Brief an H – 15.12.2017

Horst Mahler JVA Brandenburg/Havel

15. Dezember 2017

Lieber Henry,

eine Zwischenstandnachricht nachdem heute zwei neue Anklagen bei mir eingegangen sind: Folgende Verfahren sind jetzt bei der 4. Großen Strafkammer des Landgerichts Potsdam anhängig:

  1. Anklage wegen des Buches “Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit” vom 24.03.2014(!);
  2. Anklage wegen meiner Schrift “Wo hängt der Feuerlöscher? – die Welt steht in Flammen“ (Weihnachten 2014) vom 4.02.2016 – (auch in englischer Sprache);
  3. Anklage wegen meines offenen Briefes an Dr. Meuthen (AfD) vom 3. Juni 2016 (Betreffend die Kampagne gegen den AfD Landtagsabgeordnen Dr. Gedeon) vom 28. Juli 2016;
  4. Anklage wegen meiner Schrift “Warum der Widerstand gegen die Völkervernichtung scheitert” (20. Januar 2017) vom 17.11.2017;
  5. Anklage wegen meiner Schrift “Gutmenschen stockt der Atem…Und das ist erst der Anfang“ (Oktober 2016) vom 17.11.2017

Das führende Aktenzeichen des Landgerichts Potsdam lautet: 24 KLs 12/14.

“Der Stein des Anstoßes” ist in allen Fällen die Veröffentlichung der “Satanischen Verse des Mosaismus”, einer Zusammenstellung von Zitaten aus dem alten und neuen Testament, sowie aus dem Talmud und dem Schulchan Aruch.

Der Titelbestandteil “Satanische Verse” soll die weltweite Kontroverse um das Werk von Salman Rushdie “Die satanischen Verse des Mohammed” in Erinnerung rufen, das ein Todesurteil der höchsten geistigen Autoritäten des Islam (eine sog. Fatwah) gegen den Autor zur Folge hatte, welches immer noch gültig ist und die Aufforderung an alle Muslime beinhaltet, Rushdie zu töten.

Meine strategischen Überlegungen zum Gebrauch der „Satanischen Verse des Mosaismus“ als Waffe im Befreiungskrieg, habe ich in meiner Schrift „Was tun?“ in Erfüllung einer entsprechenden Bitte bulgarischer Nationalisten dargelegt.

Die Entscheidung über die Zulassung aller Anklagen liegt jetzt – worauf die Staatsanwaltschaft Cottbus in den neuerlichen Anklagen hinweist – bei der Regierung des Nationalstaates der Ungarn.

Nach Ablehnung meines an Victor Orban gerichteten Asylantrages hat das Stadtgericht Budapest mit Beschluß vom 6. Juni 2017 meine Auslieferung an die Behörden der BRD mit dem Vorbehalt angeordnet, daß ich nur wegen der im Europäischen Haftbefehl aufgeführten Taten verfolgt werden dürfe.

Die zu 1 bis 5 aufgelisteten Verfahren beziehen sich ausnahmslos auf Veröffentlichungen, die vor dem Stichtag 6. Juni 2017 erfolgt sind. Diese sind im Europäischen Haftbefehl nicht erwähnt.

Die Verfahren dürften jetzt nur noch mit Genehmigung der Ungarischen Regierung weitergeführt werden. Damit steht Victor Orban vor der Entscheidung, ob er grünes Licht geben wird für die Erneuerung der Inquisition in Europa. Diesmal mit der Stoßrichtung, den Glauben an den „interventionistischen Willkürgott“ JAHWE (ein Ausdruck der Wochenzeitung Die Zeit Nr. 52 2017 vom 14.12.2017 S. 1) und damit die Weltherrschaft des jüdischen Bankkapitals zu schützen.

