht jetzt zusammen. Offenbart ist ihr Blut-zu-Geld-Geheimnis, dessen Frucht die Weltmacht des Geldes ist, in der sich das Leiden der Völker spiegelt.

Dieser Befund schärft den Blick für das Rettende. Weber gibt einen wichtigen Hinweis: Der Judaismus sei eine asiatische Religion. Ihr Gemeinsames sei der Erlösungsglaube. Dieser sei zwar bei den Juden nicht auf spirituelle Erwartungen gerichtet, sondern auf eher lebenspraktische Forderungen, deren Erfüllung sie von der himmlischen Macht erwarteten.

Erlösungsglaube ist nicht ohne Erlösungsbedürfnis denkbar. Dieses spiegelt eine Weltanschauung wider, in der den Völkern und den Menschen eine fremdabhängige Seinsweise zugedacht ist, in der sie nicht als Freie existieren. Die Welt ist darin ein Ort der Strafversetzung. Unfähig, sein Hiersein als Herausforderung zur Bewährung und als Aufforderung zur Weltdurchdringung zu begreifen, sinnt der asiatische Geist auf Weltflucht oder erhofft irdische Beglückung durch die Himmelsmacht als Belohnung für widerliche Unterwürfigkeit bis zum Sohnesmord. Nichts Eigenes ist darin. Nietzsches Frage: „Wozu Mensch überhaupt?“ bleibt hier ohne Antwort. Hier entfaltet sie ihre vernichtende Wucht: Die Völker sind die Fülle des Nichts, also selber Nichts. Ihre Geschichte endet im Nichts.

Buddhismus und Hinduismus sind seine reinen Gestalten.

Dem stellt sich der faustische Geist der Germanen entgegen, der der Geist der Eigenheit und der Freiheit ist: Germanen sind so sehr weltbegeistert, daß Walhalla nur die ideale Spiegelung ihrer realen Welt ist: einer Welt voller Herausforderungen, Prüfungen und heroischer Kämpfe. Nicht nach ruhigem Genuß des Lebens steht ihr Sinn. Sie wollen Abenteuer bestehen und sich in ihren Taten bei sich fühlen und diese für sich sprechen lassen. Ihre Taten sind ihnen selbst so sehr Zweck und nicht nur Mittel zum

Zwecke, daß dem Germanen der Tod in der Schlacht würdiger und daher wünschenswerter erscheint, als das friedliche Aushauchen der Seele auf dem Sterbebett.

Dem Asiaten sind Leben und Tod gleichgültig. Dem Germanen ist das Leben – das geliebte – der ewige Einsatz im Kampf auf Leben und Tod um Anerkennung als Person. Die Ebenbürtigkeit des Feindes und die Achtung vor ihm bestimmen den Wert der ihm abgetrotzten Anerkennung. Nicht seine Ausrottung ist das Ziel des Kampfes, auch nicht seine Unterwerfung, sondern seine mit dem Schwert errungene Achtung. Nicht die im Totschlag wirkende Stärke imponiert dem Germanen, sondern der im

Kampf gegen einen Stärkeren bewiesene Mut.

Meinen Sie, Herr Goldhagen, wenn Sie von einer Kultur des Todes sprechen , dieses Germanische Selbstverständnis? Wohl eher nicht, denn es ist sicherlich nicht das Selbstverständnis von „Mördern und Folterknechten“.

Der Germanische Geist erwacht in unseren Tagen aus tiefer Bewußtlosigkeit. Durch den Deutschen Idealismus gestärkt, wird er die Jüdische Herausforderung diesmal bestehen. Seine neue Gestalt erwächst aus der Erkenntnis, daß die erlebte Germanische Volksgemeinschaft – die bewußt erfaßte Rückbindung (religio) des freien Volksgenossen in das Ganze seines Volkes – eine bestimmte Gestalt Gottes ist. Der Germanische Geist erfaßt, daß alle Völker – und nicht nur ein auserwähltes Volk – in ihrer Unterschiedlichkeit Daseinsformen des absoluten Geistes und als solche von gleichem Wert sind. Der Schutz und Trutzgedanke, der ein einzelnes Volk ausmacht und das Leben, die Freiheit und die Sicherheit der Volksgenossen gewährleistet, umfaßt jetzt die Gemeinschaft der Völker als ein Ganzes, nicht als materielles Ganzes unter einer Weltregierung oder – schlechter noch – unter der Fuchtel des Jüdischen Spekulationskapitals, sondern als Einheit im Geiste, deren Glieder Teile eines lebendigen Ganzen und deshalb immer zugleich auch das Ganze sind. Dieses weltumstürzende Verhältnis ist in der christlichen Botschaft erst als Vorstellung und Empfindung – also in einer noch unreifen Form – vorhanden. Erst in der Philosophie des Deutschen Idealismus – insbsondere von Hegel – ist es als klarer Gedanke gefaßt. Dieser ist dem Jüdischen Denken unzugänglich, da er mit der Jüdischen Weltanschauung unvereinbar ist. Ein Jude, der die Wahrheit dieses Gedankens erkennt und in ihm lebt, ist innerlich kein Jude mehr.

Er hört auch auf, äußerlich – d.h. im Kultus und im Habitus – ein Jude zu sein.

