Judaismus-Beweisantrag

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Horst Mahler

handelnd als ob Herr Faust u.a. als ein Deutsches Gericht über eine wirksame Anklage gegen Oberlercher, Meenen und Mahler aufgrund einer gültigen Rechtsnorm verhandelten

Beweisantrag

In der Strafsache gegen Dr. Reinhold Oberlercher, Uwe Meenen und Horst Mahler wegen des Verdachts der Volksverhetzung – LG Berlin 522 – 1/03 – beantrage ich,

I.

Sachverständige für Judaistik, Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte, Völkersoziologie sowie Völkerpsychologie zu hören.

Die Sachverständigen werden – tunlichst in Gemeinschaftsarbeit – zur Überzeugung der Gerichts darlegen,

  1. daß das gesellige Phänomeni „Weltjudenheit“, welches in alttestamentarischer Tradition sich selbst als „das Auserwählte Volk Gottes (Jahwes)“ begreift und in nicht-jüdischer, umgangssprachlicher Ausdrucksweise schlicht „als die Juden“ bezeichnet wird, ein nationen-ähnlicher Sozialverband ist, der über Jahrtausende in der Zerstreuung über alle Weltteile hinweg durch den Glauben an das Alte Testament (Thora) als vertragliche Heilsverheißungen sowie durch die Überzeugung, daß der Talmud und der Schulchan aruch die verbindliche Auslegung des Willens Jahwes enthalten, zu einem organischen Ganzen gefügt ist,ii

  2. daß die Charakteristika dieses Ganzen sind (oder in historischer Zeit waren):

    1. eine durch das Rabbinat und Kollektivschuldangst vermittelte extreme innere und äußere Bewachung (Synteresis) der verbandszugehörigen Individuen bezüglich der Einhaltung der göttlichen Gesetze und Befehle;

    2. extreme Unempfindlichkeit für Verhaltenserwartungen und Geringschätzung, die von glaubens- und stammesfremden Sozialverbänden (Gojim) ausgehen;

    3. eine auf „Kanaan“ gerichtete absolute Rückkehrsehnsucht, die aus der Unheimlichkeit der Diasporaexistenz gespeist und durch den Tempelkult mystisch überhöht ist;

    4. eine unendliche Verlebendigung (Innervation) der Jahwistischen Verhaltensvorschriften durch die Verheißung der Rückführung der Israelischen Stämme aus der Diaspora in das Gelobte Land als Belohnung für Bundestreue;

    5. das den Kultverband durchwirkende Bewußtsein, im Erwerb irdischen Reichtums Besitzmittler für Jahwe zu sein, dem aller Reichtum der Völker zum Zwecke seiner Verherrlichung darzubringen ist.

  1. daß diese geistige Tradition auch jene Jüdischen Individuen charakterlich prägt, die sich zwar nicht mehr als orthodox-gläubige Juden begreifen, aber im Zusammenstehen und Zusammenhalten mit anderen Juden gegen die nichtjüdische feindliche Umgebung ein das Sozialverhalten prägendes Beziehungsnetziii erfahren und darin ihre personale Identität herausbilden, deren Kern der Auserwähltheitsgedanke und seine Kehrseite, die Verfolgungsangst, bilden;

  2. daß folglich die Aussage von Dr. Erich Bischoff („Das Buch vom Schulchan Aruch“, Leipzig 1929, S. 62)

Der tausendjährige Einfluß des Talmud auf das Judentum sowie die rund fünfhundertjährige Disziplinierung jüdischen Denkens und Tuns durch den Schulchan Aruch läßt sich in der jüdischen Volksseele ebensowenig binnen ein paar Jahren oder Jahrzehnten wegbeschließen wie (wenn der Vergleich auch hinkt) der noch ältere Einfluß des Neuen Testaments auf das christliche Volkstum oder der Einfluß Luthers auf die evangelische Mentalität. Solche von Generation auf Generation vererbten, nicht papierenen, sondern in Fleisch und Blut eingegangenen wirklichen Richtlinien des Denkens, Fühlens und Handelns wirken ebenso unbewußt, aber auch ebenso sicher weiter, als wenn der von ihnen Geleitete die entsprechenden Vorschriften bewußt ausübte.“ (zitiert nach Fleischhauer [1935] S. 88)

gut mit völkerpsychologischen Erfahrungssätzen übereinstimmt.

  1. daß nach Jüdischem Gesetz (Halacha) und Jüdischem Selbstverständnis die Zugehörigkeit zur „Judenheit“ im vorstehend beschriebenen Sinne in erster Linie durch die Geburt vermittelt ist und zwar in der Weise, daß der von einer dem Glauben nach jüdischen Mutter, Großmutter oder Urgroßmutter geborene Mensch Jude ist und Jude bleibt, auch wenn er einen anderen Glauben als den mosaischen annimmtiv;

  2. daß dieses als „Judenheit“ bezeichnete Gebilde in autoritär-hierarchisch strukturierten Rabbiner-Kollegien und in den von diesen kontrollierten bzw. dominierten Außenorganisationen der verschiedensten Art – z.B.

Loge B’nai Brith,

Jüdischer Weltkongreß,

Anti-Defamation-League (ADL),

Council of Foreign Relations (CFR),

Trilaterale Commission

Federal Reserve Board (US-Zentralbank),

Weltbank,

Internationaler Währungsfond (IWF),

Welthandelsorganisation (WTO);

das Bankhaus Rothschild,

Associated Press (AP),

United Press International (UPI),

Reuters,

Agence France Press (AFP),

New York Times,

Washington Post,

Boston Globe,

Newsweek,

Time,

International Herald Tribune, (IHT)

Hollywood

über weltmachtfähigev Willensbildungs- und Willensdurchsetzungsorgane verfügt,

  1. daß im Zentrum des Jüdischen Auserwähltheitsgedankens die Erlangung der indirektenvi Weltherrschaft insbesondere durch Geldleihevii und Medienmacht steht;

  2. daß der Auserwähltheitsgedanke und der Weltherrschaftswille der Juden in Jahwes Heilsplan (Erlösungsversprechen) in der Weise eine untrennbare Einheit bilden, daß nach Jüdischer Vorstellung Jahwe das Volk Israel sich auserwählt hat, damit dieses in Befolgung seiner Gesetze sich zur Weltherrschaft befähige, die diesem Volk dann als Gnadengeschenk auch tatsächlich zugewendet werde zur Verherrlichung Jahwes;

  3. daß die Aufgabe des Ziels, die Weltherrschaft zu erlangen, als Abwendung des Volkes Israel von Jahwe gedeutet und dessen Rache befürchtet werde;

  4. daß Juden in dem Glauben leben, Jahwe habe ihnen versprochen und befohlen, die Völker auszumorden, die der Erfüllung des göttlichen Auftrages, das „Gelobte Land“ in Besitz zu nehmen und die Weltherrschaft zu erringen, entgegenstehen;viii

  5. daß die Jüdische Moral sich zu einer reinen Binnenmoral entwickelt hat und in den Außenbeziehungen des Jüdischen Gemeinwesens angreifender Haß, Raub und Mord als „nicht sündhaft“ angesehen werdenix;

  6. daß Juden selbst den gegen sie gerichteten Haß unter den Völkern als etwas Natürliches – nämlich als Reaktion der Völker auf ihre „Auserwähltheit“ – begreifenx;

  7. daß die zu 1) bis 12) thematisierten Einstellungen „der Juden“ die bis zu Haßgefühlen gesteigerten Abwehrhaltungen bei den Wirtsvölkern hinreichend erklären und ihr Fehlen – ähnlich wie das Fehlen der Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, den menschlichen Organismus gefährdet – eine akute Gefährdung des Volksorganismus darstellt;

  8. daß dieses heilsgeschichtliche Gedankengebäude gegen die Intentionen von Theodor Herzel, des Gründers der Zionistischen Bewegung, schließlich auch von den Zionisten als Grundlage des im Jahre 1948 ausgerufenen Staates Israel als Gründungsmythos angenommen worden ist;

  9. daß die Knesset 1985 mit überwältigender Mehrheit ein Verfassungsgesetz verabschiedete (das ist ein Gesetz, das gegenüber den Bestimmungen anderer Gesetze Vorrang hat und nicht aufgehoben werden kann, es sei denn durch ein spezielles Verfahren), das es keiner Partei erlaubt, an den Wahlen zur Knesset teilzunehmen, deren Programm öffentlich dem Prinzip „eines jüdischen Staates“ widerspricht oder beabsichtigt, es mit demokratischen Mitteln zu verändern;

  10. daß die jüdische Jugend, im besonderen die Jugend orthodox-jüdischer Eltern, auch heute, nach Errichtung des Staates Israel, wie vordem und zu allen Zeiten, nach der Thora, dem Talmud und dem Auszug aus dem Talmud und den Erklärun­gen zu ihm, dem Schulchan Aruch, geschult wird;

  11. daß im Staate Israel die „Bibel„, d.i. das Alte Testament, ent­haltend die Thora (Pentateuch), die Propheten (Nebi’im) und die Schriften (Kethubim), Hauptunterrichtsgegenstand in al­len Grundschulen, als der religiöse, literarische und kulturelle Hintergrund der jüdischen Renaissance ist.

