Fortsetzung 2 im theologischen Diskurs

Horst Mahler am 22. März 2020

Fortsetzung 2  (Hier Teil 1)

Wenn wir von jemandem sagen: „Dieser Mensch hat keine Bildung”, so sagen wir etwas über uns aus: Daß w i r Bildung „haben”, der Andere aber nicht.

Das „Bildung-haben” ist R e s u l t a t der „Bildung” im Sinne einer Einwirkung auf das Bewußtsein des Individuums. Bildung-haben gilt als hoher Wert und das Gemeinwesen „läßt es sich etwas kosten”, dieses Gut (Gedankengut) seinen Gliedern angedeihen zu lassen. Dieses Angedeihenlassen erscheint in vielerlei Gestalt, hat aber zum Inhalt nur EINS, daß ich den KERNKONSENS eines Gemeinwesens nenne, ohne den es nicht existiert.

Das Selbstbewußtsein des Kernkonsenses existiert als Institution – in primitiven Gemeinwesen ist es der Häuptling im Verein mit dem „Zauberer”. In der Bundesrepublik Deutschland ist es die Kultusministerkonferenz im Verbund mit dem Bundespräsidenten.

Die Substanz des Kernkonsenses ist eine b e s t i m m t e Weltanschauung (vor der Aufklärung wurde diese Erscheinung „Religion” genannt; der Ausdruck „Weltanschauung” geht wohl auf Kant zurück).

ATHEISMUS ist eine Weltanschauung = Religion als eine m ö g l i c h e Antwort auf die Gottesfrage.

Religions-Freiheit” ist nicht Freiheit, sondern das auf Fremdherrschaft über ein Volk gegründete Unternehmen der Entgeistigung, für das der Ausdruck „Kultureller Völkermord” besser das Wesen der Sache trifft.

Religionsfreiheit als „Grundrecht” ist rechtliche Verneinung (Verbot) der Bildung. Genau das hat der Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Dr. Ernst-Wolfgang
B ö c k e n f ö r d e in einem im Salon der Henkel-Erbin gehaltenen Vortrag zum Ausdruck gebracht.

Unter der Herrschaft des Toleranzgebots sei Erziehung der Jugend unseres Volkes nicht mehr möglich. Die unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen dürften nur als Angebote zur Auswahl durch die Schüler bekannt gemacht werden, denen aber eine Beurteilung des Wahrheitsgehaltes eben deswegen prinzipiell nicht möglich ist. Nur wenn eine bestimmte Religion bzw. Weltanschauung als „die Wahrheit” behauptet werde, könne sich der subjektive Geist daran abarbeiten und ein eigenes Urteil bilden.

Gibt es einen kräftigeren Beweis dafür, daß die Judenheit die Wahrheit der Deutschen Weltanschauung erkannt hat, als mit ihrer hysterischen Jagd auf „rechtes Gedankengut”, die tagtäglich mit medialen Stromstößen in immer wildere Zuckungen versetzt wird?

Sie straft übrigens damit selbst ihre Maxime bezüglich der Toleranz Lügen, indem die Deutsche Weltanschauung im Reigen der Wahl-Angebote nicht erscheint. Bemühungen volkstreuer Kräfte, diese Lücke zu schließen, werden wie Kapitalverbrechen verfolgt.

Ihre den weltanschaulichen Bereich betreffenden Fragen verdienen eine noch umfassendere Erörterung, die Licht auf den Weg geben könnte, auf dem wir verlorene Freiheit wiedergewinnen können.

Ich habe den sehr bestimmten Eindruck, daß in Ihren Überlegungen der Begriff des Lebens und der Entwicklung des Geistes überhaupt keine Rolle spielt.

Woraus schließe ich das?

Sie fragen:

Gibt uns nicht die e i g e n e indo-germanisch-arisch-keltisch-nordische Überlieferung alles an die Hand, um im Bunde mit der daraus entstandenen Deutschen Denktradition bis hin zu Hegel und dann zum Nationalsozialismus alles zu durchdringen, was durchdrungen werden muss, um an die Quellen des Daseins zu gelangen, und aus diesen zu leben?”

