Kommentar zum „Lob der Torheit“

Horst Mahler
Anton-Saefkow-Allee 22
14772 Brandenburg

 

Betrifft: Beitrag „Gegen das Bildungsgeschwätz – Lob der Torheit” von Dr. Angelika Willig  in der „N.S. HEUTE”- Nationaler Sozialismus Heute, Ausgabe Nr. 16 (Juli/August 2019)

 

Liebe H.,

„Lob der Torheit” ist Verrat am Menschen, denn der Mensch ist Geist. Torheit ist die Krüppelgestalt des Geistes; ist Geist der nichts oder wenig von sich weiß.

Glaube ist Nicht-Wissen, das in unseren Tagen ausgedient hat.

Bildung ist die Verlebendigung Gottes in seiner leiblichen Erscheinung, die wir „Menschheit” nennen. In der Menschheit kommt Gott als Geist zu sich.

Angelika Willig weiß davon nichts. Sie äußert Meinungen, hat aber keine Erkenntnis.

Die Zahl derer, die in der Bibel Erkenntnis suchen schrumpft. Es wächst die Zahl derjenigen, die in ihr Wahrheit finden, die sie außerhalb der Bibel schon erkannt haben – im Denken.

Bildung und Qualifizierung sind nicht dasselbe.
Bildung ist das Selbsthervorbringen des Geistes in sich – sein W e r d e n.

Qualifizierung ist die Formung der in den menschlichen Individuen schlummernden Möglichkeiten zur Hervorbringung ihrer Güterwelt.

Die Hervorbringung der Güterwelt ist arbeitsteilig strukturiert als ein gesamtgesellschaftliches System und deshalb prinzipiell krisenanfällig.

Die Bildungspropaganda ist ein Symptom der Krise des KAPITALS, das Dasein des Widerspruchs zwischen Profit und Gebrauchswert ist. Die Krise des KAPITALS ist nicht durch das System der gesellschaftlichen Qualifizierung der Arbeitskraft zu überwinden.

Die Bildungspropaganda ist ein Manöver, von der Systemkrise abzulenken.
„Überbildung” ist ein Unding, das heißt diese kann nicht gedacht werden, i s t also nicht.

Die Wahrheit des paulinischen Anti-Intellektuellen Popanz ist die Bewußtlosigkeit bezüglich des Unterschiedes und Gegensatzes von Verstand und Vernunft.

Diese Bewußtlosigkeit ist der Grund des Untergangs des Christentums. Diese ist aufgehoben im Vernunftdenken (in der Hegelschen Wissenschaft des Geistes).

Jesus weist auf diesen Unterschied hin (Math. 13,13).

 

Willig hätte gut daran getan, ihrem Satz

„Die Überlegenheit der ‚Torheit’ über die ‚Weisheit’ ist nicht so sehr eine prinzipielle Angelegenheit sondern zeugt von einer besonderen Epoche, in der sich ein ganz neues Denken herausbildet…”

nachzudenken. Stattdessen jongliert sie mit „black boxes” und kommt keinen Schritt voran.

Ihre „black boxes” sind: „Ratio”, „Wendezeit”, „Nationalsozialismus”, „christlicher Geist”, „bisheriger Menschentyp”, „neues Gedankengebilde” usw. usf.

Im Profitsystem ist der Mensch eine Ware, eine „Ressource”. Die technologische Entwicklung verdrängt Berufsausbildung durch endlose Qualifizierung mit immer kürzeren Verfallszeiten für die Ware Mensch. Der durch den Prozess der Aussortierung der Ware Arbeitskraft wegen De-Qualifizierung durch technischen Wandel erzeugte Qualifizierungsdruck frißt immer mehr „Freizeit” und Gesundheit; wird zum Stressfaktor Nr. 1. Die resultierende allgemeine Lebensangst bringt Bildung mehr und mehr zum Verschwinden.

„Freizeit” fällt mehr und mehr den Computerspielen zum Opfer, die wie eine ätzende Säure die für Bildung unerlässliche Neugier abtötet.