In dieser Idee ist kein Volk bevorzugt, und keines zurückgesetzt. Sie ist der Tod Jahwes; zuerst aber der Tod Mammons, denn er ist die irdische Macht, gegen die die Völker „zum Schutz und Trutz brüderlich zusammenstehn.“ – einfach, weil sie überleben wollen.

Diese Idee der Einheit der Völker in ihrer Vielfalt, gegründet auf die Anerkennung jedes Volkes als Person durch jedes andere Volk, was den Kampf um Anerkennung – also auch den Krieg – einschließt, ist die Substanz des Germanischen Geistes.

Damit ist der Grund freigelegt, aus dem heraus immer neu die Jüdische Todfeindschaft gegen den Deutschen Idealismus wächst. Es ist Ihr Verdienst, Herr Goldhagen, die daraus folgende Kampfansage ohne Verstellung und ohne diplomatische Umschreibung ausgesprochen zu haben.

Den Germanischen Geist zum Bewußtsein seiner selbst zu bringen, dazu bedurfte es der Jüdischen Herausforderung, die deshalb geschichtlich gerechtfertigt ist. So findet in ihm auch die Antination die Anerkennung, die sie aus dem Paria-Dasein erlöst und zur Person macht; zu einer feindlichen zwar, aber doch zu einer notwendigen Existenz.

Dieser Satz ist eine Folgerung aus der inneren Bewegung des Begriffs. Er ist nur dem wirklich klar und verständlich, der diese Bewegung – angeleitet durch die Hegelschen Schriften – wenigstens einmal mitvollzogen hat. Es ist müßig, sich an ihm mit der Jüdischen Logik vergehen zu wollen. Der von Deutschen in der Vergangenheit unternommene Versuch, die Jüdischen Menschen auf grausame Weise mit Gewalt aus der Volksgemeinschaft zu entfernen, beruhte auf einer verhängnisvollen Biologisierung des Problems. Hitler hat zu spät erkannt (und in einem Gespräch gegenüber Bormann bekannt), daß die Juden eine „geistige Rasse“ sind. Darin liegt, daß der Judaismus nicht durch physische Gewalt sondern nur geistig – also in Freiheit – überwunden werden kann.

Nicht von den Juden ist eine Änderung der Geisteshaltung zu fordern, sondern von den Deutschen: Indem sie das Jüdische Wesen als ihre Verneinung begreifen, machen sie sich innerlich frei vom Mammonismus in allen seinen Erscheinungsformen. Sie erlangen dadurch die geistige Fähigkeit (= Freiheit) zu einer Politik der Unterordnung des Geldes und damit des Marktgeschehens unter das Allgemeininteresse. Die Wirtschaft

wird als Volkswirtschaft wiederhergestellt, d.h. die Wirtschaft wird dem Gemeinwesen dienen und damit den Einzelnen – nicht umgekehrt. In dieser Unterordnung des Marktes unter das Allgemeinwohl ist die Jüdische Geldmacht gebrochen.

Mit dem Neuen Denken wird den Juden auch das letzte Machtmittel – das rationale Raisonnement – entgleiten. Konstruktivismus und Dekonstruktivismus werden ausgespielt haben. Zwar wird das rationale Kalkül als operative Logik der endlichen Dinge seine Bedeutung behalten, aber es wird sich nie mehr am Lebendigen und am Geist vergreifen dürfen. Nie wieder werden die Juden mit dieser Logik den Deutschen einreden können, daß Volk und Nation nur Wahngebilde (Phantasmagorien) seien, daß es keine Wahrheit gebe und das Subjekt zwischen Buchdeckeln den Tod gefunden habe.

Diese Erkenntnis schließt jeden Rachegedanken gegen das Jüdische Volk aus, selbst wenn sich herausstellen sollte, daß es in beiden Weltkriegen dieses Jahrhunderts mit seiner Geld- und Medienmacht jeweils den von den Deutschen Waffen bereits erfochtenen Sieg letztlich in eine katastrophale Niederlage des Deutschen Reiches verwandelt hat.“6

Wir, das deutsche Volk, sind gefordert. Es gilt das Wort des deutschen Dichters Emanuel Geibel:

Und es mag am deutschen Wesen einmal noch die Welt genesen.“

Nur so!!!!

1Nahum Goldmann, Der Geist des Militarismus, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart-Berlin, 1915, S. 28ff.

2Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S.31 ff.; als Faksimiledruck erhältlich bei Roland Faksimile

3Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S. 34 ff.

4Zitiert aus: Horst Mahler – Offener Brief an Daniel Goldhagen (2000) S. 18 – 20

5Zitiert aus: Horst Mahler – Offener Brief an Daniel Goldhagen (2000) S. 21

6Zitiert aus: Horst Mahler – Offener Brief an Daniel Goldhagen (2000) S. 34-37












Beschwerde – 16.02.2018

Horst Mahler, Anton-Saefkow-Allee 22
14772 Brandenburg an der Havel

An das
Justizministerium des Landes Brandenburg
als Aufsichtsbehörde für die JVA Brandenburg

Brandenburg den 16. Februar 2018

Beschwerde gegen die Leitung der JVA Brandenburg

Gegenstand der Beschwerde ist die rechtsfeindliche Fehlorientierung der Leiterin der JVA bezüglich der Bestimmung des Vollzugszieles bei politischen Überzeugungstätern.