Was sagen Sie damit?

Sie setzen eine eigene Denktradition, die Sie von den drei monotheistischen (abrahamitischen) Religionen unterscheiden,
v o r a u s  in der Weise, das letztere auch weggedacht werden könnten ohne daß die „eigene” Denktradition entfiele.

Sie meinen, daß diese „uns alles an die Hand gäbe”, was wir brauchen, um den von Ihnen bestimmten Zweck zu erreichen.

Hier ist das Denken zu einem M i t t e l herabgesetzt und das Leben aus den „Quellen des Daseins” s o l l Z w e c k der Veranstaltung sein.

Abraham”, „Indien”, „Germanien”, „arisch”, „keltisch” und „nordisch” sind nur
N a m e n , denen Sie keinerlei Bedeutung beifügen.

Mit N a m e n können Sie nur „einen Blumentopf gewinnen”, wenn Sie diese in einem Kreis denkender Wesen aussprechen und

    1. diese Wesen mit den Namen eine Bedeutung in ihre Erinnerung rufen können, sowie
    2. Sie und die Adressaten Ihrer Worte mit den Namen dieselben Bedeutungen assoziieren

Ich bin wenig gebildet und vermag mit den von Ihnen genannten Namen keinerlei Erinnerungen abzurufen. Und das Wort „Denktradition” erscheint mir verdächtig.

Mit dem Wort „Denktradition” ist eine Einheit von „Denken” und „Überlieferung”
v o r a u s g e s e t z t . Diese Voraussetzung wird g e s p r e i z t durch die implizite Behauptung, daß es nicht nur eine, sondern mehrere verschiedene Weisen des Denkens

g i b t .

Die vorstehenden Erörterungen sind veranlasst durch den Umstand, daß wir uns über Religion und Weltanschauung austauschen.

Es geht dabei um „den Zweifel” im herausgehobenen Sinne von „Bezweifelung Gottes”. Nichts anderes spielt für uns eine Rolle.

Ausgangspunkt ist ein Satz, der nicht bezweifelt werden kann. Diesen hat René Descartes gefunden: „cogito ergo sum” (Ich d e n k e , also b i n ich). Nach ihm hat Hegel den einfachsten Gedanken gesucht, den Denken in sich hervorbringen kann.

Darüber ist vorstehend das Erforderliche dargelegt worden. Ich habe auch skizziert, daß die Kritik des Denkens zur Erkenntnis zweier u n t e r s c h i e d e n e r  aber  u n t r e n n b a r e r  B e w e g u n g e n  des Denkens, des Systems der „reinen” Gedanken (logischen Bestimmungen), geführt haben, die mit Namen unterscheidbar sind als „Verstand” und „Vernunft”. Die von Ihnen mit dem Wortzeichen „Denken” verbundenen Namen bleiben für mich und wohl auch für andere „bedeutungsleer”. Damit kann man nichts anfangen – oder vielleicht doch?

Diese Leerheit der Sprache ist keine Marotte eines Einzelnen sondern Symptom eines Mißstandes, von dem in besonderer Weise das „nationale Lager” betroffen ist. Mit  N a m e n  befinden wir uns erst im V o r z i m m e r des Denkens, noch nicht im Denken selbst. Um zur Sache zu kommen, bedarf der Name eines Anderen, der Bedeutung. Diese ist ein Gedanke der vorstellenden Intelligenz, in der unausgesprochen l o g i s c h e Formen wirksam sind. In den meisten Fällen ist sich das denkende Subjekt derselben gar nicht bewußt.

Es droht Gefahr!

Vom Vorzimmer gehen drei Türen in den Bereich des Denkens. Zwei davon sind verhangen, alle Hinweise zeigen auf die dritte.

Das ist eine Falle. So sehr das Denken der Weg zu wahrhafter Erkenntnis ist, führt es mehr noch in den Irrtum, der verohnmächtigt.

