An Herrn Schroeder – 27.04.208

Horst Mahler
Anton-Saefkow-Allee 22
14722 Brandenburg

Auszug aus dem Brief des Herrn Schroeder

Ich schreibe Ihnen heute, da ich gerade an einem Buchprojekt arbeite. Thema: Gut und Böse.

Ich versuche die Renaissance der Begriffe in der Gegenwart zu überprüfen. In diesem Zusammenhang wird es auch ein Kapitel über das Verhältnis von Rechten und Linken geben. Dazu wäre es mir ein großes Anliegen neben jungen rechten Aktivisten und alten Linken auch mit Ihnen sprechen zu können, der beide Seiten kennt.

Ich skizziere kurz die Fragen, die mich interessieren:

  • Wie verlief Ihre Wandlung vom Linken zum Rechten? Gab es Brüche/konkrete Anlässe?
  • Was verbindet Rechte und Linke – warum gibt es Überläufer?
  • Was ist Ihre politische Heimat?
  • Gab es eine Initialzündung, einen Moment, in dem Sie wussten, dass Sie die Seiten wechseln wollen?
  • Woher kommt die Renaissance rechten Denkens?
  • Haben die Linken mit ihrer moralischen Überlegenheit und der Selbstgewissheit die guten zu sein die neuen Rechten erst ermöglicht?
  • Gibt es das Böse für Sie? Wenn ja, wie würden Sie es definieren?
  • Ist Ideologie böse, weil sie ihren Freund/Feind-Schemata verhaftet bleibt?
  • Was ist Schuld für Sie?
  • Bereuen Sie etwas in Ihrem Leben?

Am 27.April 2018

Sehr geehrter Herr Schroeder,

Ihren Brief vom 24. des Monats habe ich erhalten.

Sie muten mir zu, mit einem Blinden über die Schönheit der Farben zu sprechen. Dafür bin ich nicht zu haben. Ich habe einen Freund gebeten, Ihnen einen Text von mir zukommen zu lassen, der meinen Standpunkt verdeutlicht. Die Überschrift:

Dem heiligen Völkermord auf der Spur – Motiv, Mittel, Gelegenheit

hat einen Bezug auf einen Einschnitt in mein Leben, der sich während meiner ersten Gefangenschaft (1970-1980) ergeben hat. Dieser ist das Ergebnis näherer Bekanntschaft mit der Hegel’schen Philosophie und dem Alten Testament. Die Begegnung mit Letzterem verdanke ich der Willkür-Maßnahme des Leiters der Untersuchungshaftanstalt Berlin Moabit. Dieser hatte mich wegen „unerlaubten Sprechens“ mit einem Mitgefangenen während der „Freistunde“ für drei Tage in den „Bunker“ verbringen lassen, wo dem Gefangenen nur die Bibel als Lesestoff erlaubt ist. Das war ein großes Glück. Ich geriet so an die „satanischen Verse des Mosaismus“ und war schlagartig von dem mir angehexten Holo-„Schuldkomplex“ geheilt. Zwar glaubte ich nach dieser Lektüre immer noch an den Holocaust, jedoch verblasste das Grauen dieses Geschehen vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass sich Jahwe, der Gott der Juden, durch Moses als Feind der Menschheit, als Satan, offenbart hat, der entschlossen ist, die Völker „zur Schlachtung dahinzugeben“ (Jesaja 34).

Hatte die Talmudische Interpretation der fünf Bücher Moses Martin Luther noch zu blinder Wut gegen die Talmut-Juden erregt, ist mir dieses Schicksal durch die Berührung mit der Hegel’schen Geschichtsphilosophie erspart geblieben. Hegel zeigt, dass es in der Weltgeschichte vernünftig zugeht und versäumt dabei nicht die in ihr waltende Vernunft als solche umfassend darzulegen. Mit diesem Wissen ist man in eine andere Welt versetzt. Man fragt nach den Vernunftgründen der zeitlosen und weltumspannenden Feindschaft der Völker gegen das Judentum – und wird fündig.

Die Todfeindschaft beginnt mit dem Wort Jesu Christi:

Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüsten wollt ihr tun! Der ist ein Mörder von Anfang und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (Johannes 8, 44)

Das letzte Wort vor der Wende sprach der jüdische Weise Martin Buber:

Das Judentum prätendiert das Absolute zu lehren, aber faktisch lehrt es nur das Nein zum Leben der Völker, vielmehr es ist dieses Nein und nichts mehr. Darum ist es den Völkern ein Grauen geworden.“ (Martin Buber, 2. Band – Schriften zur Bibel, Hösel-Verlag München 1964 Seite 1071)

Auf diese Weise ist das Judentum nur als grundlose Vorhandenheit (Sein) gedeutet, als abstrakte Negation. Der abstrakten Negation konnten die Völker ihrerseits nur ebenso abstrakt mit Hass bis hin zum Pogrom antworten. Dem entspricht es, dass das Holocaust-Narrativ (klammheimlich) zustimmend rezipiert wird.

Die Vorstellung, dass das Böse auszurotten ist, damit das Gute herrschen kann, ist allgemein akzeptiert. Die Ächtung der Judenfeindschaft – als „Antisemitismus“ absichtlich falsch bezeichnet – wird das nicht ändern.

Die Wende kündigte sich an mit dem Wirken des Jakob Böhme im Anfang des 17. Jahrhunderts. Dieser hat als erster Philosoph den Gedanken erfasst, dass das Böse ein Moment im Leben Gottes selbst ist, der ohne „Widerwärtigkeit“ nicht wüsste, was er ist und was er nicht will. Nach ihm hat Hegel die Dialektik des Absoluten (Gottes) als System der Vernunftlogik herausgedacht. Der Begriff, Gott, ist der EINE, in sich unterschieden, in der Unterschiedenheit seiner Momente in – und bei sich bleibend, lebendiger Organismus, dessen Wissen von sich als Menschheit erscheint und darin Geist ist. Dem Judentum fällt die Rolle des Störenfrieds und Unruhestifters zu, ohne den das Leben zum Erliegen käme. Es ist also die heilsgeschichtliche Bestimmung des Judentums die Feindschaft der Völker gegen sich zu erregen. Der Zweck derselben aber ist nicht der Tod des anderen, sondern die Bewusstwerdung ihrer EINSHEIT, das heißt die Anerkennung, in der nicht die Streitenden sondern nur die Macht des Einen über den Anderen, die Herrschaft untergeht.

Ist das „Rechts“? Ist das „Links“? Ist da ein „Bruch“? Was ist dann noch „politische Heimat“? Bin ich „übergelaufen“?

Das Böse ist ewig wie das Gute ewig ist – und das Eine nicht ohne das Andere. Nur die real existierende Macht des Bösen wird überwunden (aufgehoben im Hegel’schen Sinne), das als Moment des Antriebs aller Lebendigkeit aber erhalten bleibt.

Und der Teufel verliert seine Macht indem man ihn beim Namen nennt.

Was das heißt und wie man das macht habe ich gezeigt – umfassend und konzentriert in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“. Der Weg dahin war steinig – aber sollte ich bereuen ihn gegangen zu sein?

Das Urteil: „schuldig“ oder „nicht schuldig“ spricht allein Gott wie er sich in der Weltgeschichte erkennt. Ich hoffe, vor ihm nicht versagt zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler










Brief an Ha… – 17.05.2018

Der Brief in russischer Sprache

 

Horst Mahler
Anton-Saefkow-Allee 22
14722 Brandenburg

am 17. Mai 2018

Lieber Herr Ha…,

daß es in Deutschland keine „Meinungsfreiheit“ (mehr) gibt, ist ein vergleichsweise geringes Übel. Es hat auch noch nie irgendwo „Meinungsfreiheit“ gegeben. Und das ist gut so.

„Die Erde ist eine Scheibe.“

„Der Prophet erwartet von uns, das wir allen Ungläubigen die Kehle durchschneiden.“

„Nur Juden sind Menschen, Nichtjuden wie das Vieh.“

Jeder der drei Sätze sind Meinungen.

Wenn ein Erdkundelehrer in einer staatlichen Schule in Deutschland den ihm anvertrauten Schülern lehrt, daß die Erde eine Scheibe sei, so äußert er eine Meinung – und ist dennoch wegen Pflichtverletzung sofort aus dem Schuldienst zu entlassen.

Wird der Kehlenschnitt von einem Imam in der Moschee auf Deutschem Boden als Allahs Wille behauptet, so ist das etwas anderes, als wenn ein Moslem diesen Satz ausspricht, um in Deutschland vor Deutschem Publikum vor dem Islam zu warnen.

Zitiert ein Deutscher in Deutschland aus dem Talmud, dem Jüdische Gesetz, den Satz, der Nichtjuden dem Vieh gleichsetzt, um seine Volksgenossen wachzurütteln, so ist das eine verdienstvolle Tat, die aber im Herrschaftsbereich der Judenheit als „antisemitisches“ Verbrechen verfolgt wird.

Meinungsfreiheit?

„Meinungsfreiheit“ ist ein gifthaltiges Honigwort dazu bestimmt, die Herbeiführung des Volkstodes durch Entsittlichung als Wohltat erscheinen zu lassen.

An ihren Früchten muß man sie erkennen.

„Mein Bauch gehört mir!“ Ist das nicht die Losung, mit der UN-Frauen durch die Straßen ziehen, um für die Straffreiheit des im Mutterleib stattfindenden Ethnozids zu demonstrieren?

„Ehe für alle!“ – Wer seinen Ekel gegen diesen Gedanken erkennbar macht, wird der nicht von der veröffentlichten Meinung als „homophob“ geächtet?

Wo bleibt der Staatsanwalt, wenn Kinder und Jugendliche an staatlichen Schulen lehrplanmäßig zur Unzucht angehalten werden?

„Sex and crime sells!“ – ist zum Geschäftsmodell der Publizistik geworden unter dem Schutz der „Meinungs- und Kunstfreiheit“.

Das Fundament der gesellschaftlichen Unordnung im Westen, die immer mehr Leben zerstört, ist die bedingungslose Entfesselung des egoistischen Individuums, die uns von der kapitalgesteuerten Bewußtseinsindustrie in einer Endlosschleife als „Befreiung des Individuums“ eingehämmert wird.

Negativhelden und Häßlichkeit sind das Ideal der Gegenwartsunkultur.

„Meinungsfreiheit“ ist Herrschaft der Unvernunft – das Gegenteil von Freiheit.

Das gilt es zu begreifen.

Der Dieb im Gefängnis ist frei, denn in der Strafe für seine Eigentumsverletzung liegt sein eigener vernünftiger Wille, denn er weiß: ohne Schutz des Eigentums eines jeden durch die Gemeinschaft, ist Leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft nicht möglich. Aufgrund dieser Einsicht will der Dieb, daß auch sein Eigentum wirksam geschützt wird. Sein Wille fließt so zusammen mit dem gleichen Willen aller anderen in Gemeinschaft lebenden Individuen. Der Gemeinwille ist eine Realität, die aus der Einsicht aller erfließt, daß nur durch ihn Leben möglich ist. Er ist daseiende Vernunft.

Der Mensch ist Geist. Geist ist der Trieb, frei zu sein, d.h. durch nichts bestimmt zu sein, das er nicht selbst ist (Selbstbestimmung).

Jeder Mensch ist als Geist die unmittelbare (seiende) Einsheit von Einzelwesen und Gemeinwesen, von Willkür und Vernunft.

Meinungen stimmen mit der Vernunft überein oder auch nicht. Unvernünftige Meinungen bedrohen das Gemeinwesen, das das Dasein der Vernunft ist.

Nur durch Kampf gegen unvernünftiges Sein wird Vernunft sich ihrer selbst bewußt. Nur als Selbsbewußtsein bewährt sich Vernunft gegen ihre Negation, die Unvernunft.

Unvernünftige Meinungen sind also lebensnotwendig; aber ihre Bestimmung ist nicht Freiheit, sondern Bändigung durch die Vernunft.

Das die Unvernunft bändigende Wesen ist der Staat, soweit dieser v e r n ü n f t i g e r Wille ist. Staat hat aber auch das Moment der Willkür, der Unvernunft, an sich. Das ist die Seite seiner Beschaffenheit, die unterschieden ist von seiner Bestimmung, der Abhalter des Bösen zu sein.

Im Raum der ungebändigten Meinung entwickelt sich Dissidenz, d. h. Die Infragestellung des Kernkonsenses, ohne den das Gemeinwesen keinen Zusammenhalt findet und deshalb diesen mit der Energie des Selbsterhaltungstriebes gegen Dissidenten verteidigt.

Der Staat kann nur solche Meinungen zum öffentlichen Diskurs zulassen, die konsenzneutral sind, den Status quo der gesellschaftlichen Machtverhältnisse nicht gefährden.

Nach der allgemeinen Vorstellung von „Meinungsfreiheit“ sollte diese sich aber gerade auf „Konsensgiftige“ Meinungen beziehen. Das ist aber nur eine systemstabilisierende Illusion.