Anlaß für die Beschwerde ist die Verfügung der Frau Wellnitz vom 30. Januar 2018 (Datum der Eröffnung), mit der ein an meine Ehefrau gerichteter Brief im Rahmen der angeordneten Postkontrolle (teilweise) angehalten wurde, mit der Begründung, die Weiterleitung würde das Vollzugsziel gefährden. Diese Gefahr liege darin, daß ich mit dem angehaltenen Text meine weltanschaulichen Überzeugungen, die den Verurteilungen zugrunde liegen, verfestigen würde.

Es ist hier nicht der Ort für die Darlegung der Absurdität dieser Argumentation. Die Aufmerksamkeit hat sich ausschließlich auf den Umstand zu richten, daß sich die Leitung der JVA Brandenburg für befugt hält, mit Zwangsmaßnahmen, die Weltanschauung eines politischen Überzeugungstäters zu sanktionieren.

Der Staat hat nicht darüber zu bestimmen, welche Weltanschauung der Mensch haben und äußern darf (Art.4 Absatz 1 Grundgesetz, BRD).

Die Wächter über die „political correctness“ in unserem Lande führen sich auf, als hätten sie in Fällen „mißliebiger“ Überzeugungen über die Verwirkung von Grundrechten zu befinden. Ein Blick in das Gesetz (Artikel 18 Grundgesetz) wird sie darüber belehren, daß für derartige Entscheidungen ausschließlich das Bundesverfassungsgericht zuständig ist.

Ich ersuche das Justizministerum, im Rahmen seiner Fachaufsicht, die Leitung der JVA Brandenburg darüber zu belehren, daß ihr die Einwirkung auf meine Weltanschauung von Rechts wegen verboten ist.

Hinsichtlich des veranlassenden Sachverhalts beantrage ich, Frau Wellnitz anzuweisen, den angehaltenen Text an die Adressatin, meine Ehefrau, weiterzuleiten.

Horst Mahler

Landgericht Potsdam – 29.01.2018

Horst Mahler, Anton Saefkow-Allee 22 in Brandenburg.

Am 29.Januar 2018 an das
Landgericht Potsdam
Jägerallee 10-12
14469 Potsdam.

In Sachen Horst Mahler –

24 KLs 12/14
24 KLs 1/16
24 KLs 9/16
24 KLs 22/17
24 KLs 23/17
24 KLs 25/17

Bezüglich aller vorstehend bezeichneten Verfahren, beantrage ich die Zurückweisung der Anträge der Staatsanwaltschaft Cottbus auf Zulassung der Anklagen mangels Tatverdacht.

Hilfsweise.

Das Gutachten eines Sachverständigen für die Deutsche Idealistische Philosophie – speziell für das System der Wissenschaft des Geistes, des Philosophen Georg Wilhem Friedrich H e g e l – einzuholen.

Zur Begründung nehme ich Bezug auf meine Schutzschrift im Verfahren 24 KLs 12/14 vom 18. Mai 2014. Ergänzend trage ich vor:

Dreh- und Angelpunkt aller Anklagen, ist die Wertung meiner diversen Schriften als „Hetze gegen die Judenheit“ .

Der Sachverständige wird zur Überzeugung des Gerichts darlegen, daß diese Deutung gegen die Denkgesetze verstößt und der intentionale Gehalt der Schriften auf die Überwindung des Hasses gegen die Judenheit zielt.
Dem Sachverständigen mag aufgegeben werden, die folgenden wissenschaftlichen Studien zu berücksichtigen.

1. Michael Fischer „Horst Mahler – Biographische Studie zu Antisemitismus, Antiamerikanismus, und Versuchen deutscher Schuldabwehr“, KIT ,Scientific Publishing, Europäische Kultur- und Ideengeschichte, Studien Band 9, Herausgeber: Bernd Thum, Hans-Peter Schütt, Institut für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Print on Demand;

2. Manuel Seitenbecher, „Mahler, Maschke und Co“ – Rechtes Denken in der 68er- Bewegung?“ Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2013.

Michael Fischer gibt in der Einleitung in Kurzfassung auf den Seiten 5 ff. eine Übersicht, was in zeitgeistlicher Begrifflichkeit unter „Antisemitismus“ verstanden wird. In dieser Bedeutungswelt ist der „moderne Antisemitismus“ die Bereitstellung eines säkularen Erklärungsmodells für das Entstehen und die Widersprüche der modernen Gesellschaft.“ Der Autor spricht von einer „antisemitischen Welterklärung“ ( Seite 5).
Mit einem Hinweis auf Thomas HAURY vertritt Fischer die Auffassung, daß jeglichem Antisemitismus ein “ Vernichtungswunsch“ innewohnt.

Der Sachverständige wird anhand meiner Schriften darlegen, daß meine vielfach dargestellten Gedanken zur „Judenfrage“, dem von Michael Fischer referierten „Antisemitismus – begriff“ nicht entspricht.

Es ist hier nicht Ort, diesen Begriff zu kritisieren, zumal er keinerlei rechtliche Bedeutung für die Auslegung des Paragraphen 130 StgB. hat.

