Brief an K – Dezember 2017

Horst Mahler, JVA Brandenburg

Lieber K.!

Du möchtest, daß ich mich zum Artikel von Konrad Litschko „Bis ganz zum Schluß“ in der taz vom 28.10.2017 äußere. Nun denn.

Wovon ist auszugehen? Davon, daß L. seinen Lebensunterhalt als Schreiber für die taz verdient.

Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing’“ – eine bittere Wahrheit.

Also muß man auf die „Linien“ der taz achten, was diese von ihren Lohnschreibern erwartet.

Die taz ist wie alle vom Markt finanzierten Blätter eingebunden in das Unternehmen unserer Feinde, im deutschen Volk einen Kernkonsens herzustellen und nachhaltig aufrechtzuerhalten, der die Verwirklichung ihrer Kriegsziele ermöglicht: Die Zerstörung des deutschen Volkes durch einen totalen Bevölkerungsaustausch sowie die monetäre Ausplünderung der Schaffenskraft der gewaltsam erzeugten Mischbevölkerung durch das global organisierte Geldkapital.

Ich bin einer der wenigen Widerständler gegen dieses System, die „ein Gesicht“ haben. Die Erwartung der Konsensmanager ist es, dieses Gesicht – wenn dessen Auslöschung in der Schweigespirale nicht gelingt – unansehnlich zu machen.

Die taz, die aus der Protestbewegung der 60er Jahre hervorgegangen ist, ist dazu berufen, jenes gesellschaftliche Bewußtseinssegment in den vorstehend bestimmten Kernkonsens zu assimilieren, in dem der antikapitalistische Impetus der 68er Revolte Spuren hinterlassen hat. Dieses Meinungssegment hat zu meiner Person ein ambivalentes Verhältnis. Es könnte für „das System“ gefährlich werden. Die Zielerwartung hat laut Litschko der Jude Klaus Eschen, ehemaliger Schulkamerad und Anwaltssozius von mir, ausgesprochen:

Mahler ist längst nicht mehr ernst zu nehmen“

Das ist eine verräterische Beschwörungsformel. Das wird deutlich, wenn man sie in Beziehung setzt zu der Äußerung von Michel Friedmann, dem ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des „Zentralrats der Juden in Deutschland“:

Horst Mahler erinnert und mahnt mich, ihn ernst zu nehmen, weil hinter ihm Millionen Deutsche stehen.“1

Die Gefahr, die für die Judenheit von meinen Gedankenäußerungen ausgeht, bezeugt Gilad Atzmon in seinem Essay „Horst Mahler und die Geister der Vergangenheit2 kurz und knapp:

Horst Mahler gelang es, mit einem einzigen Aphorismus die deutsche und die jüdische Geschichte durch die direkte Betrachtung der Schande zu dekonstruieren und so die Geschichten von „Unterdrücker“ und „Opfer“ neu zu schreiben.“

Diese Gefahr für die Machtstellung der Judenheit in der Welt betrifft deren geistiges Fundament: das Stereotyp vom „Opfervolk“ der Geschichte. Dieses ist in der Wurzel vernichtet von der fundamentalen Einsicht Hegels, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe.

Ich bin wohl der erste und bisher einzige, der (seit Dezember 1997) öffentlich die Frage nach „der Vernunft des Holocaust“ stellt und diese umfassend im Jahre 2013 aus der Haft heraus mit dem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ beantwortet hat. In einem mit jener Skizze veröffentlichten offenen Brief an Michel Friedmann vom 10. Mai 2000 postuliere ich, daß der Holocaust, wäre er nicht geschichtliches Ereignis, erfunden werden müßte. Erst das Holocaust-Narrativ bedinge für das deutsche Volk den ultimativen Zwang, JAHWE vom Thron zu stoßen.

