Landgericht Potsdam – 29.01.2018

Horst Mahler, Anton Saefkow-Allee 22 in Brandenburg.

Am 29.Januar 2018 an das
Landgericht Potsdam
Jägerallee 10-12
14469 Potsdam.

In Sachen Horst Mahler –

24 KLs 12/14
24 KLs 1/16
24 KLs 9/16
24 KLs 22/17
24 KLs 23/17
24 KLs 25/17

Bezüglich aller vorstehend bezeichneten Verfahren, beantrage ich die Zurückweisung der Anträge der Staatsanwaltschaft Cottbus auf Zulassung der Anklagen mangels Tatverdacht.

Hilfsweise.

Das Gutachten eines Sachverständigen für die Deutsche Idealistische Philosophie – speziell für das System der Wissenschaft des Geistes, des Philosophen Georg Wilhem Friedrich H e g e l – einzuholen.

Zur Begründung nehme ich Bezug auf meine Schutzschrift im Verfahren 24 KLs 12/14 vom 18. Mai 2014. Ergänzend trage ich vor:

Dreh- und Angelpunkt aller Anklagen, ist die Wertung meiner diversen Schriften als „Hetze gegen die Judenheit“ .

Der Sachverständige wird zur Überzeugung des Gerichts darlegen, daß diese Deutung gegen die Denkgesetze verstößt und der intentionale Gehalt der Schriften auf die Überwindung des Hasses gegen die Judenheit zielt.
Dem Sachverständigen mag aufgegeben werden, die folgenden wissenschaftlichen Studien zu berücksichtigen.

1. Michael Fischer „Horst Mahler – Biographische Studie zu Antisemitismus, Antiamerikanismus, und Versuchen deutscher Schuldabwehr“, KIT ,Scientific Publishing, Europäische Kultur- und Ideengeschichte, Studien Band 9, Herausgeber: Bernd Thum, Hans-Peter Schütt, Institut für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Print on Demand;

2. Manuel Seitenbecher, „Mahler, Maschke und Co“ – Rechtes Denken in der 68er- Bewegung?“ Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2013.

Michael Fischer gibt in der Einleitung in Kurzfassung auf den Seiten 5 ff. eine Übersicht, was in zeitgeistlicher Begrifflichkeit unter „Antisemitismus“ verstanden wird. In dieser Bedeutungswelt ist der „moderne Antisemitismus“ die Bereitstellung eines säkularen Erklärungsmodells für das Entstehen und die Widersprüche der modernen Gesellschaft.“ Der Autor spricht von einer „antisemitischen Welterklärung“ ( Seite 5).
Mit einem Hinweis auf Thomas HAURY vertritt Fischer die Auffassung, daß jeglichem Antisemitismus ein “ Vernichtungswunsch“ innewohnt.

Der Sachverständige wird anhand meiner Schriften darlegen, daß meine vielfach dargestellten Gedanken zur „Judenfrage“, dem von Michael Fischer referierten „Antisemitismus – begriff“ nicht entspricht.

Es ist hier nicht Ort, diesen Begriff zu kritisieren, zumal er keinerlei rechtliche Bedeutung für die Auslegung des Paragraphen 130 StgB. hat.

Von Bedeutung ist, daß der die Anklagen zu verantwortenden Staatsanwaltschaft – endlich – aufgegangen ist, daß meine Befassung mit der „Judenfrage“ von der insinuierten „Antisemitischen Welterklärung“ weit weit entfernt ist.

In der Anklage 1950Js 2920/17 vom 17.11.2017 heißt es auf Seite 9:

„Das den Gegenstand des gesonderten Strafverfahrens des Landgerichts Potsdam (24KLs 12/14 1950 Js16905/13) bildende Werk „Das Ende der Wanderschaft“ ist hierdurch (Gemeint ist meine Lektüre von Hegels Werken) maßgeblich geprägt. „

Der Sachverständige wird darlegen, daß in der Hegelschen Philosophie Vernunft und Gott Bezeichnungen für Ein und Dasselbe sind; daß Hegels These, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe, für sein System eine zentrale Bedeutung hat und die Weltgeschichte danach der „Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst “ im Sinne eines einheitlichen Entwicklungsprozesses ist.

