Der Kaiser ist nackt – 5.03.2018

Dem heiligen Völkermord auf der Spur – Motiv, Mittel, Gelegenheit

Politik ist Geschichte im Werden und diese ist der Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit – anders ausgedrückt: Der Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst.

Zwar wird Geschichte nicht von Menschen, aber sehr wohl durch dieselben, weil in ihnen Geist wirkt.

Politik geschieht mit Bewußtsein und Willen.

Bewußtsein ist Vorstellung und Gedanke.

Philosophie als denken des Denkens bestimmt die Vorstellungen und diese die Handlungen. So greift Philosophie in die Weltgeschichte ein.

Geht man diese Erkenntniskette im Rückwärtsgang wird Großes wahrnehmbar.

Entweicht einem Volksgeist die Philosophie, so bestimmen zwar immer noch Vorstellungen die Handlungen, diese aber mutieren zu Gegengeschichte in dem Sinne, daß sie Rückschritt im Bewußtsein der Freiheit ausdrücken.

Das ist die Lage. Diese wird bewußt und das hat Folgen.

DIE ZEIT vom 1. März 2018 läßt W o l f r a m E i l e n b e r g e r mit einem Zustandsbericht über die Geistesverfassung des deutschen Volkes zu Wort kommen. Das Ergebnis ist in dem Untertitel des Aufsatzes zusammengefaßt: „Die deutschsprachige Philosophie ist in einem desolaten Zustand“. Doch die sich daran anschließende Frage: „Woran liegt das“ bleibt unbeantwortet.

Der Autor spricht vom „Zustand der lustlosen total Stagnation“ und teilt seine Beobachtung mit:

„Die deutschsprachige Philosophie erlebt derzeit ihren geschichtlich schwächsten Moment. Ihre universitären Protagonisten fristen ob dieser Gewißheit mehrheitlich ein Leben in stiller Verzweiflung.“

Das Gewicht dieser Aussage erschließt sich vor dem Hintergrund des Verfassers. Dieser moderiert im Schweizer Fernsehen das Format „Sternstunden der Philosophie“. Er ist Mitglied der Programmleitung des Festivals „phil.cologne“ (mit 10.000 Besuchern in einer Woche), Programmleiter bei „Nicolai Publishing“ und Verfasser des Buches „Zeit der Zauberer – das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929“.

Wir lesen bei ihm: „Wer mit deutschen Philosophieprofessoren über den gegenwärtigen Zustand ihrer Disziplin spricht, blickt in traurige Augen. Ratlosigkeit paart sich mit Scham, Frustration über den Betrieb mit einem hierzulande wohl schon immer zunfttypischen Kulturpessimismus.“

Und es ist fast schon mutig zu nennen, daß Eilenberger eine Spur legt mit der Feststellung, daß das philosophische Denken „hierzulande … strategisch sediert“ werde. Auch fehlt es nicht an Hinweisen von wem die Ruhigstellung des Geistes ausgeht. Wir lesen: „Eine besondere Verstellung(!) ist es in diesem Zusammenhang, daß ausgerechnet die letzten Vertreter der Frankfurter Schule, sowie des Poststruktalismus (im Gefolge von Foucault und Derrida) ihren Platz an der Förderungssonne dauerhaft sichern, indem sie sich jederzeit als besonders „systemkritisch“ gebärden, und zudem als bedrohte Minderheit stilisieren. Faktisch hegemonial geworden sind es gerade diese beiden Traditionsausläufer – Netzwerke die mit dem geradezu priesterlichen Reinlichkeitssinn darauf achten, den weiten Raum des Denkens nicht durch grundlegend andere Prägungen in neue Unordnung gebracht zu sehen.“

Wenn – wie bemerkt – Wolfram Eilenberger die aufgeworfene Frage unbeantwortet läßt, weist er sich gleichwohl als „Arbeiter im Weinberg des Herren“ indem er die Frage als solche dem Zeitgeist „unter die Haut“ reibt, daß es juckt“. Und das geht so:

„Wie konnte es im Lande von Leibniz und Kant, Hegel und Schopenhauer, Nietzsche und Arendt nur dazu kommen? Vor allem in einer Zeit, da das öffentliche Interesse an philosophischer Reflexion geradezu explodiert und sich als Folge ein ganzes Gattungsbündel vermittelnder Formate erfolgreich am freien Markt etabliert. Philosophische Monatsmagazine wie Hohe Luft oder das Philosophie Magazin, dessen Chefredakteur ich war, erreichen eine Auflage von 60.000 Exemplaren; Festivals wie die phil.cologne locken binnen einer Woche mehr als 10.000 Menschen. Die Sachbuch-Bestsellerlisten zeigen sich seit Jahren populärphilosophisch dominiert.“

Der aufgezeigte Widerspruch legt die Vermutung nahe, daß in unserem Lande eine philosophiefeindliche Macht am Werke ist, die aus selbsterhaltungsinteresse das „Volk der Dichter und Denker“ im „weiten Raum des Denkens“ „strategisch sediert“.

Die hier geäußerte Vermutung erscheint auf den ersten Blick wenig plausiebel. Welche Macht der Welt könnte ein Interesse haben, das nachdenken des Denkens (das ist der von Hegel geprägte Philosophiebegriff) zu strangulieren?