Das Fundament meiner Stellungnahme ist die Philosophie Hegels. Daß diese bei mir wohl „in guten Händen“ ist, wissen die geistigen Kundschafter des „auserwählten Volkes“ sehr wohl. Shlomo Avineri, Philosophieprofessor an der „Hebrew University of Jerusalem“, war so freundlich, mich wissen zu lassen, daß er durch meine Rezension seines Werkes „Hegels Theorie des modernen Staates“ viel gelernt habe, und wörtlich: „es ist gewiß jene Rezension, von der ich mehr gelernt habe als von vielen sehr viel mehr ins einzelne gehenden Studien zu Hegel und zur politischen Philosophie“ Im Original: „I wanted to tell you, that I have learned much from reading your article. I learned more than from many more more detailed studies of Hegel and political philosophy.“ – Brief vom 7. Februar 1980)

Es war Gerhard Schröder, als er noch mein Freund und nicht Bundeskanzler war, der meine Avineri- Besprechung bei Willy Brandt, Herbert Wehner und Helmut Schmidt „durchboxte“, damit diese im theoretischen Organ der deutschen Sozialdemokratie „NEUE GESELLSCHAFT“ (Heft 9/ 1979) erscheinen konnte. Das war für den damaligen Vorsitzenden der Jusos, Gerhard Schröder, nicht ungefährlich: Ich befand mich zu dieser Zeit als verfemter „Terrorist“ in 10jähriger Haft (1970-1980) und er wollte – wie er mir selbst sagte – mit seiner Partei Bundeskanzler werden (heute wird ein Landtagsabgeordneter der AfD gesellschaftlich vernichtet, weil er vor Jahren in einem Buch Ernst Zündel und mich als „Dissidenten“ bezeichnet hatte. Da gab es die AfD noch gar nicht.)

Daß er das persönliche Risiko in Kauf nahm, war die logische Folge seiner Einsicht, daß die deutsche Sozialdemokratie, um im Zeitalter des Globalismus ihre gesellschaftliche Gestaltungskraft zurückzugewinnen, dringenden Bedarf hat, die von dem sozialdemokratischen Staatsrechtler Heller begonnenen Anstrengungen fortzusetzen, die Sozialdemokratie mit der Hegelschen Wissenschaft von einem freien Volksstaat vertraut zu machen.

Wesentlich für die Beurteilung der Schmierereien von Litschko und Konsorten ist das Beschweigen der im Fall „Horst Mahler“ einschlägigen Tatsachen.

Das beginnt damit, daß 5 lange Jahre nach meiner Verurteilung am 25. Februar 2009 in der Systempresse die Höhe der verhängten Freiheitsstrafe und damit auch die Tatsache, daß das Strafmaß höher als das doppelte der gesetzlichen Höchststrafe für „Holocaustleugnung“ beträgt, unerwähnt geblieben ist. Mir wurden 10 Jahre und zwei Monate (ursprünglich sogar 12 Jahre) zugedacht. Auch wurden nie die Tatsachen benannt, die als Leugnung, also als Lügen gewertet worden sind.

Das ist Novum? Das war schon für sich das Gegenteil von dem, was dem Begriffe nach die gesellschaftliche Aufgabe der Medien ist: Statt Information werden regulierte Meinungen in das Publikum geworfen. Die Absicht ist, das allgemeine Bewußtsein an den Tatsachen vorbeizuführen. Litschko erweist sich als Meister der Desinformationstechnik.

Anlaß und Aufhänger für seinen Artikel war meine scheinbar mißglückte Flucht nach Ungarn. In einer „Information für die Öffentlichkeit“ hatte ich als Fluchtgrund politische Verfolgung nicht nur behauptet, sondern detailliert dargelegt.

Die Presse kann ja die Tatsachen bewerten, wie sie will, aber verschweigen darf sie diese nicht. Tut sie das, betrügt sie ihre zahlenden Leser. Denn diese geben ihr Geld in der Erwartung, dafür Informationen zu erhalten.

In meiner Presseinformation hatte ich mit Fakten belegt, daß ich nur durch eine – vermutlich strafbare – Manipulation der Justiz weiter in Gefangenschaft gehalten werde. Die Bedingung für dieses Resultat, die nicht hinweggedacht werden könnte, ohne daß der Erfolg entfiele, ist die Tatsache, daß die Anklage wegen meines Buches „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ seit dem März 2014 beim Landgericht Potsdam anhängig, aber über die Zulassung derselben im Zeitpunkt der Flucht – also nach drei Jahren – immer noch nicht entschieden war.

Was macht Litschko aus dieser Information? Wir lesen bei ihm:

Mahler tut alles, um weiter in Haft zu bleiben. Ende Juli, zehn Wochen nach seiner Flucht, ließ das Landgericht Potsdam die neue (!) Anklage wegen Volksverhetzung gegen ihn zu. Wegen seines Buchs, das er in der Haft verfaßte, 235 Seiten lang.“

Sich derart in aller Öffentlichkeit zu entblößen, erfordert schon einigen Mut – oder ist es nur Schamlosigkeit?