Von Bedeutung ist, daß der die Anklagen zu verantwortenden Staatsanwaltschaft – endlich – aufgegangen ist, daß meine Befassung mit der „Judenfrage“ von der insinuierten „Antisemitischen Welterklärung“ weit weit entfernt ist.

In der Anklage 1950Js 2920/17 vom 17.11.2017 heißt es auf Seite 9:

„Das den Gegenstand des gesonderten Strafverfahrens des Landgerichts Potsdam (24KLs 12/14 1950 Js16905/13) bildende Werk „Das Ende der Wanderschaft“ ist hierdurch (Gemeint ist meine Lektüre von Hegels Werken) maßgeblich geprägt. „

Der Sachverständige wird darlegen, daß in der Hegelschen Philosophie Vernunft und Gott Bezeichnungen für Ein und Dasselbe sind; daß Hegels These, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe, für sein System eine zentrale Bedeutung hat und die Weltgeschichte danach der „Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst “ im Sinne eines einheitlichen Entwicklungsprozesses ist.

Dementsprechend ist die Faktizität der Feindschaft gegen die Judenheit, als notwendiges Moment der Selbstentwicklung Gottes zu deuten.

Der Sachverständige wird anhand meiner Schriften zeigen, daß ich mich seit etwa 1997 öffentlich mit der „Judenfrage“ in der Weise befasse, daß ich den Hegelschen Begriff der Versöhnung die notwendig nur aus dem Kampf der Gegensätze resultiert, für diesen Gegenstand konkretisiere.

Das Gutachten wird dem Gericht die Erkenntnis ermöglichen, daß – ausgehend von der Hegelschen Philosophie – die Popularisierung der „Satanischen Verse des Mosaismus“ das notwendige Mittel ist, die Auseinandersetzung um die „Judenfrage“ aus dem Sumpf des rassistischen Ressentiments auf die geistige Ebene zu ziehen, auf der allein das Problem zu lösen ist.

Daß meine Thesen zur „Judenfrage“ genau diese Wirkung erzielen, zeigt die Entwicklung Gilad Atzmons vom Musiker zum Philosophen.
In seinem Essay „Horst Mahler und die Geister der Vergangenheit„, bekennt er,daß seine philosophischen Gedanken über das Wesen des Judentums, maßgeblich von meinen Schriften bestimmt sind. Er schreibt:

„Wenn Wahrheit ausgesprochen wird, manifestiert sich eine plötzliche Wahrnehmung: Erleuchtung – von unseren gedanklichen Fesseln befreit, erkennen wir uns als das, was wir wirklich sind.“

Ein Jude erlebt durch Befassung mit meinen Gedanken, in sich selbst, B e f r e i u n g von g e d a n k l i c h e n F e s s e l n. Wie könnte das als Verhetzung gedacht werden?

Wer – außer mir – hat je nachvollziehbar diese Fesseln benannt und d a d u r c h gesprengt?

Atzmon weiter:

„In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends als ich damit begann, meine philosophischen Gedanken über jüdische Identitätspolitik zu formulieren, kam ich in Berührung mit einer phänomenalen Einsicht.“
„Hitler irrte in dem Glauben, die Juden wären ein Volk. Juden sind eine Ideologie und man kann eine Ideologie nicht töten, indem man Menschen tötet.“
Hier ereignet sich eine weltanschauliche Neuorientierung, die im Verhältnis zur Weltanschauung des historischen Nationalsozialismus „ein Fortschritt des Geistes im Bewusstsein der Freiheit“ (Hegel) ist.

Worin besteht dieser?

„Der Jude“, die Judenheit ist nicht mehr etwas Gegebenes, nicht mehr unerkannte Vorhandenheit („Black Box“), sondern E r s c h e i n u n g: Etwas mit Innenleben, daß bestimmend ist (Wesen). Atzmon nennt dieses Innenleben, das rein im Geistigen vor sich geht „Ideologie“. Hegel nennt es „Geist“, der sich selbst erscheint, indem er „für sich“ ist, das heißt, sich erkennt.

Weiter bei Atzmon:

„Es war Horst Mahler, der Mann, der diese Einsicht formulierte, der mir dabei half, neu zu denken, wer ich war(!), und woher ich kam.“

Das ist eine fulminante Aussage. Atzmon bekennt damit, daß durch „Erleuchtung“ sein J u d e s e i n v e r g a n g e n ist. Genau das ist es was ich meine, wenn ich in meinen „antijüdischen“ Schriften darauf insistiere, daß es mir um die „Erlösung“ der Judenheit gehe.

Die Juden, die an der Vorstellung ihrer Auserwähltheit festhalten (wollen) können gar nicht anders, als darin, einen feindlichen Angriff auf ihre Identität zu sehen. Es i s t, ja ein Angriff auf Dieselbige – nur kein feindlicher.

