20.06.18 – an Herrn H.

Horst Mahler
Anton-Saefkow-Allee 22
14772 Brandenburg

am 20. Juni 2018

Lieber Herr H.,

Ihr Brief vom 14. des Monats veranlaßt mich, einige Themen noch deutlicher als bisher anzusprechen.

Trump wird immer interessanter, indem er die „Menschenrechte“ mit Füßen tritt und zudem heute den Austritt der USA aus dem UN Menschenrechtsrat erklären ließ. Das er jetzt den in die USA eindringenden Südamerikanern die Kinder nimmt, ist unerträglich – auch seiner Ehefrau. Von unschätzbarem Wert ist der Umstand, daß er zur Rechtfertigung seiner Schritte auf die Folgen des von Angela Merkel verübten Landesverrats hinweist.

Der „Westen“ führt seine Ideologeme ad absurdum . Mehr und mehr erweisen sich „Europa“, „Menschenrechte“, „Demokratie“ usw. als die Säulen der Fremdherrschaft, von der nicht nur unser Volk betroffen ist. Die Armutswanderungen reißen sie jetzt nieder.

Es sind in erster Linie die etablierten Denkgewohnheiten, die den Weg aus der Krise versperren. Das aber heißt nicht, daß die weißen Völker untergehen werden. Vielmehr werden sie jetzt unter dem Zwang der Verhältnisse ihr Denken ändern.

Die Rettung kommt von dem Nachvollzug der Hegelschen Logik, die zeigt, „daß etwas das, was es ist, nur in seiner Grenze ist“ (Hegel Logik I, W5,138).

Die Auflösung der Staatsgrenzen ist absolute Vernichtung der Völker, bzw. deren Versklavung. Dagegen ist Notwehr geboten. Das Abendland ist zu gemeinsamer Selbstverteidigung herausgefordert. Es ist Krieg! Uns fehlt nur noch die Erkenntnis, daß das der Fall ist.

Die Anrainerstaaten des Europäischen Mittelmeeres, die nicht willens, oder nicht in der Lage sind, die Grenzverletzer vom Eindringen in fremdes Territorium abzuhalten, sind Feindstaaten im Sinne des Kriegsvölkerrechts. Sie sind gegebenenfalls zu zwingen, die militärische (Teil-) Besetzung zwecks Einrichtung von Abhaltezonen auf ihrem Territorium zu dulden. In diese sind die Migranten unter militärischer Bewachung zu verbringen und dort eventuell dauerhaft anzusiedeln.

Migranten haben den Status von Kriegsgefangenen. Ihr Leben ist zu retten und zu erhalten.

Mitglieder der Schlepperbanden sind als irreguläre Kombattanten nach dem geltenden Kriegsvölkerrecht zu behandeln.

Die politische Landschaft in Deutschland wird sich schon mittelfristig stark verändern. Die allgemeine Rahmenbedingung dafür ist die Überwindung der kulturellen Hegemonie des Judentums. Der Ausgangspunkt dieser Veränderung wird die nachhaltige Skandalisierung der „Satanischen Verse des Mosaismus“ sein. Der schon kurzfristig und mit bescheidenen Mitteln zu führende Kampf um die Ermöglichung der Menschwerdung der von jüdischen Müttern geborenen Knaben (durch ein Verbot der Vorhautamputation 8 Tage nach der Geburt) wird die dafür benötigten gesellschaftlichen Energien frei setzen. Näheres dazu finde Sie in meinem Brief an Herrn S. vom 21. Mai 2018.

In einer Übergangsphase werden sich die politischen Parteien umstrukturieren. Die CDU zerfällt – ebenso die SPD und „DIE LINKE“. Wesentliche Teile werden mit der CSU verschmelzen. Das Resultat wird eine Formation sein, die nach österreichischem Vorbild, unter Führung von Markus Söder, mit der AfD eine Koalitionsregierung bildet.

Das Notwendige, wenn es als solches erkannt ist, geschieht. Aber die Not ist notwendig und kommt vor der Wende.

Daß man „Asylbewerber“ kasernieren muß, wußte schon Helmut Schmidt, als er noch Kanzler war. Daß man sie außerhalb Europas abfangen müsse, wußte schon Otto Schily, als er Innenminister war.

Als ich diesen Brief begonnen habe, waren diese Denkformen aber noch nicht bis in die Arena des Meinungskampfes vorgedrungen. In den zurückliegenden 5 Tagen ist das geschehen. Auch der Einsatz der Bundeswehr wurde von „offiziellen“ Stimmen in die Debatte eingebracht.

Die Dinge überschlagen sich. Gauland betet, daß Angela Merkel dem deutschen Volk als einende Hassfigur noch eine Weile erhalten bleibe!

Die „verbretterten Köpfe“ sind nicht unser Problem; sind es auch nie gewesen. Die verbreitete Klage über die vermeintliche „Verblödung“ der Masse erhebt sich auf gedanklichen Voraussetzungen, die dem Demokratismus verhaftet sind. Dazu habe ich mich mit dem Aufsatz „Warum der Widerstand gegen die Völkervernichtung scheitert“ im Januar 2017 geäußert. Ich halte ihn immer noch für lesenswert. Der Text könnte als PDF unter dem Titel „Es kommt Bewegung in unsere Lage“ im Internet herumgeistern.