Bevor man beginnt, „über die Sache” nachzudenken, muß, um den Irrtum zu meiden, über das Denken nachgedacht werden.

Hegel warnte:

Vor Kant hat man bei uns keinen bestimmten Unterschied zwischen Verstand und Vernunft gemacht. Will man aber nicht in das die unterschiedenen Formen des reinen Denkens plumperweise verwischende vulgäre Bewußtsein herabsinken, so muß zwischen Verstand und Vernunft der Unterschied festgesetzt werden, daß für die letztere (die Vernunft) der Gegenstand das An-und-für-sich-Bestimmte, Identität des Inhalts und der Form, des Allgemeinen und des Besonderen ist, für den ersteren (den Verstand) hingegen in die Form und den Inhalt, in das Allgemeine und das Besondere, in ein leeres Ansich und in die von außen an dieses herankommende Bestimmtheit zerfällt, – daß also im verständigen Denken der Inhalt gegen seine Form gleichgültig ist, während er im vernünftigen oder begreifenden Erkennen aus sich selber seine Form hervorbringt. Obgleich aber der Verstand den eben angegebenen Mangel an sich hat, so ist er doch ein notwendiges Moment des vernünftigen Denkens. Seine Tätigkeit besteht überhaupt im Abstrahieren. Trennt er nun das Zufällige vom Wesentlichen ab, so ist er durchaus in seinem Rechte und erscheint als das, was er in Wahrheit sein soll.
(…)
Jedoch kann der Verstand auch umgekehrt einer einseitigen Bestimmung die Form der Allgemeinheit geben und dadurch das Gegenteil des mit dem Sinn für das Wesentliche begabten, gesunden Menschenverstandes werden” (Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaft § 467 Zusatz / W10 S.285 f)

Der vorstehend erwähnte Vortrag von Böckenförde ist ein eindrucksvoller Beleg, daß und wie in unseren Tagen der Verstand die Menschheit als ganze und in allen ihren Gliedern in den Abgrund reißt. Er macht nämlich bewußt, daß die allgemein als „universelles Menschenrecht” anerkannte „Religionsfreiheit” – genauer: das „Toleranzgebot” – der Freibrief ist für den universellen kulturellen Völkermord. Der islamische Dschihad ist nur  e i n Symptom des akuten Völkermordgeschehens (vergl. Horst Mahler„Die Welt steht in Flammen – Wo hängt der Feuerlöscher”).

Auch die „Nationale Rechte” ist blind für diesen Zusammenhang und läßt sich – mehr oder weniger unbewußt – für die jüdische Strategie des „Teile und herrsche” instrumentalisieren.

Der Verstand ist nicht fähig, die Dialektik der „Religionsfreiheit” zu begreifen. Als „Grundrecht” ist „Religionsfreiheit” die Einführung des ATHEISMUS als die Zwangsreligion der Moderne – und der GOTTESTOD ist der Tod der Völker.

Für die, die ihr Volk lieben, ist

das 1. Gebot:

Verschaffe Dir Klarheit, daß der Feind vermittels seines Zugriffs auf die Formierung des allgemeinen Bewußtseins alles dafür tut, daß „die unterschiedenen Formen des reinen Denkens (der Logik)” – Verstand und Vernunft – durch Verwischung des Unterschieds auf das vulgäre Bewußtsein herabsinkt, das nicht begreift und die Gemeinheiten Satans für Liebesbeweise hält!

das 2. Gebot:

Spüre in den Honigworten der Politiker das Gift auf, das in sie gemischt ist, um Dein Volk zu töten!

das 3. Gebot:

Eigne Dir, so gut es geht, das Denken an, das Hegel dem Deutschen Volk als den Weg zu wahrer Erkenntnis gezeigt hat!

Denn nur dieses Denken setzt Wahrheit in WISSEN; und erst als WISSEN ist WAHRHEIT auch MACHT.

Fortsetzung folgt

 

Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

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