Weiter bei Atzmon:

„Es war Mahler, neben Anderen, der die Samen der Kritik in mein Denken pflanzte. Horst Mahler gelang es, mit einem einzigen Aphorismus die deutsche und die jüdische Geschichte durch die direkte Betrachtung der Schande zu dekonstruieren, und so die Geschichte von „Unterdrücker“ und „Opfer“, neu zu schreiben.“

Der Ausdruck „Schande“ kann sich in diesem Zusammenhang eigentlich nur auf die „Satanischen Verse des Mosaismus“ beziehen, die ich, nach meiner Erinnerung, zum ersten Male in meinem „Offenen Brief an Daniel Goldhagen“ zusammengestellt hatte (27.Januar 2000).

Atzmon, ein Jude, der nicht mehr Jude sein will, zeigt ein feines Gespür für den Abstand meines Standpunktes in der Judenfrage vom blinden „Antisemitismus“.

Er betont:

„Ich muss an dieser Stelle betonen, daß Mahler eine gnädigere Sicht auf jüdische Identität und „Jüdischkeit“ hat, als die meisten(!) Juden und insbesondere Zionisten. Während Zionisten und selbst die jüdischen sogenannten „Anti“-Zionisten untereinander darin übereinstimmen, daß Jüdischkeit ein unabänderliches Merkmal sei, glaubt Mahler, daß das jüdische Volk sich selbst aus seiner traditionalistischen Befangenheit emanzipieren und ein neues erleuchtetes Bewusstsein erlangen kann.“

Der Sachverständige wird den Verstoß gegen die Denkgesetze aufzeigen, der dem Vorwurf der Volksverhetzung zugrunde liegt. Dieser impliziert die Behauptung, daß ich ein verächtlich machendes W e r t u r t e i l bezüglich des jüdischen Volksgeistes (Judentum) äußere.

Dabei wird ein wesentlicher Unterschied übersehen („Quid pro quo“).

Folgendes Gedankenexperiment deckt den Fehler auf:

  • Wird ein unbescholtener Bürger, der nicht gestohlen hat, als Dieb bezeichnet, so liegt darin eine Herabsetzung der Person.
  • Wird aber eine Person, die gestohlen hat, als Dieb bezeichnet, ist eine Herabsetzung nicht gegeben.
  • Wird gesagt: „Die Person hat gestohlen; aber sie hat es in höherem Auftrag zum Wohle des Bestohlenen getan“ – ist das Werturteil gerechtfertigt, daß die Person s i t t l i c h gehandelt habe.

Diese gedankliche Struktur finden wir im Römerbrief des Apostel Paulus:

„Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde u m E u r e t w i l l e n; aber nach Gottes gnädiger Wahl, sind sie Geliebte um der Väter willen“ (Römer 11,28).

In der Philosophie ist diese Struktur nachweisbar bei Jakob Böhme und Hegel. In der Weltliteratur finden wir sie bei Goethe, im Prolog zum „Faust“.

Es handelt sich dabei um dialektische Gedanken, die dem „natürlichen Ende“, Bewusstsein, nur schwer zugänglich sind.

Die Anklagen verwechseln den Gegenstand mit dem Werturteil über diesen.

Es ist gewiss das „gute Recht“ der Judenheit, jegliche Äußerung über das Wesen des Mosaismus und seiner Wirklichkeit in der Welt, als Volksverhetzung zu verbellen. Es ist aber dieses Interesse der Judenheit, nicht „bei ihrem Namen“ genannt zu werden, kein schützenswertes Rechtsgut.

Wird der „Name des Juden“ „buchstabiert“, mit dem „Alphabet“ seiner Glaubensätze, führt sich der Gedanke, der Name könnte eine Schmähung sein, selbst ad absurdum.

Was die Staatsanwaltschaft mit ihren Anklagen verwirklicht sehen will, ist mir schon einmal in meinem Leben begegnet: In Berlin im Jahre 1962, als in dieser Stadt noch Besatzungsrecht unverhüllt galt. Dieses stellte Kritik an den Besatzungsmächten als „Verunglimpfung“ unter Strafe.

Meine Bekanntschaft mit der Nachkriegsjustiz auf deutschem Boden, geht zurück auf die Tage der „Kuba-Krise“ 1962.

Ich hatte am „Kranzlereck“, in West-Berlin mit Freunden ein Transparent entrollt mit der Aufschrift “ Die Kuba-Krise gefährdet den Weltfrieden!“ Wir wurden prompt von der Polizei ergriffen und „in Gewahrsam“ genommen. Es folgte ein Strafbefehl wegen Verstoßes gegen die BKO Nr.511 (Ein Erlass der Berliner interaliierten Kommandantura). (vgl.Michael Fischer a.a.O. Seite.84)

An die Stelle der BKO Nr.511 als Schutz der Judenheit vor jeglicher Kritik, ist §130 – zwar nicht dem Wortlaut nach, sondern durch die Praxis der Gerichte – getreten. Die Judenheit – vertreten durch den „Zentralrat der Juden in Deutschland“ – gibt ein Zeichen und die Justiz gehorcht.

Zwar ist in meinem Fall das Bestreben der Gerichte unverkennbar, sich der Nötigung zur Rechtsbeugung dadurch zu entziehen, daß sie die Anklagen jahrelang „liegenlassen“. Das aber geht auf meine Kosten. Indem die „schwebenden“ Verfahren als Vorwand herhalten, mir fortgesetzt die bedingte Aussetzung des vollstreckten Strafrestes gemäß § 50StgB. zu versagen.