In der Begründung der Anklage wegen des Textes “Warum der Widerstand gegen die Völkervernichtung scheitert” legt die Anklagebehörde, die Staatsanwaltschaft Cottbus, ihren Standpunkt wie folgt dar:

„Darin diffamiert der Angeschuldigte den jüdischen Gott JAHWE als Satan und Feind der Völker, insbesondere des deutschen Volkes, welcher zur Sicherung der jüdischen Weltherschaft die übrigen Völker seit 200 Jahren gezielt in mörderiche Kriege verwickele. Die Jüdische Religion sei Teufelsanbetung und die Menschen jüdischen Glaubens seien Werkzeuge und Vollstrecker der von JAHWE befohlenen Unterwerfung aller Nichtjüdischen Völker. Das Judentum und seine Kultur – und Geisteswelt – seien nichts weiter als eine „Krebsgeschwulst“ welche sich durch „Heuchelei und Betrug“ und „raffinierte Manipulationstechnicken“ einen „Heiligenschein“ als angebliches „Opfervolk“ der Weltgeschichte anmaße um unter dem Deckmantel des Vorwurfs des Antisemitismus und der „Auschwitzkeule“ jeden Widerstand im Keim zu ersticken.“

Hier zeigt sich in voller Pracht der „Volksverhetzungsparagraph“ (§130 StGB der BRD) als hinterhältig ausgeklügelte Allzweckwaffe der jüdischen Fremdherrschaft über das Deutsche Volk. In der Verkleidung als justizielle Rechtsanwendung wird von deutschen Richtern – vielleicht sogar gutgläubig – jegliches Nachdenken über den Grund der in allen Erdteilen verbreiteten Feindschaft gegen die Judenheit mit Gewalt verhindert, jedenfalls verfolgt.

Die Antwort auf die Frage nach dem Grund des Judenhasses ist ausschließlich im mosaischen Glaubensbuch zu finden. Es sind die heiligen Bücher des Judentums, die mit nicht mehr zu überbietender Schäußlichkeit klar stellen, was das Wesen dieser „Auserwähltheit“ ist. Beeinflußt von der deutschen idealistischen Philosophie bestimmt der jüdische Weise Martin Buber in der sachlichen Ausdrucksweise eines Philosophen das Judentum als „das Nein zum Leben der Völker“.

Buber benennt aber einseitig nur die negative Seite dieser Erscheinung. Erst sorgfältiges Nachdenken der von dem deutschen Philosophen Hegel aufgezeigten Denkwege des Begriffs (= Gottes) führt in das absolute W i s s e n , daß JAHWE als eine noch einseitige Gottesgestalt eine n o t w e n d i g e Weltwirklichkeit ist. Er ist die Macht der logischen Negation, die als „Stachel im Leib der westlichen Menschheit“ (Moses Hess) wirkt, um Gott zu der Einsicht zu bringen, was er ist und was er nicht will (Jakob Böhme). Diese Rolle kann nur ein Volk als solches – nicht vereinzelte Individuen – ausfüllen. Dieses Los ist auf die Hebräer gefallen.

Das und nichts anderes ist Inhalt und Gegenstand der unter Anklage gestellten Schriften. Diese haben alle einen gemeinsamen Ausgangspunkt: Den Hegelschen Satz, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe. Folgerichtig habe ich schon früh (1997) die Frage nach der Vernunft des „Holocaust“ ­ – an den ich geglaubt habe – gestellt. Das hatte Folgen.

Kürzlich habe ich von dem jüdischen Philosophen Gilad Atzmon erfahren daß meine Schriften zur Judenfrage sein Denken maßgeblich beeinflußt haben. Er schreibt in seinem Essay „Horst Mahler und die Geister der Vergangenheit“:

„Und wenn Wahrheit ausgesprochen wird, manifestiert sich eine plötzliche Wahrnehmung: Erleuchtung – von unseren gedanklichen Fesseln befreit erkennen wir uns als das, was wir wirklich sind. In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends, als ich damit begann, meine philosophischen Gedanken über Jüdische Identitätspolitik zu formulieren, kam ich in Berührung mit einer phänomenalen Einsicht, „Hitler irrte in dem Glauben die Juden wären ein Volk. Juden sind eine Ideologie und man kann eine Ideologie nicht töten indem man Menschen tötet.“ Es war Horst Mahler, der diese Einsicht formulierte, der mir dabei half, neu zu denken, wer ich war und woher ich kam. Es war Mahler neben anderen, der die Samen der Kritik in mein Denken pflanzte. Horst Mahler gelang es, mit einem einzigen Aphorismus die deutsche und die jüdische Geschichte durch die direkte Betrachtung der
Schande zu dekonstruieren und so die Geschichten von „Unterdrücker“ und „Opfer“ neu zu schreiben.“

Den an der Strafverfolgung in meinem Fall beteiligten Justizpersonen ist mangels philosophischer Bildung gar nicht bewußt daß sie sich daran beteiligen, in Europa den Atheismus, die säkulare Gestalt des Mosaismus, als Zwangsreligion durchzusetzen.