Der Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit ist nicht durch Kampf um „Meinungsfreiheit“ zu gewinnen, sondern nur durch subversive Auflösung des herrschenden Konsenses.

Der Kernkonsens eines Gemeinwesens ist durch ein absolutes Tabu geschützt. Dieses ist zu zerstören.

Der Kernkonsens der sich der „westlichen Wertegemeinschaft“ zurechnenden Gemeinwesen beruht auf dem „Antisemitismus-Tabu“, dessen Kraft in dem verinnerlichten Gebot besteht, das Judentum als „absolut gut“ wahrzunehmen.

Gelingt es, die Wirkung dieses Gebots abzuschwächen, wird sich jenes Segment dissidenter Meinungen als neuer Kernkonsens setzen, in dem die Vernunft, der Dämon der Weltgeschichte, ein höheres Selbstbewußtsein erfaßt.

Der sich im 20. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung als „Rationalismus“ setzende „westliche“ Kernkonsens tritt in Gestalt der Dissidenz im 13. Jahrhundert mit der Ketzerbewegung in Erscheinung. Mit der Großen Französischen Revolution streift er die mittelalterlichen Eierschalen ab und ergießt sich mit Napolionischen Heeren in den europäischen Westen. Daß er wesenhaft Jüdische Fremdherrschaft über die Völker des christlichen Abendlandes ist, hat wohl als erster der Rabbiner-Enkel Karl Marx entdeckt. Das Zeugnis dieses Bewußtseinswandels hat er in seinem Essay „Zur Judenfrage“ niedergelegt.

Nicht Geld – wie es heißt – regiert die Welt, sondern vermittels des Geldes die Judenheit, der von ihrem Gott JAHWE geboten ist, durch Geldleihe die Völker zu versklaven und sich zu Fürsten ihrer Herren zu machen (Talmud Sanhedrin Fol. 104a).

Das Geheimnis ihres Erfolges ist ihr Kultus der rationalen Intelligenz, die durch Überwindung des orientalischen Alogismus, des „taumelnden“ Bewußtseins, zum „Verstand“ aushärtete, der die Dinge unterscheidet und in der Trennung festhält. Sein Prinzip erscheint in JAHWE, der Gott und nur Gott und nicht zugleich auch Mensch ist (Identitätslogik).

Gegen diese Logik ist der Deutsche Volksgeist aufgestanden, der in seiner Philosophie das JAHWE-Prinzip überwindet in der Erkenntnis, daß der Widerspruch das Gesetz (regula) der Wahrheit, und die Widerspruchsfreiheit der Unwahrheit ist (Hegel). Gott und Mensch können danach nicht als getrennt gedacht werden.

Es ist dieser logische Antagonismus, der die Feindschaft zwischen Judaismus und Deutschem Volksgeist befeuert. In politischer Gestalt tritt er erstmals in Erscheinung mit der Kreuzigung Christi. Bemerkenswert ist, daß schon in dieser frühen Phase der weltgeschichtlichen Auseinandersetzung die Judenheit die Strategie der indirekten Kampfhandlung anwendet: es waren nicht Juden, sondern Römische Soldaten, die Jesus ans Kreuz schlugen – auf Befehl des Römischen Stadthalters in Palestina, Pontius Pilatus. „Die Juden siegen, aber haben nicht gekämpft“ (Hegel).

In Ihrem undatiertem (bei mir am 17. Mai 2018 eingegangenen) Brief geben geben Sie zu erkennen, daß Sie diese Zusammenhänge nicht erkannt haben.

Zwar sprechen Sie vom „Kalergi-Plan“ und behaupten, daß dieser „umgesetzt“ werde; aber Sie blasen „den Islam“ zum übermächtigen Feind auf, halten diesen für die „blutrünstigste Ideologie der Menschheitsgeschichte mit über 300 Millionen Toten“. Ihr eigenes Volk verunglimpfen Sie, indem Sie dessen „Bürger“ als „zu Fett, blöd, abgestumpft“ darstellen.

Das ist schwer auszuhalten. Mit dieser Einstellung helfen Sie unseren Feinden.

Hat sich Allah den Moslems vorgestellt, daß er erzürnt sei über alle Ungläubigen und ihre Heerscharen; daß er sie der Schlachtung dahingeben werde und der Gestank von ihren Leichnamen zum Himmel aufsteigen und die Berge von ihrem Blute fließen werden?

Ist es Allah, der die Gläubigen anstachelt, die Völker zu versklaven und diejenigen umzubringen, die sich der Versklavung widersetzen?

Ist es Allah, der bestimmt, daß nur seine Anbeter Menschen seien, die anderen aber wie das Vieh?

Ist es Allah, der seinen Anbetern erlaubt, die Ungläubigen zu berauben?

Ist es Allah, der seinen Anbetern erlaubt, die Töchter der Ungläubigen sexuell zu mißbrauchen, sobald diese älter sind als drei Jahre und ein Tag?

Ist es Allah, der seinen Anbetern verheißt, durch Verschuldung der Völker die Weltherrschaft zu erlangen?

Wenn Sie entsprechende Belege im Koran fänden, würde ich Ihr Urteil über den Islam vertretbar finden. Aber Sie können nichts dergleichen für sich ins Feld führen.

Ich habe diese Kostproben mir aber auch nicht „aus den Fingern gesogen“. Sie sind dem Glaubensgut der Judenheit, dem Alten Testament und dem Talmud, entnommen. Max Weber, der Begründer der Religionssoziologie, sprach in diesem Zusammenhang von „wollüstiger Grausamkeit“. Und in der Tat: in welch anderer Religion finden Sie so konkrete Anweisungen für die befohlenen Völkermorde: „töte Mann, töte Frau, töte Kind und töte Säugling“ und „mach es nicht auf einmal, sondern langsam“?

Der Preis für die „blutrünstigste Ideologie“ ist wohl an die Judenheit zu vergeben. An die trauen Sie sich aber nicht heran.

Und wenn Sie sich etwas näher mit dem Urheber des „Kalergi-Plans“, mit dem Grafen Coudenhove Kalergi, befaßt und dessen Schrift „Adel“ aus dem Jahr 1925 gelesen hätten, wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, daß es diesem Herrn darum ging, die Judenheit als die „neue Adelsrasse“ für Europa anzupreisen. Das hat ihm nach der Niederringung des Deutschen Reiches einige Aufmerksamkeit beschert.

Stalin und Roosevelt haben 1941 die Umvolkung des Deutschen Volkes zum Kriegsziel Nr. 1 erklärt. Die entsprechenden Verhandlungen hat Wendell Willkie als Sonderbeauftragter von F.D. Roosevelt in Moskau mit Stalin geführt. Er hat in seinen Lebenserinnerungen darüber berichtet.

Die genannten Herren hatten nicht nur die Macht, den Vereinbarungen Taten folgen zu lassen, sie hatten auch konkrete Vorstellungen, wie ihr Vorhaben umzusetzen ist. Die entwaffneten Deutschen Männer sollten in Kriegsgefangenschaft von Deutschen Frauen ferngehalten und durch massenhaften Zustrom von Männern aus Asien und Afrika ersetzt werden.

Glauben Sie ernsthaft, daß die Sieger über das Deutsche Reich, die USA, Großbritannien und die Weltjudenheit, auf die Verwirklichung ihrer Ziele just in dem Augenblick verzichtet haben, in dem mit der Wehrlosigkeit der Deutschen diese erst möglich geworden war?

Die zerstörerischste Phase des Krieges gegen das Deutsche Reich hat erst mit der Entwaffnung der Deutschen Wehrmacht begonnen und dauert an bis auf den heutigen Tag.

Ja, der Karlspreis (nicht „Kalergipreis“) ist eine Auszeichnung für besondere Verdienste bei der Zerstörung der Europäischen Völker.

Die Pan-Europa-Idee ist auch nicht im Kopfe des Grafen K. Entstanden. Die früheste Formulierung stammt von Moses Hess, dem Mentor von Karl Marx („Die europäische Triarchie“, 1841). Sie wurde von dem Sowjet-Juden Leo Braunstein alias „Trotzki“ als Kernelement der „Vierten Internationale“ übernommen. In seinem in der Schweiz erschienenen Buch „Krieg und Internationale“ entwickelt er den Gedanken, daß es sich bei seinem Kampf vor allem um die „Zertrümmerung des nationalen Staates als eines selbständigen Wirtschaftsgebiets und um die Schaffung eines weit mächtigeren und widerstandsfähigeren Vaterlandes – um die republikanischen Vereinigten Staaten Europa als Fundament der Vereinigten Staaten der Welt handele“.

Wenn man einen Krieg gewinnen will, muß man da nicht seinen gefährlichsten Feind kennen und diesen zu allererst beim Namen nennen?

Was ist von einem Feldherrn zu halten, der die verfügbare Streitmacht im Kampf mit den Hilfstruppen des Feindes verschleißt und die Hauptmacht des Feindes unbehelligt läßt?

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler

Brief an F. – Februar 2018

Februar 2018

Lieber F.,

herzlichen Dank für Ihren anregenden Brief vom 4.Februar 2018. Enthält dieser etwa nicht die Erlaubnis, mich in Ihr Leben einzumischen?

Ihre Klage über den Lauf der Welt endet mit der bangen Frage, ob „die möglichst weite Abwendung von der Welt (nicht der Erde)…nicht die einzige L ö s u n g – in des Wortes doppelter Bedeutung“ sei?

Und Sie schreiben auch

Fast glaube ich nicht einmal mehr, dass w i r denken, sondern, dass w i r g e d a c h t w e r d e n , der Gedanke uns findet, bzw. bei uns anklopft und wir dieses Klopfen wahrzunehmen im Stande sind, wir also etwas G e f ü h l t e m , G e a h n t e m entspringen: Ein Geschenk, keine Leistung…“

Das geht tief – aber in die Irre auch.

Der Irrtum zeigt sich daran, dass eine Voraussetzung gemacht, diese aber sogleich wieder vergessen wird.

Gedacht werden“ – Ein Passivum. Wir erleiden etwas von einem anderen.

Das Erlittene taucht im Folgesatz in uns selbst auf: Als schon Gefühltes, Geahntes. Als Gefühltes und Geahntes gehört es uns an und kommt nicht von einem anderen. Des Rätsels Lösung liegt in der Auflösung dieses Widerspruchs durch Weiterdenken des schon Gesagten.

Das Anklopfen bringt in das Bewusstsein nichts hinein, sondern bringt lediglich zum Schwingen, was in ihm schon vorhanden ist.

Erst das Erleben des Übergangs vom Geahnten zum Bewussten versetzt uns in Gewissheit von einem Anderen, das wir aber selbst sind. Das Andere bleibt bei uns – im Diesseits.

Um zu verstehen, nehmen wir uns einen immergrünen Baum vor. Wir finden an ihm unendlich viele Blätter, die sich alle ähneln, ein jedes aber von einzigartiger Beschaffenheit ist (denken Sie an den Spaziergang von Leibniz mit den Hofdamen).

Es wäre kein einziges Blatt ohne den Zweig, den Ast, den Stamm und die Wurzel. Ein einziges Lebewesen. Wurzel und Stamm gehören auf gleiche Weise allen Blättern an.

Wurzel und Stamm klopfen an, die Blätter vernehmen es. Was in den Blättern vernommen wird, gehört jetzt auch der Wurzel und dem Stamm.

Vor dem Vernehmen des Klopfens, war die Information nur erst (reale) Möglichkeit des Wissens. Die Wahrnehmung bringt es in Wirklichkeit. Höchste Form des Wissens ist die reine Vernunft (Philosophie). Die Philosophie bestimmt die Vorstellungen und diese das Handeln. So greift die Vernunft in die Weltgeschichte ein, das heißt in der Weltgeschichte geht es vernünftig zu (Hegel).

Was Stamm und Wurzel als Gefühltes bzw. Geahntes schon eignete, gehört (!) ihm jetzt in höherer Gestalt, nämlich als Wissen in der Modalität der Seinsgewissheit. Gewissheit ist die freiere Gestalt des Geistes. Die Ahnung ist der Trieb, Gewissheit zu werden. Freiheitstrieb. Erst im Wissen, das Gewissheit ist, verliert der Gegenstand des Bewusstseins die Bestimmtheit ein FREMDER zu sein. Das Bewusstsein erfährt, dass das was es bestimmt, es selbst ist (Begriff der Freiheit).

Wenn Sie es noch nicht gemerkt haben: Das Vorstehende ist die Darstellung Gottes in reinen Gedanken. Diese Gestalt des Absoluten ist das eigentümliche der deutschen, idealistischen Philosophie, die Hegel vollendet hat.

Gefühl, Ahnung, Wissen, Gewissheit sind unterschiedene Gestalten ein und desselben: Geist. Dieser ist Leben, also Bewegung, die in den unterschiedenen Gestalten als Entwicklung erscheint. Die Unterschiede sind nicht zufällig, sondern notwendige Stadien einer Einsheit.

