Brief an H – 15.12.2017

Horst Mahler JVA Brandenburg/Havel

15. Dezember 2017

Lieber Henry,

eine Zwischenstandnachricht nachdem heute zwei neue Anklagen bei mir eingegangen sind: Folgende Verfahren sind jetzt bei der 4. Großen Strafkammer des Landgerichts Potsdam anhängig:

  1. Anklage wegen des Buches “Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit” vom 24.03.2014(!);
  2. Anklage wegen meiner Schrift “Wo hängt der Feuerlöscher? – die Welt steht in Flammen“ (Weihnachten 2014) vom 4.02.2016 – (auch in englischer Sprache);
  3. Anklage wegen meines offenen Briefes an Dr. Meuthen (AfD) vom 3. Juni 2016 (Betreffend die Kampagne gegen den AfD Landtagsabgeordnen Dr. Gedeon) vom 28. Juli 2016;
  4. Anklage wegen meiner Schrift “Warum der Widerstand gegen die Völkervernichtung scheitert” (20. Januar 2017) vom 17.11.2017;
  5. Anklage wegen meiner Schrift “Gutmenschen stockt der Atem…Und das ist erst der Anfang“ (Oktober 2016) vom 17.11.2017

Das führende Aktenzeichen des Landgerichts Potsdam lautet: 24 KLs 12/14.

“Der Stein des Anstoßes” ist in allen Fällen die Veröffentlichung der “Satanischen Verse des Mosaismus”, einer Zusammenstellung von Zitaten aus dem alten und neuen Testament, sowie aus dem Talmud und dem Schulchan Aruch.

Der Titelbestandteil “Satanische Verse” soll die weltweite Kontroverse um das Werk von Salman Rushdie “Die satanischen Verse des Mohammed” in Erinnerung rufen, das ein Todesurteil der höchsten geistigen Autoritäten des Islam (eine sog. Fatwah) gegen den Autor zur Folge hatte, welches immer noch gültig ist und die Aufforderung an alle Muslime beinhaltet, Rushdie zu töten.

Meine strategischen Überlegungen zum Gebrauch der „Satanischen Verse des Mosaismus“ als Waffe im Befreiungskrieg, habe ich in meiner Schrift „Was tun?“ in Erfüllung einer entsprechenden Bitte bulgarischer Nationalisten dargelegt.

Die Entscheidung über die Zulassung aller Anklagen liegt jetzt – worauf die Staatsanwaltschaft Cottbus in den neuerlichen Anklagen hinweist – bei der Regierung des Nationalstaates der Ungarn.

Nach Ablehnung meines an Victor Orban gerichteten Asylantrages hat das Stadtgericht Budapest mit Beschluß vom 6. Juni 2017 meine Auslieferung an die Behörden der BRD mit dem Vorbehalt angeordnet, daß ich nur wegen der im Europäischen Haftbefehl aufgeführten Taten verfolgt werden dürfe.

Die zu 1 bis 5 aufgelisteten Verfahren beziehen sich ausnahmslos auf Veröffentlichungen, die vor dem Stichtag 6. Juni 2017 erfolgt sind. Diese sind im Europäischen Haftbefehl nicht erwähnt.

Die Verfahren dürften jetzt nur noch mit Genehmigung der Ungarischen Regierung weitergeführt werden. Damit steht Victor Orban vor der Entscheidung, ob er grünes Licht geben wird für die Erneuerung der Inquisition in Europa. Diesmal mit der Stoßrichtung, den Glauben an den „interventionistischen Willkürgott“ JAHWE (ein Ausdruck der Wochenzeitung Die Zeit Nr. 52 2017 vom 14.12.2017 S. 1) und damit die Weltherrschaft des jüdischen Bankkapitals zu schützen.

In der Begründung der Anklage wegen des Textes “Warum der Widerstand gegen die Völkervernichtung scheitert” legt die Anklagebehörde, die Staatsanwaltschaft Cottbus, ihren Standpunkt wie folgt dar:

„Darin diffamiert der Angeschuldigte den jüdischen Gott JAHWE als Satan und Feind der Völker, insbesondere des deutschen Volkes, welcher zur Sicherung der jüdischen Weltherschaft die übrigen Völker seit 200 Jahren gezielt in mörderiche Kriege verwickele. Die Jüdische Religion sei Teufelsanbetung und die Menschen jüdischen Glaubens seien Werkzeuge und Vollstrecker der von JAHWE befohlenen Unterwerfung aller Nichtjüdischen Völker. Das Judentum und seine Kultur – und Geisteswelt – seien nichts weiter als eine „Krebsgeschwulst“ welche sich durch „Heuchelei und Betrug“ und „raffinierte Manipulationstechnicken“ einen „Heiligenschein“ als angebliches „Opfervolk“ der Weltgeschichte anmaße um unter dem Deckmantel des Vorwurfs des Antisemitismus und der „Auschwitzkeule“ jeden Widerstand im Keim zu ersticken.“

Hier zeigt sich in voller Pracht der „Volksverhetzungsparagraph“ (§130 StGB der BRD) als hinterhältig ausgeklügelte Allzweckwaffe der jüdischen Fremdherrschaft über das Deutsche Volk. In der Verkleidung als justizielle Rechtsanwendung wird von deutschen Richtern – vielleicht sogar gutgläubig – jegliches Nachdenken über den Grund der in allen Erdteilen verbreiteten Feindschaft gegen die Judenheit mit Gewalt verhindert, jedenfalls verfolgt.