  12. daß in den Oberschulen dieses „Alte Testament“ Gegenstand einer schriftlichen und münd­lichen Abschlußprüfung für alle Schüler ist;

  13. daß die Abiturienten der Abteilung für Künste und Sprachen einer besonderen Prüfung in Literatur und Geschichte des Talmud unterzogen werden;

  14. daß das Werturteil:

Die orthodox-jüdische Tra­dition und ihre Gültigkeit in- und außerhalb des Volksstaates Israel wird von dem orthodoxen Weltjudentum unverändert aufrecht er­halten.“

durch zeitgeschichtlich belegbares Tatsachenmaterial gut begründet erscheint.

  1. daß der jüdisch-liberale Philosophie-Professor und Talmudkenner Cohen am 5.April 1888 als Sachverständiger vor der Strafkammer in Marburg beschwor: „Die im Talmud enthaltenen Vorschriften des Glaubens und der Sitte sind für den Juden bindend, sie gelten als Gesetz.“

  2. daß der mosaische Jahwismus die Schöpfung einer theokratischen Führung der israelitischen Völkerwanderung ist, die nicht ohne Wider­stand altgläubiger Volkselemente an die Macht gelangte. Seine Auf­gabe war die straffe Zusammenfassung der Hirtennomadenstämme in einem Kultverband, als dynamisch-ideologisches Moment für die fa­natische Kraftentfaltung einer Expansion, deren Ziel die Eroberung fremden Landes und die Unterwerfung, Ausraubung und Ausrottung fremder Völker war;

  3. daß die Ideologie von einem Bündnis dieses “einzigen wahren Gottes“ mit dem von ihm auserwählten Volk Israel und von einer Herrschaft die­ses auserwählten Volkes über alle Völker und Länder und ihre Re­ligionen auch weiter den Tenor der prophetischen Religion, von Josua an gerechnet, bildet;

  4. daß nirgends, weder in der Deklaration von Tel Aviv vom Mai 1948, noch in der Präambel des Verfassungsentwurfes vom Januar 1949, Vorbehalte gegenüber der historischen Ideologie der Tora und der Propheten gemacht worden sind, sondern im Gegenteil dem „Gott unserer Väter“ gedankt wird für die „Erhaltung des geistigen Erbgutes“.

  5. daß es die Kontinuität jener Ideologie der Tora, der Prophe­ten, der „Schriften„, über Mischna, Talmud und Schulchan-Aruch ist, die das Judentum der Diaspora stets in zwangsläufigen Konflikt mit seinen Wirtsvölkern brachte;

  6. daß grundsätzlich gesagt wer­den könne, daß alle anti-jüdische Reaktion der Wirtsvölker, geistiger, kulturpolitischer oder wirtschaftlicher Art, stets ihre Ursache in jener Überheblichkeit der jüdischen Ideologie haben, ein von Gott angeblich auserwähltes Volk zu sein, ein Volk, das sich streng gegen die Gojim, die nichtjüdischen Wirtsvölker, absonder­te und abschloß und ihnen gegenüber jene talmudisch-kasuistische Doppelmoral betätigte, die von jeher Entrüstung und Abwehr die­ser Wirtsvölker hervorrief;

  7. daß der Antijudaismus also keine primäre, sondern eine sekundäre Erscheinung ist, eine Folgeerscheinung, als Reaktion auf einen Glauben, der das Judentum außerhalb der nichtjüdischen Völker und über sie stellt, mit der ideologischen Fiktion, daß diese anderen Völker dazu da sind, von den Juden als auserwähltes Volk beherrschst und ausgebeutet zu werden;

  8. daß der Antijudaismus eine Äußerung des Selbsterhaltungswillens eines Volkes ist, der sich zu explosiven Selbsthilfehandlun­gen gewalttätiger Art steigern kann, wenn auch die ihm entsprechende geistige Strömung und politische Abwehr unterdrückt wird;

  9. daß das Judentum selber mit allen Mitteln bemüht ist, eine Klarstellung des We­sens des Antijudaismus als einer geistig-seelischen Abwehr- und Notwehrreaktion der nichtjü­dischen Wirtsvölker gegen eine feindselige Weltanschauung zu verhindern;

  10. daß man jüdischerseits bis heute plan­mäßig die Fiktion von dem unschuldigen, immer verfolgten und un­terdrückten „Volk Gottes“ aufrecht erhält;

  11. daß jüdischerseits der „Antisemitismus“ bestenfalls als ein rätselhaftes Phänomen behauptet werde, das durch das „Anderssein“ des Judentums bedingt sei, ohne auf das Wesen dieses „Andersseins“ zu reflektieren ;

  12. daß an unzähligen Beispielen im Talmud gezeigt werden könne, daß die Juden dazu angehalten werden, gebotene oder erlaubte, den Gojim aber als „anstößig“ erscheinende Verhaltensweisen heuchlerisch zu tarnen, wenn anders die Gefahr bestünde, daß ein schlechtes Licht auf Jahwe fiele;

  13. daß die These, „menschheitsfreundliche“ Tora-Stellen seien lediglich zur Verschleierung der menschheitsfeindlichen Grundtendenz der Tora in die Überlieferung aufgenommen worden, mit anerkannten hermeneutischen Verfahren nicht zu widerlegen sei.

II.

Es wird beantragt,

durch Verlesen aus der Lutherbibel (Ausgabe 1912) folgende

Bibelstellen

als allgemeinkundig in die Verhandlung einzuführen:

7 (Numeri) 21

1 Und da die Kanaaniter, der König von Arad, der gegen Mittag wohnte, hörte, daß Israel hereinkommt durch den Weg der Kundschafter, stritt er wider Israel und führte etliche gefangen.

2 Da gelobte Israel dem HERRN ein Gelübde und sprach: Wenn du dies Volk unter Meine Hand gibst, so will ich ihre Städte verbannen.

3 Und der HERR erhörte die Stimme Israels und gab die Kanaaniter, und sie verbannten sie samt ihren Städten und hießen die Stätte Horma.

5. Mose (Deuteronomium) 7

  1. Wenn dich der HERR, dein Gott, in das Land bringt, darein du kommen wirst, es einzunehmen, und ausgerottet viele Völker vor dir her, die Hethiter, Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind denn du,

  2. und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollt ihr sie verbannen, daß du keinen Bund mit ihnen machest noch ihnen Gunst erzeigest.

  3. Und sollst dich mit ihnen nicht befreunden: eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen euren Söhnen.

  4. Denn sie werden eure Söhne mir abfällig machen, daß sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn ergrimmen über euch und euch bald vertilgen.

  5. Sondern also sollt ihr mit ihnen tun: ihre Altäre sollt ihr zerreißen, ihre Säulen zerbrechen, ihre Haine abhauen und ihre Götzen mit Feuer verbrennen.

  6. Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, Dich hat der HERR, dein Gott erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

  7. Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, darum daß euer mehr wäre als alle Völker, denn du bist das kleinste unter allen Völkern;

  8. sondern darum, daß er euch geliebt hat und daß er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat, hat er euch ausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst vom Hause des Dienstes, aus der Hand Pharaos, des Königs in Ägypten.

  9. So sollst du nun wissen, daß der HERR, dein Gott, ein Gott ist, ein treuer Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten, in tausend Glieder,

  10. und vergilt denen, die ihn hassen, ins Angesicht, daß er sie umbringe, und säumt sie nicht, daß er denen vergelte ins Angesicht, die ihn hassen.

  11. So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, daß du darnach tust.

  12. Und wenn ihr diese Rede hört und haltet sie und darnach tut, so wird der HERR, dein Gott, auch halten den Bund und die Barmherzigkeit, die er deinen Väter geschworen hat,

  13. und wird dich lieben und segnen und mehren und wird die Frucht deines Leibes segnen und die Frucht deines Landes, dein Getreide, Most und Öl, die Früchte deiner Kühe und die Früchte deiner Schafe in dem Lande, das er deinen Vätern geschworen hat dir zu geben.

  14. Gesegnet wirst du sein über alle Völker. Es wird niemand unter dir unfruchtbar sein noch unter deinem Vieh.

  15. Der HERR wird von dir tun alle Krankheit und wird keine böse Seuche der Ägypter dir auflegen, die du erfahren hast, und wird sie allen deinen Hassern auflegen.

  16. Du wirst alle Völker verzehren, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. Du sollst ihrer nicht schonen und ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir ein Strick sein.