So lange die philosophischen Fundamente noch nicht freigelegt sind, ist man – wie ein Kriminalist – auf Spurensuche im Reich der Erscheinungen angewiesen: Motiv, Mittel und Gelegenheit bilden das Netz, mit dem der Täter zu fangen ist.

Als Zeuge für die Klärung der Motivlage kommt Nahum Goldmann ins Fadenkreuz. Er hat im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts – als der Nationalsozialismus noch nicht in Sicht war – die geistige Wurzel des Hundertjährigen Krieges gegen das Deutsche Kaiserreich bewußt gemacht (Jürgen Trittin hat ihn ob dieses Verdienstes später als Vorläufer des Nationalsozialismus gewürdigt).

Nahum Goldmann war eine Jahrhundertgestalt des Weltjudentums. Man nannte ihn auch den „König der Diaspora“. Er erkannte den Willen der Westmächte, die deutsche Kultur zu vernichten. Als den eigentlichen Grund des Weltkrieges gegen das Deutsche Reich, den er bei seinem richtigen Namen: „Einen Vernichtungskrieg gegen die deutsche Kultur“ nannte.

Seine Vertrautheit mit der Hegelschen Philosophie führte ihn bis an den Rand der Erkenntnis – aber auch nicht weiter – daß sich auf dem Schlachtfeld zwei gegensätzliche geistige Prinzipien gegenüber standen: Der individualistische Geist der Westmächte und der „militaristische“ Geist des deutschen Volkes. Die Einzelheiten dazu sind in seinen beiden „Kriegsschriften“ aus dem Jahre 1915 und 1916 nachzulesen, deren wesentliche Gedanken ich in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ (auf den Seiten 244 – 248) mit entsprechenden Zitaten nachgezeichnet habe.

Nahum Goldmann hatte erkannt, daß die deutsche idealistische Philosophie im Begriff war, auch in Großbritannien die kulturelle Hegemonie zu erringen. Er stellt fest:

„Wäre dieser Prozeß friedlich weitergegangen, er hätte schließlich mit der völligen Überwindung des alten individualistischen Geistes geendet; die Vertreter dieses Geistes spürten es sehr wohl. Als sie friedlich ihre Position nicht mehr wahren konnten, entfesselten sie den Krieg, der Deutschland und den militärischen Geist vernichten sollte“1

Die Hegelsche Philosophie begabte ihn mit bemerkenswerter visionärer Kraft. Diese äußerte sich in seiner Betrachtung „von der Weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums“ hier wie folgt:

„…wer von uns hat nicht die Empfindung, mehr, die tiefinnerste Überzeugung, daß mit diesem Kriege eine geschichtliche Epoche zu Ende geht und eine neue beginnt, daß dieser Krieg, soll er nicht für immer der Beweis der inneren Sinnlosigkeit alles historischen Geschehens und damit alles menschlichen Daseins bedeuten, das Zeichen einer ungeheuren Zeitenwende darstellt, den Auftakt zu einer neuen großen Zukunft der Kulturmenschheit? Und noch mehr als dies ist uns heute tiefste Überzeugung: daß diese neue Zukunft, die sich nach dem Kriege anbahnen wird, unter dem Zeichen deutschen Geistes stehen wird, daß der Sieg Deutschlands

für lange Zeit hinaus die Verlegung des Schwerpunktes und Führertums der künftigen Kultur im Deutschtum bedeuten wird, ohne aber, daß dies irgendwelche gewaltsame Unterdrückung der anderen Nationalkulturen bedeuten müßte oder dürfte. So wird die kommende Weltkultur in ihrem innersten Wesen deutsche Kultur sein, und damit ist ihre Eigenart, die sie von den bisherigen scheidet, schon bestimmt. Deutsche Kultur bedeutet soziale Kultur, bedeutet die Höherstellung der Gesamtheit über die Einzelnen, bedeutet die Fundierung aller Ethik und Moral, allen Rechts und aller Konvention auf dem Primat des Kollektiven. Wie die Idee des

Organismus den tiefsten Gehalt des deutschen Denkens bildet, so stellt der soziale Gedanke das beherrschende Prinzip der deutschen Gesellschaftsordnung, der deutschen Kultur dar. Der Gang der europäischen Kulturentwicklung erhält, von diesem Gesichtspunkt betrachtet, innersten Sinn und tiefe Folgerichtigkeit. Das Mittelalter war die Epoche völliger Unterdrückung des Einzelnen zugunsten der Gesamtheit; das Individuum existierte als solches gar nicht, die Genossenschaft war alles. Die Renaissance und die Reformation proklamierten die Entdeckung des Individuums; es beginnt das individualistische Zeitalter, die völlig Befreiung des Einzelmenschen, die Proklamierung seiner Autonomie. Dies vollbracht zu haben, macht die weltgeschichtliche Bedeutung Englands und Frankreichs aus. Der Individualismus aber in seiner maßlosen Übertreibung führte zur Krisis: es entstand das große soziale Problem unserer Zeit, das in erster Reihe aus dem extrem individualistischen Grundprinzip unserer heutigen Wirtschaftsordnung geboren wurde. Der wirtschaftliche Egoismus des Einzelnen kannte schließlich keine sittliche Schranke mehr; eine innere Wandlung ward notwendig; dieser Krieg leitet sie ein.“2

Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, daß der Veranstalter des „Weltwirschaftsforums Davos“, Klaus Schwab, exakt diese Thematik in den Mittelpunkt des Jahrestreffens 2007 stellte (vergleiche dazu seinen Essay in der FAZ vom 23. Januar 2007).