Sie datieren Ihren Brief mit dem „4. Hornung 2018“ – und verraten damit viel. Ihnen ist die Weltgeschichte nicht vernünftige Entwicklung. Die Christianisierung der Welt ist für Sie nur ein Irrweg, den Sie mit einer Rückwendung zum vorchristlichen Germanentum ungeschehen machen wollen. Wie soll das gehen? Passt das Huhn in das Ei aus dem es geschlüpft ist?

Nietzsche stellte die tiefsinnige Frage: „Wozu Mensch überhaupt?“ Haben Sie eine Antwort auf diese Frage? Nietzsche wusste keine.

Hegel hatte die schon als unmöglich erwiesen, bevor sie gestellt wurde. Mensch ist (Bild) Erscheinung Gottes und damit Selbstzweck, Trieb, zu werden was er ist und nicht ein Mittel für einen außer ihm liegenden Grund.

Die deutsche idealistische Philosophie beginnt mit der Einsicht des Schusters aus Görlitz, Jakob Boehmes (Anfang des 17. Jahrhunderts), dass das Böse nicht ein selbstständig Bestehendes (kein zweiter Gott) ist, sondern ein notwendiges Moment im Leben Gottes selbst.

Weil Ihnen diese Erkenntnis noch nicht zu Teil geworden ist, lassen Sie sich in fernöstlicher Tradition durch das Böse aus der Welt vertreiben. Könnte es sein, dass Schopenhauer Ihren Geist verdunkelt hat? Obwohl die Konsequenz seiner Lehre der Selbstmord ist, war er so sehr auf die Erhaltung seines Lebens bedacht, dass er seine Wohnung stets im Erdgeschoß nahm, um im Falle einer Feuersbrunst schnell genug die Flucht ergreifen zu können.

Sein Satz vom Grund alles Seins ist in der Tat hegelisch. Bei Goethe scheint er auf im „Kurus Mystikus“: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis…“ In der Bibel finden wir ihn bei Johannes:

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.“ (Johannes 1, 1-4)

Ist das Böse im Leben des Geistes die notwendige Reflektionsfläche von der dieser sich selbst zu sich abstößt in der Erkenntnis: „Das bin nicht ICH und will so nicht sein.“ Dann ist das Leben des Geistes als Kampf gegen das Böse gesetzt durch den er zu sich kommt.

Was also ist Wehklagen über die Schlechtigkeit der Welt, was ist Grunderfordernis für siegreichen Kampf? Wohl das sorgfältige Studieren des Feindes, seiner Stärken und Schwächen, seiner Mittel und Waffen.

Das Wichtigste aber ist, das Wesen des Feindes sowie das Wesen des Eigenen, die Prinzipien der „kämpfenden Reiche“ in ihrem Verhältnis zueinander zu w i s s e n .

Dieses Wissen – und nur dieses Wissen ist die Macht über unseren Feind. In meiner Schrift „Was tun?“ sind die Mittel und Wege zum Erfolg aufgezeigt. J e d e r ist autonomer Krieger dieses Kampfes wenn er nur will.

Und auch noch das: Wahrheit, weil göttlich, soll für uns Menschen unerreichbar sein. Das wenigstens ist in Ihren Augen eine Wahrheit; also ist sie doch erreichbar?

Vielleicht hilft es weiter, wenn man die Bedeutung des Wortes „Wahrheit“ kommuniziert, bevor man von Wahrheit spricht.

Wahrheit ist der absolute Gegenstand des Wissens, dass man nach gründlicher Reinigung des Denkens von Meinungen im Denken nicht mehr bezweifeln kann. Der erste nicht mehr bezweifelbare Satz ist der, des René Descartes: „Cogito ergo sum.“ Der Satz, dass die Wahrheit –weil göttlich- für Menschen nicht erreichbar sei, setzt die Trennung von Gott und Mensch voraus; steht somit für das jüdische Prinzip. Dieses ist in der deutschen Philosophie aufgehoben.

Das sei es für heute.

Herzliche Grüße, Horst Mahler







Der Kaiser ist nackt – 5.03.2018

Dem heiligen Völkermord auf der Spur – Motiv, Mittel, Gelegenheit

Politik ist Geschichte im Werden und diese ist der Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit – anders ausgedrückt: Der Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst.

Zwar wird Geschichte nicht von Menschen, aber sehr wohl durch dieselben, weil in ihnen Geist wirkt.

Politik geschieht mit Bewußtsein und Willen.

Bewußtsein ist Vorstellung und Gedanke.

Philosophie als denken des Denkens bestimmt die Vorstellungen und diese die Handlungen. So greift Philosophie in die Weltgeschichte ein.

Geht man diese Erkenntniskette im Rückwärtsgang wird Großes wahrnehmbar.

Entweicht einem Volksgeist die Philosophie, so bestimmen zwar immer noch Vorstellungen die Handlungen, diese aber mutieren zu Gegengeschichte in dem Sinne, daß sie Rückschritt im Bewußtsein der Freiheit ausdrücken.

Das ist die Lage. Diese wird bewußt und das hat Folgen.

DIE ZEIT vom 1. März 2018 läßt W o l f r a m E i l e n b e r g e r mit einem Zustandsbericht über die Geistesverfassung des deutschen Volkes zu Wort kommen. Das Ergebnis ist in dem Untertitel des Aufsatzes zusammengefaßt: „Die deutschsprachige Philosophie ist in einem desolaten Zustand“. Doch die sich daran anschließende Frage: „Woran liegt das“ bleibt unbeantwortet.

Der Autor spricht vom „Zustand der lustlosen total Stagnation“ und teilt seine Beobachtung mit:

„Die deutschsprachige Philosophie erlebt derzeit ihren geschichtlich schwächsten Moment. Ihre universitären Protagonisten fristen ob dieser Gewißheit mehrheitlich ein Leben in stiller Verzweiflung.“

Das Gewicht dieser Aussage erschließt sich vor dem Hintergrund des Verfassers. Dieser moderiert im Schweizer Fernsehen das Format „Sternstunden der Philosophie“. Er ist Mitglied der Programmleitung des Festivals „phil.cologne“ (mit 10.000 Besuchern in einer Woche), Programmleiter bei „Nicolai Publishing“ und Verfasser des Buches „Zeit der Zauberer – das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929“.

Wir lesen bei ihm: „Wer mit deutschen Philosophieprofessoren über den gegenwärtigen Zustand ihrer Disziplin spricht, blickt in traurige Augen. Ratlosigkeit paart sich mit Scham, Frustration über den Betrieb mit einem hierzulande wohl schon immer zunfttypischen Kulturpessimismus.“

Und es ist fast schon mutig zu nennen, daß Eilenberger eine Spur legt mit der Feststellung, daß das philosophische Denken „hierzulande … strategisch sediert“ werde. Auch fehlt es nicht an Hinweisen von wem die Ruhigstellung des Geistes ausgeht. Wir lesen: „Eine besondere Verstellung(!) ist es in diesem Zusammenhang, daß ausgerechnet die letzten Vertreter der Frankfurter Schule, sowie des Poststruktalismus (im Gefolge von Foucault und Derrida) ihren Platz an der Förderungssonne dauerhaft sichern, indem sie sich jederzeit als besonders „systemkritisch“ gebärden, und zudem als bedrohte Minderheit stilisieren. Faktisch hegemonial geworden sind es gerade diese beiden Traditionsausläufer – Netzwerke die mit dem geradezu priesterlichen Reinlichkeitssinn darauf achten, den weiten Raum des Denkens nicht durch grundlegend andere Prägungen in neue Unordnung gebracht zu sehen.“

Wenn – wie bemerkt – Wolfram Eilenberger die aufgeworfene Frage unbeantwortet läßt, weist er sich gleichwohl als „Arbeiter im Weinberg des Herren“ indem er die Frage als solche dem Zeitgeist „unter die Haut“ reibt, daß es juckt“. Und das geht so:

„Wie konnte es im Lande von Leibniz und Kant, Hegel und Schopenhauer, Nietzsche und Arendt nur dazu kommen? Vor allem in einer Zeit, da das öffentliche Interesse an philosophischer Reflexion geradezu explodiert und sich als Folge ein ganzes Gattungsbündel vermittelnder Formate erfolgreich am freien Markt etabliert. Philosophische Monatsmagazine wie Hohe Luft oder das Philosophie Magazin, dessen Chefredakteur ich war, erreichen eine Auflage von 60.000 Exemplaren; Festivals wie die phil.cologne locken binnen einer Woche mehr als 10.000 Menschen. Die Sachbuch-Bestsellerlisten zeigen sich seit Jahren populärphilosophisch dominiert.“

Der aufgezeigte Widerspruch legt die Vermutung nahe, daß in unserem Lande eine philosophiefeindliche Macht am Werke ist, die aus selbsterhaltungsinteresse das „Volk der Dichter und Denker“ im „weiten Raum des Denkens“ „strategisch sediert“.

Die hier geäußerte Vermutung erscheint auf den ersten Blick wenig plausiebel. Welche Macht der Welt könnte ein Interesse haben, das nachdenken des Denkens (das ist der von Hegel geprägte Philosophiebegriff) zu strangulieren?

So lange die philosophischen Fundamente noch nicht freigelegt sind, ist man – wie ein Kriminalist – auf Spurensuche im Reich der Erscheinungen angewiesen: Motiv, Mittel und Gelegenheit bilden das Netz, mit dem der Täter zu fangen ist.

Als Zeuge für die Klärung der Motivlage kommt Nahum Goldmann ins Fadenkreuz. Er hat im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts – als der Nationalsozialismus noch nicht in Sicht war – die geistige Wurzel des Hundertjährigen Krieges gegen das Deutsche Kaiserreich bewußt gemacht (Jürgen Trittin hat ihn ob dieses Verdienstes später als Vorläufer des Nationalsozialismus gewürdigt).

Nahum Goldmann war eine Jahrhundertgestalt des Weltjudentums. Man nannte ihn auch den „König der Diaspora“. Er erkannte den Willen der Westmächte, die deutsche Kultur zu vernichten. Als den eigentlichen Grund des Weltkrieges gegen das Deutsche Reich, den er bei seinem richtigen Namen: „Einen Vernichtungskrieg gegen die deutsche Kultur“ nannte.

Seine Vertrautheit mit der Hegelschen Philosophie führte ihn bis an den Rand der Erkenntnis – aber auch nicht weiter – daß sich auf dem Schlachtfeld zwei gegensätzliche geistige Prinzipien gegenüber standen: Der individualistische Geist der Westmächte und der „militaristische“ Geist des deutschen Volkes. Die Einzelheiten dazu sind in seinen beiden „Kriegsschriften“ aus dem Jahre 1915 und 1916 nachzulesen, deren wesentliche Gedanken ich in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ (auf den Seiten 244 – 248) mit entsprechenden Zitaten nachgezeichnet habe.

Nahum Goldmann hatte erkannt, daß die deutsche idealistische Philosophie im Begriff war, auch in Großbritannien die kulturelle Hegemonie zu erringen. Er stellt fest:

„Wäre dieser Prozeß friedlich weitergegangen, er hätte schließlich mit der völligen Überwindung des alten individualistischen Geistes geendet; die Vertreter dieses Geistes spürten es sehr wohl. Als sie friedlich ihre Position nicht mehr wahren konnten, entfesselten sie den Krieg, der Deutschland und den militärischen Geist vernichten sollte“1

Die Hegelsche Philosophie begabte ihn mit bemerkenswerter visionärer Kraft. Diese äußerte sich in seiner Betrachtung „von der Weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums“ hier wie folgt:

„…wer von uns hat nicht die Empfindung, mehr, die tiefinnerste Überzeugung, daß mit diesem Kriege eine geschichtliche Epoche zu Ende geht und eine neue beginnt, daß dieser Krieg, soll er nicht für immer der Beweis der inneren Sinnlosigkeit alles historischen Geschehens und damit alles menschlichen Daseins bedeuten, das Zeichen einer ungeheuren Zeitenwende darstellt, den Auftakt zu einer neuen großen Zukunft der Kulturmenschheit? Und noch mehr als dies ist uns heute tiefste Überzeugung: daß diese neue Zukunft, die sich nach dem Kriege anbahnen wird, unter dem Zeichen deutschen Geistes stehen wird, daß der Sieg Deutschlands

für lange Zeit hinaus die Verlegung des Schwerpunktes und Führertums der künftigen Kultur im Deutschtum bedeuten wird, ohne aber, daß dies irgendwelche gewaltsame Unterdrückung der anderen Nationalkulturen bedeuten müßte oder dürfte. So wird die kommende Weltkultur in ihrem innersten Wesen deutsche Kultur sein, und damit ist ihre Eigenart, die sie von den bisherigen scheidet, schon bestimmt. Deutsche Kultur bedeutet soziale Kultur, bedeutet die Höherstellung der Gesamtheit über die Einzelnen, bedeutet die Fundierung aller Ethik und Moral, allen Rechts und aller Konvention auf dem Primat des Kollektiven. Wie die Idee des

Organismus den tiefsten Gehalt des deutschen Denkens bildet, so stellt der soziale Gedanke das beherrschende Prinzip der deutschen Gesellschaftsordnung, der deutschen Kultur dar. Der Gang der europäischen Kulturentwicklung erhält, von diesem Gesichtspunkt betrachtet, innersten Sinn und tiefe Folgerichtigkeit. Das Mittelalter war die Epoche völliger Unterdrückung des Einzelnen zugunsten der Gesamtheit; das Individuum existierte als solches gar nicht, die Genossenschaft war alles. Die Renaissance und die Reformation proklamierten die Entdeckung des Individuums; es beginnt das individualistische Zeitalter, die völlig Befreiung des Einzelmenschen, die Proklamierung seiner Autonomie. Dies vollbracht zu haben, macht die weltgeschichtliche Bedeutung Englands und Frankreichs aus. Der Individualismus aber in seiner maßlosen Übertreibung führte zur Krisis: es entstand das große soziale Problem unserer Zeit, das in erster Reihe aus dem extrem individualistischen Grundprinzip unserer heutigen Wirtschaftsordnung geboren wurde. Der wirtschaftliche Egoismus des Einzelnen kannte schließlich keine sittliche Schranke mehr; eine innere Wandlung ward notwendig; dieser Krieg leitet sie ein.“2

Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, daß der Veranstalter des „Weltwirschaftsforums Davos“, Klaus Schwab, exakt diese Thematik in den Mittelpunkt des Jahrestreffens 2007 stellte (vergleiche dazu seinen Essay in der FAZ vom 23. Januar 2007).