  17. Wirst du aber in deinem Herzen sagen: Dieses Volk ist mehr, denn ich bin; wie kann ich sie vertreiben?

  18. so fürchte dich nicht vor ihnen. Gedenke, was der HERR, dein Gott, Pharao und allen Ägyptern getan hat

  19. durch große Versuchungen, die du mit Augen gesehen hast, und durch Zeichen und Wunder, durch mächtige Hand und ausgereckten Arm, womit dich der HERR, dein Gott, ausführte. Also wird der HERR, dein Gott, allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.

  20. Dazu wird der HERR, dein Gott, Hornissen unter sie senden, bis umgebracht werde, was übrig ist und sich verbirgt vor dir.

  21. Laß dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist unter dir, der große und schreckliche Gott.

  22. Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. Du kannst sie nicht eilend vertilgen, auf daß sich nicht wider dich mehren die Tiere auf dem Felde.

  23. Der HERR, dein Gott, wird sie vor dir dahingeben und wird sie mit großer Schlacht erschlagen, bis er sie vertilge,

  24. und wird dir ihre Könige in deine Hände geben, und du sollst ihren Namen umbringen unter dem Himmel. Es wird dir niemand widerstehen, bis du sie vertilgst.

  25. Die Bilder ihrer Götter sollst du mit Feuer verbrennen, und sollst nicht begehren des Silbers oder Goldes, das daran ist, oder es zu dir nehmen, daß du dich nicht darin verstrickst; denn solches ist dem HERRN, deinem Gott, ein Greuel.

  26. Darum sollst du nicht in dein Haus den Greuel bringen, daß du nicht wie daßelbe verbannt werdest; sondern du sollst einen Ekel und Greuel daran haben, denn es ist verbannt.

5.Mose 15,6

  1. Denn der HERR, dein Gott, wird dich segnen, wie er dir zugesagt hat. Dann wirst du vielen Völkern leihen, doch du wirst von niemand borgen; du wirst über viele Völker herrschen, doch über dich wird niemand herrschen.

5.Mose 28,12-14

  1. Und der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, daß er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und daß er segne alle Werke deiner Hände. Und du wirst vielen Völkern leihen, aber von niemand borgen.

  2. Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärts steigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun,

  3. und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, und nicht andern Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen.

4. Mose (Num) 31, 7-18

  1. Und sie führten das Heer wider die Midianiter, wie der HERR dem Mose geboten hatte, und erwürgten alles, was männlich war.

  2. Dazu die Könige der Midianiter erwürgten sie samt ihren Erschlagenen, nämlich Evi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter. Bileam, den Sohn Beors, erwürgten sie auch mit dem Schwert.

  3. Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie,

  4. und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte ihrer Wohnungen und alle Zeltdörfer.

  5. Und nahmen allen Raub und alles, was zu nehmen war, Menschen und Vieh,

  6. und brachten’s zu Mose und zu Eleasar, dem Priester, und zu der Gemeinde der Kinder Israel, nämlich die Gefangenen und das genommene Vieh und das geraubte Gut ins Lager auf der Moabiter Gefilde, das am Jordan liegt gegenüber Jericho.

  7. Und Mose und Eleasar, der Priester, und alle Fürsten der Gemeinde gingen ihnen entgegen, hinaus vor das Lager.

  8. Und Mose ward zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert waren, die aus dem Heer und Streit kamen,

  9. und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Weiber leben lassen?

  10. Siehe, haben nicht dieselben die Kinder Israel durch Bileams Rat abwendig gemacht, daß sie sich versündigten am HERRN über dem Peor und eine Plage der Gemeinde des HERRN widerfuhr?

  11. So erwürget nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Weiber, die Männer erkannt und beigelegen haben;

  12. aber alle Kinder, die weiblich sind und nicht Männer erkannt haben, die laßt für euch leben.

5. Mose 20

16 Aber in den Städten dieser Völker, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat,

…….

25 Heutigentages will ich anheben, daß sich vor dir fürchten und erschrecken sollen alle Völker unter dem ganzen Himmel, daß, wenn sie von dir hören, ihnen bange und wehe werden soll vor dir.

5. Mose 32

41 Wenn ich den Blitz meines Schwerts wetzen werde und meine Hand zur Strafe greifen wird, so will ich mich wieder rächen an meinen Feinden und denen, die mich hassen, vergelten.

2 Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit dem Blut der Erschlagenen und Gefangenen, von dem entblößten Haupt des Feindes.

43 Jauchzet alle, die ihr sein Volk seid; denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und wird sich an seinen Feinden rächen und gnädig sein dem Lande seines Volkes.

Jer 25

32 So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, es wird eine Plage kommen von einem Volk zum andern, und ein großes Wetter wird erweckt werden aus einem fernen Lande.

33 Da werden die Erschlagenen des HERRN zu derselben Zeit liegen von einem Ende der Erde bis an das andere Ende; die werden nicht beklagt noch aufgehoben noch begraben werden, sondern müssen auf dem Felde liegen und zu Dung werden.

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1. Sam 15, 1-35

1 Samuel aber sprach zu Saul: Der HERR hat mich gesandt, daß ich dich zum König salbte über sein Volk Israel; so höre nun die Stimme der Worte des HERRN.

2 So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel tat und wie er ihm den Weg verlegte, da er aus Ägypten zog.

3 So zieh nun hin und schlage die Amalekiter und verbanne sie mit allem, was sie haben; schone ihrer nicht sondern töte Mann und Weib, Kinder und Säuglinge, Ochsen und Schafe, Kamele und Esel!

4 Saul ließ solches vor das Volk kommen; und er zählte sie zu Telaim: zweihunderttausend Mann Fußvolk und zehntausend Mann aus Juda.

5 Und da Saul kam zu der Amalekiter Stadt, machte er einen Hinterhalt am Bach

6 und ließ den Kenitern sagen: Geht hin, weicht und zieht herab von den Amalekiter, daß ich euch nicht mit ihnen aufräume; denn ihr tatet Barmherzigkeit an allen Kindern Israel, da sie aus Ägypten zogen. Also machten sich die Keniter von den Amalekitern.

7 Da schlug Saul die Amalekiter von Hevila an bis gen Sur, das vor Ägypten liegt,

8 und griff Agag, der Amalekiter König, lebendig, und alles Volk verbannte er mit des Schwertes Schärfe.

9 Aber Saul und das Volk verschonten den Agag, und was gute Schafe und Rinder und gemästet war, und die Lämmer und alles, was gut war, und wollten’s nicht verbannen; was aber schnöde und untüchtig war, das verbannten sie.

10 Da geschah des HERRN Wort zu Samuel und sprach:

11 Es reut mich, daß ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich hinter mir abgewandt und meine Worte nicht erfüllt. Darob ward Samuel zornig und schrie zu dem HERRN die ganze Nacht.

12 Und Samuel machte sich früh auf, daß er Saul am Morgen begegnete. Und ihm ward angesagt, daß Saul gen Karmel gekommen wäre und hätte sich ein Siegeszeichen aufgerichtet und wäre umhergezogen und gen Gilgal hinabgekommen.

13 Als nun Samuel zu Saul kam, sprach Saul zu ihm: Gesegnet seist du dem HERRN! Ich habe des HERRN Wort erfüllt.

14 Samuel antwortete: Was ist denn das für ein Blöken der Schafe in meinen Ohren und ein Brüllen der Rinder, die ich höre?

15 Saul sprach: Von den Amalekitern haben sie sie gebracht; denn das Volk verschonte die besten Schafe und Rinder um des Opfers willen des HERRN, deines Gottes; das andere haben wir verbannt.

16 Samuel aber antwortete Saul: Laß dir sagen, was der HERR mit mir geredet hat diese Nacht. Er sprach: Sage an!

17 Samuel sprach: Ist’s nicht also? Da du klein warst vor deinen Augen, wurdest du das Haupt unter den Stämmen Israels, und der HERR salbte dich zum König über Israel?

18 Und der HERR sandte dich auf den Weg und sprach: Zieh hin und verbanne die Sünder, die Amalekiter, und streite wider sie, bis du sie vertilgst!

19 Warum hast du nicht gehorcht der Stimme des HERRN, sondern hast dich zum Raub gewandt und übel gehandelt vor den Augen des HERRN?

20 Saul antwortete Samuel: Habe ich doch der Stimme des HERRN gehorcht und bin hingezogen des Wegs, den mich der HERR sandte, und habe Agag, der Amalekiter König, gebracht und die Amalekiter verbannt;

21 Aber das Volk hat vom Raub genommen, Schafe und Rinder, das Beste unter dem Verbannten, dem HERRN deinem Gott, zu opfern in Gilgal.

22 Samuel aber sprach: Meinst du, daß der HERR Lust habe am Opfer und Brandopfer gleich wie am Gehorsam gegen die Stimme des Herrn? Siehe, Gehorsam ist besser denn Opfer, und Aufmerken besser denn das Fett von Widdern; 23denn Ungehorsam ist eine Zaubereisünde, und Widerstreben ist Abgötterei und Götzendienst. Weil du nun des HERRN Wort verworfen hast, hat er dich auch verworfen, daß du nicht König seist.