Die Furcht scheint groß zu sein, daß der Fall „Horst Mahler“ letztendlich sogar bei den „deutschen Gutmenschen“, diesen widerlichen Retortenbabys der „Frankfurter Schule“, einen Hallo-Wach-Effekt zeitigen werde. Und zeigt sich in dem taz-Artikel etwa nicht das schlechte Gewissen der Alt-68er und ihrer Epigonen, das Entlastung sucht in dem Gedanken „Der Mahler ist ja selbst Schuld. Er hat es nicht anders gewollt“?

Dieses Bedürfnis, sich aus der Verantwortung zu stehlen, wird von Litschko im Übermaß befriedigt. Dieses Entlastungsmotiv zieht sich als roter Faden durch den ganzen Artikel.

Nämlich so:

Man kann sagen: Horst Mahler wollte es so, er hat alles dafür getan.“

oder

Horst Mahler braucht Aufmerksamkeit. Er war mal ein großer Name in diesem Land.“

oder

[…] und entdeckt das Holocaustleugnen für sich.“

oder

[…] So legt er sich das zurecht.“

oder

[…] daß sein Judenhaß eine „unerklärliche(!) Neigung“ bleibe.“

Schily:

Das Leugnen von Auschwitz ist absurd (Recht hat er / HM) und abscheulich. Aber ist wirklich etwas gewonnen, wenn wir einen Verrückten für Jahre ins Gefängnis werfen?“

oder

Klaus Eschen, den Juden, Schulkamerad und Mitsozius in gemeinsamer Anwaltskanzlei zitierend:

Mahler sei längst nicht mehr ernst zu nehmen.“

oder Prof. Dr. Ulrich Preuß, Freund und Exsozius referierend:

Die Leugnung der Geschichte könne man nicht akzeptieren. Und Mahler gehe es noch um etwas anderes: die Herausforderung des Rechtsstaats. „Er will ihn bloßstellen, ihn unterminieren. Das darf der Rechtsstaat nicht dulden.“

oder

Im Grunde aber teilen alle früheren Gefährten Ratlosigkeit. Was hat Mahler geritten? Warum nutzte er nicht seine Chance, die Haftverschonung, und hielt die Klappe?“

oder

Wer Horst Mahler in der JVA erlebt und hört, wie selbstgefällig er seine Parallelwelt erklärt und seinen „Kampf“, bekommt eine Idee, warum der einstige APO-Anführer hier sitzt. Weil ihm die Rolle gut gefällt. Weil er hier den Ungebeugten geben kann, der immer noch gegen den Staat in die Schlacht zieht – nun eben von rechts statt von links. Der dafür Fanpost und Kundgebungen von Bewunderern erhält.“

oder

Mahler, das Justizopfer? Eher ein Opfer seiner selbst. Schon 1975 während seiner ersten Haftzeit zog er das Gefängnis der Freiheit(?) vor. Als die „Bewegung 2. Juni“ den CDU-Politiker Peter Lorenz entführte, wollte sie auch Mahler freipressen. Der lehnte ab: Es brauche eine Revolution der Masse, keinen Terror, um ihm Gerechtigkeit zu verschaffen.

Mahler hat sich in seiner Märtyrerrolle eingerichtet.“

Alles in Ordnung. Weiter schlafen!

Es ist, nebenbei bemerkt, keine Überraschung, daß sich Litschko als „Frankfurter Würstchen“ zu erkennen gibt, dem Adorno & Co eingegeben haben, daß Weltgeschichte aus den neurotischen Komplexen der handelnden Personen zu deuten sei.

Nun weiß man, daß Versenken der Dissidenten in die Schweigespirale stets die erste Wahl jener ist, die sich im Verborgenen halten. Daß in den Medien jetzt wieder Äußerungen zum Fall „Horst Mahler“ laut werden, ist ein gutes Zeichen. Die Gedanken, die es zu unterdrücken gilt, suchen sich ihren Weg in das Bewußtsein der Menschen. Das belegen die hier wiedergegebenen Äußerungen von Gilad Atzmon und Michel Friedmann.