Die Antwort auf die Frage nach dem Grund des Judenhasses ist ausschließlich im mosaischen Glaubensbuch zu finden. Es sind die heiligen Bücher des Judentums, die mit nicht mehr zu überbietender Schäußlichkeit klar stellen, was das Wesen dieser „Auserwähltheit“ ist. Beeinflußt von der deutschen idealistischen Philosophie bestimmt der jüdische Weise Martin Buber in der sachlichen Ausdrucksweise eines Philosophen das Judentum als „das Nein zum Leben der Völker“.

Buber benennt aber einseitig nur die negative Seite dieser Erscheinung. Erst sorgfältiges Nachdenken der von dem deutschen Philosophen Hegel aufgezeigten Denkwege des Begriffs (= Gottes) führt in das absolute W i s s e n , daß JAHWE als eine noch einseitige Gottesgestalt eine n o t w e n d i g e Weltwirklichkeit ist. Er ist die Macht der logischen Negation, die als „Stachel im Leib der westlichen Menschheit“ (Moses Hess) wirkt, um Gott zu der Einsicht zu bringen, was er ist und was er nicht will (Jakob Böhme). Diese Rolle kann nur ein Volk als solches – nicht vereinzelte Individuen – ausfüllen. Dieses Los ist auf die Hebräer gefallen.

Das und nichts anderes ist Inhalt und Gegenstand der unter Anklage gestellten Schriften. Diese haben alle einen gemeinsamen Ausgangspunkt: Den Hegelschen Satz, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe. Folgerichtig habe ich schon früh (1997) die Frage nach der Vernunft des „Holocaust“ ­ – an den ich geglaubt habe – gestellt. Das hatte Folgen.

Kürzlich habe ich von dem jüdischen Philosophen Gilad Atzmon erfahren daß meine Schriften zur Judenfrage sein Denken maßgeblich beeinflußt haben. Er schreibt in seinem Essay „Horst Mahler und die Geister der Vergangenheit“:

„Und wenn Wahrheit ausgesprochen wird, manifestiert sich eine plötzliche Wahrnehmung: Erleuchtung – von unseren gedanklichen Fesseln befreit erkennen wir uns als das, was wir wirklich sind. In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends, als ich damit begann, meine philosophischen Gedanken über Jüdische Identitätspolitik zu formulieren, kam ich in Berührung mit einer phänomenalen Einsicht, „Hitler irrte in dem Glauben die Juden wären ein Volk. Juden sind eine Ideologie und man kann eine Ideologie nicht töten indem man Menschen tötet.“ Es war Horst Mahler, der diese Einsicht formulierte, der mir dabei half, neu zu denken, wer ich war und woher ich kam. Es war Mahler neben anderen, der die Samen der Kritik in mein Denken pflanzte. Horst Mahler gelang es, mit einem einzigen Aphorismus die deutsche und die jüdische Geschichte durch die direkte Betrachtung der
Schande zu dekonstruieren und so die Geschichten von „Unterdrücker“ und „Opfer“ neu zu schreiben.“

Den an der Strafverfolgung in meinem Fall beteiligten Justizpersonen ist mangels philosophischer Bildung gar nicht bewußt daß sie sich daran beteiligen, in Europa den Atheismus, die säkulare Gestalt des Mosaismus, als Zwangsreligion durchzusetzen.

Der vorsitzende Richter der 4. Großen Strafkammer des LG Potsdam hat mich aufgefordert Rechtsanwälte meines Vertrauens zu benennen die ggf. zu Pflichtverteidigern zu bestellen sind.

Als solche habe ich benannt:

  • Gerhard Schröder Bundeskanzler a.D.
  • Otto Schily Bundesminister a.D.
  • Hans­Christian Ströbele ehem. Bundestagsabgeordnete
  • Klaus Eschen Landesverfassungsrichter a.D.

Mit ihnen habe ich persönliche Erfahrungen gemacht, durch die ich nicht nur von ihrer Tüchtigkeit als Verteidiger, sondern auch von ihrer Integrität und ihrem Mut überzeugt bin. Alle haben mich schon in verschiedenen Verfahren verteidigt bzw. anwaltlich vertreten.

Klaus Eschen, der öffentlich erklärt hat, mich nicht mehr Ernst nehmen zu können, ist Jude. Wir waren Schulkameraden. Später gehörte er mit Christian Ströbele und mir dem ersten sozialistischen Anwaltskollektiv an, das seiner Zeit an vorderster Front verfolgte Aktivisten der 68‘er Bewegung verteidigt hat.

An sie richte ich den Appell, ihr Lebenswerk mit der Abwehr des gegenwärtigen Angriffs auf das abendländische Erbe, insbesondere auf die deutsche idealistische Philosophie zu krönen.

Die Judenheit kann sich nicht von sich aus von der Rolle Satans in der Welt befreien. Dazu bedarf sie des deutschen Volksgeistes, seines Widerstandes gegen JAHWE. Es geht nicht um mein persönliches Schicksal, das liegt in Gottes Hand.

Gilad Atzmon schließt seinen Essay zu meiner Person mit einem Appell:

„Aber hier liegt ein grundsätzlicheres Problem, dessen Bedeutung weit über die Grenzen der deutschen Nation hinausreicht – seit nunmehr sieben langweiligen Jahrzehnten fehlt der deutsche Beitrag zur Weltkultur. Nicht eine einzige große Symphonie oder auch nur der Schatten eines bedeutenden philosophischen Textes ist in dieser Zeit entstanden. Ich flehe die deutsche Führung an, im Namen des menschlichen Geistes, der Schönheit, Menschlichkeit und darüber hinaus: „lasst los, geht vorwärts.“ Die Menschheit braucht ihn, den „deutschen Geist“, sie kann nicht auf ihn verzichten.“

Darum geht es.

Horst Mahler

 

Der Brief auf russisch


Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

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