Der vorsitzende Richter der 4. Großen Strafkammer des LG Potsdam hat mich aufgefordert Rechtsanwälte meines Vertrauens zu benennen die ggf. zu Pflichtverteidigern zu bestellen sind.

Als solche habe ich benannt:

  • Gerhard Schröder Bundeskanzler a.D.
  • Otto Schily Bundesminister a.D.
  • Hans­Christian Ströbele ehem. Bundestagsabgeordnete
  • Klaus Eschen Landesverfassungsrichter a.D.

Mit ihnen habe ich persönliche Erfahrungen gemacht, durch die ich nicht nur von ihrer Tüchtigkeit als Verteidiger, sondern auch von ihrer Integrität und ihrem Mut überzeugt bin. Alle haben mich schon in verschiedenen Verfahren verteidigt bzw. anwaltlich vertreten.

Klaus Eschen, der öffentlich erklärt hat, mich nicht mehr Ernst nehmen zu können, ist Jude. Wir waren Schulkameraden. Später gehörte er mit Christian Ströbele und mir dem ersten sozialistischen Anwaltskollektiv an, das seiner Zeit an vorderster Front verfolgte Aktivisten der 68‘er Bewegung verteidigt hat.

An sie richte ich den Appell, ihr Lebenswerk mit der Abwehr des gegenwärtigen Angriffs auf das abendländische Erbe, insbesondere auf die deutsche idealistische Philosophie zu krönen.

Die Judenheit kann sich nicht von sich aus von der Rolle Satans in der Welt befreien. Dazu bedarf sie des deutschen Volksgeistes, seines Widerstandes gegen JAHWE. Es geht nicht um mein persönliches Schicksal, das liegt in Gottes Hand.

Gilad Atzmon schließt seinen Essay zu meiner Person mit einem Appell:

„Aber hier liegt ein grundsätzlicheres Problem, dessen Bedeutung weit über die Grenzen der deutschen Nation hinausreicht – seit nunmehr sieben langweiligen Jahrzehnten fehlt der deutsche Beitrag zur Weltkultur. Nicht eine einzige große Symphonie oder auch nur der Schatten eines bedeutenden philosophischen Textes ist in dieser Zeit entstanden. Ich flehe die deutsche Führung an, im Namen des menschlichen Geistes, der Schönheit, Menschlichkeit und darüber hinaus: „lasst los, geht vorwärts.“ Die Menschheit braucht ihn, den „deutschen Geist“, sie kann nicht auf ihn verzichten.“

Darum geht es.

Horst Mahler

 

Der Brief auf russisch


Beschwerde 21-12-17

So versuchen „Beamte im Staatsdienst“ ihre Stellung zu mißbrauchen, wenn sich der Schutzbefohlene nicht alles gefallen läßt. Ein bißchen Terror hier, ein bißchen Tyrannei dort. Im Dunkel bleiben solche „Spielchen“ heute nicht mehr, Frau Wellnitz!

 

Horst Mahler JVA Brandenburg an der Havel,
Gefangenenbuchnummer 550/17/2, am 21.12.2017

Beschwerde

Sehr geehrte Frau Wellnitz,

zum wiederholten Male habe ich Anlaß zu rügen, daß Sie im Rahmen Ihrer amtlichen Tätigkeit als Leiterin der Justizvollzugsanstalt Brandenburg für sich einen rechtsfreien Raum beanspruchen.

Heute haben Sie die von mir rechtzeitig (am 18.12.2017) per VG 51 beantragte Umbuchung von 100 € von meinem Eigengeld­ auf mein Telefonkonto durch Ihre persönliche Intervention verhindert.

Auffällig ist bereits, daß Sie als Anstaltsleiterin Ihre kostbare Zeit damit verbringen, derlei Routineangelegenheiten, die geschäftsplanmäßig von Bediensteten einer niedrigeren Gehaltsstufe erledigt werden, zu bearbeiten.