Interessant ist, daß Nahum Goldmann für die neuzeitliche Weltgeschichte die Rolle des intellektuellen Zerstörers tradierter Ordnungen – wie nach ihm Martin Buber und Martin Heidegger – dem Judentum zuschreibt. Bei Schumpeter taucht dafür der Begriff der „produktiven (schöpferischen) Zerstörung“ auf.

Das waren (sind) entscheidende Annäherungen an wissenschaftliche Wesensschau auf den Judaismus und das Judentum.

Die früheste Äußerung derselben findet sich bei dem Apostel Paulus in dessen Brief an die Christen in Rom. Diese hatten sich an den Begründer der christlichen Theologie wegen der von Rom einflußreichen Juden veranlaßten Christenverfolgung durch den römischen Kaiser gewandt. Um sie mit ihrem Schicksal zu versöhnen, sprach er in der Gestalt der Ahnung die Wahrheit des Judentums als Moment des lebendigen Gottes aus:

„Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde u m E u r e t W i l l e n, aber nach Gottes gnädiger Wahl geliebte um der Väter willen“ (Röm 11,28)

G e i s t – Hegel zeigt es uns – ist Trieb; Der Trieb von nichts bestimmt zu sein, das er nicht selbst ist (Freiheit = Selbstbestimmung)

G e i s t ist die ungetrennte und untrennbare Einsheit des Absoluten, (Gottes) und seiner Äußerung (Erscheinung). Erscheinung ist Äußeres (das andere), daß das Innere scheint. Das Äußere ist Schein eines selbständig bestehenden. Der Schein ist das Absolute (Gott) im Verhältnis der Unfreiheit. Der Geist hat das Äußere noch nicht als sein selbst erkannt. Dieser Mangel ist das Prinzip JAHWES, das Wesen des Judaismus: JAHWE w ä h n t am Äußeren (der sinnlichen Welt) eine Grenze zu haben; daß er nicht dort ist, wo das andere (die sinnliche Welt) ist. Diese Erfahrung stellt ihn als Gott in Frage, denn er wäre endlich, nicht Gott als der unendliche und allmächtige. Er ist erzürnt über die Völker als vermeintliche Konkurrenzgötter (Götzen). Um seiner Gottheit willen will er diese vernichtet sehen.

„Kommt herzu, ihr Heiden, und höret, ihr Völker, merkt auf! Die Erde höre zu und was sie füllt, der Erdkreis und was darauf lebt!

Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben. Und ihre Erschlagenen werden dahin geworfen das der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blute fließen“ (Jes 34 1-3)

In logischer Diktion – in diesem Sinne expressis verbis – hat der jüdische Weise, Martin Buber, diesen Gedanken gefaßt:

„Das Judentum prätendiert das Absolute zu lehren, aber faktisch lehrt es nur das Nein zum Leben der Völker, vielmehr es ist dieses Nein und nichts mehr. Darum ist es den Völkern ein Grauen geworden. Darum muß, wo eins von ihnen dazu übergeht, nicht mehr wie bisher nur in seiner Innerlichkeit, sondern in den Ordnungen der Wirklichkeit sein eigenes Selbst als das Absolute zu setzen, es Israel abschaffen wollen.“3

Der bei Nahum Goldmann nachzuweisende Gedanke der „produktiven Zerstörung“ als Geschäft der Judenheit geht weiter als die Einsicht Martin Bubers, indem jener die paulinische Reflexion auf die Affirmation der Völker, auf deren Wohl, aufnimmt. Goldmann deutet das Vernichtungswerk des Judentums als Zersetzung überkommener – in diesem Sinne vorfindlicher Ordnungen – als notwendige Bedingung für den Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit.

Die Ordnung der Dinge ist ein unentbehrliches Lebensgut jeglicher Kreatur. Sie erscheint den Lebewesen eingeboren, die auch darin unfrei sind. In diesem Sinne sprachen die Nationalsozialisten von den „ehernen Gesetzen der Natur“, was eine Herabsetzung des Geistes, seine Unterjochung unter die Materie (Natur) bedeutet. Ordnung geht nur dann mit Freiheit zusammen wenn und soweit ihre Notwendigkeit aus dem Begriff, dem Wesen Gottes als Geist, g e w u ß t ist, denn erst die Einsicht in die Notwendigkeit anverwandelt diesen an den Geist, der erst dadurch weiß, daß er nicht von einem fremden Willen, sondern durch sich selbst bestimmt, also frei ist.

Solange vorfindliche Ordnung gilt ist der Geist eines Volkes in sich befriedet. Erst der Verlust der Ordnung treibt ihn an die im Begriff a n s i c h ewig angelegte Ordnung f ü r s i c h als Selbstbewußtsein, d.h. als absolutes Wissen = Wissen des Absoluten heraus zusetzen.

Das Prinzip des Mosaismus ist die Trennung des Menschen von Gott. Durch dieses ist Atheismus überhaupt erst denkbar. Ist Mensch nicht Gott, kann jener sagen: „Nur, daß ICH bin, kann ich nicht bezweifeln (Decartes); aber, ob Du, Gott, existierst, kann ich bezweifeln ohne MICH selbst damit in Frage zu stellen“

So ist nur das Judentum als Dasein des Verstandesdenkens (=Trennungsdenken) die Macht, die das Christentum durch „Aufklärung“ in expliziten Atheismus treiben konnte.