Interessant ist, daß Nahum Goldmann für die neuzeitliche Weltgeschichte die Rolle des intellektuellen Zerstörers tradierter Ordnungen – wie nach ihm Martin Buber und Martin Heidegger – dem Judentum zuschreibt. Bei Schumpeter taucht dafür der Begriff der „produktiven (schöpferischen) Zerstörung“ auf.

Das waren (sind) entscheidende Annäherungen an wissenschaftliche Wesensschau auf den Judaismus und das Judentum.

Die früheste Äußerung derselben findet sich bei dem Apostel Paulus in dessen Brief an die Christen in Rom. Diese hatten sich an den Begründer der christlichen Theologie wegen der von Rom einflußreichen Juden veranlaßten Christenverfolgung durch den römischen Kaiser gewandt. Um sie mit ihrem Schicksal zu versöhnen, sprach er in der Gestalt der Ahnung die Wahrheit des Judentums als Moment des lebendigen Gottes aus:

„Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde u m E u r e t W i l l e n, aber nach Gottes gnädiger Wahl geliebte um der Väter willen“ (Röm 11,28)

G e i s t – Hegel zeigt es uns – ist Trieb; Der Trieb von nichts bestimmt zu sein, das er nicht selbst ist (Freiheit = Selbstbestimmung)

G e i s t ist die ungetrennte und untrennbare Einsheit des Absoluten, (Gottes) und seiner Äußerung (Erscheinung). Erscheinung ist Äußeres (das andere), daß das Innere scheint. Das Äußere ist Schein eines selbständig bestehenden. Der Schein ist das Absolute (Gott) im Verhältnis der Unfreiheit. Der Geist hat das Äußere noch nicht als sein selbst erkannt. Dieser Mangel ist das Prinzip JAHWES, das Wesen des Judaismus: JAHWE w ä h n t am Äußeren (der sinnlichen Welt) eine Grenze zu haben; daß er nicht dort ist, wo das andere (die sinnliche Welt) ist. Diese Erfahrung stellt ihn als Gott in Frage, denn er wäre endlich, nicht Gott als der unendliche und allmächtige. Er ist erzürnt über die Völker als vermeintliche Konkurrenzgötter (Götzen). Um seiner Gottheit willen will er diese vernichtet sehen.

„Kommt herzu, ihr Heiden, und höret, ihr Völker, merkt auf! Die Erde höre zu und was sie füllt, der Erdkreis und was darauf lebt!

Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben. Und ihre Erschlagenen werden dahin geworfen das der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blute fließen“ (Jes 34 1-3)

In logischer Diktion – in diesem Sinne expressis verbis – hat der jüdische Weise, Martin Buber, diesen Gedanken gefaßt:

„Das Judentum prätendiert das Absolute zu lehren, aber faktisch lehrt es nur das Nein zum Leben der Völker, vielmehr es ist dieses Nein und nichts mehr. Darum ist es den Völkern ein Grauen geworden. Darum muß, wo eins von ihnen dazu übergeht, nicht mehr wie bisher nur in seiner Innerlichkeit, sondern in den Ordnungen der Wirklichkeit sein eigenes Selbst als das Absolute zu setzen, es Israel abschaffen wollen.“3

Der bei Nahum Goldmann nachzuweisende Gedanke der „produktiven Zerstörung“ als Geschäft der Judenheit geht weiter als die Einsicht Martin Bubers, indem jener die paulinische Reflexion auf die Affirmation der Völker, auf deren Wohl, aufnimmt. Goldmann deutet das Vernichtungswerk des Judentums als Zersetzung überkommener – in diesem Sinne vorfindlicher Ordnungen – als notwendige Bedingung für den Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit.

Die Ordnung der Dinge ist ein unentbehrliches Lebensgut jeglicher Kreatur. Sie erscheint den Lebewesen eingeboren, die auch darin unfrei sind. In diesem Sinne sprachen die Nationalsozialisten von den „ehernen Gesetzen der Natur“, was eine Herabsetzung des Geistes, seine Unterjochung unter die Materie (Natur) bedeutet. Ordnung geht nur dann mit Freiheit zusammen wenn und soweit ihre Notwendigkeit aus dem Begriff, dem Wesen Gottes als Geist, g e w u ß t ist, denn erst die Einsicht in die Notwendigkeit anverwandelt diesen an den Geist, der erst dadurch weiß, daß er nicht von einem fremden Willen, sondern durch sich selbst bestimmt, also frei ist.

Solange vorfindliche Ordnung gilt ist der Geist eines Volkes in sich befriedet. Erst der Verlust der Ordnung treibt ihn an die im Begriff a n s i c h ewig angelegte Ordnung f ü r s i c h als Selbstbewußtsein, d.h. als absolutes Wissen = Wissen des Absoluten heraus zusetzen.

Das Prinzip des Mosaismus ist die Trennung des Menschen von Gott. Durch dieses ist Atheismus überhaupt erst denkbar. Ist Mensch nicht Gott, kann jener sagen: „Nur, daß ICH bin, kann ich nicht bezweifeln (Decartes); aber, ob Du, Gott, existierst, kann ich bezweifeln ohne MICH selbst damit in Frage zu stellen“

So ist nur das Judentum als Dasein des Verstandesdenkens (=Trennungsdenken) die Macht, die das Christentum durch „Aufklärung“ in expliziten Atheismus treiben konnte.

Im Christentum ist zwar schon die Trennung von Mensch und Gott überwunden; daß aber erst als Vorstellung, noch nicht im reinen Denke (der Logik).

Vorstellungen sind endlich (siehe das Bild von Vater und Sohn); weshalb sie nicht geeignet sind wahrhafte Unendlichkeit auszudrücken. Der Begriff Gottes ist wahrhafte Unendlichkeit die die Endlichkeit enthält. Dieser Widerspruch ist die Schwachstelle des Christentums. Diese bedingt völlige Wehrlosigkeit gegen den jüdischen Rationalismus. Dieser greift die Glaubwürdigkeit der in Vorstellungen eingeübten Wahrheit an, indem er die darin enthaltenen Widersprüche aufzeigt. Der Erfolg dieser Zersetzungsarbeit ist bedingt durch die allgemeine Akzeptanz des unwahren Satzes, daß nichts als Wahr gelten könne das sich widerspricht.

Schon einfachste Denkarbeit belehrt darüber, daß jener Satz unwahr ist. Seine universelle Geltung aber ist ein notwendiger Entwicklungsschritt des Geistes, der sich zuerst im Judentum als d e n k e n erfaßt (das Wesen der Unschaubarkeit Gottes).

Juden waren die Lehrer der Griechen (Johannes 7,55). In Griechenland tilgt die JAHWE-Logik die Spuren die auf ihre Herkunft deuten. Friedrich Nietzsche hat sie wieder ausgegraben und sogleich den tief liegenden antagonistischen Gegensatz des deutschen Volksgeistes gegen den jüdischen Rationalismus wie folgt benannt.

“Wir Deutsche sind Hegelianer, auch wenn es einen Hegel nie gegeben hätte, insofern wir (im Gegensatz zu allen Lateinern) dem Werden, der Entwicklung instinktiv einen tieferen Sinn und reicheren Wert zumessen als dem, was ‚ist‘ – wir glauben kaum an die Berechtigung des Begriffs ‚Sein‘: ebenfalls insofern wir unserer menschlichen Logik nicht geneigt sind einzuräumen, daß sie die Logik an sich, die einzige Art Logik sei (wir möchten vielmehr uns überreden, daß sie nur ein Spezialfall sei, und vielleicht einer der wunderlichsten und dümmsten.”4

Ihm war die Hegemoniale Rolle des jüdischen Denkens als solchen bewußt:

“Europa ist gerade im Hinblick auf Logisierung, auf reinlichere Kopf-Gewohnheiten (!) den Juden nicht wenig Dank schuldig, voran die Deutschen, als eine beklagenswert deraisonable Rasse, der man auch heute noch zuerst ‚den Kopf zu waschen‘ hat. Überall, wo Juden zu Einfluß gekommen sind, haben sie feiner zu scheiden, schärfer zu folgern, heller und sauberer zu schreiben gelehrt: ihre Aufgabe war es immer, ein Volk ‚zur Raison zu bringen‘.”5

In seinen „schwarzen Heften“ hat auch Martin Heidegger erhellendes zu dieser Thematik beigetragen.

Nietzsche hatte diese „dümmste Logik“ als Waffe der Judenheit erkannt:

“Ein Jude … ist, gemäß dem Geschäftskreis und der Vergangenheit seines Volks, gerade daran, daß man ihm glaubt am wenigsten gewöhnt: man sehe sich darauf die jüdischen Gelehrten an sie halten große Stücke auf die Logik, das heißt auf das Erzwingen der Zustimmung durch Gründe; sie wissen, daß sie mit ihr siegen müssen, selbst wo Rassen und Klassen Widerwille gegen sie vorhanden ist, wo man ihnen ungern glaubt. Nichts nämlich ist demokratischer als die Logik: sie kennt kein Ansehn der Person und nimmt auch die krummen Nasen für gerade.”6

Auf wenigen Seiten am Beginn seiner „Wissenschaft der Logik“ (in der Suhrkamp Werkausgabe Band 5, S 82 -111) vernichtet Hegel den Geltungsanspruch der jüdischen Logik in der Wurzel indem er zeigt, daß die einfachen Gedanken SEIN und NIVHTS – als voneinander festgehalten – u n w a h r sind. Der einfachste wahre Gedanke ist der Begriff „WERDEN“. Mit der jüdischen Logik ist im Reich des Lebens und des Geistes kein einziger Satz als „wahr“ zu erweisen. Diese Einsicht beendet – wenn sie allgemein Bewußtsein wird – die kulturelle Hegemonie des Judentums und mit dieser die Weltmachtstellung der Judenheit. Dieser ist von Moses her der drohende Machtverlust durch den „Esau-Segen“ (1. Mose 27,40) bewußt. Die Furcht hat sich niedergeschlagen in ihrem Stoßgebet:

„Herr laß den Anschlag des Frevlers nicht gelingen, der wenn er auszieht, die ganze Welt vernichten wird; es ist das edomitische Germanien“ (Talmud, Megilla Fol. 6b)

Damit ist das Motiv für den am deutschen Geist verübten kulturellen Ethnozid festgestellt. Es ist für die Judenheit als solche, eine Frage von leben oder Tot ob es ihr gelingt, die deutsche idealistische Philosophie in den Schatten zu versetzen und dort nieder zu halten.

Wie steht es nun mit den Mitteln und der Gelegenheit, die Verschattung zu bewirken?

Die materiellen Substrate weltlicher Macht sind in der Neuzeit: Druckerschwärze, Gold und Schießpulver.

Mit Druckerschwärze fertigt man die Kugeln, die in das intellektuelle Bewußtsein einschlagen; mit Gold kauft der, der darüber verfügt, den Willen derjenigen, die nicht darüber verfügen; mit Schießpulver wird die Widerspenstigkeit der Kräfte gebrochen, deren Willen sich weder durch Bewußtseinsmanipulation noch mit Gold in die gewünschte Spur bringen läßt.

Alle drei Bereiche werden schon seit Jahrhunderten unmittelbar und/oder mittelbar vom Weltjudentum dominiert.