24 Da sprach Saul zu Samuel: Ich habe gesündigt, daß ich des HERRN Befehl und deine Worte übertreten habe; denn ich fürchtete das Volk und gehorchte ihrer Stimme.

25 Und nun vergib mir die Sünden und kehre mit mir um, daß ich den HERRN anbete.

26 Samuel sprach zu Saul: Ich will nicht mit dir umkehren; denn du hast des HERRN Wort verworfen, und der HERR hat dich auch verworfen, daß du nicht König seist über Israel.

27 Und als Samuel sich umwandte, daß er wegginge, ergriff er ihn bei einem Zipfel seines Rocks, und er zerriß.

28 Da sprach Samuel zu ihm: Der HERR hat das Königreich Israel heute von dir gerissen und deinem Nächsten gegeben, der besser ist denn du.

29 Auch lügt der Held in Israel nicht, und es gereut ihn nicht; denn er ist nicht ein Mensch, daß ihn etwas gereuen sollte.

30 Er aber sprach: Ich habe gesündigt; aber ehre mich doch jetzt vor den Ältesten meines Volks und vor Israel und kehre mit mir um, daß ich den HERRN, deinen Gott, anbete.

31 Also kehrte Samuel um und folgte Saul nach, daß Saul den HERRN anbetete.

32 Samuel aber sprach: Laßt her zu mir bringen Agag, der Amalekiter König. Und Agag ging zu ihm getrost und sprach: Also muß man des Todes Bitterkeit vertreiben.

33 Samuel sprach: Wie dein Schwert Weiber ihrer Kinder beraubt hat, also soll auch deine Mutter der Kinder beraubt sein unter den Weibern. Also hieb Samuel den Agag zu Stücken vor dem HERRN in Gilgal.

34 Und Samuel ging hin gen Rama; Saul aber zog hinauf zu seinem Hause zu Gibea Sauls.

35 Und Samuel sah Saul fürder nicht mehr bis an den Tag seines Todes. Aber doch trug Samuel Leid um Saul, daß es den HERRN gereut hatte, daß er Saul zum König über Israel gemacht hatte.

Jesaja 34

1 Kommt herzu, ihr Heiden, und höret, ihr Völker, merkt auf! Die Erde höre zu und was darinnen ist, der Weltkreis samt seinem Gewächs!

2 Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und grimmig über all ihr Heer. Er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten.

3 Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufgehen wird und die Berge von ihrem Blut fließen.

4 Und wird alles Heer des Himmels verfaulen, und der Himmel wird zusammengerollt werden wie ein Buch, und all sein Heer wird verwelken, wie ein Blatt verwelkt am Weinstock und wie ein dürres Blatt am Feigenbaum.

5 Denn mein Schwert ist trunken im Himmel; und siehe, es wird herniederfahren auf Edom und über das verbannte Volk zur Strafe.

6 Des HERRN Schwert ist voll Blut und dick von Fett, vom Blut der Lämmer und Böcke, von der Nieren Fett aus den Widdern; denn der HERR hält ein Schlachten zu Bozra und ein großes Würgen im Lande Edom.

7 Da werden die Einhörner samt ihnen herunter müssen und die Farren samt den gemästeten Ochsen. Denn ihr Land wird trunken werden von Blut und ihre Erde dick werden von Fett.

8 Denn das ist der Tag der Rache des HERRN und das Jahr der Vergeltung, zu rächen Zion.

9 Da werden Edoms Bäche zu Pech werden und seine Erde zu Schwefel; ja sein Land wird zu brennendem Pech werden,

10 das weder Jahr noch Tag verlöschen wird, sondern ewiglich wird Rauch von ihm aufgehen; und es wird für und für wüst sein, daß niemand dadurchgehen wird in Ewigkeit;

11 sondern Rohrdommeln und Igel werden’s innehaben, Nachteulen und Raben werden daselbst wohnen. Denn er wird eine Meßschnur darüber ziehen, daß es wüst werde, und ein Richtblei, daß es öde sei,

12 daß seine Herren heißen müssen Herren ohne Land und alle seine Fürsten ein Ende haben;

13 und werden Dornen wachsen in seinen Palästen, Nesseln und Disteln in seinen Schlössern; und es wird eine Behausung sein der Schakale und Weide für die Strauße.

14 Da werden untereinander laufen Wüstentiere und wilde Hunde, und ein Feldteufel wird dem andern begegnen; der Kobold wird auch daselbst herbergen und seine Ruhe daselbst finden.

15 Die Natter wird auch daselbst nisten und legen, brüten und aushecken unter seinem Schatten; auch werden die Weihen daselbst zusammenkommen.

16 Suchet nun in dem Buch des HERRN und leset! es wird nicht an einem derselben fehlen; man vermißt auch nicht dies noch das. Denn er ist’s, der durch meinen Mund gebeut, und sein Geist ist’s, der es zusammenbringt.

17 Er wirft das Los für sie, und seine Hand teilt das Maß aus unter sie, daß sie darin erben ewiglich und darin bleiben für und für.

Jesaja 60

1 Mache dich auf, werde licht! denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir.

2 Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

3 Und die Heiden werden in deinem Lichte wandeln und die Könige im Glanz, der über dir aufgeht.

4 Hebe deine Augen auf und siehe umher: diese alle versammelt kommen zu dir. Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arme hergetragen werden.

5 Dann wirst du deine Lust sehen und ausbrechen, und dein Herz wird sich wundern und ausbreiten, wenn sich die Menge am Meer zu dir bekehrt und die Macht der Heiden zu dir kommt.

6 Denn die Menge der Kamele wird dich bedecken, die jungen Kamele aus Midian und Epha. Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des HERRN Lob verkündigen.

7 Alle Herden in Kedar sollen zu dir versammelt werden, und die Böcke Nebajoths sollen dir dienen. Sie sollen als ein angenehmes Opfer auf meinen Altar kommen; denn ich will das Haus meiner Herrlichkeit zieren.

8 Wer sind die, welche fliegen wie die Wolken und wie die Tauben zu ihren Fenstern?

9 Die Inseln harren auf mich und die Schiffe im Meer von längsther, daß sie deine Kinder von ferne herzubringen samt ihrem Silber und Gold, dem Namen des HERRN, deines Gottes, und dem Heiligen in Israel, der dich herrlich gemacht hat.

10 Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige werden dir dienen. Denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, und in meiner Gnade erbarme ich mich über dich.

11 Und deine Tore sollen stets offen stehen, weder Tag noch Nacht zugeschlossen werden, daß der Heiden Macht zu dir gebracht und ihre Könige herzugeführt werden.

12 Denn welche Heiden oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Heiden verwüstet werden.

13 Die Herrlichkeit des Libanon soll an dich kommen, Tannen, Buchen und Buchsbaum miteinander, zu schmücken den Ort meines Heiligtums; denn ich will die Stätte meiner Füße herrlich machen.

14 Es werden auch gebückt zu dir kommen, die dich unterdrückt haben; und alle; die dich gelästert haben, werden niederfallen zu deinen Füßen und werden dich nennen eine Stadt des HERRN, ein Zion des Heiligen in Israel.

15 Denn darum, daß du bist die Verlassene und Gehaßte gewesen, da niemand hindurchging, will ich dich zur Pracht ewiglich machen und zur Freude für und für,

16 daß du sollst Milch von den Heiden saugen, und der Könige Brust soll dich säugen, auf daß du erfährst, daß ich, der HERR, bin dein Heiland, und ich, der Mächtige in Jakob, bin dein Erlöser.

17 Ich will Gold anstatt des Erzes und Silber anstatt des Eisens bringen und Erz anstatt des Holzes und Eisen anstatt der Steine; und will zu deiner Obrigkeit den Frieden machen und zu deinen Vögten die Gerechtigkeit.

18 Man soll keinen Frevel mehr hören in deinem Lande noch Schaden oder Verderben in deinen Grenzen; sondern deine Mauern sollen Heil und deine Tore Lob heißen.

19 Die Sonne soll nicht mehr des Tages dir scheinen, und der Glanz des Mondes soll dir nicht leuchten; sondern der HERR wird dein ewiges Licht und dein Gott wird dein Preis sein.

20 Deine Sonne wird nicht mehr untergehen noch dein Mond den Schein verlieren; denn der HERR wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deines Leides sollen ein Ende haben.

21 Und dein Volk sollen eitel Gerechte sein; sie werden das Erdreich ewiglich besitzen, als die der Zweig meiner Pflanzung und ein Werk meiner Hände sind zum Preise.

22 Aus dem Kleinsten sollen tausend werden und aus dem Geringsten eine Mächtiges Volk. Ich der HERR, will solches zu seiner Zeit eilend ausrichten.

5. Mose (Deuteronomium) Kapitel 28

1 Und wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, daß du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten machen über alle Völker auf Erden,

2 und werden über dich kommen alle diese Segen und werden dich treffen, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, bist gehorsam gewesen.