Wie Sie wissen, habe ich in den vergangenen Tagen, veranlaßt durch eine am 15. November 2017 erlittene und bis heute noch nicht ausgeheilte Brandverletzung 3. Grades an meinem mir noch verbliebenen rechten Fuß, gegen Sie persönlich Strafanzeige wegen des Verdachts der Unterdrückung einer Beweisurkunde (§ 274 StGB) erstattet. Mit dieser Anzeige habe ich auch in Erinnerung gebracht, daß eine frühere Strafanzeige wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdeliktes, daß den Verlust meines linken Unterschenkels zur Folge hatte, noch nicht ihre gesetzmäßige Erledigung gefunden hat. Zum Kreis der Verdächtigen gehören auch Sie.

Dieser Hintergrund mag erklären, daß Sie sich jetzt auf eine spezielle Art und Weise in den mich betreffenden Vollzugsalltag einmischen und jetzt sogar dafür gesorgt haben, daß mein Telefongeld (ca. 13 €) nicht ausreicht, über die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage einen angemessenen Telefonkontakt mit meiner Familie aufrecht zu erhalten.

Mein Eigengeldguthaben belief sich am 18.12.2017, 9:20 Uhr, auf 200 €. Dieser Betrag reichte aus meinen Umbuchungsauftrag auszuführen. Der beantragte Umbuchungsbetrag von 100 € stand bereits am 15.12.2017 zur Verfügung. Nachdem Sie den Vorgang am 18.12.2017, oder danach, an sich gezogen hatten, haben Sie mich heute dahingehend beschieden, daß für Telefongeld nur ca. 44 € zur Verfügung stünden, weil 100 € aus der „Postkontrolle“ gesperrt seien.

Hintergrund ist, daß seit Juni 2017 mir unbekannte Spender kleinere Beträge (max. 20 € pro Sendung) per Post in bar geschickt haben. Im Wege der für mich speziell angeordneten Postkontrolle sind Geldscheine entnommen und der Geldbetrag mit dem Vermerk „aus Post auf Eigengeld mit Zweckbindung für Telefon“ meinem Eigengeldkonto gutgeschrieben worden. Die letzte Einzahlung dieser Art erfolgte am 15.12.2017.

Zu keinem Zeitpunkt ist mir eröffnet worden, daß diese Beträge „gesperrt“ seien. Ich hätte mich selbstverständlich gegen derartige Sperrungen – notfalls durch Anrufung des Vollstreckungsgerichts beim Landgericht Potsdam – zur Wehr gesetzt, da es sich um rechtswidrige Eingriffe in meinen Gläubigerstatus handelt.

Strafgefangene dürfen Geldzuwendungen mit oder ohne Zweckbindungen empfangen. Diese sind grundsätzlich bargeldlos durch Überweisung auf ein Anstaltskonto zu realisieren. Werden davon abweichend Barbeträge per Post übersandt, sind die Geldscheine der Sendung zu entnehmen und dem Eigengeldkonto des Gefangenen gutzubringen.

„Sperrungen“ dürfen als Eingriff in die Rechte des unter dem Schutz des Grundgesetz stehenden Gefangenen nur durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes erfolgen. Eine solche gesetzliche Grundlage ist nicht gegeben.

Die Hausordnung der JVA Brandenburg (Juli 2011) bestimmt zur Nr. 8 Abs. 3:

„Der B e s i t z von Bargeld innerhalb der Anstalt ist Gefangenen verboten. Im Besitz eines Gefangenen aufgefundenes Bargeld wird inder Regel seinem Konto zugeführt und für die weitere Verwendung gesperrt.“

Diese Regelung greift in meinem Falle nicht, da ich nie Bargeld in der Anstalt besessen habe und nicht besitze. Was „Besitz“ im Rechtsverkehr und im Sachenrecht bedeutet ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) eindeutig bestimmt. Sie müssen sich als Leiterin einer Justizeinrichtung die entsprechende Gesetzeskenntnis zurechnen lassen.

Die Verwendungssperre gemäß Nr. 8 Abs. 3 Hausordnung ist im übrigen unwirksam. Es handelt sich um die Normierung einer Sanktion für eine Verbotswidrigkeit (Disziplinarmaßnahme). Die dafür erforderliche gesetzliche Grundlage ist mit § 100 BbgJVollzG geschaffen. Der darin enthaltene Katalog zulässiger Maßnahmen ist abschließend. Eine Verwendungssperre bezüglich des Eigengeldes ist in diesem Katalog nicht enthalten.