Schon Nietzsche bezeichnete den Juden „als den tatsächlichen Beherrscher der europäischen Presse“7

Karl Marx notierte in seinem Essay „Zur Judenfrage“ im Jahre 1843:

„Der Jude, der in Wien z.B. nur toleriert ist, bestimmt durch seine Geldmacht das Geschick des ganzen Reichs. Der Jude, der in dem kleinsten deutschen Staat rechtlos sein kann, entscheidet über das Schicksal Europas. Während die Korporationen und Zünfte dem Juden sich verschließen oder ihm noch nicht geneigt sind, spottet die Kühnheit der Industrie des Eigensinns der mittelalterlichen Institute.“

Es ist dies kein vereinzeltes Faktum. Der Jude hat sich auf jüdische Weise emanzipiert, nicht nur, indem er sich die Geldmacht angeeignet, sondern indem durch ihn und ohne ihn das Geld zur Weltmacht und der praktische Judengeist zum praktischen Geist der christlichen Völker geworden ist. Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen zu Juden geworden sind.“8

Die Geltmacht steigerte sich Anfang des 20. Jahrhunderts zur Macht über die Geldschöpfung durch Kredit (Fiat money) in Dimensionen, die selbst Führern des Judentums unheimlich wurden. Theodor Herzl brachte seine Besorgnisse in einem überlieferten Entwurf für einen Vortrag zum Ausdruck, den er für ein Treffen mit Lord Daniel Mayer Rothschild, im Jahre 1895 verfaßt hat, wie folgt:

„Ihr Kredit ist enorm, monströs. Ihr Kredit beträgt viele Milliarden …. Man kann Sie nicht mehr entbehren… Ich weiß nicht, ob sich alle Regierungen darüber klar sind, was Ihr Welthaus für eine Weltgefahr ist. Man kann ohne Sie keine Kriege führen, und wenn man Frieden schließt, ist man erst recht auf Sie angewiesen …. So werden wir im Judenstaat Ihr beängstigendes Vermögen, das unsere wirtschaftliche und politische Freiheit ersticken würde, nicht dulden.“9

Bedeutende Köpfe des christlichen Abendlandes haben die vom Judentum ausgehende kulturell – politische Gefahr erkannt und eindringlich vor ihr gewarnt.

Der deutsche Philosoph Johann Gottlieb Fichte:

„Fast durch alle Länder von Europa verbreitet sich ein mächtiger feindselig gesinnter Staat, der mit allen übrigen im beständigen Krieg steht, und der in manchem fürchterlich schwer die Bürger drückt: es ist das Judentum. … Menschenrechte müssen sie haben, ob sie gleich dieselben uns nicht zugestehen; denn sie sind Menschen und ihre Ungerechtigkeit berechtigt uns nicht, ihnen gleich zu werden. …

Aber ihnen Bürgerrechte zu geben, dazu sehe ich wenigstens kein Mittel als das: in einer Nacht ihnen allen die Köpfe abzuschneiden und andere aufzusetzen, in denen auch nicht eine jüdische Idee steckt. Um uns vor ihnen zu schützen, dazu sehe ich wieder kein anderes Mittel, als ihnen ihr gelobtes Land zu erobern und sie alle dahin zu schicken.“10

Fjodor Dostojewski notierte im Jahre 1880:

„Der Jude und die Bank beherrschen jetzt alles: sowohl Europa wie auch die Aufklärung, die ganze Zivilisation und den Sozialismus – besonders den Sozialismus, denn durch ihn wird er das Christentum mit der Wurzel ausrotten und die christliche Kultur zerstören. Und wenn dann nichts als die Barbarei übrig bleibt, dann wird der Jude an der Spitze des Ganzen stehen.“11

Besonderes Gewicht hat Winston Churchills Betrachtung zu diesem Gegenstand. Er schrieb 1920:

„Der Konflikt zwischen Gut und Böse, der unaufhörlich in der Menschenbrust fortlebt, erreicht nirgendwo eine solche Intensität, wie bei der jüdischen Rasse. Die Doppelnatur der Menschheit ist nirgendwo stärker und schrecklicher veranschaulicht. […]

Und es ist gut möglich, daß diese so erstaunliche Rasse dabei ist, ein anderes System von Moral und Philosophie zu produzieren, so böse, wie Christentum gut war, das, wenn es nicht aufgehalten wird, alles das, was das Christentum ermöglicht hat, für immer vernichten wird. Es scheint fast so, als ob das christliche Evangelium und das Evangelium des Antichrist dazu bestimmt waren, ihren Ursprung in demselben Volk zu haben und daß diese mystische und geheimnisvolle Rasse für die höchste Manifestierung sowohl des Göttlichen als auch des Teuflischen ausersehen war.“12

Die Kette der Warnungen aus berufenem Munde reicht bis in unsere Tage. In seiner Ausgabe vom 6. März 2002 berichtet die „International Herald Tribune“:

Dank der erst kürzlich erfolgten Veröffentlichung der Nixon- Tonbänder erfährt Amerika jetzt, daß Graham Nixon aufhetzte. Nachdem Nixon beklagt hatte, was er als den schädlichen Einfluß der Juden auf Hollywood und auf die Medien sieht, sagte Graham: ‚Dieser Würgegriff muß gebrochen werden, sonst geht unser Land den Bach runter‘.“

Das dritte Moment des kriminalistischen Schleppnetzes, die Gelegenheit zur Tat, ergab sich mit der militärischen Wehrlosmachung des Deutschen Reiches 1945. In deren Folge waren alle institutionellen Daseins Sicherungssysteme des Reiches dehabilitiert, bzw. dem Zugriff der Siegermächte preis gegeben. Diese hatten aus dem Wiederaufstieg Deutschlands aus der Niederlage von 1918 gelernt und erkannt, daß man die Verwirklichung der Kriegsziele, hier die Vernichtung des deutschen Volksgeistes, nicht allein durch ein Völkerrechtliches Diktat sicherstellen kann. Der debelatio und der militärischen Besetzung mußte die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln folgen. Die angestrebte Vernichtung der deutschen Kultur konnten selbst nur auf kultureller Ebene bewirkt werden, auf der der Sieger in seiner Uniform nichts auszurichten vermag. Jetzt mußten psychologische Waffen und als solche annerkannte „geistige Autoritäten“ „an die Front“.

Dieser Abschnitt der Kriegsführung war in den USA von jüdischen Organisationen bestens vorbereitet worden.

Besondere Bedeutung war die von Felix Frankfurter erfundene Strategie der Durchdringung der staatlichen Administration, sowie der Bewußtseinsindustrie mit Juden, bzw. jüdischen Einflußagenten.

Diese Strategie hatte sich in den USA selbst schon bestens bewährt – so sehr, daß man Felix Frankfurter den „Kaiser Amerikas“ nannte. Die „Frankfurter Würstchen“ dominierten die Gremien die den Präsidenten der USA in allen Angelegenheiten berieten. Tunlichst im Hintergrund bleibend besetzten sie jeweils das „zweite Glied“ der Befehlskette der Ministerien und der nachgeordneten Behörden. Bei der Rekrutierung des Leitungspersonals wurde nichts dem Zufall überlassen.

Der „American Jewish Congress“ (AJC) nahm sich der Aufgabe an, für das Nachkriegsdeutschland ein tiefenpsychologisch orientiertes „Umerziehungsprogramm“ (einen kulturellen Ethnozid) zu erarbeiten. Die nach 1933 in die USA emigrierten Köpfe der Frankfurter Schule“ unter Leitung von Horkheimer und Adorno, wurden vom AJC beauftragt, die ideologischen Grundlagen für das Programm, bekannt geworden als das 5 bändige Werk über die „autoritäre Persönlichkeit“, zusammen zu stellen. Um den jüdischen Emigranten die erworbene US-Staatsbürgerschaft im Falle der Rückkehr nach Deutschland zu erhalten, wurden auf Verlangen von Max Horkheimer die US-amerikanischen Einwanderungsgesetze, die die Rückkehr in das Herkunftsland mit dem Verlust der US-Staatsbürgerschaft sanktionierten, geändert.

Caspar von Schrenck-Notzing hat diesen Aspekt der jüdischen Besatzungspolitik gründlich erforscht und die Ergebnisse in seinem Grundlagenwerk „Charakterwäsche – Politik der amerikanischen Umerziehung in Deutschland“, Ullstein-Verlag, Berlin 1996, bekannt gemacht.

Nur wer dieses Buch nicht gelesen hat, kann sich noch für das Gutmenschentum, das das deutsche Volk zugrunde richtet, begeistern. Und nur wer die „Satanischen Verse des Mosaismus“ in Kenntnis der philosophischen Substanz des absoluten Gegensatzes zwischen Judentum und Christentum auf sich wirken läßt, hat die Chance, die geistigen Grundlagen unseres Zeitalters, als des Zeitalters des Untergangs der Sittlichkeit und damit zugleich des Ausgangs aus der Katastrophe zu erfassen.

Die Kreuzigung Jesu, des Nazareners, ist der Beweis, daß der Judenheit sich der Gefahr für ihre Machtstellung bewußt ist, die von dem christlichen Prinzip der konkreten Einsheit von Gott und Mensch ausgeht. Im Judentum selbst sind immer wieder Dissidenten in Erscheinung getreten, denen das JAHWE – Paradox, Gott und n i c h t zugleich Mensch – also endlich zu sein, als Rätsel bewußt geworden ist. Ich bin zu 9 Monaten Freiheitsentzug ohne Bewährung verurteilt worden weil ich einen bedeutenden jüdischen Dissidenten Bernard Lazare, wie folgt zitiert hatte:

„Wenn die Feindschaft und die Abneigung gegen die Juden nur in einem Lande und in einer bestimmten Zeit bestanden hätte, wäre es leicht, die Ursache dieser Wut zu ergründen. Aber im Gegenteil, diese Rasse ist seit jeher das Ziel des Hasses aller Völker gewesen, in deren Mitte sie lebte. Da die Feinde der Juden den verschiedensten Rassen angehörten, die in weit voneinander entfernten Gebieten wohnten, verschiedene Gesetzgebung hatten, von entgegengesetzten Grundsätzen beherrscht waren, weder dieselben Sitten noch dieselben Gebräuche hatten und von unähnlichem Geiste beseelt waren, so müssen die allgemeinen Ursachen des Antisemitismus immer in Israel selbst bestanden haben und nicht bei denen, die es bekämpfen.”13

Was passiert hier?

Es geht offensichtlich nicht um einen akademischen Streit um Theorien, z.B. ob die Erde eine Kugel oder eine Scheibe ist. Es geht um die Bestimmung realweltlicher Machtverhältnisse die sich unmittelbar auf das Schicksal der ganzen Menschheit auswirken. Und die Wirkungen betreffen nicht ferne Länder bzw. längst vergangene Zeiten; diese Bewegung der Welt ist JETZT und HIER. Macht ist Wille und Wille ist Geist. Geist ist Wissen so ist Wissen Macht.

Die höchste Gestalt des Wissens ist das Wissen des Geistes von sich (Selbstbewußtsein) als reines Denken. Im vollkommensten Wissen des Geistes von sich sind enthalten, die Erfahrungen, die der Geist in weniger vollkommener Gestalt in sich gemacht hat; so, wie der Erwachsene Mensch durch die Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend gebildet ist.

In dieser vollkommensten Gestalt ist der Geist in der Deutschen Idealistischen Philosophie zu sich gekommen. Die Geburtsurkunde dieser Gestalt ist Hegels „Phänomenologie des Geistes“, die seine Wissenschaft der Logik enthält.

Diese Gestalt des Selbstbewußtseins weiß endlich, daß die sinnliche Welt, die Völker, keine fremde Gottheit (Götzen) ist, sondern Gott selbst als seine Erscheinung für sich selbst.

Was ist höher als der Trieb, zu wissen, was der Grund für „die Feindschaft und die Abneigung gegen die Juden“ ist? Denn ohne die wahrhafte Antwort auf diese Frage hat sich der Geist noch nicht wahrhaft als Gott erkannt.

Die Antwort ist nur in der Philosophie zu finden, wie sie sich seit Hegel als das denken des Denkens versteht. Es geht um die Wahrheit die uns frei machen wird (Joh 8,52).

Wer hat wohl die Befreiung durch Wahrheit zu fürchten?

Doch wohl der, der durch die Lüge herrscht!

Wer wohl wird versuchen, die Wahrheit „zu einer unerlaubten Fiktion zu stempeln“, doch wohl der, der mit der Lüge herrscht!

Der Jude Martin Buber zeigt an dieser Stelle auf seine Stammesgenossen. Er wirft ihnen vor:

“Das kritische Werk der Juden in den letzten hundert Jahren hat, statt durch Zerschmetterung der Götzen Raum für Gott zu schaffen, ihm selber alle Stätte auf Erden zu entziehen unternommen. Statt Völker zu lehren, vom Dienste der Fiktionen zum Dienste der Wahrheit überzugehen, hat es dazu beigetragen, daß sie den Gedanken der Wahrheit selber zu einer unerlaubten Fiktion gestempelt haben. Daß das analytisch-kritische Werk des jüdischen Gedankens diese Wendung genommen hat, ist nicht beiläufig. Marx und Freud sind weit mehr, als sie ahnten, vom herrschenden geistigen Status des modernen Judentums abhängig gewesen, das das faktische Sein des Absoluten nicht mehr zu fassen, geschweige denn das Paradox einer absoluten Person sich zu vergegenwärtigen vermag.”14

Das ist nicht weniger als eine Aktualisierung des Jesus – Wortes an die „verstockte Judenheit“:

„Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ (Joh 8,44)

Man muß genau hinsehen, wie – mit welchen Mitteln – die Judenheit versucht, sich dem Würgegriff ihres Schicksals zu entwinden.