„Die Dinge bei ihrem Namen nennen“ – das ist der Kernbereich der „kognitiven Kommunikation“. Diese ist das Eigenleben des Geistes, durch das sich der Mensch vom Tier unterscheidet. Es ist das „Allernormalste“ in der Welt, daß die Judenheit als Solche, den Austausch von Erkenntnissen über ihre Wesenheit verbieten will, denn diese ist „das Nein zum Leben der Völker“(Martin Buber). Die prominenteste „Namensnennung“ finden wir in der Gründungsurkunde des christlichen Abendlandes – im Neuen Testament. Jesus selbst kommt darin zu Wort über die an JAHWE festhaltenden Juden. Er nennt sie „Teufelskinder“ (Joh.8,44). Ungewöhnlich grob äußert er sich in seiner Rede an „zu dem Volk und zu seinen Jüngern“ über die Resultate des „Judenmachens“ durch die Schriftgelehrten und Pharisäer:

„Weh Euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Ihr Heuchler, die Ihr Land und Meer durchziehet, damit Ihr einen Judengenossen gewinnet; und wenn er`s geworden ist, machet Ihr aus ihm ein Kind der Hölle. Zwiefältig mehr als Ihr seid!“(Math.23,15).

Schließlich wird in der Offenbarung des Johannes die religiös organisierte Judenheit als „Satans Synagoge“ gekennzeichnet (Offenbarung 3,9).

Der Sachverständige wird zur Überzeugung des Gerichts darlegen, daß ich in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft“ in der Begrifflichkeit der Hegelschen Philosophie die „Judenfrage“ sowie ihre geschichtliche Lösung als l o g i s c h e s Problem e r k en n b a r mache.

Das Thema ist von Jesus im Streitgespräch mit der Führung der Judenheit wie folgt angeschlagen worden:

„Warum versteht Ihr denn meine Sprache nicht? Weil Ihr mein Wort nicht hören könnt! […]Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; darum höret Ihr nicht, denn Ihr seid nicht von Gott. […]wenn ich mich selber ehre, so ist meine Ehre Nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem Ihr sprecht: „Er ist unser Gott“, und kennet ihn nicht; ich aber kenne ihn“ (Joh.8,43 ff.).

Jesus spricht hier von Gott, der sich im Verhältnis zu JAHWE schon als vollkommeneren Geist erfaßt und dieses sein höheres Wesen in einer entsprechend höheren Logik ausspricht, die JAHWE nicht mehr versteht.

Es ist diese Unmöglichkeit des Verstehens der Grund, warum die Judenheit Jesus töten wollte (Joh.8,39).

In genau diesem Zusammenhang spricht es Jesus aus:

„Ihr habt den Teufel zum Vater und nach Eures Vaters Gelüste(!) wollt Ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang (Hegel: Der Verstand tötet). Und steht nicht in der Wahrheit (Kant: Der Verstand kann Gott, die Wahrheit, nicht erkennen.), denn die Wahrheit ist nicht in ihm“ (JAHWE ist nicht Gott).

Nirgends wird es deutlicher ausgesprochen, daß JAHWE selbst, das heißt der Gott der Judenheit, seinem Selbsterhaltungstrieb folgend zum Christusmord entschlossen ist – bis auf den heutigen Tag. Hier ist die Wahrheit des Buberschen Satzes, daß die Judenheit das „Nein zum Leben der Völker“ ist, ausgesprochen.

In Hegel erneuerte sich das Bewusstsein der Sprachinkompatibilität und damit zugleich die Mordlust JAHWES.

In der Gegenwart haben die Kämpfer die biblische Kostümierung abgelegt und stehen sich in wahrhafter Gestalt als Verstand und Vernunft gegenüber.

Obwohl JAHWE der Unsinnliche ist, ist seine Existenz und damit seine Selbsterhaltung notwendig substantiiert in einer menschlichen Gesellung, in den zwölf Stämmen der Hebräer. Es liegt in der Logik ihrer heilsgeschichtlichen Bestimmung, in JAHWES Auftrag die Völker der Schlachtung entgegenzuführen, das sie nicht zu einem bodenständigen Volk reifen konnten. Die Völker sind nur dort wo sie ihren angestammten Wohnsitz haben, anzugreifen. Militärischer Macht entbehrend, war und ist für die Judenheit nicht das Schwert die geeignete Waffe: Vernichtungstat kann nur mit Mitteln bewirkt werden, die von den Opfern in ihrer tödlichen Wirkung nicht durchschaut, gar für „nützliche Dinge“ gehalten werden (das talmudische Prinzip).