Zwecks Vermeidung eines gerichtlichen Verfahrens bitte ich um eine Bestätigung daß Sie sich meiner Beurteilung der gegebenen Rechtslage anschließen und die Verwendungssperre sofort aufheben, spätestens 26.12.2017.

Mit freundlichen Grüßen
Horst Mahler

Zusatz: Abschrift erhält das Justizministerium als Aufsichtsbehörde









Strafanzeige vom 25.11.2017

An die Staatsanwaltschaft Brandenburg.

Strafanzeige

gegen die Leiterin der JVA Brandenburg, Frau Petra Wellnitz,

und Unbekannt

Wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung in Tatmehrheit mit einer Beweismittelunterdrückung (§274 StGB).

Sachverhalt:
Ich befinde mich seit dem 06. Oktober 2009 in, mit Unterbrechungen , als Strafgefangener in Gewahrsam der JVA Brandenburg an der Havel. Daselbst bin ich seit Anfang Oktober diesen Jahres im Haus IV in einem behindertengerechten Haftraum untergebracht.  […]

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Nicht nur an die SPD

Zwecks Stimmenfangs will Martin Schulz (SPD) jetzt Sahra Wagenknecht toppen

Dieser Brief ging mehreren Hundert Empfängern auf dem Postweg, teils als „Einschreiben“, zu.

15. November 2017

Zwecks Stimmenfangs will Martin Schulz (SPD) jetzt Sahra Wagenknecht toppen

Im Interview mit der DIE ZEIT (vom 19.10.2017 Seite N 43) reflektiert Martin Schulz die Wahlschlappe seiner Partei vom 24. September 2017.

O­-Ton Martin Schulz:

„Wir müssen wieder den Mut zur Kapitalismuskritik fassen. Diese Unterwerfung (!) der europäischen Sozialdemokratie, der progressiven Kräfte Weltweit unter diese These, es gehe nicht nur ums System sondern nur noch um die Verteilung der Effekte im System, der Geist, den seiner Zeit bspw. das Schröder/Blair Papier atmete, der ist und bleibt eine der Ursachen für unsere Krise.“

Wenn ich von der Annahme ausgehe, daß Martin Schulz ­ wie Sahra Wagenknecht ­ eine ehrliche Haut ist, dann offenbart Martin Schulz mit der zitierten Aussage einen fundamentalen Gedächtnisverlust.

Das ganze 20. Jahrhundert war durchweht von theoretischer und praktischer Kapitalismuskritik. Die praktische Kritik haben der Bolschewismus und der Nationalsozialismus vorgeführt. Den Part der theoretischen Kritik haben die 68er weltweit übernommen.

Was könnten die SPD und Sahra Wagenknecht mit “Kapitalismuskritik“ erreichen, was Lenin/Stalin, Adolf Hitler und die rebellischen Studenten der 60er Jahre nicht erreicht haben?

Kann man überhaupt das Wort “Kapitalismuskritik“ noch so stehen lassen? Erfolgreich war die praktische Kapitalismuskritik die zugleich die einzig überzeugende theoretische Kritik der Kapitalismuskritik in sich schloß im deutschen Reich unter der Führung von Adolf Hitler.

Das Kriterium für die Wahrheit dieser Aussage, ist die Zeitgeistliche Empörung die sie auslöst wenn sie in den Aufmerksamkeitskegel des allgemeinen Bewusstseins gerät.

“Kapitalismus“ ist die Weltherrschaft der Judenheit.

Es war der Jude Karl Marx, der sie wohl als Erster auf wissenschaftliche Weise vorausgesagt hat. Diese Voraussage geht zurück auf das Jahr 1843. In diesem Jahr entstand ­ lange vor dem “Kapital“ seinem epochemachenden Hauptwerk ­ sein wichtigstes Werk, sein Essay “zur Judenfrage.“

Marxsens “Kapital“ kann gelesen werden als Versuch, die für die Judenheit verheerenden Erkenntnisse seiner Judenschrift vergessen zu machen. In der lesen wir:

„Das Judentum hat sich nicht trotz der Geschichte, sondern durch die Geschichte erhalten.