So sind wir mittendrin in einer Kulturkrise deren Wesen die Entgeistigung des Menschen ist. Facebook-Zuckerberg ist Mephisto. Seine Frisur ist der Maske von Gustav Gründgens in der Rolle des Mephisto nachempfunden. Zufall?

Das Gelaber der Angelika Willig ist wie die Musik auf der Titanic als die Menschen sich vom Deck schon in die eisigen Fluten stürzten.

Doch ist das nicht das Ende.

„Gamer” werden wieder zu Menschen, wenn sie sich als Symptome der umfassenden Menschheitskrise erfasst haben werden, denn niemand hat den Ehrgeiz, Müll zu sein. Aber genau das sind sie.

 

*****

 

Das „System” ist grausam (jüdisch). Was keinen Nutzen (Gebrauchswert) hat, wird gnadenlos entsorgt.

Der Gebrauchswert des KAPITALS ist der Profit.

Der Lebensnerv des Systems ist der Zwang, Profit immer aufs Neue zu investieren, um mehr Profit zu erzielen.

Es wird uns eingeredet, daß menschliche Gier und nicht „der stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse” (Marx) die Wurzel des Übels sei. In diesem Bereich hat die christliche Kirche eine Monopolstellung.

Gier nach Reichtum und Macht ist mit pfäffischem Geschwätz nicht zu beeindrucken, weil sie der Selbsterhaltungswille des KAPITALS ist und erst mit diesem verschwindet.

Das KAPITAL-Prinzip steht quer zum menschlichen Wesen, indem es sich als Selbstzweck setzt und den Geist zu seinem Gebrauchswert herabwürdigt.

Als Dirigent des KAPITALS wird das Judentum jetzt zum Opfer seines Prinzips der Trennung. Dieses bedingt, daß die Natur einschließlich der Menschheit nicht als Erscheinung Gottes erkannt, sondern als Dingheit unter dem Aspekt der Nützlichkeit wahrgenommen wird. Aus diesem Verhältnis resultiert der Verfall, der als Umwelt- und Gesellschaftskrise falsch bezeichnet wird.

Umwelt- und Gesellschaftskrise sind in Wahrheit die Erscheinung der Krise des Judentums, die – obwohl sie äußerst schmerzhaft ist – an der Wiege einer lichtvollen Epoche des Geistes steht, in der die Aufklärung überwunden, d.h. Gott als absolutes Selbstbewußtsein auferstanden ist.

Die realweltlichen Zeichen dieser Wende sind jetzt schon unübersehbar: Was als „Null- Zins” und „Kosten der Klimawende” durch die Medien gepusht wird, zeigt an, daß „der tendenzielle Fall der Profitrate” (Marx) den Punkt erreicht, an dem das KAPITAL seinen Gebrauchswert verliert, also nutzlos wird. Ist erst einmal seine Nutzlosigkeit erkannt, wird es aus der Geschichte entsorgt werden.

Aber, was heißt „Fall der Profitrate”?

Wenn alle Güter und Dienstleistungen künftig von Computern hergestellt werden, gibt es für das KAPITAL keinen Profit mehr, weil niemand mehr da ist, der die Produkte kauft weil in der Gesellschaft keine Kaufkraft mehr vorhanden ist. Wo soll die denn auch herkommen?

Kaufkraft ist das Entgelt, das Menschen für den Verkauf ihrer Arbeitskraft an Warenproduzenten im Portemonnaie haben. Aber welcher Warenproduzent kauft denn Arbeiter, wenn er für das Produkt keine Käufer findet?

Wenn die Geschäfte schlecht gehen, wird der Produzent mit Kampfpreisen an den Markt gehen, damit nicht er sondern sein Konkurrent auf den Waren sitzenbleibt und in die Pleite schlittert. Er wird „die Kosten senken”. Zuerst „drückt er die Löhne”. Er holt seine Belegschaft aus den „Billiglohnländern”. Die „teuren” Deutschen Arbeitskräfte landen auf der Straße.