Als im Jahre 2000 ohne mein Zutun und Wissen in Schweden in Buchform unter dem Titel „Guten Tag Herr Friedmann…“ eine erste Skizze erschien, die ich 2013 in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ näher ausführte, schrieb der Herausgeber in einem Vorwort:

Und da kommt nun in Horst Mahler einer, der (wie ich) gelernt hat, daß Gewalt ohne Volksauftrag keine Herzen gewinnt. Und er wirbt für den Weg des gewaltlosen, geistigen deutschen Widerstandes.

Endlich ein Kampf, für den wir gerüstet sind!

Endlich eine Waffe, die unsere Feinde erzittern läßt!

Endlich kein provinzielles Ziel, das an Wolga oder Ural endet!

Endlich Freiheit nicht nur für uns!

Endlich Weltherrschaftsanspruch: Für Menschlichkeit, für Gewaltfreiheit und Selbstbestimmungsrecht!

Endlich globale Abfuhr für Auserwähltheitswahn und Kult um Völkermord!

Endlich nicht Verteidigung, sondern Offensive auf weltweiter Front!

Gewiß: Spät ist Horst Mahler gekommen, aber nicht zu spät.

Hört Deutschland heute die Botschaft,

gehört uns morgen die Welt!“

Und es werden nicht nur 6 Millionen Deutsche sein, die Michel Friedmann mir zugesteht: Denn kein Deutscher verspürt Lust, Satan „den Staub von den Stiefeln zu lecken“.

Nun ist noch die Frage zu beantworten, warum ich mich auf solche Gespräche überhaupt einlasse.

Weil das Kalkül des Feindes nicht aufgeht. Jede Durchbrechung der Schweigespirale ist für ihn eine Niederlage – und er selbst ist es, der das Schweigen brechen muß. Unter den Lesern – hier der taz – gibt es viele, die es verstehen, zwischen den Zeilen zu lesen. Sie werden um so neugie-riger, je grotesker die Verzerrungen und je größer die „offenkundigen Lücken“ in einer Veröffent-lichung ins Auge springen. Und überhaupt: „Auch der Obersten viele glaubten an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, auf daß sie nicht in den Bann getan würden. Denn sie hatten lieber die Ehre bei den Menschen als die Ehre bei der Wahrheit“ (nach Johannes 12,42 f)

Allein die Information, daß ich neuerlich angeklagt bin, und das wegen eines Buches, ist eine Bombe, die im Lager des Feindes einschlägt. Viele werden jetzt nach diesem Buch suchen und es lesen. Das reicht mir, weil es der Sache dient.

Und nun noch ein abschließendes Wort zu Ulrich Preuß, heute Professor des Rechts an der Universität Bremen. Litschko zitiert ihn wie folgt.

Ulrich Preuß, auch aus dem Anwaltskollektiv, dann Richter und Rechtsprofessor, sieht es anders. Auch er hält zehn Jahre Haft für ein Meinungsdelikt für zu viel. Aber: „Ignorieren kann man das auch nicht. Der Mann ist intelligent, er weiß, was er tut.“ Und Mahler gehe es noch um etwas anderes: die Herausforderung des

Rechtsstaats. „Er will ihn bloßstellen, ihn unterminieren. Das darf der Rechtsstaat nicht dulden.

Ulli Preuß war mir ein enger politischer Freund, wir waren Aktivisten im SDS. Wir gehörten dort beide zur Keulenriege, die gegen antiautoritäre Strömungen in der Linken Front machten, er gehörte der von mir gegründeten „Novembergesellschaft“ an, einer Geheimgesellschaft, die den „Republikanischen Klub“ organisiert hat. Als Jurist war er mein „Lehrling“. Er war auch ein Freund der Familie. Später bandelte er – wie Ströbele auch – bei den „Grünen“ an. Diese Partei benannte ihn im Bundestag als ihren Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht.

Daß einer die Aufdeckung der Schande der Justiz in der BRD, die Hinnahme des Holocaust-paragraphen (§130 Abs. 3 StGB-BRD), als tadelnswerte „Bloßstellung und Unterminierung“ des Rechtsstaates werten würde, war so nicht zu erwarten. Er wird für die künftige Geschichts-schreibung, wenn diese wieder deutsch sein wird, ein Musterbeispiel für die Verkommenheit der „kritischen“ Intelligenzija in Deutschland sein. Ich würde ihn allzugern fragen, ob er im Fall „Frank Rennicke“ den Angeklagten mit gutem Gewissen anders gegen den Vorwurf, gelogen zu haben, verteidigt hätte, als ich es getan habe? Die Anklage betraf 80 Tatsachenbehauptungen naturwissenschaftlicher Art, die mit Augenschein und Sachverständigengutachten leicht zu überprüfen waren. Meine 80 Beweisanträge zum Nachweis, daß die anklagegegenständlichen, naturwissenschaftlichen Tatsachenbehauptungen richtig seien, haben mir die erste Anklage wegen „Holocaustleugnung“ eingebracht.