Dementsprechend ist die Faktizität der Feindschaft gegen die Judenheit, als notwendiges Moment der Selbstentwicklung Gottes zu deuten.

Der Sachverständige wird anhand meiner Schriften zeigen, daß ich mich seit etwa 1997 öffentlich mit der „Judenfrage“ in der Weise befasse, daß ich den Hegelschen Begriff der Versöhnung die notwendig nur aus dem Kampf der Gegensätze resultiert, für diesen Gegenstand konkretisiere.

Das Gutachten wird dem Gericht die Erkenntnis ermöglichen, daß – ausgehend von der Hegelschen Philosophie – die Popularisierung der „Satanischen Verse des Mosaismus“ das notwendige Mittel ist, die Auseinandersetzung um die „Judenfrage“ aus dem Sumpf des rassistischen Ressentiments auf die geistige Ebene zu ziehen, auf der allein das Problem zu lösen ist.

Daß meine Thesen zur „Judenfrage“ genau diese Wirkung erzielen, zeigt die Entwicklung Gilad Atzmons vom Musiker zum Philosophen.
In seinem Essay „Horst Mahler und die Geister der Vergangenheit„, bekennt er,daß seine philosophischen Gedanken über das Wesen des Judentums, maßgeblich von meinen Schriften bestimmt sind. Er schreibt:

„Wenn Wahrheit ausgesprochen wird, manifestiert sich eine plötzliche Wahrnehmung: Erleuchtung – von unseren gedanklichen Fesseln befreit, erkennen wir uns als das, was wir wirklich sind.“

Ein Jude erlebt durch Befassung mit meinen Gedanken, in sich selbst, B e f r e i u n g von g e d a n k l i c h e n F e s s e l n. Wie könnte das als Verhetzung gedacht werden?

Wer – außer mir – hat je nachvollziehbar diese Fesseln benannt und d a d u r c h gesprengt?

Atzmon weiter:

„In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends als ich damit begann, meine philosophischen Gedanken über jüdische Identitätspolitik zu formulieren, kam ich in Berührung mit einer phänomenalen Einsicht.“
„Hitler irrte in dem Glauben, die Juden wären ein Volk. Juden sind eine Ideologie und man kann eine Ideologie nicht töten, indem man Menschen tötet.“
Hier ereignet sich eine weltanschauliche Neuorientierung, die im Verhältnis zur Weltanschauung des historischen Nationalsozialismus „ein Fortschritt des Geistes im Bewusstsein der Freiheit“ (Hegel) ist.

Worin besteht dieser?

„Der Jude“, die Judenheit ist nicht mehr etwas Gegebenes, nicht mehr unerkannte Vorhandenheit („Black Box“), sondern E r s c h e i n u n g: Etwas mit Innenleben, daß bestimmend ist (Wesen). Atzmon nennt dieses Innenleben, das rein im Geistigen vor sich geht „Ideologie“. Hegel nennt es „Geist“, der sich selbst erscheint, indem er „für sich“ ist, das heißt, sich erkennt.

Weiter bei Atzmon:

„Es war Horst Mahler, der Mann, der diese Einsicht formulierte, der mir dabei half, neu zu denken, wer ich war(!), und woher ich kam.“

Das ist eine fulminante Aussage. Atzmon bekennt damit, daß durch „Erleuchtung“ sein J u d e s e i n v e r g a n g e n ist. Genau das ist es was ich meine, wenn ich in meinen „antijüdischen“ Schriften darauf insistiere, daß es mir um die „Erlösung“ der Judenheit gehe.

Die Juden, die an der Vorstellung ihrer Auserwähltheit festhalten (wollen) können gar nicht anders, als darin, einen feindlichen Angriff auf ihre Identität zu sehen. Es i s t, ja ein Angriff auf Dieselbige – nur kein feindlicher.

Weiter bei Atzmon:

„Es war Mahler, neben Anderen, der die Samen der Kritik in mein Denken pflanzte. Horst Mahler gelang es, mit einem einzigen Aphorismus die deutsche und die jüdische Geschichte durch die direkte Betrachtung der Schande zu dekonstruieren, und so die Geschichte von „Unterdrücker“ und „Opfer“, neu zu schreiben.“

Der Ausdruck „Schande“ kann sich in diesem Zusammenhang eigentlich nur auf die „Satanischen Verse des Mosaismus“ beziehen, die ich, nach meiner Erinnerung, zum ersten Male in meinem „Offenen Brief an Daniel Goldhagen“ zusammengestellt hatte (27.Januar 2000).