Kommt er auch damit nicht wieder auf die Beine, wird er seine Produktion in Länder verlagern, in denen die Arbeitskräfte noch billiger sind, weil die Menschen in tiefer Armut leben.

Wenn dem Produzenten jetzt Roboter angeboten werden, die in einer Schicht das Zehnfache produzieren im Vergleich mit seinen „natürlichen Kollegen”, dafür aber Zehnfach geringere Kosten (Kreditrate und Zinsen für die Anschaffungskosten plus Verschleiß) anfallen im Vergleich mit den an die „lebendige Arbeitskraft” gezahlten Löhne, – dann wird der Produzent „Roboter” anschaffen und die Arbeiter auf die Straße setzen. Wenn er in Deutschland wegen des Widerstandes der Gewerkschaften das nicht durchsetzen kann wird er die Produktion nach Bangladesch verlagern, wo es keine Gewerkschaften gibt.

Roboter kaufen nichts und arbeitslose Arbeiter kaufen weniger. Dann findet auch der Produzent immer weniger Käufer für seine Waren usw usf. Die gesamtgesellschaftliche Kaufkraft schrumpft. Das nennt man dann „Wirtschaftskrise”.

Bezeichnet man die Menge der Arbeiter „v“ (für „variabel”) und die leblosen Investitionsgüter „C“ (für konstantes KAPITAL) und setzen wir diese Größen in ein Verhältnis zueinander, nämlich v/C, dann wird durch die aufgezeigte Entwicklung v immer kleiner und C immer größer. Das Ergebnis geht dann gegen Null.

Das ist das Geheimnis des „Null-Zinses”.

Es würde – Gott sei Dank! – in Deutschland von den Menschen nicht hingenommen werden, wenn man die Arbeitslosen verhungern ließe. Sind etwaige Ersparnisse (Arbeitslosenversicherung) aufgebraucht, muss der Steuerzahler für den Lebenserhalt aufkommen.

Jeder Arbeitslose bringt der Gesellschaft doppelten Verlust. Er schafft keine Werte und frißt anderen was weg. Diese Verluste landen in letzter Instanz in der Staatskasse.

Aus der sind jetzt auch noch zusätzlich die Riesensummen für die Reparatur der Umwelt und die Mobilitäts-Wende zu stemmen. Alles unproduktive Investitionen! Nicht zu vergessen sind die Schuldlasten der „öffentlichen Hand”, die in die Billionen gehen.

Der Offenbarungseid der europäischen Staaten wird mühsam hintangehalten durch die Flutung der Finanzmärkte mit Falschgeld.

Um alte Schulden zu bedienen werden neue Schulden gemacht. Das nennt man „verschleierten Bankrott”. „Politik” degeneriert zur Kunst der Konkursverschleppung.

Alle Staaten der Welt befinden sich in einer Abwärtsspirale, durch die sie nicht durch menschliche Fehler oder Korruption gelandet sind, sondern aufgrund systemischer Prozesse, die nicht zu steuern sind und Selbstheilungskräfte wirken nicht mehr.

Alle Regierungschefs wissen das weil sie es für ihren Job wissen müssen. Würden sie darüber aber in der Öffentlichkeit darüber sprechen, würden sie das Schicksal von Jörg Haider erleiden.

Die mörderische Exekutiv-Gewalt der unter dem Dach der Loge „Die Söhne des Bundes” (B’nai b’rith) operierenden Geheimbünde ist eine systemische Notwendigkeit und keine „Verschwörungstheorie”. Der organisierte Kindesmißbrauch generiert das erforderliche Erpressungspotenzial um die wichtigsten Entscheidungsträger zu Verschwiegenheit und Gehorsam anzuhalten. Auf den Tod von Epstein konnte man Wetten abschließen. Auch wenn er „Selbstmord” begangen hätte, wäre das kein selbstbestimmter Akt gewesen.