3 Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet auf dem Acker.

4 Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes und die Frucht deines Viehs, die Früchte deiner Rinder und die Früchte deiner Schafe.

5 Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog.

6 Gesegnet wirst du sein, wenn du eingehst, gesegnet, wenn du ausgehst.

7 Und der HERR wird deine Feinde, die sich wider dich auflehnen, vor dir schlagen; durch einen Weg sollen sie ausziehen wider dich, und durch sieben Wege vor dir fliehen.

8 Der HERR wird gebieten dem Segen, daß er mit dir sei in deinem Keller und in allem, was du vornimmst, und wird dich segnen in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.

9 Der HERR wird dich ihm zum heiligen Volk aufrichten, wie er dir geschworen hat, darum daß du die Gebote des HERRN, deines Gottes, hältst und wandelst in seinen Wegen,

10 daß alle Völker auf Erden werden sehen, daß du nach dem Namen des HERRN genannt bist, und werden sich vor dir fürchten.

11 Und der HERR wird machen, daß du Überfluß an Gütern haben wirst, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehs, an der Frucht deines Ackers, in dem Lande, das der HERR deinen Vätern geschworen hat dir zu geben.

12 Und der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, daß er deinem Land Regen gebe zu seiner Zeit und daß er segne alle Werke deiner Hände. Und du wirst vielen Völkern leihen; du aber wirst von niemand borgen.

13 Und der HERR wird dich zum Haupt machen und nicht zum Schwanz, und du wirst oben schweben und nicht unten liegen, darum daß du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun,

14 und nicht weichst von irgend einem Wort, das ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du andern Göttern nachwandelst, ihnen zu dienen.

15 Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, daß du hältst und tust alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle Flüche über dich kommen und dich treffen.

16 Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht auf dem Acker.

17 Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog.

18 Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes, die Frucht deiner Rinder und die Frucht deiner Schafe.

19 Verflucht wirst du sein, wenn du eingehst, verflucht, wenn du ausgehst.

20 Der HERR wird unter dich senden Unfall, Unruhe und Unglück in allem, was du vor die Hand nimmst, was du tust, bis du vertilgt werdest und bald untergehst um deines bösen Wesens willen, darum daß du mich verlassen hast.

21 Der HERR wird dir die Pestilenz anhängen, bis daß er dich vertilge in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.

22 Der HERR wird dich schlagen mit Darre, Fieber, Hitze, Brand, Dürre, giftiger Luft und Gelbsucht und wird dich verfolgen, bis er dich umbringe.

23 Dein Himmel, der über deinem Haupt ist, wird ehern sein und die Erde unter dir eisern.

24 Der HERR wird deinem Lande Staub und Asche für Regen geben vom Himmel auf dich, bis du vertilgt werdest.

25 Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen; durch einen Weg wirst du zu ihnen ausziehen, und durch sieben Wege wirst du vor ihnen fliehen und wirst zerstreut werden unter alle Reiche auf Erden.

26 Dein Leichnam wird eine Speise sein allen Vögeln des Himmels und allen Tieren auf Erden, und niemand wird sein, der sie scheucht.

27 Der HERR wird dich schlagen mit Drüsen Ägyptens, mit Feigwarzen, mit Grind und Krätze, daß du nicht kannst heil werden.

28 Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Rasen des Herzens;

29 und wirst tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln; und wirst auf deinem Wege kein Glück haben; und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang, und niemand wird dir helfen.

30 Ein Weib wirst du dir vertrauen lassen; aber ein anderer wird bei ihr schlafen. Ein Haus wirst du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen; aber du wirst seine Früchte nicht genießen.

31 Dein Ochse wird vor deinen Augen geschlachtet werden; aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden, und niemand wird dir helfen.

32 Deine Söhne und Töchter werden einem andern Volk gegeben werden, daß deine Augen zusehen und verschmachten über ihnen täglich; und wird keine Stärke in deinen Händen sein.

33 Die Früchte deines Landes und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennst, und wirst Unrecht leiden und zerstoßen werden dein Leben lang

34 und wirst unsinnig werden vor dem, das deine Augen sehen müssen.

35 Der HERR wird dich schlagen mit bösen Drüsen an den Knieen und Waden, daß du nicht kannst geheilt werden, von den Fußsohlen an bis auf den Scheitel.

36 Der HERR wird dich und deinen König, den du über dich gesetzt hast, treiben unter ein Volk, das du nicht kennst noch deine Väter; und wirst daselbst dienen andern Göttern: Holz und Steinen.

37 Und wirst ein ScheusalFehler! Textmarke nicht definiert. und ein Sprichwort und Spott sein unter allen Völkern, dahin dich der HERR getrieben hat.

38 Du wirst viel Samen ausführen auf das Feld, und wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden’s abfressen.

39 Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber keinen Wein trinken noch lesen; denn die Würmer werden’s verzehren.

40 Ölbäume wirst du haben in allen deinen Grenzen; aber du wirst dich nicht salben mit Öl, denn dein Ölbaum wird ausgerissen werden.

41 Söhne und Töchter wirst du zeugen, und doch nicht haben; denn sie werden gefangen weggeführt werden.

42 Alle deine Bäume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen.

43 Der Fremdling, der bei dir ist, wird über dich steigen und immer oben schweben; du aber wirst heruntersteigen und immer unterliegen.

44 Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen; er wird das Haupt sein, und du wirst der Schwanz sein.

45 Und alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt werdest, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht hast, daß du seine Gebote und Rechte hieltest, die er dir geboten hat.

46 Darum werden Zeichen und Wunder an dir sein und an deinem Samen ewiglich,

47 daß du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedient hast mit Freude und Lust deines Herzens, da du allerlei genug hattest,

48 Und du wirst deinem Feinde, den dir der HERR zuschicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blöße und allerlei Mangel; und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen, bis daß er dich vertilge.

49 Der HERR wird ein Volk über dich schicken von ferne, von der Welt Ende, wie ein Adler fliegt, des Sprache du nicht verstehst,

50 ein freches Volk, das nicht ansieht die Person des Alten noch schont der Jünglinge.

51 Es wird verzehren die Frucht deines Viehs und die Frucht deines Landes, bis du vertilgt werdest; und wird dir nichts übriglassen an Korn, Most, Öl, an Früchten der Rinder und Schafe, bis daß dich’s umbringe;

52 und wird dich ängsten in allen deinen Toren, bis daß es niederwerfe deine hohen und festen Mauern, darauf du dich verläßt, in allem deinem Lande; und wirst geängstet werden in allen deinen Toren, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.

53 Du wirst die Frucht deines Leibes essen, das Fleisch deiner Söhne und Töchter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, in der Angst und Not, womit dich dein Feind bedrängen wird,

54 daß ein Mann, der zuvor sehr zärtlich und in Üppigkeit gelebt hat unter euch, wird seinem Bruder und dem Weibe in seinen Armen und dem Sohne, der noch übrig ist von seinen Söhnen, nicht gönnen,

55 zu geben jemand unter ihnen von dem Fleisch seiner Söhne, das er ißt, sintemal ihm nichts übrig ist von allem Gut in der Angst und Not, womit dich dein Feind bedrängen wird in allen deinen Toren.

56 Ein Weib unter euch, das zuvor zärtlich und in Üppigkeit gelebt hat, daß sie nicht versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor Zärtlichkeit und Wohlleben, die wird ihrem Manne in ihren Armen und ihrem Sohne und ihrer Tochter nicht gönnen

57 die Nachgeburt, die zwischen ihren eigenen Beinen ist ausgegangen, dazu ihre Söhne, die sie geboren hat; denn sie werden vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst und Not, womit dich dein Feind bedrängen wird in deinen Toren.

58 Wo du nicht wirst halten, daß du tust alle Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buch geschrieben sind, daß du fürchtest diesen herrlichen und schrecklichen Namen, den HERRN, deinen Gott,

59 so wird der HERR erschrecklich mit dir umgehen, mit Plagen auf dich und deinen Samen, mit großen und langwierigen Plagen, mit bösen und langwierigen Krankheiten,

60 und wird dir zuwenden alle Seuchen Ägyptens, davor du dich fürchtest, und sie werden dir anhangen;

61 dazu alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, wird der HERR über dich kommen lassen, bis du vertilgt werdest.

62 Und wird euer ein geringer Haufe übrigbleiben, die ihr zuvor gewesen seid wie Sterne am Himmel nach der Menge, darum daß du nicht gehorcht hast der Stimme des HERRN, deines Gottes.

63 Und wie sich der HERR über euch zuvor freute, daß er euch Gutes täte und mehrte euch, also wird er sich über euch freuen, daß er euch umbringe und vertilge; und werdet verstört werden von dem Lande, in das du jetzt einziehst, es einzunehmen.

64 Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Welt bis ans andere; und wirst daselbst andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter: Holz und Steinen.