Ihre wichtigsten Überlebensstrategie ist die Verschiebung des Blickwinkels – weg vom „geistigen Status“ der Judenheit hin auf den Genpool Sems. Sie phantasieren sich eine Menschheit, die quasi genetisch darauf programmiert ist, den hebräischen Genpool zu „exterminieren“. Was uns Deutsche betrifft steigern sie diese angedichtete Verrücktheit zur Phantasie ungehemmter Mordlust, die vermeintlich mit schon der harmlosesten Kritik an der Judenheit zur Tat wird, weshalb diese Kritik als „Volksverhetzung“ wie ein Kapitalverbrechen verfolgt wird. Und es lassen sich im Judentum Zwangsvorstellungen nachweisen, die die Leugnung des Holocaust mit diesem gleichsetzen.

So sind es die Juden selbst, die das Menschenbild der Gleichheitsideologie zerreißen: Nur Juden sind Menschen. Die Deutschen sind blutrünstige Bestien und die Restmenschheit wie „Viehsamen“ (Talmud Tosephot Fol. 94b; Baba batha Fol. 114b).

Das aus jüdischer Sicht Juden „vor Gott angenehmer als die Engel“ (Talmud Chullin Fol. 91b) und „alle Juden geborene Königskinder“ sind können sie die „Judenhasser“ nur als Verbrecher oder Geisteskranke wahrnehmen. Diese jüdische Sicht zu unserer Selbstwahrnehmung zu machen ist das Anliegen der „Frankfurter Schule“. Insbesondere Erich Fromm besorgte zu diesem Zweck die Politisierung der Freudschen Charakterlehre, und legte den Grundstein für die „Psychologie des Narzissmus“. Das Elaborat von Wilhelm Reich „Massenpsychologie des Faschismus“ war für die studentischen Revolteure der 60-er Jahre Pflichtlektüre. Das Deutsche Volk wurde damit entgeistigt und psychatrisiert.

Das Denken als solches – insbesondere das Philosophische – wurde als „Rationalisierung“, d.h. als Maskierung diskriminierter Absichten, also als Mittel der (Selbst -) Täuschung verteufelt.

Wenn Wolfram Eilenberger von der „Scham“ der „Deutschen Philosophieprofessor(innen)“ spricht, ist zu beachten, daß diese Gemütsregung auf ein ethisch unwertiges Eigenverhalten bezogen ist. Was kann anderes dahinter stecken als das Bewußtsein der Professoren, sich der von der Frankfurter Schule gezüchteten, unterirdischen Intellektualität hingegeben zu haben. Das von Eilenberger bemerkte „Leben in stiller Verzweiflung“ ist nur die gerechte – wenn auch sehr milde – Strafe, für ein verfehltes Leben. Diese Nullitäten verdienen kein Mitleid, sondern nur Verachtung. Den „Frankfurter Würstchen“ sollte man bei jeder sich bietenden Gelegenheit das deutsche Märchen von „Des Kaisers neue Kleider“ vorlesen und es darf gelacht werden!

Was hat die Judenheit erreicht? Günther Roormoser gibt die Antwort:

„Wir erleben das Ende der Verständigungsmöglichkeiten über das, was das geistige und religiöse Fundament unserer gemeinsamen Kultur sein könnte. … Die kulturelle Zersplitterung und Fragmentierung kann ein Ausmaß annehmen, daß die Menschen keine gemeinsame Sprache mehr haben, in der sie sich auch nur darüber verständigen könnten, worüber sie streiten wollen. Das ist unsere Lage.“15

Ausblick:

Wolfram Eilenberger gibt Zeugnis davon, daß unter der Asche noch Glut ist. Das die Philosophie im deutschen Volk als Sehnsucht noch vorhanden ist.

Das kann auch gar nicht anders sein. Der Geist ist unsterblich. Er ist die Wahrheit (Gott) die im Wissen zu sich kommt, d.h. seinem Triebe folgend befreit er sich zu absolutem Wissen. Sein Leben ist Befreiungskampf gegen Täuschung, Betrug und Lüge, die Grundtugenden des Judentums. Wo ist sein Endsieg sicherer, als im Volk der Dichter und Denker?

Der von Nahum Goldmann vorausgesagte Aufstieg des deutschen Volkes zur Weltmacht, macht sich nicht mit Kanonen, nicht mit Geld, sondern allein durch denken des reinen Denkens, durch Philosophie. Sie ist die Macht, die den Himmel und die Erde neu macht (Offenbarung 21,1).

Der Mensch ist nicht, um Spaß zu haben. Er findet sein Glück im Leben Gottes, der ihn geschaffen hat, um sich in und an ihm selbst zu erkennen.

Horst Mahler

1Nahum Goldmann, Der Geist des Militarismus, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart-Berlin, 1915, S. 28ff.

2Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S.31 ff.

3Martin Buber, Zweiter Band – Schriften zur Bibel, Kösel-Verlag, München 1964, Seite 1071

4Nietzsche, Friedrich: ‘Die fröhliche Wissenschaft’, Kritische Studienausgabe, Bd. 3, S. 599

5Nietzsche, Friedrich, Die fröhliche Wissenschaft, Kritische Studienausgabe, Bd. 3, S. 584

6a.a.O., S. 584

7Friedrich Nietzsche, Werke und Briefe, 5. Buch „Wir Furchtlosen“ S. 55;

vgl. Nietzsche Werke Hansa Verlag Band 2, S. 235

8Marx, Zur Judenfrage, MEW Bd. 1, S. 373

9Theodor Herzl, Entwurf einer Ansprache an Rothschild vom 13. Juni 1895, in „Theodor Herzls Tagebücher“, Berlin 1922, 1. Band, S. 144 – 210

10Fichtes Werke, VI. Band, S. 149, Berlin 1845

11Dostojewski, Fjodor M.: Tagebuch eines Schriftstellers, Notierte Gedanken 1880/81, München, 1996.

12Quelle: „Zionismus gegen Bolschewismus: Ein Kampf um die Seele des jüdischen Volkes“, Illustrierter

Sunday Herald, Februar 8, 1920 Seite 5.

13Bernard Lazare in « Antisémitisme, son histoire et ses causes », Paris 1934, 1. Band, S. 42, hier zitiert nach Jonak von Freyenwald « Jüdische Bekenntnisse », Nürnberg 1941, Faksimile S. 142

14Martin Buber, Werke, Band 2, ‘Schriften zur Bibel’, Kösel Verlag, München 1964, S. 1082

15Rohrmoser, Der Ernstfall S. 452








Was ist Deutsch – Februar 2018

Horst Mahler: Was ist deutsch?

Wir Deutschen sind das Volk der Dichter und Denker“ – sagt man, aber was sagt das schon?

Die schlimmsten Deutschen, das sind die, die statt Weihnachten Julfest sagen. Sie beweisen damit, daß sie nur noch das Leichengift des deutschen Geistes im Schädel haben, der Geist ihnen aber entflohen ist.

Man halte sich fern von jenen, die in der Antwort auf diese Frage Erbauung suchen und Erkenntnis scheuen, weil Erlangung derselben saure Arbeit ist und keinen „Spaß“ macht. Die blutigsten Kriege der Weltgeschichte sind von unseren Feinden geführt worden gegen den deutschen Geist, um diesen zu töten. Und in der Weltgeschichte geht es vernünftig zu. (Hegel)

Was aber ist die Vernunft der Todesdrohungen gegen den deutschen Geist.

Was deutscher Geist ist, wußte der Jude Nahum Goldmann, den sie den „König der Diaspora“ nannten. Er schrieb über unser Volk:

Der individualistische Geist hatte England innerlich an den Rand des Abgrunds gebracht. Eine Reaktion mußte kommen. Sie kam: ein neuer Geist begann sich in England Bahn zu brechen. Seine

Vorkämpfer waren die Theoretiker des Chartismus, waren die christlichen Sozialisten, waren die Führer der Genossenschaftsbewegung, […] vor allem Carlyle.

Die Gedankenrichtung, die sie vertraten, war die soziale, historische, organische; was dasselbe bedeutet: die militaristische, die deutsche. ….das beherrschende Erlebnis im Leben dieses großen

Schotten (Carlyle) war die innere Überwindung der individualistischen französischen Aufklärungsphilosophie, der atomistischen englischen Nationalökonomie und die Entdeckung der organischen, synthetischen deutschen Philosophie. Carlyle war begeisterter Bewunderer deutschen Wesens, glühender Anhänger der Ideen der deutschen Philosophie. Alle Männer und Richtungen im England des 19. Jahrhunderts, die von schöpferischer Bedeutung sind, stehen unter dem Einfluß Carlyles, unter dem Einflußdeutschen Geistes…..

Wäre dieser Prozeß friedlich weitergegangen, er hätte schließlich mit der völligen Überwindung des alten individualistischen Geistes geendet; die Vertreter dieses Geistes spürten es sehr wohl. Als sie

friedlich ihre Position nicht mehr wahren konnten, entfesselten sie den Krieg, der Deutschland und den militärischen Geist vernichten sollte (…)

Die Parole: Nieder mit dem Militarismus! verkörpert in diesem Kriege das rückschrittliche Element, ein Sieg der Parole wäre ein Sieg des 17. und 18. Jahrhunderts über das 19. und 20. Weil Deutschland das fortschrittliche Prinzip verkörpert, ist es des Sieges sicher. Deutschland wird siegen, und die Welt wird vom militaristischen Geiste beherrscht werden. Wer Lust hat, mag es bedauern und Klagelieder anstimmen; es hindern zu wollen, ist eine Torheit und ein Verbrechen gegen den Genius der

Geschichte, das begangen zu haben England und Frankreich noch schwer werden büßen müssen.“1

…wer von uns hat nicht die Empfindung, mehr, die tiefinnerste Überzeugung, daß mit diesem Kriege eine geschichtliche Epoche zu Ende geht und eine neue beginnt, daß dieser Krieg, soll er nicht für immer der Beweis der inneren Sinnlosigkeit alles historischen Geschehens und damit alles menschlichen Daseins bedeuten, das Zeichen einer ungeheuren Zeitenwende darstellt, den Auftakt zu einer neuen großen Zukunft der Kulturmenschheit? Und noch mehr als dies ist uns heute tiefste Überzeugung: daß diese neue Zukunft, die sich nach dem Kriege anbahnen wird, unter dem Zeichen deutschen Geistes stehen wird, daß der Sieg Deutschlands für lange Zeit hinaus die Verlegung des Schwerpunktes und Führertums der künftigen Kultur im Deutschtum bedeuten wird, ohne aber, daß dies irgendwelche gewaltsame Unterdrückung der anderen Nationalkulturen bedeuten müßte oder dürfte. So wird die kommende Weltkultur in ihrem innersten Wesen deutsche Kultur sein, und damit ist ihre Eigenart, die sie von den bisherigen scheidet, schon bestimmt. Deutsche Kultur bedeutet soziale Kultur, bedeutet die Höherstellung der Gesamtheit über die Einzelnen, bedeutet die Fundierung aller Ethik und Moral, allen Rechts und aller Konvention auf dem Primat des Kollektiven. Wie die Idee des Organismus den tiefsten Gehalt des deutschen Denkens bildet, so stellt der soziale Gedanke das beherrschende Prinzip der deutschen Gesellschaftsordnung, der deutschen Kultur dar.

Der Gang der europäischen Kulturentwicklung erhält, von diesem Gesichtspunkt betrachtet, innersten Sinn und tiefe Folgerichtigkeit. Das Mittelalter war die Epoche völliger Unterdrückung des Einzelnen zugunsten der Gesamtheit; das Individuum existierte als solches gart nicht, die Genossenschaft war alles. Die Renaissance und die Reformation proklamierten die Entdeckung des Individuums; es beginnt das individualistische Zeitalter, die völlig Befreiung des Einzelmenschen, die Proklamierung seiner Autonomie.