Atzmon, ein Jude, der nicht mehr Jude sein will, zeigt ein feines Gespür für den Abstand meines Standpunktes in der Judenfrage vom blinden „Antisemitismus“.

Er betont:

„Ich muss an dieser Stelle betonen, daß Mahler eine gnädigere Sicht auf jüdische Identität und „Jüdischkeit“ hat, als die meisten(!) Juden und insbesondere Zionisten. Während Zionisten und selbst die jüdischen sogenannten „Anti“-Zionisten untereinander darin übereinstimmen, daß Jüdischkeit ein unabänderliches Merkmal sei, glaubt Mahler, daß das jüdische Volk sich selbst aus seiner traditionalistischen Befangenheit emanzipieren und ein neues erleuchtetes Bewusstsein erlangen kann.“

Der Sachverständige wird den Verstoß gegen die Denkgesetze aufzeigen, der dem Vorwurf der Volksverhetzung zugrunde liegt. Dieser impliziert die Behauptung, daß ich ein verächtlich machendes W e r t u r t e i l bezüglich des jüdischen Volksgeistes (Judentum) äußere.

Dabei wird ein wesentlicher Unterschied übersehen („Quid pro quo“).

Folgendes Gedankenexperiment deckt den Fehler auf:

  • Wird ein unbescholtener Bürger, der nicht gestohlen hat, als Dieb bezeichnet, so liegt darin eine Herabsetzung der Person.
  • Wird aber eine Person, die gestohlen hat, als Dieb bezeichnet, ist eine Herabsetzung nicht gegeben.
  • Wird gesagt: „Die Person hat gestohlen; aber sie hat es in höherem Auftrag zum Wohle des Bestohlenen getan“ – ist das Werturteil gerechtfertigt, daß die Person s i t t l i c h gehandelt habe.

Diese gedankliche Struktur finden wir im Römerbrief des Apostel Paulus:

„Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde u m E u r e t w i l l e n; aber nach Gottes gnädiger Wahl, sind sie Geliebte um der Väter willen“ (Römer 11,28).

In der Philosophie ist diese Struktur nachweisbar bei Jakob Böhme und Hegel. In der Weltliteratur finden wir sie bei Goethe, im Prolog zum „Faust“.

Es handelt sich dabei um dialektische Gedanken, die dem „natürlichen Ende“, Bewusstsein, nur schwer zugänglich sind.

Die Anklagen verwechseln den Gegenstand mit dem Werturteil über diesen.

Es ist gewiss das „gute Recht“ der Judenheit, jegliche Äußerung über das Wesen des Mosaismus und seiner Wirklichkeit in der Welt, als Volksverhetzung zu verbellen. Es ist aber dieses Interesse der Judenheit, nicht „bei ihrem Namen“ genannt zu werden, kein schützenswertes Rechtsgut.

Wird der „Name des Juden“ „buchstabiert“, mit dem „Alphabet“ seiner Glaubensätze, führt sich der Gedanke, der Name könnte eine Schmähung sein, selbst ad absurdum.

Was die Staatsanwaltschaft mit ihren Anklagen verwirklicht sehen will, ist mir schon einmal in meinem Leben begegnet: In Berlin im Jahre 1962, als in dieser Stadt noch Besatzungsrecht unverhüllt galt. Dieses stellte Kritik an den Besatzungsmächten als „Verunglimpfung“ unter Strafe.

Meine Bekanntschaft mit der Nachkriegsjustiz auf deutschem Boden, geht zurück auf die Tage der „Kuba-Krise“ 1962.

Ich hatte am „Kranzlereck“, in West-Berlin mit Freunden ein Transparent entrollt mit der Aufschrift “ Die Kuba-Krise gefährdet den Weltfrieden!“ Wir wurden prompt von der Polizei ergriffen und „in Gewahrsam“ genommen. Es folgte ein Strafbefehl wegen Verstoßes gegen die BKO Nr.511 (Ein Erlass der Berliner interaliierten Kommandantura). (vgl.Michael Fischer a.a.O. Seite.84)

An die Stelle der BKO Nr.511 als Schutz der Judenheit vor jeglicher Kritik, ist §130 – zwar nicht dem Wortlaut nach, sondern durch die Praxis der Gerichte – getreten. Die Judenheit – vertreten durch den „Zentralrat der Juden in Deutschland“ – gibt ein Zeichen und die Justiz gehorcht.