65 Dazu wirst du unter denselben Völkern kein bleibend Wesen haben, und deine Fußsohlen werden keine Ruhe haben. Denn der HERR wird dir daselbst ein bebendes Herz geben und verschmachtete Augen und eine verdorrte Seele,

66 daß dein Leben wird vor dir schweben. Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein.

67 Des Morgens wirst du sagen: Ach, daß es Abend wäre! des Abends wirst du sagen: Ach, das es Morgen wäre! vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem, was du mit deinen Augen sehen wirst.

68 Und der HERR wird dich mit Schiffen wieder nach Ägypten führen, den Weg, davon ich gesagt habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet daselbst euren Feinden zu Knechten und Mägden verkauft werden, und wird kein Käufer dasein.

3.Mose 26,14-39

14 Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun

15 und werdet ihr meine Satzungen verachten und meine Rechte verwerfen, daß ihr nicht tut alle meine Gebote, und werdet ihr meinen Bund brechen,

16 so will auch ich euch dieses tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, daß euch die Augen erlöschen und das Leben hinschwindet. Ihr sollt umsonst euren Samen säen, und eure Feinde sollen ihn essen.

17 Und ich will mein Antlitz gegen euch richten, und ihr sollt geschlagen werden vor euren Feinden, und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr sollt fliehen, ohne daß euch einer jagt.

18 Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch weiter strafen, siebenfältig, um eurer Sünden willen,

19 daß ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche, und will euren Himmel wie Eisen und eure Erde wie Erz machen.

20 Und eure Mühe und Arbeit soll verloren sein, daß euer Land sein Gewächs nicht gebe und die Bäume im Lande ihre Früchte nicht bringen.

21 Und wenn ihr mir zuwiderhandelt und mich nicht hören wollt, so will ich euch noch weiter schlagen, siebenfältig, um eurer Sünden willen.

22 Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder fressen und euer Vieh zerreißen und euch vermindern, und eure Straßen sollen verlassen sein.

23 Werdet ihr euch aber damit noch nicht von mir zurechtbringen lassen und mir zuwiderhandeln,

24 so will auch ich euch zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr schlagen um eurer Sünden willen

25 und will ein Racheschwert über euch bringen, das meinen Bund rächen soll. Und wenn ihr euch auch in eure Städte flüchtet, will ich doch die Pest unter euch senden und will euch in die Hände eurer Feinde geben.

26 Dann will ich euch den Vorrat an Brot verderben; zehn Frauen sollen euer Brot in einem Ofen backen, und euer Brot soll man euch nach Gewicht zuteilen, und wenn ihr eßt, sollt ihr nicht satt werden.

27 Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen und mir zuwiderhandeln,

28 so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen,

29 daß ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen.

30 Und ich will eure Opferhöhen vertilgen und eure Rauchopfersäulen ausrotten und will eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen und werde an euch Ekel haben.

31 Und ich will eure Städte wüst machen und eure Heiligtümer verheeren und will den lieblichen Geruch eurer Opfer nicht mehr riechen.

32 So will ich das Land wüst machen, daß eure Feinde, die darin wohnen werden, sich davor entsetzen.

33 Euch aber will ich unter die Völker zerstreuen und mit gezücktem Schwert hinter euch her sein, daß euer Land soll wüst sein und eure Städte zerstört.

34 Alsdann wird das Land seine Sabbate nachholen, solange es wüst liegt und ihr in der Feinde Land seid; ja, dann wird das Land ruhen und seine Sabbate nachholen.

35 Solange es wüst liegt, wird es ruhen, weil es nicht ruhen konnte, als ihr es solltet ruhen lassen, während ihr darin wohntet.

36 Und denen, die von euch übrigbleiben, will ich ein feiges Herz machen in ihrer Feinde Land, daß sie ein raschelndes Blatt soll jagen, und sie sollen davor fliehen, als jagte sie ein Schwert, und fallen, wo sie doch niemand jagt.

37 Und einer soll über den andern hinfallen, als wäre das Schwert hinter ihnen, wo sie doch niemand jagt, und ihr sollt nicht bestehen können gegen eure Feinde.

38 Und ihr sollt umkommen unter den Völkern, und eurer Feinde Land soll euch fressen.

39 Die aber von euch übrigbleiben, die sollen in der Feinde Land dahinschwinden wegen ihrer Missetat, aber auch um der Missetat ihrer Väter willen.

Johannes 8

31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger

32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

33 Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Samen, sind niemals jemandes Knecht gewesen; wie sprichst du denn: »Ihr sollt frei werden«?

34 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.

35 Der Knecht aber bleibt nicht ewiglich im Hause; der Sohn bleibt ewiglich.

36 So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.

37 Ich weiß wohl, daß ihr Abrahams Samen seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn meine Rede fängt nicht bei euch.

38 Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; so tut ihr, was ihr von eurem Vater gesehen habt.

39 Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke.

40 Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan.

41 Ihr tut eures Vaters Werke. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren, wir haben einen Vater, Gott.

42 Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin ausgegangen und komme von Gott; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt.

43 Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören.

44 Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben.

45 Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht.

46 Welcher unter euch kann mich einer Sünde zeihen? So ich aber die Wahrheit sage, warum glaubet ihr mir nicht?

47 Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; darum hört ihr nicht, denn ihr seid nicht von Gott.

48 Da antworteten die Juden und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht recht, daß du ein Samariter bist und hast den Teufel?

49 Jesus antwortete: Ich habe keinen Teufel, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr unehret mich.

50 Ich suche nicht meine Ehre; es ist aber einer, der sie sucht, und richtet.

51 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: So jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich.

52 Da sprachen die Juden zu ihm: Nun erkennen wir, daß du den Teufel hast. Abraham ist gestorben und die Propheten, und du sprichst: »So jemand mein Wort hält, der wird den Tod nicht schmecken ewiglich.«

53 Bist du denn mehr als unser Vater Abraham, welcher gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben. Was machst du aus dir selbst?

54 Jesus antwortete: So ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von welchem ihr sprecht, er sei euer Gott;

55 und kennet ihn nicht, ich aber kenne ihn. Und so ich würde sagen: Ich kenne ihn nicht, so würde ich ein Lügner, gleichwie ihr seid. Aber ich kenne ihn und

38 Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; so tut ihr, was ihr von eurem Vater gesehen

Allgemeinkundig ist auch die Feststellung des Deutschen Dichters Johann Wolfgang Goethe:

… und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen:

So lang die Ordnung steht, so lang hat’s nicht s zu hoffen.“

[Das Jahrmarktfest von Plundersweilern]

III.

Der Sachverständige für Judaistik wird zur Überzeugung des Gerichts darlegen, daß im Babylonischen Talmud folgende Lehren gegeben werden:

Über das Verhältnis der Juden zu Nichtjuden

Jabmuth, Fol. 16b, 45a:

„Wenn ein Nichtjude oder ein Sklave einer Jisraelitin beiwohnt, so ist das Kind ein Hurenkind.“ (s. Jore de’ah Nr. 377, 1.)

Berakhoth, Fol. 25b:

„R. Jehuda sagte: Vor einem nackten Nichtjuden ist es verboten, das Schema zu lesen. Warum vor einem Nichtjuden? Dies ist ja auch bei einem Jisraeliten der Fall! Dies ist nötig, da es ja von ihnen heißt. (Ezech. 23, 20): Deren Fleisch dem Fleisch des Esels gleicht, – so könnte man glauben, er sei nur als Esel zu betrachten.“

Fol. 58b:

„Wer die Gräber der Nichtjuden sieht, spreche (Jer. 50, 12): Beschämt ist eure Mutter, zu Schanden, die euch geboren hat.“

Baba bathra Fol.: 114b:

„Die Juden (allein) werden Menschen genannt, die Nichtjuden aber werden nicht Menschen, sondern Vieh genannt“(; vgl. Jebamoth 61a, Kerithoth 6b, 7a).

Niddah 45a

„Wie Fleisch von Eseln ist ihr Fleisch“.

Erubin, Fol. 41b:

„Drei Dinge bringen den Menschen von seinem Verstand und von der Anerkennung seines Schöpfers, nämlich: Nichtjuden, ein böser Geist und drückende Armut….“

Fol. 47a:

„Ein Nichtjude kann kein Zeugnis ablegen.“

Fol. 47b:

„R. Chija sagte: Ein Nichtjude wird wegen eines Betruges unter einer Peruta (Heller, Pfennig) hingerichtet und er kann das nicht zurückerstatten, weil er einem Jisraeliten Sorgen verursachte.“

Fol. 61 a:

…denn es heißt (Ezech. 34, 31): ‚Ihr aber seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr.‘ D. h., ihr heißt Menschen, die (weltlichen) Völker heißen (aber) nicht Menschen.“

Tosephot, Fol. 94b:

„Der Samen der Nichtjuden (Fremden, Nokhrim) ist ein Viehsamen.“ (Daßelbe steht in Kethuboth 3b.