Aus ihren eignen Eingeweiden erzeugt die bürgerliche Gesellschaft fortwährend den Juden.“

„Der Gott des praktischen Bedürfnisses und Eigennutzes ist das Geld.“ Das Geld ist der eifrige Gott Israels, vor welchem kein andrer Gott bestehen darf. Das Geld erniedrigt alle Götter des Menschen – und verwandelt sie in eine Ware. Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstituierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschenwelt wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt. Das Geld ist das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dies fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an.“

„Die Anschauung, welche unter der Herrschaft des Privateigentums und des Geldes von der Natur gewonnen wird, ist die wirkliche Verachtung, die praktische Herabwürdigung der Natur, welche in der jüdischen Religion zwar existiert, aber nur in der Einbildung existiert. Das grund­ und bodenlose Gesetz des Juden ist nur die religiöse Karikatur der grund­ und bodenlosen Moralität und des Rechts überhaupt, der nur formellen Riten, mit welchen sich die Welt des Eigennutzes umgibt.“

Es folgt hier bei Marx die Zweite Kreuzigung Christi, indem er das, was die Wahrheit dieser Gestalt ist, höhnend in ihr Gegenteil umlügt:

„Das Judentum konnte keine neue Welt schaffen; es konnte nur die neuen Weltschöpfungen und Weltverhältnisse in den Bereich seiner Betriebsamkeit ziehn, weil das praktische Bedürfnis, dessen Verstand der Eigennutz ist, sich passiv verhält und sich nicht beliebig erweitert, sondern sich erweitert findet mit der Fortentwicklung der gesellschaftlichen Zustände. Das Judentum erreicht seinen Höhepunkt mit der Vollendung der bürgerlichen Gesellschaft; aber die bürgerliche Gesellschaft vollendet sich erst in der christlichen Welt. Nur unter der Herrschaft des Christentums, welches alle nationalen, natürlichen, sittlichen, theoretischen Verhältnisse dem Menschen äußerlich macht, konnte die bürgerliche Gesellschaft sich vollständig vom Staatsleben trennen, alle Gattungsbande des Menschen zerreißen, den Egoismus, das eigennützige Bedürfnis an die Stelle dieser Gattungsbande setzen, die Menschenwelt in eine Welt atomistischer, feindlich sich gegenüberstehender Individuen auflösen. Das Christentum ist aus dem Judentum entsprungen. Es hat sich wieder in das Judentum aufgelöst.“

„Die gesellschaftliche Emanzipation des Juden ist die Emanzipation der Gesellschaft vom Judentum.“

Muss man von “Kapitalismus“ und Judentum mehr wissen um die Gegenmacht gegen diese Erscheinung herbeizuwünschen?

Es reicht doch zu wissen, was Marx vor knapp 200 Jahren schon wusste: daß der Jude mit seinem Geld bewirkt, daß die

„bürgerliche Gesellschaft sich vollständig vom Staatsleben trennen, alle Gattungsbanden des Menschen zerreißen, den Egoismus, das eigennützige Bedürfnis an die Stelle dieser Gattungsbande setzen, die Menschenwelt in eine Welt atomistischer, feindlich sich gegenüberstehender Individuen aufgelöst hat.“

Denn das ist ein Weltzustand in dem die Gattung Mensch nicht überleben kann.

Das “Große töten“ hat im 20. Jahrhundert begonnen und hat seitdem nicht wieder aufgehört.

Die Explosion 1917 in Russland, die von jüdischen Berufsrevolutionären in den Gulag gelotst worden ist, war nur erst ein noch bewusstloses aufbegehren. In Deutschland erst keimte das Bewußtsein daß die Menschheit als ganze auf Leben und Tod in einen Krieg mit dem Judentum als solche verwickelt ist.

Es ist durchaus kein Zufall, daß es ein Jude, Nahum Goldmann, war, der in zwei im kaiserlichen Deutschland 1915 und 1916 erschienenen Schriften das Wesen des (heute noch andauernden) Weltkrieges als Vernichtungskrieg gegen den deutschen Volksgeist offenbart hat.

Mir ist keine hellsichtigere Deutung der Geschichte des 20. Jahrhundert bekannt, als die Kriegsschriften des Nahum Goldmann: […]

Den gesamten Brief finden Sie hier