Im Christentum ist zwar schon die Trennung von Mensch und Gott überwunden; daß aber erst als Vorstellung, noch nicht im reinen Denke (der Logik).

Vorstellungen sind endlich (siehe das Bild von Vater und Sohn); weshalb sie nicht geeignet sind wahrhafte Unendlichkeit auszudrücken. Der Begriff Gottes ist wahrhafte Unendlichkeit die die Endlichkeit enthält. Dieser Widerspruch ist die Schwachstelle des Christentums. Diese bedingt völlige Wehrlosigkeit gegen den jüdischen Rationalismus. Dieser greift die Glaubwürdigkeit der in Vorstellungen eingeübten Wahrheit an, indem er die darin enthaltenen Widersprüche aufzeigt. Der Erfolg dieser Zersetzungsarbeit ist bedingt durch die allgemeine Akzeptanz des unwahren Satzes, daß nichts als Wahr gelten könne das sich widerspricht.

Schon einfachste Denkarbeit belehrt darüber, daß jener Satz unwahr ist. Seine universelle Geltung aber ist ein notwendiger Entwicklungsschritt des Geistes, der sich zuerst im Judentum als d e n k e n erfaßt (das Wesen der Unschaubarkeit Gottes).

Juden waren die Lehrer der Griechen (Johannes 7,55). In Griechenland tilgt die JAHWE-Logik die Spuren die auf ihre Herkunft deuten. Friedrich Nietzsche hat sie wieder ausgegraben und sogleich den tief liegenden antagonistischen Gegensatz des deutschen Volksgeistes gegen den jüdischen Rationalismus wie folgt benannt.

“Wir Deutsche sind Hegelianer, auch wenn es einen Hegel nie gegeben hätte, insofern wir (im Gegensatz zu allen Lateinern) dem Werden, der Entwicklung instinktiv einen tieferen Sinn und reicheren Wert zumessen als dem, was ‚ist‘ – wir glauben kaum an die Berechtigung des Begriffs ‚Sein‘: ebenfalls insofern wir unserer menschlichen Logik nicht geneigt sind einzuräumen, daß sie die Logik an sich, die einzige Art Logik sei (wir möchten vielmehr uns überreden, daß sie nur ein Spezialfall sei, und vielleicht einer der wunderlichsten und dümmsten.”4

Ihm war die Hegemoniale Rolle des jüdischen Denkens als solchen bewußt:

“Europa ist gerade im Hinblick auf Logisierung, auf reinlichere Kopf-Gewohnheiten (!) den Juden nicht wenig Dank schuldig, voran die Deutschen, als eine beklagenswert deraisonable Rasse, der man auch heute noch zuerst ‚den Kopf zu waschen‘ hat. Überall, wo Juden zu Einfluß gekommen sind, haben sie feiner zu scheiden, schärfer zu folgern, heller und sauberer zu schreiben gelehrt: ihre Aufgabe war es immer, ein Volk ‚zur Raison zu bringen‘.”5

In seinen „schwarzen Heften“ hat auch Martin Heidegger erhellendes zu dieser Thematik beigetragen.

Nietzsche hatte diese „dümmste Logik“ als Waffe der Judenheit erkannt:

“Ein Jude … ist, gemäß dem Geschäftskreis und der Vergangenheit seines Volks, gerade daran, daß man ihm glaubt am wenigsten gewöhnt: man sehe sich darauf die jüdischen Gelehrten an sie halten große Stücke auf die Logik, das heißt auf das Erzwingen der Zustimmung durch Gründe; sie wissen, daß sie mit ihr siegen müssen, selbst wo Rassen und Klassen Widerwille gegen sie vorhanden ist, wo man ihnen ungern glaubt. Nichts nämlich ist demokratischer als die Logik: sie kennt kein Ansehn der Person und nimmt auch die krummen Nasen für gerade.”6

Auf wenigen Seiten am Beginn seiner „Wissenschaft der Logik“ (in der Suhrkamp Werkausgabe Band 5, S 82 -111) vernichtet Hegel den Geltungsanspruch der jüdischen Logik in der Wurzel indem er zeigt, daß die einfachen Gedanken SEIN und NIVHTS – als voneinander festgehalten – u n w a h r sind. Der einfachste wahre Gedanke ist der Begriff „WERDEN“. Mit der jüdischen Logik ist im Reich des Lebens und des Geistes kein einziger Satz als „wahr“ zu erweisen. Diese Einsicht beendet – wenn sie allgemein Bewußtsein wird – die kulturelle Hegemonie des Judentums und mit dieser die Weltmachtstellung der Judenheit. Dieser ist von Moses her der drohende Machtverlust durch den „Esau-Segen“ (1. Mose 27,40) bewußt. Die Furcht hat sich niedergeschlagen in ihrem Stoßgebet:

„Herr laß den Anschlag des Frevlers nicht gelingen, der wenn er auszieht, die ganze Welt vernichten wird; es ist das edomitische Germanien“ (Talmud, Megilla Fol. 6b)

Damit ist das Motiv für den am deutschen Geist verübten kulturellen Ethnozid festgestellt. Es ist für die Judenheit als solche, eine Frage von leben oder Tot ob es ihr gelingt, die deutsche idealistische Philosophie in den Schatten zu versetzen und dort nieder zu halten.