Kidduschin, Fol. 82a:

„Der beste Arzt gehört in die Hölle und der beste Metzger ist ein Genosse Amaleks und den besten der Gojim sollst du töten.“ (Siehe auch: Jerusalem. Kidduschin 40b.; Sophrim XV. 10; Aboda zara 26b. Tosephol; Majmonides: Jad chasaka (Starke Hand): 49b; R. Jismael: Mechitah (Zerstörung): lla.)

Sotah, Fol. 35b:

„Es heißt (Jes. 35, 12): ‚Die Völker werden zu Kalk verbrannt. Gleich wie der Kalk keinen Bestand hat, sondern verbrannt wird; so haben auch die weltlichen (nichtjüdischen) Völker keinen Bestand (im Weltgerichte) sondern werden verbrannt.“

Baba kamma, Fol. 114a:

Wenn ein Jisraelit ein Grundstück, das an das Feld eines anderen Jisraeliten grenzt, an einen Nichtjuden verkauft, so tue man ihn in den Bann, weil der Nachbar sagen kann: Du hast einen Löwen an meiner Grenze hingelagert. Man läßt ihn solange im Bann, bis er die Verantwortung für jeden Schaden, der durch diesen entsteht, übernimmt.“ (Daßelbe steht im Baba mezia Fol. 108b. und Jore de’ah 334, 43.)

Baba mezia, Fol. 33b: „…

‚Wir werden eure Freunde ansehen und sie werden zu Schanden sein.‘ (Isai. 66, 5) Das ist: die weltlichen Völker werden zu Schanden sein, die Jisraeliten werden sich freuen“.

Tosephot, Fol. 61 a:

„Die Beraubung eines Bruders (Jisraeliten) ist nicht erlaubt, die Beraubung eines Nichtjuden ist erlaubt, denn es steht geschrieben (3. Mos. 19, 13): ‚Du sollst deinem Bruder kein Unrecht tun‘ – aber diese Worte -sagt Jehuda – haben auf den Goj keinen Bezug, indem er nicht dein Bruder ist.“

Fol. 111b:

„Nach R. Jehuda ist die Beraubung eines Bruders (Jisraeliten) nicht erlaubt, die Beraubung eines Nichtjuden ist erlaubt.“ (S. oben Fol. 61a.)

Baba bathra, Fol. 54b:

„Die Güter der Nichtjuden gleichen der Wüste, sind wie ein herrenloses Gut und jeder, der zuerst von ihnen Besitz nimmt, erwirbt sie.“ (Daßelbe steht im Choschen hamischpath 156,5 u. 271,4.)

Sanhedrin, Fol. 57a:

„Es wird bezüglich des Raubes gelehrt: Diebstahl, Raub und Raub einer schönen Frau und desgleichen ist einem Nichtjuden gegenüber einem Nichtjuden und einem Nichtjuden gegenüber einem Jisraeliten verboten, und einem Jisraeliten gegenüber einem Nichtjuden erlaubt. Das Blutvergießen ist einem Nichtjuden gegenüber einem Nichtjuden und einem Nichtjuden gegenüber einem Jisraeliten verboten und einem Jisraeliten gegenüber einem Nichtjuden erlaubt.

Das Zurückhalten des Lohnes ist einem Nichtjuden gegenüber einem Nichtjuden und einem Nichtjuden gegenüber einem Jisraeliten verboten und einem Jisraeliten gegenüber einem Nichtjuden erlaubt. Es wird gelehrt, daß man Nichtjuden und Kleinviehhirten weder heraufziehe (wenn die in eine Grube fallen und in Lebensgefahr schweben) noch hinabstoße.“ (Daßelbe steht Aboda zara Fol. 13b u. 26b.)

Fol. 58b:

Wenn ein Nichtjude einen Jisraeliten schlägt, so verdient er den Tod. Wenn jemand einen Jisraeliten ohrfeigt, so ist es ebenso, als hätte er die Gottheit geohrfeigt.“

Fol. 59a:

„Wenn ein Nichtjude am Schabbath feiert, so verdient er den Tod, denn es heißt (1. Mos. 8, 22): Tag und Nacht sollen sie nicht ruhen.‘ Wenn ein Nichtjude sich mit der Gesetzlehre (Thora) befaßt, so verdient er den Tod, denn es heißt (5. Mos. 33, 4): ‚Eine Lehre übergab Mosche zum Erbbesitz.‘

Tosephot, Fol. 74b:

„Der Beischlaf der Fremden (Nichtjuden) ist wie Beischlaf der Viecher.“

Fol. 82a:

„R. Chija sagte: Jeder, der eine Nichtjüdin beschläft, tut ebenso, als hätte er sich mit den Götzen verschwägert, so dürfen ihn die Eiferer niederstoßen.“

Aboda zara, Fol. 4b: Tos.:

„Einen Häretiker darf man eigenhändig töten.“

Fol. 20a:

„R. Jehuda sagte: Man darf nicht sagen: wie schön ist diese Nichtjüdin! Als R. Akiba die Frau Rufus sah, spuckte er aus, lächelte und weinte. (S. auch Jore de’ah 81,7.)

Fol. 21 a, b:

„Man darf den Fremden in Jisraelland keine Häuser vermieten und um so weniger Felder; im Ausland darf man ihnen vermieten. Und selbst da, wo es ihnen zu vermieten erlaubt ist, gilt dies nicht von einem Wohnraum, weil er da seine Götzen hineintragen würde.“

Fol. 22b:

„Mär Ukaba sagte: Die Nichtjuden treiben Unzucht mit den Weibern ihrer Genossen, und wenn ein Nichtjude zuweilen zu ihr kommt und sie nicht antrifft, so beschläft er das Tier, welches er da findet. Wenn du aber willst,

sage ich: selbst wenn er sie antrifft, beschlafe er dieses, denn der Meister sagte, das Tier eines Jisraeliten sei ihnen lieber, als ihre eigene Frau. – R. Jehuda erzählte, er habe gesehen, wie ein Nichtjude eine Gans auf dem Markt kaufte und sie beschlief, erwürgte und aß.“

Fol. 26a:

„Eine Jisraelitin darf einer Nichtjüdin keine Geburtshilfe leisten, weil sie damit ein Kind für den Götzendienst gebären hilft.“ (Daßelbe steht im Orach chajjim 330, 2.) „Eine Nichtjüdin darf das Kind einer Jüdin nicht säugen, weil die des Blutvergießens verdächtig ist.“ (Auch im Jore de’ah 154, 2.)

Fol. 26b:

„R. Abahu lehrte vor R. Jochanan: Die Fremden und Kleinviehhirten (soll man) nicht (aus der Todesgefahr oder aus der Grube) heraufziehen und (auch nicht) hinabstoßen, aber die Häretiker, Verräter und Abtrünnige soll man hinabstoßen und nicht heraufziehen. .. Wenn sich eine Stiege in der Grube befindet, zerstöre man sie… und spreche zu ihm: Damit mein Vieh nicht hinabfalle; sollte ein Stein (zum Zudecken) der Öffnung vorhanden sein, so wälzt man ihn auf die Öffnung und sagt: ich lasse die Öffnung solange zu, bis ich mein Tier vorüber führe; wenn sich darin eine Leiter befindet, so nehme man sie fort und sage zu ihm: Ich will erst meinen Sohn vom Dach herabholen.“ (Daß. steht am Fol. 13b. und im Sanhedrin Fol. 57a.)

Fol. 37a:

„Rabina sagte: Ein nichtjüdisches Mädchen von drei Jahren und einem Tag, da sie (dann) zum Beischlaf geeignet ist, verunreinigt ebenfalls gleich einer Flußbehafteten.“ – Das geschändete Mädchen hat beim Beischlaf keinerlei Genuß.

Baba kamma, Fol. 113b:

„Woher (wissen wir), daß das Verlorene eines Nichtjuden erlaubt ist? Es heißt (5. Mos. 22, 3): ‚Mit allen Verlorenen deines Bruders.‘ Also deinem Bruder mußt du es zurückgeben, nicht aber einem Nichtjuden. Bringt er es aber ihm zurück, so begeht er eine große Gesetzesübertretung.“ (Daß. i. Choschen ha-mischpath 226,1; 261,2.)