Das Christentum als erscheinende Vernunft (Einheit von Gott und Mensch) konnte sich nicht im judaisierten Weltkreis – Rom gehörte dazu – zu seiner wahren Gestalt erheben.
Hegel:

„Es war eine zweite Weltschöpfung, die nach der ersten entstanden ist; die zweite Weltschöpfung ist die, wo der Geist sich erst als Ich = Ich, als Selbstbewußtsein, verstanden hat […] aber diese neue Welt hat […] auch von einem neuen Menschengeschlecht aufgenommen werden müssen, von Barbaren – denn der Barbaren ist es, das Geistige auf eine sinnliche Weise zu nehmen; nordischen Barbaren – denn nur das nordische In-sich-Sein ist das Unmittelbare Prinzip dieses neuen Weltbewußtseins“. (W.19,510)

Offensichtlich hat die Judenheit in der Modalität der Furcht eine Vorahnung, daß der Angriff von nordischen „Barbaren“ ausgehen werde, die im Talmud als das „edomitische Germanien“ (Megilla 6b) bezeichnet werden. Dabei verweist das Adjektiv „edomitische“ auf den „Esausegen“, den die Judenheit so sehr fürchtet. Dieser verheißt den Völkern, daß sie „einmal“ das Joch Jakobs (Israels) „von ihrem Halse“ reißen werden (1.Mose 27,40).

Die Völker, das „Geschlecht Esaus“ heißt auch „Edom“ (1.Mose 36,1).

Max Weber hat Band 3 seiner „Gesammelten Aufsätze zur Religionssoziologie“ (UTB 1490, Mohr und Siebeck, 1988) dem Judentum gewidmet. Er stellt die Frage: „Wie sind die Juden zu einem Pariervolk mit dieser höchst spezifischen Eigenart geworden?“ (Seite 7)

Weber hält „aus Gründen der universalhistorischen Wirkung“ der mosaischen Religion dafür „an einem Angelpunkt der ganzen Kulturentwicklung des Oxidents und Vorderasiatischen Orients“ zu stehen (a.a.O. Seite 7).

Die Judenheit nutzt ihre Machtstellung dazu, einen freien Diskurs über das Wesen des Judentums, insbesondere der mosaischen Religion, und den Inhalt der „Auserwähltheit“ Israels zu verhindern – mit der „Antisemitismuskeule“, die in der Bundesrepublik als Strafunrecht (§130 StgB.) wütet.

Mein, den Gegenstand des Verfahrens bildendes Buch, ist der ausführlichere Versuch, den „Esausegen“ zu realisieren. Eine vielleicht leichter verständliche Skizze dieses Vorhabens habe ich im Jahre 2000 mit meinem „Offenen Brief an Daniel Goldhagen“ vorgelegt. Dieser ist zusammen mit weiteren einschlägigen Texten als Buch mit dem Titel „Guten Tag, Herr Friedmann…“ im Verlag Bright Rainbow, Malmö, in zweiter Auflage erschienen, ISBN 84 – 922725 – 1 – 1).

Ein Exemplar ist dieser Schutzschrift beigefügt. Ich verweise mit Nachdruck auf die Seiten 46 – 84

Horst Mahler

Hallo Gideon Levy

Horst Mahler

Deutsches Reich
06. Februar 2018

Hallo Gideon Levy

Deine Rede vor dem „National Press Club“ (USA) vom 10. April 2015 hat uns – die Deutschen die noch Deutsche sein wollen – erreicht. Diese ist ein Hilferuf der Juden, die nicht mehr Juden sein wollen, an die Welt. Ihnen wird geholfen werden nicht – wie Du hoffst – von dem Präsidenten der USA, oder von der Europäischen Union, sondern von den Völkern indem diese endlich erkennen, was das Wesen der Auserwähltheit des jüdischen Volkes ist. An den „Satanischen Versen des Mosaismus“ werden sie die Judenheit erkennen.

Das Judentum ist „das Nein zum Leben der Völker“ (Martin Buber) – und das Kraft göttlicher Wahl – um der Freiheit des Geistes Willen.

Diese Erkenntnis ist der Heilige Gral der lange gesucht und endlich entdeckt worden ist im reinen Denken der Vernunft.

Wie ist das zu verstehen?

Der Geist ist dann erst frei, wenn er durch nichts bestimmt wird das er nicht Selbst ist (Selbstbestimmung).

Gott findet die Welt nicht vor, wie der Töpfer den Lehm, er bringt sie aus sich hervor als seine Erscheinung für sich selbst. Diese ist ihm der Spiegel, in dem er sich erkennt. Er erlangt sein Wissen von sich selbst indem er an seinem Spiegelbild unterscheidet was Er i s t und was er n i c h t s e i n w i l l .

Es war ein jüdischer Denker, Benedict de Spinoza der den Satz gefunden hat: „Jede Bestimmtheit ist Verneinung“ (omnis determinatio est negatio).

Verneinung ist Beziehung auf Anderes: Der Weltwirklichkeit als zerstörerische Einwirkung EINES Volkes auf alle ANDEREN Völker. Diese Beziehung ist das Wesen der Judenheit der sich Gott als Jahwe offenbart, der „zornig ist über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen“; und weiter: „Er wird sie zur Schlachtung dahingeben und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blute fließen“ (Jes. 34,2 f.)

Zur Völkerschlachtung bedarf Jahwe der Hände die das Messer führen. Um sein „Eigentumsvolk“ die Hebräer, zu diesem Werk zu befähigen, gibt er ihnen im Talmud den Gedanken ein, daß „nur Juden Menschen seien, Nichtjuden wie das Vieh“ (baba bathra folio 114 b)

Und hast Du in Deinem Vortrag nicht berichtet?:

Es ist die systematische E n t m e n s c h l i c h u n g der Palästinenser die uns Israelis m i t r u h i g e m G e w i s s e n leben läßt. Wenn sie keine Menschen sind wie wir, dann haben wir kein Problem mit den Menschenrechten.“

In der Wiederholung:

Die Vorstellung, Palästinenser seien keine Menschen wie wir, läßt uns Israelis mit r u h i g e m G e w i s s e n leben mit all den Verbrechen, seit so vielen Jahren mit dem Verlust jeglicher Menschlichkeit und Werte“.