Zwar ist in meinem Fall das Bestreben der Gerichte unverkennbar, sich der Nötigung zur Rechtsbeugung dadurch zu entziehen, daß sie die Anklagen jahrelang „liegenlassen“. Das aber geht auf meine Kosten. Indem die „schwebenden“ Verfahren als Vorwand herhalten, mir fortgesetzt die bedingte Aussetzung des vollstreckten Strafrestes gemäß § 50StgB. zu versagen.

„Die Dinge bei ihrem Namen nennen“ – das ist der Kernbereich der „kognitiven Kommunikation“. Diese ist das Eigenleben des Geistes, durch das sich der Mensch vom Tier unterscheidet. Es ist das „Allernormalste“ in der Welt, daß die Judenheit als Solche, den Austausch von Erkenntnissen über ihre Wesenheit verbieten will, denn diese ist „das Nein zum Leben der Völker“(Martin Buber). Die prominenteste „Namensnennung“ finden wir in der Gründungsurkunde des christlichen Abendlandes – im Neuen Testament. Jesus selbst kommt darin zu Wort über die an JAHWE festhaltenden Juden. Er nennt sie „Teufelskinder“ (Joh.8,44). Ungewöhnlich grob äußert er sich in seiner Rede an „zu dem Volk und zu seinen Jüngern“ über die Resultate des „Judenmachens“ durch die Schriftgelehrten und Pharisäer:

„Weh Euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Ihr Heuchler, die Ihr Land und Meer durchziehet, damit Ihr einen Judengenossen gewinnet; und wenn er`s geworden ist, machet Ihr aus ihm ein Kind der Hölle. Zwiefältig mehr als Ihr seid!“(Math.23,15).

Schließlich wird in der Offenbarung des Johannes die religiös organisierte Judenheit als „Satans Synagoge“ gekennzeichnet (Offenbarung 3,9).

Der Sachverständige wird zur Überzeugung des Gerichts darlegen, daß ich in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft“ in der Begrifflichkeit der Hegelschen Philosophie die „Judenfrage“ sowie ihre geschichtliche Lösung als l o g i s c h e s Problem e r k en n b a r mache.

Das Thema ist von Jesus im Streitgespräch mit der Führung der Judenheit wie folgt angeschlagen worden:

„Warum versteht Ihr denn meine Sprache nicht? Weil Ihr mein Wort nicht hören könnt! […]Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; darum höret Ihr nicht, denn Ihr seid nicht von Gott. […]wenn ich mich selber ehre, so ist meine Ehre Nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem Ihr sprecht: „Er ist unser Gott“, und kennet ihn nicht; ich aber kenne ihn“ (Joh.8,43 ff.).

Jesus spricht hier von Gott, der sich im Verhältnis zu JAHWE schon als vollkommeneren Geist erfaßt und dieses sein höheres Wesen in einer entsprechend höheren Logik ausspricht, die JAHWE nicht mehr versteht.

Es ist diese Unmöglichkeit des Verstehens der Grund, warum die Judenheit Jesus töten wollte (Joh.8,39).

In genau diesem Zusammenhang spricht es Jesus aus:

„Ihr habt den Teufel zum Vater und nach Eures Vaters Gelüste(!) wollt Ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang (Hegel: Der Verstand tötet). Und steht nicht in der Wahrheit (Kant: Der Verstand kann Gott, die Wahrheit, nicht erkennen.), denn die Wahrheit ist nicht in ihm“ (JAHWE ist nicht Gott).

Nirgends wird es deutlicher ausgesprochen, daß JAHWE selbst, das heißt der Gott der Judenheit, seinem Selbsterhaltungstrieb folgend zum Christusmord entschlossen ist – bis auf den heutigen Tag. Hier ist die Wahrheit des Buberschen Satzes, daß die Judenheit das „Nein zum Leben der Völker“ ist, ausgesprochen.

In Hegel erneuerte sich das Bewusstsein der Sprachinkompatibilität und damit zugleich die Mordlust JAHWES.