Der jüdische Sozialwissenschaftler Karl W. Deutsch hat sich mit der sozialwissenschaftlichen Begrifflichkeit dem Problem der Konsensstabilität und der Konsensverflüssigung genähert. Leider ist mir der Titel seines darauf bezüglichen Werkes entfallen. Deutsch erfaßt den gesellschaftlichen Konsens als Kybernetisches System und kommt damit der Hegelschen Erkenntnis nahe. Hegel erkennt ihn als Geist, d.h. als Lebewesen. Als solches ist ein Menschenvolk in sich Trieb, der im Widerspruch von Selbsterhaltung und Selbstentfaltung auseinander tritt. Also in Kampf. Selbsterhaltung: = Alles soll so bleiben, wie es ist; Selbstentfaltung: = Was ist, muß weichen.

Konsens ist logisches EINS als unendliche VIELHEIT konsensualer Momente (Hegel entlehnt bei Schiller das Bild des Bierschaumes). Jedes „Bläschen“ ist „durchseelt“ vom Kernkonsens als ALLGEMEINES. Die je besonderen „Bläschen“ ermöglichen Interaktionen des Subjekts (hier des Volkes) in Beziehung auf mögliche Interessenkonflikte, so daß die Ergebnisse des Kampfes in den Kernkonsens, den Zeitgeist, integriert bleiben.

Durch diese BEFRIEDUNG im Kernkonsens wird der Selbstentfaltungstrieb des Subjekts f r u s t r i e r t. Für diesen Prozess haben wir in der Physik der Festkörper ein Gleichnis.

Die Einsheit des Universums physikalischer Objekte erscheint als Schwerkraft. Nehmen wir als ein Beispiel die Erde. Alle „auf“ ihr befindlichen diskreten Körper streben dem Erdmittelpunkt zu. Als uns tötende Gewalt erfahren wir das Mittelpunktstreben (Schwerkraft), wenn wir aus dem 5. Stockwerk eines Gebäudes auf den Boden fallen, auf dem dieses errichtet ist. Im Sturz verwandelt sich die p o t e n t i e l l e Energie in k i n e t i s c h e Energie, die im Aufprall feindlich auf den Körper wirkt und ihn zerstört.

Der gesellschaftliche Konsens ist vergleichbar mit der Statik eines Gebäudes. Die eingezogenen Decken haben nur eine bestimmte, also endliche, Abhaltekraft. Denkt man sich eine von 0 bis unendlich große Deckenbelastung, so kann man ziemlich präzise den Belastungspunkt bestimmen, in dem die Statik versagt und das Gebäude einstürzt. Das heißt, an dem sich die potentielle Energie der Deckenlast in kinetische Energie verwandelt.

Es handelt sich hier – wohl gemerkt – nicht um äußerliche Analogien (Ähnlichkeiten), sondern um verwandtschaftliche Äußerungen des identischen Inneren der Logik, die die Erscheinungen regiert (Goethe: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“).

Die im gesellschaftlichen Kampf (im verdeckten oder offenen Bürgerkrieg) frustrierte Energie des Veränderungstriebes vergeht nicht in Nichts sondern in Potentialität.

Erhält sich die Statik über den Punkt ihrer Notwendigkeit hinaus, geht das ganze (das System) zugrunde. Es setzt sich an seine Stelle invasiv ein anderes (fremdes) System.

Auf unsere Lage gewendet:

Das als „Kapitalismus“ bezeichnete System des absoluten Egoismus, das auf der Trennung von Gott und Mensch (Judentum) beruht, ist in seiner zerstörerischen Dynamik von dem Juden Karl Marx heuristisch auf den Begriff gebracht und in seiner Realgestalt unserer Gegenwart von Papst Franziskus in Nr. 53 seines Sendschreibens „Evangelii Gaudium“ mit dem Satz „Diese Wirtschaft tötet“ zutreffend charakterisiert. In dieser systemischen Gestalt wird der Mensch zu „Abfall“ (Franziskus a.a.O.)

Der systemische Widerspruch der Wirklichkeit des Geistes (zum „Leben der Völker“ – Martin Buber) ist also schon wahrgenommen. „Aufklärung“ ist redundant geworden und ist längst zur Ersatzhandlung für den überfälligen Aufstand verkommen.

Es aufersteht jetzt das Sorel‘sche Konzept der „Propaganda der Tat“ mit der Modifizierung, daß es eine rein geistige Tat sein muß. Das Allgemeine derselben habe ich in meinem Essay „Was tun“ dargestellt.

Man hört gelegentlich, daß die Menschheit vor einer Weichenstellung stehe. Dieses Bild bedarf der Konkretisierung.

Der Wagon, in dem die Menschheit Platz genommen hat, steht auf dem Scheitelpunkt des Rangierhügels. Um die in ihm gespeicherte potentielle Energie im Gefälle umschlagen zu lassen in kinetische Energie, braucht der Rangierer lediglich den Bremsschuh wegzuziehen. Diese Arbeit ist mit der Skandalisierung der spirituellen Substanz des Judentums leicht getan. Wie man das macht, hat „Greenpeace“ längst gezeigt.

Mit herzlichen Grüßen

Horst Mahler