Wie steht es nun mit den Mitteln und der Gelegenheit, die Verschattung zu bewirken?

Die materiellen Substrate weltlicher Macht sind in der Neuzeit: Druckerschwärze, Gold und Schießpulver.

Mit Druckerschwärze fertigt man die Kugeln, die in das intellektuelle Bewußtsein einschlagen; mit Gold kauft der, der darüber verfügt, den Willen derjenigen, die nicht darüber verfügen; mit Schießpulver wird die Widerspenstigkeit der Kräfte gebrochen, deren Willen sich weder durch Bewußtseinsmanipulation noch mit Gold in die gewünschte Spur bringen läßt.

Alle drei Bereiche werden schon seit Jahrhunderten unmittelbar und/oder mittelbar vom Weltjudentum dominiert.

Schon Nietzsche bezeichnete den Juden „als den tatsächlichen Beherrscher der europäischen Presse“7

Karl Marx notierte in seinem Essay „Zur Judenfrage“ im Jahre 1843:

„Der Jude, der in Wien z.B. nur toleriert ist, bestimmt durch seine Geldmacht das Geschick des ganzen Reichs. Der Jude, der in dem kleinsten deutschen Staat rechtlos sein kann, entscheidet über das Schicksal Europas. Während die Korporationen und Zünfte dem Juden sich verschließen oder ihm noch nicht geneigt sind, spottet die Kühnheit der Industrie des Eigensinns der mittelalterlichen Institute.“

Es ist dies kein vereinzeltes Faktum. Der Jude hat sich auf jüdische Weise emanzipiert, nicht nur, indem er sich die Geldmacht angeeignet, sondern indem durch ihn und ohne ihn das Geld zur Weltmacht und der praktische Judengeist zum praktischen Geist der christlichen Völker geworden ist. Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen zu Juden geworden sind.“8

Die Geltmacht steigerte sich Anfang des 20. Jahrhunderts zur Macht über die Geldschöpfung durch Kredit (Fiat money) in Dimensionen, die selbst Führern des Judentums unheimlich wurden. Theodor Herzl brachte seine Besorgnisse in einem überlieferten Entwurf für einen Vortrag zum Ausdruck, den er für ein Treffen mit Lord Daniel Mayer Rothschild, im Jahre 1895 verfaßt hat, wie folgt:

„Ihr Kredit ist enorm, monströs. Ihr Kredit beträgt viele Milliarden …. Man kann Sie nicht mehr entbehren… Ich weiß nicht, ob sich alle Regierungen darüber klar sind, was Ihr Welthaus für eine Weltgefahr ist. Man kann ohne Sie keine Kriege führen, und wenn man Frieden schließt, ist man erst recht auf Sie angewiesen …. So werden wir im Judenstaat Ihr beängstigendes Vermögen, das unsere wirtschaftliche und politische Freiheit ersticken würde, nicht dulden.“9

Bedeutende Köpfe des christlichen Abendlandes haben die vom Judentum ausgehende kulturell – politische Gefahr erkannt und eindringlich vor ihr gewarnt.

Der deutsche Philosoph Johann Gottlieb Fichte:

„Fast durch alle Länder von Europa verbreitet sich ein mächtiger feindselig gesinnter Staat, der mit allen übrigen im beständigen Krieg steht, und der in manchem fürchterlich schwer die Bürger drückt: es ist das Judentum. … Menschenrechte müssen sie haben, ob sie gleich dieselben uns nicht zugestehen; denn sie sind Menschen und ihre Ungerechtigkeit berechtigt uns nicht, ihnen gleich zu werden. …

Aber ihnen Bürgerrechte zu geben, dazu sehe ich wenigstens kein Mittel als das: in einer Nacht ihnen allen die Köpfe abzuschneiden und andere aufzusetzen, in denen auch nicht eine jüdische Idee steckt. Um uns vor ihnen zu schützen, dazu sehe ich wieder kein anderes Mittel, als ihnen ihr gelobtes Land zu erobern und sie alle dahin zu schicken.“10

Fjodor Dostojewski notierte im Jahre 1880:

„Der Jude und die Bank beherrschen jetzt alles: sowohl Europa wie auch die Aufklärung, die ganze Zivilisation und den Sozialismus – besonders den Sozialismus, denn durch ihn wird er das Christentum mit der Wurzel ausrotten und die christliche Kultur zerstören. Und wenn dann nichts als die Barbarei übrig bleibt, dann wird der Jude an der Spitze des Ganzen stehen.“11

Besonderes Gewicht hat Winston Churchills Betrachtung zu diesem Gegenstand. Er schrieb 1920:

„Der Konflikt zwischen Gut und Böse, der unaufhörlich in der Menschenbrust fortlebt, erreicht nirgendwo eine solche Intensität, wie bei der jüdischen Rasse. Die Doppelnatur der Menschheit ist nirgendwo stärker und schrecklicher veranschaulicht. […]

Und es ist gut möglich, daß diese so erstaunliche Rasse dabei ist, ein anderes System von Moral und Philosophie zu produzieren, so böse, wie Christentum gut war, das, wenn es nicht aufgehalten wird, alles das, was das Christentum ermöglicht hat, für immer vernichten wird. Es scheint fast so, als ob das christliche Evangelium und das Evangelium des Antichrist dazu bestimmt waren, ihren Ursprung in demselben Volk zu haben und daß diese mystische und geheimnisvolle Rasse für die höchste Manifestierung sowohl des Göttlichen als auch des Teuflischen ausersehen war.“12