Das System funktioniert nicht ohne Pornographie und ohne die „Schreckensmänner” weil „illoyales” Verhalten nicht vor die staatlichen Gerichte gebracht werden kann oder kannst Du Dir vorstellen, daß der SANHEDRIN Mario Draghi vor ein staatliches Gericht stellen könnte, würde er sich weigern, die fraudulösen Finanzmärkte mit Zentralbankgeld zu fluten? Machen wir uns gefaßt auf die Nachricht, daß Weidmann, der Deutsche Zentralbanker bei einem „Autounfall” ums Leben gekommen ist.

Das Gewaltmonopol ist längst aus den Händen des Staates rübergewachsen in die Opiumhöhlen der Bilderberger und der Trilateralisten des 33. Grades.

Immer weiter öffnet sich die Schere, deren einer Flügel die Gebrauchswert schaffenden Investitionen und der andere die „toten Kosten des Systems” (fraud frais/Marx) sind. (Schlechtes Bild)

Marx hat den gesellschaftlichen Kaufkraftschwund als gesetzmäßigen Prozess analysiert. Daraus entwickelte sich die „Verelendungstheorie” der kommunistischen Parteien die von einem zu engen Elendsbegriff ausgingen. Sie hatten auch noch nicht den Staat als Kaufkraft-Transferstation im Blick.

Karl Marx aber wußte schon – und insoweit war er Hegelianer, – daß sich die problemlösenden gesellschaftlichen Interaktionsformen als Fötus im Leib der Alten – jetzt dysfunktional gewordenen – Gesellschaft ausgebildet haben müssen, ehe sie die bestehende Macht herausfordern können.

Nach diesen embryonalen Interaktionsformen ist Ausschau zu halten.

Einer dieser Prototypen für eine marktaufhebende Interaktionsform ist das Kranken- Versicherungs- und Versorgungssystem. Dieses ist zur Allgemeintauglichkeit zu entwickeln, in dem es zuvörderst „auf den Begriff gebracht wird”.

Lenin schwebte als Modell der Neuen Gesellschaft die Deutsche Post vor. Das war eine folgenreiche Fehlorientierung, die dem Umstand geschuldet war, daß in Russland zu seiner Zeit das KAPITAL als gesellschaftliches Interaktionssystem seine Möglichkeiten noch nicht zur Wirklichkeit gebracht hatte und Lenin Marxens KAPITAL nicht wirklich rezipiert hatte.

Auszugehen ist von dem Bild, daß der Mensch als daseiender Geist, dessen Wesen Freiheit ist, in sich trägt. Dazu gehört, daß er von entfremdeter Arbeit erlöst ist und er nicht mehr – wie Prometheus – an den Felsen der Äußerlichkeit gefesselt ist.

Fühlte er sich in der bürgerlichen Gesellschaft als daseiend in der materiellen Produktion seiner Lebensgüter, so wird er in der post-bürgerlichen Gesellschaft sich in der Erschaffung einer Welt geniessen, die nicht mehr nur an sich Erscheinung des Geistes ist, sondern auch für sich, in der er sich als schöpferischer Geist erfährt.

Ich vermute, daß Du mich auf Angelika Willig aufmerksam gemacht hast, weil sie schreibt:

„Eine Wendezeit war auch die Zeit des Nationalsozialismus. Eine so starke Wende der Geschichte hat es seit dem Christentum nicht wieder gegeben. Man kann sagen: Der christliche Geist ist die Wende des antiken Menschen, der Nationalsozialismus ist die Wende des modernen Menschen. Beides läßt sich nicht völlig aus der Ratio erklären, zu gründlich fällt die Abkehr vom bisherigen Menschentyp aus. Zu ungewohnt ist der Neue Mensch, der in dieser Zeit entsteht. Deshalb ( ! /HM) hat der Nationalsozialismus seine Erfolge – wie das Christentum – zuerst bei dem einfachen Volk. Das einfache Volk kennt die geistige Grundlegung des Zeitalters gar nicht und hat deshalb weniger Schwierigkeiten sich davon (wovon?/HM) abzuwenden und etwas ganz Neues zu versuchen.”

 

Mir zieht’s die Stiefel aus! Hast du verstanden, wovon sie spricht?

 

Herzliche Grüße
Horst

Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

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