Du wirst vielleicht fragen: „Was hat das mit der Freiheit des Geistes zu tun?“

Der Geist ist real weltliches Dasein als Komplexion der vielen Menschenvölker, die als Organe des göttlichen Wesens aufeinander bezogen sind und eine lebendige Einheit bilden.

Das Leben dieser Einheit ist daseiende Ordnung die den Volksgeistern als „eingeboren“ erscheint, von diesen als ihre „Natur“ – also ohne sie zu begreifen – hingenommen werden. Der Geist hat sie so noch nicht als Geist, als sein Selbst, erkannt. Er ist darin unfrei, wenn er wähnt, von „Natur“ als von etwas, das er nicht Selbst ist, bestimmt zu sein. (Selbstbestimmung)

Um als Geist frei zu werden bedarf es der Zersetzung aller natürlichen – das heißt unbegriffenen – Ordnungen und der Todesgefahr die aus der Zerstörung der Ordnung für die Volksgeister folgt. Es ist die Todesnot (der „horror vacui“), die den Geist antreibt die lebensnotwendige, in diesem Sinne vernünftige Ordnung durch Denkarbeit in sich herzustellen. Erst dadurch erkennt er die Ordnung, als sein Selbst und ist in dieser Erkenntnis durch sich selbst bestimmt, also frei.

Es ist die heilsgeschichtliche Aufgabe der Judenheit in den Volksgeistern Dekadenz, – d.h. den Zerfall der sittlichen Ordnung – zu erzeugen bis zur Schwelle des Volkstodes, damit der Selbsterhaltungstrieb des Geistes den Heilungswillen der Völker aktiviert. Diese werden dann auf den Denkwegen, die der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel mit seinem System der Wissenschaft des Geistes gebahnt hat, die Ordnung erkennen, die ihrer wesensmäßigen Besonderheit entspricht.

Diese Erkenntnis umfaßt das Wissen, daß die Boshaftigkeit der Judenheit gegen die Völker nicht hinweggedacht werden kann, ohne daß die Aussicht auf Freiheit der Völker entfiele. Der Haß gegen die Judenheit wird allein dadurch in das Reich des Undenkbaren entrückt, das heißt verschwindet. Furcht der Juden vor Verfolgung wird so grundlos und verschwindet ebenfalls.

Endlich durchschaut als das heilsgeschichtlich n o t w e n d i g e Böse, verliert die Judenheit ihre kulturelle Hegemonie die ihr Fundament im Mythos vom „Opfervolk“ und den korrespondierenden Schuldkomplexen der Völker des christlichen Abendlandes hat. Der christliche Schuldwahn ist das System der Stricke, die den Riesen Gulliver am Boden halten. Die Stricke reißen jetzt. Die Furcht vor den Juden fällt ab. Das Böse verliert ohne Verblendung seine Bannkraft. Die gutmenschlichen Hilfstruppen wenden sich ab. Das Nachdenken über die Wege aus der jüdischen Zinsknechtschaft entkommt aus der Tabuzone. Die Holocaust- und Menschenrechtsreligionen verlieren ihre Glaubwürdigkeit. Der Demokratieschwindel fliegt auf. Die Human- und Gesellschaftswissenschaften werden von den Konstrukten des V e r s t a n d e s gereinigt. Die Vernunft ruft zum G o t t e s d i e n s t.

Die Erlösungssehnsucht der Judenheit findet durch die deutsche idealistische Philosophie endlich Weg und Ziel. Mit der Annahme derselben macht sich das jüdische Volk selbst zum Messias. Die ersten Sturmvögel zeigen sich am Berg Sinai. Ihre Namen: Otto Weininger (), Martin Buber (), Israel Shahak (), Gilad Atzmon, Israel Shamir, Shlomo Sand, Gideon Levy …..

Juden und Deutsche in einer Front im Kampf gegen die kulturelle Hegemonie des Jahweprinzips, der Trennung von Mensch und Gott.

Das Prinzip des Deutschen Geistes die in der Vernunftlogik erkannte E I N S H E I T von Gott und Mensch öffnet den „neuen Himmel“, schafft eine „Neue Erde“ (Offenbarung 21,1)

Siehe ich werde geben aus

Des Satans Synagoge

Die da sagen, sie seien Juden,

und sind´s nicht, sondern lügen;

Siehe ich will sie dazu bringen,

daß sie kommen sollen und niederfallen

zu Deinen Füßen und erkennen,

daß ich Dich geliebt habe.“

(Offenbarung 3,9)

Gruß von Horst Mahler, Henry Hafenmayer, Klaus Kaping

Literaturhinweis:

Das Ende der Wanderschaft

Was tun?

Die Satanischen Verse

Gilad Atzmon über Horst Mahler

Offener Brief an Daniel Goldhagen