Die Kette der Warnungen aus berufenem Munde reicht bis in unsere Tage. In seiner Ausgabe vom 6. März 2002 berichtet die „International Herald Tribune“:

Dank der erst kürzlich erfolgten Veröffentlichung der Nixon- Tonbänder erfährt Amerika jetzt, daß Graham Nixon aufhetzte. Nachdem Nixon beklagt hatte, was er als den schädlichen Einfluß der Juden auf Hollywood und auf die Medien sieht, sagte Graham: ‚Dieser Würgegriff muß gebrochen werden, sonst geht unser Land den Bach runter‘.“

Das dritte Moment des kriminalistischen Schleppnetzes, die Gelegenheit zur Tat, ergab sich mit der militärischen Wehrlosmachung des Deutschen Reiches 1945. In deren Folge waren alle institutionellen Daseins Sicherungssysteme des Reiches dehabilitiert, bzw. dem Zugriff der Siegermächte preis gegeben. Diese hatten aus dem Wiederaufstieg Deutschlands aus der Niederlage von 1918 gelernt und erkannt, daß man die Verwirklichung der Kriegsziele, hier die Vernichtung des deutschen Volksgeistes, nicht allein durch ein Völkerrechtliches Diktat sicherstellen kann. Der debelatio und der militärischen Besetzung mußte die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln folgen. Die angestrebte Vernichtung der deutschen Kultur konnten selbst nur auf kultureller Ebene bewirkt werden, auf der der Sieger in seiner Uniform nichts auszurichten vermag. Jetzt mußten psychologische Waffen und als solche annerkannte „geistige Autoritäten“ „an die Front“.

Dieser Abschnitt der Kriegsführung war in den USA von jüdischen Organisationen bestens vorbereitet worden.

Besondere Bedeutung war die von Felix Frankfurter erfundene Strategie der Durchdringung der staatlichen Administration, sowie der Bewußtseinsindustrie mit Juden, bzw. jüdischen Einflußagenten.

Diese Strategie hatte sich in den USA selbst schon bestens bewährt – so sehr, daß man Felix Frankfurter den „Kaiser Amerikas“ nannte. Die „Frankfurter Würstchen“ dominierten die Gremien die den Präsidenten der USA in allen Angelegenheiten berieten. Tunlichst im Hintergrund bleibend besetzten sie jeweils das „zweite Glied“ der Befehlskette der Ministerien und der nachgeordneten Behörden. Bei der Rekrutierung des Leitungspersonals wurde nichts dem Zufall überlassen.

Der „American Jewish Congress“ (AJC) nahm sich der Aufgabe an, für das Nachkriegsdeutschland ein tiefenpsychologisch orientiertes „Umerziehungsprogramm“ (einen kulturellen Ethnozid) zu erarbeiten. Die nach 1933 in die USA emigrierten Köpfe der Frankfurter Schule“ unter Leitung von Horkheimer und Adorno, wurden vom AJC beauftragt, die ideologischen Grundlagen für das Programm, bekannt geworden als das 5 bändige Werk über die „autoritäre Persönlichkeit“, zusammen zu stellen. Um den jüdischen Emigranten die erworbene US-Staatsbürgerschaft im Falle der Rückkehr nach Deutschland zu erhalten, wurden auf Verlangen von Max Horkheimer die US-amerikanischen Einwanderungsgesetze, die die Rückkehr in das Herkunftsland mit dem Verlust der US-Staatsbürgerschaft sanktionierten, geändert.

Caspar von Schrenck-Notzing hat diesen Aspekt der jüdischen Besatzungspolitik gründlich erforscht und die Ergebnisse in seinem Grundlagenwerk „Charakterwäsche – Politik der amerikanischen Umerziehung in Deutschland“, Ullstein-Verlag, Berlin 1996, bekannt gemacht.

Nur wer dieses Buch nicht gelesen hat, kann sich noch für das Gutmenschentum, das das deutsche Volk zugrunde richtet, begeistern. Und nur wer die „Satanischen Verse des Mosaismus“ in Kenntnis der philosophischen Substanz des absoluten Gegensatzes zwischen Judentum und Christentum auf sich wirken läßt, hat die Chance, die geistigen Grundlagen unseres Zeitalters, als des Zeitalters des Untergangs der Sittlichkeit und damit zugleich des Ausgangs aus der Katastrophe zu erfassen.

Die Kreuzigung Jesu, des Nazareners, ist der Beweis, daß der Judenheit sich der Gefahr für ihre Machtstellung bewußt ist, die von dem christlichen Prinzip der konkreten Einsheit von Gott und Mensch ausgeht. Im Judentum selbst sind immer wieder Dissidenten in Erscheinung getreten, denen das JAHWE – Paradox, Gott und n i c h t zugleich Mensch – also endlich zu sein, als Rätsel bewußt geworden ist. Ich bin zu 9 Monaten Freiheitsentzug ohne Bewährung verurteilt worden weil ich einen bedeutenden jüdischen Dissidenten Bernard Lazare, wie folgt zitiert hatte:

„Wenn die Feindschaft und die Abneigung gegen die Juden nur in einem Lande und in einer bestimmten Zeit bestanden hätte, wäre es leicht, die Ursache dieser Wut zu ergründen. Aber im Gegenteil, diese Rasse ist seit jeher das Ziel des Hasses aller Völker gewesen, in deren Mitte sie lebte. Da die Feinde der Juden den verschiedensten Rassen angehörten, die in weit voneinander entfernten Gebieten wohnten, verschiedene Gesetzgebung hatten, von entgegengesetzten Grundsätzen beherrscht waren, weder dieselben Sitten noch dieselben Gebräuche hatten und von unähnlichem Geiste beseelt waren, so müssen die allgemeinen Ursachen des Antisemitismus immer in Israel selbst bestanden haben und nicht bei denen, die es bekämpfen.”13

Was passiert hier?