Dies vollbracht zu haben, macht die weltgeschichtliche Bedeutung Englands und Frankreichs aus. Der Individualismus aber in seiner maßlosen Übertreibung führte zur Krisis: es entstand das große soziale Problem unserer Zeit, das in erster Reihe aus dem extrem individualistischen Grundprinzip unserer heutigen Wirtschaftsordnung geboren wurde. Der wirtschaftliche Egoismus des Einzelnen kannte schließlich keine sittliche Schranke mehr; eine innere Wandlung ward notwendig; dieser Krieg leitet sie ein.“2

Judentum und Deutschtum haben beide prinzipiell dieselbe Lebensauffassung: ihnen beiden ist das Dasein vor allem und in erster Reihe eine Aufgabe, ein Beruf, eine Mission, ein Sollen, das es nicht so sehr zu beurteilen, zu bejahen oder zu verneinen, als vielmehr zu erfüllen gilt. Das Leben, wie es gegeben ist in seiner nackten Tatsächlichkeit, beherrscht von den eisernen Fesseln der Kausalität, ist nur das Material, aus dem nun der Mensch das wahre, reine, höhere Leben formen soll, nach eigenen Idealen, nach frei gewählten Zwecken, in autonomer sittlicher Freiheit (…) Diese tiefste Wesensparallelität bedingt noch eine andere; sie betrifft die Gestaltung des nationalen Gedankens, die Auffassung des nationalen Daseins. Aus der Grundkonzeption des Lebens als Aufgabe folgt mit Notwendigkeit auch die Betrachtung der nationalen Existenz des eigenen Volkes als einer Aufgabe; die Anschauung, daß eine bestimmte, vom Weltengeist, vom Genius der Geschichte, von der Gottheit – oder wie immer man das höchste Wesen nennen will – auferlegte Mission den Grund und den Sinn des nationalen Daseins bildet (…)

Ist das Leben eine Mission, besteht der Sinn und Zweck des Volksdaseins in der Erfüllung dieser Mission, dann ist von den beiden Elementen: Individuum – Gesellschaft die Gesellschaft unzweifelhaft das höhere, denn die nationale Mission zu erfüllen vermag nur die Gesamtnation; mithin hat sie das sittliche Recht, die Unterordnung des Einzelnen unter ihr Gebot zu fordern, insofern dies zur Erfüllung ihrer Mission notwendig ist. Mit dieser Lösung des großen historischen Problems ist es eigentlich mehr als nur gelöst: es ist schon vielmehr überhaupt aufgehoben, wie ja jede wahrhaft ideale Lösung eines Problems diese in seiner Existenz beseitigt. Der Antagonismus von Individuum und Gesellschaft, der die Voraussetzung des Problems bildet, ist hier überwunden.

Denn in dieser Lösung wird nicht nur das höhere Recht der Gesamtheit proklamiert, sondern auch die Autonomie des Individuums anerkannt; nicht zur willkürlichen unbedingten Unterordnung unter die Launen der despotischen Gesamtheit ist der einzelne bestimmt, sondern lediglich zur Mitwirkung an der Erfüllung ihrer sittlichen Aufgaben. Diese Aufgaben sind aber auch zugleich die seinen: dient er der Gesellschaft, so dient er damit nur sich; erfüllt er ihre Gebote, so erfüllt er damit nur die ihm selbst gestellten ethischen Imperative; indem er sich der Gesamtheit hingibt, vervollkommnet er sich selbst; in seiner scheinbaren Unterordnung erringt er seine höchste Würde (…)

Die Auffassung der Gesellschaft als des im Verhältnis zum Individuum höheren Begriffs ist ein Grundpfeiler des deutschen Denkens; seine organisch-synthetische Wesenstendenz mußte die Gesellschaft als einen Organismus im Gegensatz zu ihrer mechanistischen Auffassung als Summe aller Einzelindividuen begreifen, womit aber schon ihre Überordnung über den einzelnen ausgesprochen ist. Die höchste erhabenste Formulierung der deutschen Sittlichkeit, der kategorische Imperativ Kants, ist durchaus kollektivistisch; proklamiert er doch als Norm des sittlichen Tuns jedes einzelnen die Rücksicht auf die Allgemeinheit. Der einzelne soll so handeln, als ob er die Gesamtmenschheit in sich repräsentiere, und es war so nur folgerecht, daß Kant den Staat als den berufenen Verwirklicher der sittlichen Idee betrachtet und den großen Gedanken des Rechtsstaates verkündet.. Und diese Ideen des Königsberger Weisen werden in der Folge noch außerordentlich gesteigert. Fichte, Schelling, die Romantik, der

Sozialismus erheben die Nation, den Staat zu immer höherer Würde, bis Hegel ihn als das höchste Resultat alles historischen Bestehens proklamiert

Wenn heute die Gegner Deutschlands den Sinn des Krieges als den Kampf gegen den Militarismus bezeichnen, so wissen wir sehr wohl, daß unter diesem Militarismus in erster Reihe eben jene völlig sittliche Unterordnung des einzelnen unter die Gebote der Gesamtheit zu verstehen ist, jene unerhörte Kunst der Organisation und Disziplinierung der Nation, in der keine anderes Volk dem deutschen gleichkommen kann und die das Geheimnis seiner Stärke und seiner Erfolge bildet (…)

Sie (die Juden und die Deutschen) sind die trotzigsten, steifnackigsten, zähesten und widerspruchsvollsten Völker der Geschichte; Völker denen es nicht gegeben ist, frei, leicht und beschwingt das Dasein schön und harmonisch zu gestalten, und mühelos, sich ihren Neigungen anvertrauend, die in ihnen ruhenden Kräfte zu entfalten und schöpferisch auswirken zu lassen; die vielmehr des ehernen Zwanges und der straffsten Selbstzügelung bedürfen, um wahrhaft groß zu sein, denen Not und Leid die Voraussetzung ihrer Stärke ist, und die leiden müssen, um schaffen zu können.“3

Der deutsche Geist ist der Geist der Freiheit, und darin ist ihm kein anderer Volksgeist gleich.

Freiheit beginnt mit dem Wissen ihres Begriffs. „Frei ist der Geist, der von nichts bestimmt ist, was nicht er selbst ist.“ (Selbstbestimmung)

Die deutschen Stämme l e b t e n schon frei, aber sie wußten es noch nicht.

Das Christentum kam über sie als Unfreiheit, in dem sich die katholische Kirche als Lehre (Dogma) setzte, die als Wahrheit nur durch das Wort der Priesterschaft an die Gläubigen kam und freies Denken auf dem Scheiterhaufen endete.

Die Bedeutung Martin Luthers ist, daß er das eigene D e n k e n der Gläubigen als zuständig für die Erkenntnis der Wahrheit erkannte. Aber diese Erkenntniss hatte die Unfreiheit noch an sich, in dem Luther sie an die Bibellektüre kettete, so daß der Geist noch nicht unabhängig bei sich war. Die Bibel, ein äußerer Gegenstand, war für das Denken die absolute Autorität, noch nicht das Denken als solches.

Die Freiheit ist das Denken nur an sich selbst, am Denken des Denkens.

Das ist der Begriff der Philosophie, die an dieser Freiheit erst in dem deutschen Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel zu sich gekommen ist.

Dieses freie Selbstbewußtsein kann nicht mehr denken, daß Gott n i c h t ist., denn Gott ist Geist (Johannes 4, 24) = Denken, und das Denken kann nicht denken, daß es nicht ist. (Descartes: Cogito ergo sum)

Damit hat Hegel Gott aus dem Jenseits in das Diesseits geholt, was gleich bedeutend ist mit dem Tod Jahwes, der sich von den Völkern (den Gojim) trennt und sie deshalb zur „Schlachtung hingeben will“ „daß ihre Leichname gen Himmel stinken und die Berge vom Blute fließen“. (Jesaja 34, 2 u. 3)

Jahwe ist an sich (unerkannt) der endliche also der endende Gott. Nur er kann sich ein Volk erwählen, damit es alle anderen Völker zur Schlachtung führe. Denn wüßte er – wie der Gott der Christenheit – , daß alle Völker seine Kinder sind, würde er sie ungeachtet ihrer Unarten lieben und nicht ihren Tod wünschen.

Einem Gott, der wähnt die Völker schlachten zu müssen und erst dadurch wahrer Gott sein werde, kann der Mensch entgegen halten, daß er, als getrennt von Gott, dessen Existenz leugnen kann, ohne sich dadurch selbst zu vernichten. (Atheismus)

Aus dem offenen Brief an Goldhagen:

Der Atheismus der Moderne erweist sich als Sieg des Jüdischen Prinzips:

Die Juden haben noch ihren Gott: Jahwe -, die Völker des Abendlandes sind gottlos und deshalb zu vertilgen. An ihnen wird der Bann (vorläufig) nicht mit dem Schwert, sondern (noch) mit der Durcheinanderwirbelung der Völker vollzogen, durch die diese ihre Sichselbstgleichheit als Volk, Staat und Nation verlieren bis sie nur noch “Pöbel-Mischmasch“ (Nietzsche) sind: eine Bakterienkultur, die Menschen zu Mehrwerter-

zeugern und Konsumtierchen mutiert. In dieser Bevölkerungmasse verliert aber auch jeder Einzelne seine Sichselbstgleichheit (sein Ich-bewußtsein),weiß er nicht mehr, wer er ist. Denn die Substanz des Einzelnen ist der Geist seines Volkes. Alles, was er ist, ist er durch den Geist seines Volkes.

Die Auflösung der Völker zeigt sich deshalb am deutlichsten im Anstieg der psychischen Erkrankungen – weltweit. Im Endstadium dieses Verfalls bleibt dem Einzelnen nur seine körperliche Kraft und ihr Verstärkungsmittel (Schlag- und Schußwaffen etc.), die er für den Versuch einsetzen kann, sich selbst zu definieren, ein Ich-Bewußtsein zu erlangen.

Die Zerstörung der Völker durch das Jüdische Prinzip ist so notwendig begleitet von der gewalt-fundierten Bildung von Mikro-Ethnien (Banden, mafiotische Verbrecherorganisationen; milizionäre Strukturen im politischen Parteienkampf; para-staatliche religiöse Sekten usw.)

Die Mikro-Ethnie treibt aber – wie die Sippe zum Stamm usw. – über sich hinaus. Rassische und religiöse Differenzierungen wirken als Klammer bei der Zusammenfassung der Mikro-Ethnien zu kampfstärkeren Verbänden.Ihr Erscheinen wiederum beschleunigt die Zersetzung des staatlichen Gewaltmomopols, damit der Nation und letztlich des Volkes. Dadurch erfährt die Mikroethnisierung einen neuerlichen Schub usw. usf.

Kennzeichnend für die entstehenden Mikro-Ethnien ist, daß sie für ihre geistige Ausstattung auf Versatzstücke längst geschlagener Schlachten des Geistes zurückgreifen und dadurch das Gepräge von Sekten annehmen, die – eben weil sie mit abgelegtem Geist werben – keine das Volk erfassende propagandistische Kraft entfalten, sondern nur Nährboden für Spaltpilze liefern..

Dieser sich selbst verstärkende Verfall ist das Wesen der Dekadenz.

An allen Fronten ist das Feldzeichen der Jüdischen Welthirtschaft (Oberlercher) die Dekadenz. Diese kann nicht die Quelle und Kraft der Erneuerung sein; die Welthirtschaft kann nicht von sich aus abtreten, sie muß gestürzt und zerschlagen werden. Sie kann nur gestürzt und zerschlagen werden durch eine geistige Bewegung, die die Völker und Nationen auf gefestigter – nämlich geistiger – Grundlage wiederherstellt.

Der geschichtliche Augenblick der Überwindung des Judaismus wird der Zusammenbruch des globalen Finanzschwindels sein, in den sich die „Ostküste“ verstrickt hat.

Warum ich der Judenheit die Erneuerungsfähigkeit abspreche?

Das Volk-Sein der Judenheit in der Zerstreuung ist untrennbar mit der Auserwähltheit gesetzt. Denn Juda/Israel ist als Volk nur, indem es sich von anderen Völkern unterscheidet. Und es kann sich als raumloses Volk von seinen Wirtsvölkern nur durch seinen exklusiven Kultus unterscheiden.

Ein seßhaftes Volk ist eine unproblematische Ethnie (durch Blutsbande bestimmte Gemeinschaft): Die durch die Geburt vermittelte Zugehörigkeit hat ihren anschaulichen Mittelpunkt im volkseigenen Siedlungsraum, der von der Gemeinschaft erfüllt und ihre Heimat ist, in die man hineingeboren ist. Die Heimat ist der mythische Ort der Vereinigung der Vielen zu einem Volk. Im ungestörten Genuß der Heimat erfährt ein Volk seine Macht, sein Anerkanntsein als Person durch andere Völker, die nicht wagen, den Heimatboden anzutasten und damit die Volksmacht zu kriegerischem Zweikampf herauszufordern.

Den seit der Zerstörung des 2. Tempels heimatlosen Juden fehlte bis zur Gründung des Staates Israel dieser anschauliche Bezugspunkt, erfüllte es keinen eigenen Raum mehr. Als Ethnie ist es nur durch den exklusiven Kultus bestimmbar. Die kultische Exklusivität wiederum ist bedingt durch die kultische Feindschaft gegen Andersgläubige. Das ist die unglücklichste Lage, in der sich ein Volk befinden kann. Bar aller militärischen Mittel kann es in der zur eigenen Identitätsstiftung als feindlich bestimmten Umwelt nur durch List und Täuschung überleben. Nur die kampflose Unterwerfung bewahrt es vor dem Schwert der Feinde. Jede Beleidigung und Erniedrigung muß es ohne Murren hinnehmen, denn der leiseste Anflug von Stolz würde den übermächtigen Feind herausfordern, was den Untergang des ganzen Volkes bedeutete (5. Mose 20, 11-13).