Als Frank Rennicke bei Gelegenheit der Präsentation meines zusammen mit Franz Schönhuber verfaßten Buches „Schluß mit deutschem Selbsthaß!“ im Hotel Alsterhof in Berlin mir von seiner Verurteilung durch das Amtsgericht Böblingen erzählte, habe ich ihn weggeschickt, weil ich meinte, daß eine Verurteilung wegen „Holocaustleugnung“ auf der Grundlage des mir dazu mitgeteilten Sachverhaltes gänzlich ausgeschlossen sei. Als er mir daraufhin das Urteil zu lesen gab, wähnte ich mich in einem Horrorfilm. Doch ist das noch nicht das Ende der Geschichte. Daß ein Verteidiger, der für seinen Mandanten für jede einzelne der angegriffenen Tatsachenbehaupt-ungen entsprechend den Regeln seiner Zunft Anträge zwecks Nachweises der Richtigkeit dieser Behauptungen stellt, seinerseits der „Holocaustleugnung“ schuldig sein soll, wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Doch genau das ist mir widerfahren.

Den Gedanken, daß ein Jurist redlicherweise diese Berufsausübung eines Verteidigers als „Bloßstellung“ und „Unterminierung“ des Rechtsstaates einordnet, weise ich von mir. Wenn gar ein Professor der Rechtswissenschaft diesen Standpunkt vertritt, weiß ich, daß er den Begriff des Rechtsstaates verrät. Er hätte sich zudem seiner Ehre beraubt und zwar auch dann, wenn er sein Urteil in Unkenntnis der Tatsachen, also „ins Blaue hinein“ abgegeben hätte.

Wenn und so lange die Justiz in der BRD den Holocaustparagraphen als geltendes Recht behandelt und daraus verurteilt, ist die Rede von „Rechtsstaat“ hohles Geschwätz, das der Verschleierung der realen Fremdherrschaft über das deutsche Volk dient. §130 Abs. 3 StGB-BRD ist die tragende Säule einer Besatzerdiktatur. Daß diese vom deutschen Volk schon 72 Jahre lang ertragen wird, ist kein Ruhmesblatt im Geschichtsbuch der Deutschen.

Man darf in der BRD und auch anderenorts den „Holocaust“ nicht leugnen; aber man kann eine Bewegung zur Abschaffung dieses Verbots ins Leben rufen. Sich daran zu beteiligen, ist das mindeste, was von jedem Deutschen zwecks Verteidigung seines Volkes und zur Wahrung seiner Würde zu erwarten ist.

Oder hat §130 Abs. 3 StGB-BRD über Nacht über-verfassungsrechtlichen Rang erhalten – und niemand hat es bemerkt?

Ulli Preuß – das weiß ich – ist intelligent. Er weiß, was er tut. Es ist ihm als „Verfassungs-rechtler“ zuzutrauen, daß er §130 Abs. 3 StGB-BRD in den besatzungsrechtlichen Bestands-schutz des Artikels 79 Grundgesetz hineinmogelt. Sein Diktum, daß man „die Leugnung der Geschichte nicht akzeptieren könne“, weist in diese Richtung. Der Rechtsprofessor als Bauchredner der Sieger über das Deutsche Reich? Nein Danke!

Es ist das unverlierbare Recht eines jeden selbstbestimmten Volkes, unabhängig von fremder Einmischung zu bestimmen, was seiner Jugend in die Geschichtsbücher hineingeschrieben wird. Dem deutschen Volk ist von seinen Feinden eine selbstbestimmte Erinnerungskultur verboten.

Ulli, Dein Professorengehalt ist Dir auch mit ein bißchen weniger Verrat sicher. Also warum tust Du das?

Horst Mahler

1 Interview mit der in Wien erscheinenden Monatszeitung ‚Die Jüdische‘ Dezemberausgabe 2007 S.3








Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

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