Es geht offensichtlich nicht um einen akademischen Streit um Theorien, z.B. ob die Erde eine Kugel oder eine Scheibe ist. Es geht um die Bestimmung realweltlicher Machtverhältnisse die sich unmittelbar auf das Schicksal der ganzen Menschheit auswirken. Und die Wirkungen betreffen nicht ferne Länder bzw. längst vergangene Zeiten; diese Bewegung der Welt ist JETZT und HIER. Macht ist Wille und Wille ist Geist. Geist ist Wissen so ist Wissen Macht.

Die höchste Gestalt des Wissens ist das Wissen des Geistes von sich (Selbstbewußtsein) als reines Denken. Im vollkommensten Wissen des Geistes von sich sind enthalten, die Erfahrungen, die der Geist in weniger vollkommener Gestalt in sich gemacht hat; so, wie der Erwachsene Mensch durch die Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend gebildet ist.

In dieser vollkommensten Gestalt ist der Geist in der Deutschen Idealistischen Philosophie zu sich gekommen. Die Geburtsurkunde dieser Gestalt ist Hegels „Phänomenologie des Geistes“, die seine Wissenschaft der Logik enthält.

Diese Gestalt des Selbstbewußtseins weiß endlich, daß die sinnliche Welt, die Völker, keine fremde Gottheit (Götzen) ist, sondern Gott selbst als seine Erscheinung für sich selbst.

Was ist höher als der Trieb, zu wissen, was der Grund für „die Feindschaft und die Abneigung gegen die Juden“ ist? Denn ohne die wahrhafte Antwort auf diese Frage hat sich der Geist noch nicht wahrhaft als Gott erkannt.

Die Antwort ist nur in der Philosophie zu finden, wie sie sich seit Hegel als das denken des Denkens versteht. Es geht um die Wahrheit die uns frei machen wird (Joh 8,52).

Wer hat wohl die Befreiung durch Wahrheit zu fürchten?

Doch wohl der, der durch die Lüge herrscht!

Wer wohl wird versuchen, die Wahrheit „zu einer unerlaubten Fiktion zu stempeln“, doch wohl der, der mit der Lüge herrscht!

Der Jude Martin Buber zeigt an dieser Stelle auf seine Stammesgenossen. Er wirft ihnen vor:

“Das kritische Werk der Juden in den letzten hundert Jahren hat, statt durch Zerschmetterung der Götzen Raum für Gott zu schaffen, ihm selber alle Stätte auf Erden zu entziehen unternommen. Statt Völker zu lehren, vom Dienste der Fiktionen zum Dienste der Wahrheit überzugehen, hat es dazu beigetragen, daß sie den Gedanken der Wahrheit selber zu einer unerlaubten Fiktion gestempelt haben. Daß das analytisch-kritische Werk des jüdischen Gedankens diese Wendung genommen hat, ist nicht beiläufig. Marx und Freud sind weit mehr, als sie ahnten, vom herrschenden geistigen Status des modernen Judentums abhängig gewesen, das das faktische Sein des Absoluten nicht mehr zu fassen, geschweige denn das Paradox einer absoluten Person sich zu vergegenwärtigen vermag.”14

Das ist nicht weniger als eine Aktualisierung des Jesus – Wortes an die „verstockte Judenheit“:

„Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ (Joh 8,44)

Man muß genau hinsehen, wie – mit welchen Mitteln – die Judenheit versucht, sich dem Würgegriff ihres Schicksals zu entwinden.

Ihre wichtigsten Überlebensstrategie ist die Verschiebung des Blickwinkels – weg vom „geistigen Status“ der Judenheit hin auf den Genpool Sems. Sie phantasieren sich eine Menschheit, die quasi genetisch darauf programmiert ist, den hebräischen Genpool zu „exterminieren“. Was uns Deutsche betrifft steigern sie diese angedichtete Verrücktheit zur Phantasie ungehemmter Mordlust, die vermeintlich mit schon der harmlosesten Kritik an der Judenheit zur Tat wird, weshalb diese Kritik als „Volksverhetzung“ wie ein Kapitalverbrechen verfolgt wird. Und es lassen sich im Judentum Zwangsvorstellungen nachweisen, die die Leugnung des Holocaust mit diesem gleichsetzen.

So sind es die Juden selbst, die das Menschenbild der Gleichheitsideologie zerreißen: Nur Juden sind Menschen. Die Deutschen sind blutrünstige Bestien und die Restmenschheit wie „Viehsamen“ (Talmud Tosephot Fol. 94b; Baba batha Fol. 114b).