Dieser Paria-Typus ist den Juden durch Jahwe als Vergeltung für ihren Ungehorsam angedroht:“4

Hier zeigt sich wohl am deutlichsten, daß die Kultur der Deutschen der Jüdischen genau entgegengesetzt war.

Ich sage „war“: Denn inzwischen hat sich für die Deutschen – nach zwei verheerenden Niederlagen in einem halben Jahrhundert – die Lage verkehrt. Zur militärischen Ohnmacht gesellt sich mentale Wehrlosigkeit der Deutschen gegen die Judaisierung ihrer Kultur.

Das Volk der orientalischen Nomadenkrieger ist in tausendjähriger Zerstreuung zum Pariavolk (Max Weber) umgeschmolzen worden. An den Germanischen Kriegern vollzog sich dieses Schicksal in wenigen Jahrzehnten, in denen das Säurebad der feindlichen Greuelpropaganda die den Germanen eigentümliche Selbstachtung zerfraß, bis den Deutschen schließlich die Holokaust-Religion übergestülpt werden konnte.

Wie kam es zu dieser Größe des Jüdischen Volkes?

Nur ein einziges Mittel blieb den Juden, mit dem sie Macht ausüben konnten: das Geld. Je größer und mächtiger ihre Feinde waren, desto mehr hingen diese vom Gelde ab. Es waren Juden, die es ihnen gegen Zins liehen. Deshalb ist der Geldhunger der Juden unersättlich. Deshalb ist auch der Geiz ihr Kardinallaster. Ihnen als Juden, Herr Goldhagen, ist das alles längst geläufig. Sicher belächeln Sie uns Deutsche, die sich überhaupt nicht mehr trauen das Sonderverhältnis der Juden zum Geld auszusprechen; denn das gilt im Umerziehungsdeutschland schon als antisemitsche Hetze. Ja, ich vermute sogar, daß es Juden sind, die dieses Tabu kreiert haben und ständig verstärken. Sie verlassen sich darauf, daß wir Deutschen das Alte Testament nicht kennen.

Im Alten Testament wird den Juden von Jahwe verheißen, daß sie über die anderen Völker herrschen werden. Und zwar sollen sie nach der Überlieferung die Herrschaft durch ihr Bankkapital erlangen. Einzige Bedingung ist, daß sie sich an sein Gesetz halten und nur ihn anbeten.“5

Die Judenheit ist im Begriff, ihren universellen Anspruch, den Max Weber völlig losgelöst von den Protokollen der Weisen von Zion benennt, in einer neuen Gestalt, nämlich im Kultus der Menschenrechte, wie Phönix aus der Asche in blendender Schönheit über die Welt zu bringen.

So wie die völkermörderische Kolonisierung der außer-europäischen Welt durch die europäischen Seemächte zu ihrer Rechtfertigung des Hinweises auf den am Kreuz gestorbenen Jesus von Nazareth bedurfte, so ist – wie die Greuelpropaganda gegen den Irak und gegen Serbien täglich beweist – die Globalisierung der Welt durch die Geldmacht nicht zu verwirklichen ohne die Ideologie der kriegsrechtfertigenden „Menschenrechte“ – von Medienzaren in den USA erfunden, um als Kriegswaffe zuerst (1898) gegen Spanien und dann gegen Deutschland eingesetzt zu werden.

Dieses unheilige Reich der jüdisch-christlichen Zweckgemeinschaft bricht jetzt zusammen. Offenbart ist ihr Blut-zu-Geld-Geheimnis, dessen Frucht die Weltmacht des Geldes ist, in der sich das Leiden der Völker spiegelt.

Dieser Befund schärft den Blick für das Rettende. Weber gibt einen wichtigen Hinweis: Der Judaismus sei eine asiatische Religion. Ihr Gemeinsames sei der Erlösungsglaube. Dieser sei zwar bei den Juden nicht auf spirituelle Erwartungen gerichtet, sondern auf eher lebenspraktische Forderungen, deren Erfüllung sie von der himmlischen Macht erwarteten.

Erlösungsglaube ist nicht ohne Erlösungsbedürfnis denkbar. Dieses spiegelt eine Weltanschauung wider, in der den Völkern und den Menschen eine fremdabhängige Seinsweise zugedacht ist, in der sie nicht als Freie existieren. Die Welt ist darin ein Ort der Strafversetzung. Unfähig, sein Hiersein als Herausforderung zur Bewährung und als Aufforderung zur Weltdurchdringung zu begreifen, sinnt der asiatische Geist auf Weltflucht oder erhofft irdische Beglückung durch die Himmelsmacht als Belohnung für widerliche Unterwürfigkeit bis zum Sohnesmord. Nichts Eigenes ist darin. Nietzsches Frage: „Wozu Mensch überhaupt?“ bleibt hier ohne Antwort. Hier entfaltet sie ihre vernichtende Wucht: Die Völker sind die Fülle des Nichts, also selber Nichts. Ihre Geschichte endet im Nichts.

Buddhismus und Hinduismus sind seine reinen Gestalten.

Dem stellt sich der faustische Geist der Germanen entgegen, der der Geist der Eigenheit und der Freiheit ist: Germanen sind so sehr weltbegeistert, daß Walhalla nur die ideale Spiegelung ihrer realen Welt ist: einer Welt voller Herausforderungen, Prüfungen und heroischer Kämpfe. Nicht nach ruhigem Genuß des Lebens steht ihr Sinn. Sie wollen Abenteuer bestehen und sich in ihren Taten bei sich fühlen und diese für sich sprechen lassen. Ihre Taten sind ihnen selbst so sehr Zweck und nicht nur Mittel zum

Zwecke, daß dem Germanen der Tod in der Schlacht würdiger und daher wünschenswerter erscheint, als das friedliche Aushauchen der Seele auf dem Sterbebett.

Dem Asiaten sind Leben und Tod gleichgültig. Dem Germanen ist das Leben – das geliebte – der ewige Einsatz im Kampf auf Leben und Tod um Anerkennung als Person. Die Ebenbürtigkeit des Feindes und die Achtung vor ihm bestimmen den Wert der ihm abgetrotzten Anerkennung. Nicht seine Ausrottung ist das Ziel des Kampfes, auch nicht seine Unterwerfung, sondern seine mit dem Schwert errungene Achtung. Nicht die im Totschlag wirkende Stärke imponiert dem Germanen, sondern der im

Kampf gegen einen Stärkeren bewiesene Mut.

Meinen Sie, Herr Goldhagen, wenn Sie von einer Kultur des Todes sprechen , dieses Germanische Selbstverständnis? Wohl eher nicht, denn es ist sicherlich nicht das Selbstverständnis von „Mördern und Folterknechten“.

Der Germanische Geist erwacht in unseren Tagen aus tiefer Bewußtlosigkeit. Durch den Deutschen Idealismus gestärkt, wird er die Jüdische Herausforderung diesmal bestehen. Seine neue Gestalt erwächst aus der Erkenntnis, daß die erlebte Germanische Volksgemeinschaft – die bewußt erfaßte Rückbindung (religio) des freien Volksgenossen in das Ganze seines Volkes – eine bestimmte Gestalt Gottes ist. Der Germanische Geist erfaßt, daß alle Völker – und nicht nur ein auserwähltes Volk – in ihrer Unterschiedlichkeit Daseinsformen des absoluten Geistes und als solche von gleichem Wert sind. Der Schutz und Trutzgedanke, der ein einzelnes Volk ausmacht und das Leben, die Freiheit und die Sicherheit der Volksgenossen gewährleistet, umfaßt jetzt die Gemeinschaft der Völker als ein Ganzes, nicht als materielles Ganzes unter einer Weltregierung oder – schlechter noch – unter der Fuchtel des Jüdischen Spekulationskapitals, sondern als Einheit im Geiste, deren Glieder Teile eines lebendigen Ganzen und deshalb immer zugleich auch das Ganze sind. Dieses weltumstürzende Verhältnis ist in der christlichen Botschaft erst als Vorstellung und Empfindung – also in einer noch unreifen Form – vorhanden. Erst in der Philosophie des Deutschen Idealismus – insbsondere von Hegel – ist es als klarer Gedanke gefaßt. Dieser ist dem Jüdischen Denken unzugänglich, da er mit der Jüdischen Weltanschauung unvereinbar ist. Ein Jude, der die Wahrheit dieses Gedankens erkennt und in ihm lebt, ist innerlich kein Jude mehr.

Er hört auch auf, äußerlich – d.h. im Kultus und im Habitus – ein Jude zu sein.

In dieser Idee ist kein Volk bevorzugt, und keines zurückgesetzt. Sie ist der Tod Jahwes; zuerst aber der Tod Mammons, denn er ist die irdische Macht, gegen die die Völker „zum Schutz und Trutz brüderlich zusammenstehn.“ – einfach, weil sie überleben wollen.

Diese Idee der Einheit der Völker in ihrer Vielfalt, gegründet auf die Anerkennung jedes Volkes als Person durch jedes andere Volk, was den Kampf um Anerkennung – also auch den Krieg – einschließt, ist die Substanz des Germanischen Geistes.

Damit ist der Grund freigelegt, aus dem heraus immer neu die Jüdische Todfeindschaft gegen den Deutschen Idealismus wächst. Es ist Ihr Verdienst, Herr Goldhagen, die daraus folgende Kampfansage ohne Verstellung und ohne diplomatische Umschreibung ausgesprochen zu haben.

Den Germanischen Geist zum Bewußtsein seiner selbst zu bringen, dazu bedurfte es der Jüdischen Herausforderung, die deshalb geschichtlich gerechtfertigt ist. So findet in ihm auch die Antination die Anerkennung, die sie aus dem Paria-Dasein erlöst und zur Person macht; zu einer feindlichen zwar, aber doch zu einer notwendigen Existenz.

Dieser Satz ist eine Folgerung aus der inneren Bewegung des Begriffs. Er ist nur dem wirklich klar und verständlich, der diese Bewegung – angeleitet durch die Hegelschen Schriften – wenigstens einmal mitvollzogen hat. Es ist müßig, sich an ihm mit der Jüdischen Logik vergehen zu wollen. Der von Deutschen in der Vergangenheit unternommene Versuch, die Jüdischen Menschen auf grausame Weise mit Gewalt aus der Volksgemeinschaft zu entfernen, beruhte auf einer verhängnisvollen Biologisierung des Problems. Hitler hat zu spät erkannt (und in einem Gespräch gegenüber Bormann bekannt), daß die Juden eine „geistige Rasse“ sind. Darin liegt, daß der Judaismus nicht durch physische Gewalt sondern nur geistig – also in Freiheit – überwunden werden kann.

Nicht von den Juden ist eine Änderung der Geisteshaltung zu fordern, sondern von den Deutschen: Indem sie das Jüdische Wesen als ihre Verneinung begreifen, machen sie sich innerlich frei vom Mammonismus in allen seinen Erscheinungsformen. Sie erlangen dadurch die geistige Fähigkeit (= Freiheit) zu einer Politik der Unterordnung des Geldes und damit des Marktgeschehens unter das Allgemeininteresse. Die Wirtschaft

wird als Volkswirtschaft wiederhergestellt, d.h. die Wirtschaft wird dem Gemeinwesen dienen und damit den Einzelnen – nicht umgekehrt. In dieser Unterordnung des Marktes unter das Allgemeinwohl ist die Jüdische Geldmacht gebrochen.

Mit dem Neuen Denken wird den Juden auch das letzte Machtmittel – das rationale Raisonnement – entgleiten. Konstruktivismus und Dekonstruktivismus werden ausgespielt haben. Zwar wird das rationale Kalkül als operative Logik der endlichen Dinge seine Bedeutung behalten, aber es wird sich nie mehr am Lebendigen und am Geist vergreifen dürfen. Nie wieder werden die Juden mit dieser Logik den Deutschen einreden können, daß Volk und Nation nur Wahngebilde (Phantasmagorien) seien, daß es keine Wahrheit gebe und das Subjekt zwischen Buchdeckeln den Tod gefunden habe.

Diese Erkenntnis schließt jeden Rachegedanken gegen das Jüdische Volk aus, selbst wenn sich herausstellen sollte, daß es in beiden Weltkriegen dieses Jahrhunderts mit seiner Geld- und Medienmacht jeweils den von den Deutschen Waffen bereits erfochtenen Sieg letztlich in eine katastrophale Niederlage des Deutschen Reiches verwandelt hat.“6

Wir, das deutsche Volk, sind gefordert. Es gilt das Wort des deutschen Dichters Emanuel Geibel:

Und es mag am deutschen Wesen einmal noch die Welt genesen.“

Nur so!!!!

1Nahum Goldmann, Der Geist des Militarismus, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart-Berlin, 1915, S. 28ff.

2Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S.31 ff.; als Faksimiledruck erhältlich bei Roland Faksimile

3Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S. 34 ff.

4Zitiert aus: Horst Mahler – Offener Brief an Daniel Goldhagen (2000) S. 18 – 20

5Zitiert aus: Horst Mahler – Offener Brief an Daniel Goldhagen (2000) S. 21

6Zitiert aus: Horst Mahler – Offener Brief an Daniel Goldhagen (2000) S. 34-37