In der Gegenwart haben die Kämpfer die biblische Kostümierung abgelegt und stehen sich in wahrhafter Gestalt als Verstand und Vernunft gegenüber.

Obwohl JAHWE der Unsinnliche ist, ist seine Existenz und damit seine Selbsterhaltung notwendig substantiiert in einer menschlichen Gesellung, in den zwölf Stämmen der Hebräer. Es liegt in der Logik ihrer heilsgeschichtlichen Bestimmung, in JAHWES Auftrag die Völker der Schlachtung entgegenzuführen, das sie nicht zu einem bodenständigen Volk reifen konnten. Die Völker sind nur dort wo sie ihren angestammten Wohnsitz haben, anzugreifen. Militärischer Macht entbehrend, war und ist für die Judenheit nicht das Schwert die geeignete Waffe: Vernichtungstat kann nur mit Mitteln bewirkt werden, die von den Opfern in ihrer tödlichen Wirkung nicht durchschaut, gar für „nützliche Dinge“ gehalten werden (das talmudische Prinzip).

Das Christentum als erscheinende Vernunft (Einheit von Gott und Mensch) konnte sich nicht im judaisierten Weltkreis – Rom gehörte dazu – zu seiner wahren Gestalt erheben.
Hegel:

„Es war eine zweite Weltschöpfung, die nach der ersten entstanden ist; die zweite Weltschöpfung ist die, wo der Geist sich erst als Ich = Ich, als Selbstbewußtsein, verstanden hat […] aber diese neue Welt hat […] auch von einem neuen Menschengeschlecht aufgenommen werden müssen, von Barbaren – denn der Barbaren ist es, das Geistige auf eine sinnliche Weise zu nehmen; nordischen Barbaren – denn nur das nordische In-sich-Sein ist das Unmittelbare Prinzip dieses neuen Weltbewußtseins“. (W.19,510)

Offensichtlich hat die Judenheit in der Modalität der Furcht eine Vorahnung, daß der Angriff von nordischen „Barbaren“ ausgehen werde, die im Talmud als das „edomitische Germanien“ (Megilla 6b) bezeichnet werden. Dabei verweist das Adjektiv „edomitische“ auf den „Esausegen“, den die Judenheit so sehr fürchtet. Dieser verheißt den Völkern, daß sie „einmal“ das Joch Jakobs (Israels) „von ihrem Halse“ reißen werden (1.Mose 27,40).

Die Völker, das „Geschlecht Esaus“ heißt auch „Edom“ (1.Mose 36,1).

Max Weber hat Band 3 seiner „Gesammelten Aufsätze zur Religionssoziologie“ (UTB 1490, Mohr und Siebeck, 1988) dem Judentum gewidmet. Er stellt die Frage: „Wie sind die Juden zu einem Pariervolk mit dieser höchst spezifischen Eigenart geworden?“ (Seite 7)

Weber hält „aus Gründen der universalhistorischen Wirkung“ der mosaischen Religion dafür „an einem Angelpunkt der ganzen Kulturentwicklung des Oxidents und Vorderasiatischen Orients“ zu stehen (a.a.O. Seite 7).

Die Judenheit nutzt ihre Machtstellung dazu, einen freien Diskurs über das Wesen des Judentums, insbesondere der mosaischen Religion, und den Inhalt der „Auserwähltheit“ Israels zu verhindern – mit der „Antisemitismuskeule“, die in der Bundesrepublik als Strafunrecht (§130 StgB.) wütet.

Mein, den Gegenstand des Verfahrens bildendes Buch, ist der ausführlichere Versuch, den „Esausegen“ zu realisieren. Eine vielleicht leichter verständliche Skizze dieses Vorhabens habe ich im Jahre 2000 mit meinem „Offenen Brief an Daniel Goldhagen“ vorgelegt. Dieser ist zusammen mit weiteren einschlägigen Texten als Buch mit dem Titel „Guten Tag, Herr Friedmann…“ im Verlag Bright Rainbow, Malmö, in zweiter Auflage erschienen, ISBN 84 – 922725 – 1 – 1).

Ein Exemplar ist dieser Schutzschrift beigefügt. Ich verweise mit Nachdruck auf die Seiten 46 – 84

Horst Mahler

Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s