Das aus jüdischer Sicht Juden „vor Gott angenehmer als die Engel“ (Talmud Chullin Fol. 91b) und „alle Juden geborene Königskinder“ sind können sie die „Judenhasser“ nur als Verbrecher oder Geisteskranke wahrnehmen. Diese jüdische Sicht zu unserer Selbstwahrnehmung zu machen ist das Anliegen der „Frankfurter Schule“. Insbesondere Erich Fromm besorgte zu diesem Zweck die Politisierung der Freudschen Charakterlehre, und legte den Grundstein für die „Psychologie des Narzissmus“. Das Elaborat von Wilhelm Reich „Massenpsychologie des Faschismus“ war für die studentischen Revolteure der 60-er Jahre Pflichtlektüre. Das Deutsche Volk wurde damit entgeistigt und psychatrisiert.

Das Denken als solches – insbesondere das Philosophische – wurde als „Rationalisierung“, d.h. als Maskierung diskriminierter Absichten, also als Mittel der (Selbst -) Täuschung verteufelt.

Wenn Wolfram Eilenberger von der „Scham“ der „Deutschen Philosophieprofessor(innen)“ spricht, ist zu beachten, daß diese Gemütsregung auf ein ethisch unwertiges Eigenverhalten bezogen ist. Was kann anderes dahinter stecken als das Bewußtsein der Professoren, sich der von der Frankfurter Schule gezüchteten, unterirdischen Intellektualität hingegeben zu haben. Das von Eilenberger bemerkte „Leben in stiller Verzweiflung“ ist nur die gerechte – wenn auch sehr milde – Strafe, für ein verfehltes Leben. Diese Nullitäten verdienen kein Mitleid, sondern nur Verachtung. Den „Frankfurter Würstchen“ sollte man bei jeder sich bietenden Gelegenheit das deutsche Märchen von „Des Kaisers neue Kleider“ vorlesen und es darf gelacht werden!

Was hat die Judenheit erreicht? Günther Roormoser gibt die Antwort:

„Wir erleben das Ende der Verständigungsmöglichkeiten über das, was das geistige und religiöse Fundament unserer gemeinsamen Kultur sein könnte. … Die kulturelle Zersplitterung und Fragmentierung kann ein Ausmaß annehmen, daß die Menschen keine gemeinsame Sprache mehr haben, in der sie sich auch nur darüber verständigen könnten, worüber sie streiten wollen. Das ist unsere Lage.“15

Ausblick:

Wolfram Eilenberger gibt Zeugnis davon, daß unter der Asche noch Glut ist. Das die Philosophie im deutschen Volk als Sehnsucht noch vorhanden ist.

Das kann auch gar nicht anders sein. Der Geist ist unsterblich. Er ist die Wahrheit (Gott) die im Wissen zu sich kommt, d.h. seinem Triebe folgend befreit er sich zu absolutem Wissen. Sein Leben ist Befreiungskampf gegen Täuschung, Betrug und Lüge, die Grundtugenden des Judentums. Wo ist sein Endsieg sicherer, als im Volk der Dichter und Denker?

Der von Nahum Goldmann vorausgesagte Aufstieg des deutschen Volkes zur Weltmacht, macht sich nicht mit Kanonen, nicht mit Geld, sondern allein durch denken des reinen Denkens, durch Philosophie. Sie ist die Macht, die den Himmel und die Erde neu macht (Offenbarung 21,1).

Der Mensch ist nicht, um Spaß zu haben. Er findet sein Glück im Leben Gottes, der ihn geschaffen hat, um sich in und an ihm selbst zu erkennen.

Horst Mahler

1Nahum Goldmann, Der Geist des Militarismus, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart-Berlin, 1915, S. 28ff.

2Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S.31 ff.

3Martin Buber, Zweiter Band – Schriften zur Bibel, Kösel-Verlag, München 1964, Seite 1071

4Nietzsche, Friedrich: ‘Die fröhliche Wissenschaft’, Kritische Studienausgabe, Bd. 3, S. 599

5Nietzsche, Friedrich, Die fröhliche Wissenschaft, Kritische Studienausgabe, Bd. 3, S. 584

6a.a.O., S. 584

7Friedrich Nietzsche, Werke und Briefe, 5. Buch „Wir Furchtlosen“ S. 55;

vgl. Nietzsche Werke Hansa Verlag Band 2, S. 235

8Marx, Zur Judenfrage, MEW Bd. 1, S. 373

9Theodor Herzl, Entwurf einer Ansprache an Rothschild vom 13. Juni 1895, in „Theodor Herzls Tagebücher“, Berlin 1922, 1. Band, S. 144 – 210

10Fichtes Werke, VI. Band, S. 149, Berlin 1845

11Dostojewski, Fjodor M.: Tagebuch eines Schriftstellers, Notierte Gedanken 1880/81, München, 1996.

12Quelle: „Zionismus gegen Bolschewismus: Ein Kampf um die Seele des jüdischen Volkes“, Illustrierter

Sunday Herald, Februar 8, 1920 Seite 5.

13Bernard Lazare in « Antisémitisme, son histoire et ses causes », Paris 1934, 1. Band, S. 42, hier zitiert nach Jonak von Freyenwald « Jüdische Bekenntnisse », Nürnberg 1941, Faksimile S. 142

14Martin Buber, Werke, Band 2, ‘Schriften zur Bibel’, Kösel Verlag, München 1964, S. 1082

15Rohrmoser, Der Ernstfall S. 452