Joma, Fol. 85a:

„R. Joseph sagt: Bei der Lebensrettung richte man sich nicht nach der Mehrheit. Wenn aber die Mehrheit aus Nichtjuden ist, so ist man zur Lebensrettung nicht verpflichtet.“

Jom – Tob oder Bezak, Fol. 21b:

„R. Jose und R. Akiba sagen: Für euch, nicht aber für Hunde, für euch, nicht aber für Nichtjuden sind die Feiertage. Warum sind aber die Hunde mit Inbegriffen und die Nichtjuden ausgeschlossen? Weil ihre (der Hunde) Nahrung dir obliegt und die Nahrung der Nichtjuden dir nicht obliegt.“

Baba kamma, Fol. 37b:

„Wenn der Ochs eines Jisraeliten den Ochsen eines Nichtjuden niedergestoßen hat, so ist der Jisraelit ersatzfrei. Wenn aber der Ochs eines Nichtjuden den Ochsen eines Jisraeliten niedergestoßen hat, so muß er, ob gewarnt oder ungewarnt, den vollständigen Schaden ersetzen, weil Gott ihr (der Nichtjuden) Vermögen den Jisraeliten frei gab.“ (s. Fol. 13a., ferner Fol. 38a., und Choschen ha-mischpath 406,1)

Fol. 113a:

„Wenn ein Jisraelit mit einem Nichtjuden vor Gericht kommt, so sollst du ihm nach jüdischem Gesetz möglicherweise recht geben und zu jenem (Nichtjuden) sagen: so sei es nach eurem Gesetz; wenn aber (dies auch) nicht, so komme jenem (Nichtjuden) mit einer Hinterlist.“

Fol. 113b:

Schemuel sagte: Das Irreführen des Akum beim Zurückgeben (wenn der Nichtjude sich zu seinem Nachteil geirrt oder ihn betrogen hat) beim Zurückzahlen ist erlaubt.“

Baba mezia, Fol.24a. u. b:

„Wenn irgendwo die-Mehrheit aus Jisraeliten besteht, so muß man die gefundene Sache ausrufen; wenn aber die Mehrheit aus Nichtjuden besteht, so kann man sie behalten.“

Fol. 26b:

„Wenn jemand gesehen hat, daß einem ein Zuz in den Sand gefallen ist und er ihn gefunden und an sich genommen hat, so braucht er ihn nicht zurückzugeben. Wenn jemand in einem Laden etwas findet, so gehört es ihm; wenn zwischen dem Ladentisch und dem Krämer, so gehört es dem Krämer; wenn vor einem Wechsler, so gehört es dem Wechsler. Wenn jemand von seinem Nächsten Früchte gekauft oder jemand ihm Früchte geschickt und er darunter Geld findet, so gehört es ihm, ist es aber eingebunden, so muß er es ausrufen.“

Fol. 32b:

„Wenn das Vieh einem Nichtjuden und die Last einem Jisraeliten gehört, so lasse man es (die Tierquälerei); wenn aber das Vieh einem Jisraeliten und die Last einem Nichtjuden gehört, so muß man helfen.“ (Daßelbe: Choschen ha-mischpath 272,3.)

Joiria, Fol. 84b:

„Wenn an einem Schabbath neun Christen mit einem Juden verschüttet würden, und ein anderer Jude würde sie retten, wir glauben, sie alle würden dem Juden dankbar sein, wenn sie auch wüßten, daß der Jude es bloß tat, um seinen Glaubensgenossen zu retten.“

JUDEN ÜBER SICH SELBST.

Taanith, Fol. 3a:

„Wie die Welt nicht ohne Winde bestehen kann, so kann sie auch nicht ohne Jisraeliten bestehen, (s. Abodazara, Fol. 10a.)“

Fol. 10a:

„Zuerst ist das Land Jisrael geschaffen worden, am Ende erst die ganze Welt. Das Land Jisrael tränkt der Heilige selbst, die ganze Welt tränkt ein Bote. Das Land Jisrael trinkt Regenwasser, die ganze Welt nur von dem Überreste. Das Land Jisrael trinkt zuerst und nachher erst die ganze Welt, gleich einem Menschen, der Käse bereitet, der das Genießbare herausnimmt und das Unbrauchbare zurückläßt.“

Kidduschin, Fol 4b:

„Zehn Maß (Kab) Weisheit kam auf die Welt; neun Maß bekam das Land Jisrael und ein Maß die ganze übrige Welt; zehn Maß Schönheit kam auf die Welt; neun Maß bekam das Land Jisrael und ein Maß die ganze übrige Welt.“

Sanhedrin, 104a:

„Raba sagte’im Namen R. Jochanans: Überall, wohin sie (die Juden) kommen, sollen sie sich zu Fürsten ihrer Herren machen.“ (Das ist: sie müssen nach Herrschaft streben.)

Chullin Fol. 91b:

Die Juden sind nach dem Talmud vor Gott angenehmer als die Engel.“

Berachoth Fol. 7a:

„Gott läßt seine Majestät nur unter den Juden wohnen“

Schabbath 67a:

„Alle Juden sind geborene Königskinder“,

Megilla, Fol. 28a:

„Von Abuha und Minjamin bat einer, es möge ihm zugute kommen, daß er nie einen Nichtjuden angeschaut hat, und ein anderer, es möge ihm zugute kommen, daß er sich nie mit einem Nichtjuden assoziiert hat.“

Baba mezia, Fol. 84a:

„Elijahu begegnete einst dem R. Jismael und schimpfte ihn zusammen, weil er die (jüdischen) Diebe zur Hinrichtung angezeigt hatte.“

Baba bathar, Fol. 92b:

„R. Jochanan sagte: Die frommen Jisraeliten sind dem Herrn lieber, als die diensttuenden Engel.“(Daßelbe steht in Holin 91b.)

Jabmuth, Fol. 63a:

„Ferner sagte Eleazar: Alle Geschlechter, die am Erdboden wohnen, werden nur wegen der Jisraeliten gesegnet; selbst die Schiffe, die nach Gallien und nach Spanien verkehren, werden nur der Jisraeliten wegen gesegnet.“

Sanhedrin, Fol. 37a:

„Der Mensch wurde deshalb einzig geschaffen, um dich zu lehren, daß jeder, der eine jisraelische Seele vernichte nach der Schrift ebensoviel tut, als hätte er die ganze Welt vernichtet. Und jeder, der eine jisraelische Seele erhält, macht nach der Schrift ebensoviel, als hätte er die ganze Welt erschaffen.“

Pesachim, Fol. 49a:

„Ein Mensch aus dem gemeinen Volk darf kein Fleisch essen. Man darf sich nicht zu einem Menschen aus dem gemeinen Volk auf der Reise gesellen. Einen Menschen aus dem gemeinen Volk darf man wie einen Fisch zerreißen. (Vom Rücken aus.) Wenn jemand seine Tochter an einen Menschen aus dem gemeinen Volk verheiratet, so ist es ebenso, als würde er sie binden und vor einen Löwen hinlegen. Er schlägt sie und vollzieht den Beischlaf ohne Scham zu besitzen.“

Kethuboth, Fol. 28a:

„R. Jehoschua sagte: Es ist dem Israelit verboten, seinen Sklaven die Thora zu lesen.“

IV.

Der Sachverständige für Judaistik und Jüdische Zeitgeschichte wird durch seine besondere Sachkunde dem Gericht zuverlässig die Kenntnis der Tatsache vermitteln, daß im Schulchan Aruch folgendes gelehrt wird:

„Einer Jüdin leistet man am Schabbath Geburtshilfe, auch wenn da­durch der Schabbath entweiht wird,… Einer Nichtjüdin leistet man am Schabbath keine Geburtshilfe, auch nicht mit einer Handlung, worin keine Entweihung des Schabbath ’s liegt.“ (Orach Chajjim 330,1.)

„Hat ein Jude einen Nichtjuden bestohlen, und das Gericht legt jenem Juden einen (dies bestreitenden) Eid auf in Gegenwart an­derer Juden, diese aber wissen, daß er falsch schwören wird, so sollen sie ihn zu einem Vergleich mit dem bestohlenen Nichtjuden nötigen (und auf ihn einwirken), nicht falsch zu schwören, auch wenn er doch noch zum Eide genötigt werden sollte, weil durch seinen (offensichtlich falschen) Eid der Name

entheiligt würde. Wird er aber zum Eid genötigt, ohne daß sein Meineid nachweisbar ist, so soll er (falsch schwören, aber) den Eid in seinem Her­zen vernichten, weil er zu ihm gezwungen ist.“(Joreh deah 239.1)

„Hat ein Nichtjude eine Geldforderung an einen Juden und ein an­derer Jude kann- als einziger Zeuge für den Nichtjuden gegen den Juden aussagen, so ist es da, wo das nichtjüdische Recht (im Gegensatz zum jüdischen) schon auf Aussage eines Zeugen zur Zahlung verurteilt, dem anderen Juden verboten, für den Nicht­juden Zeugnis abzulegen, widrigenfalls er in den jüdischen Bann getan wird.“(Choschen ha-Mischpat 28,3).

„Hab und Gut der Nichtjuden ist wie herrenloses Gut, und wer zuerst kommt, ist berechtigt.“(Choschen ha-Mischpat 156, 6 Hagah).

Hat von zwei Geschäftsteilhabern (Kompagnons) der eine etwas gestohlen oder geraubt, so muß er den daraus erzielten Gewinn mit seinem Sozius teilen. Ist ihm aber dabei Schaden entstanden, so muß er den Schaden allein tragen.“(Choschen ha-Mischpat 176,12).

Macht ein Jude mit einem Nichtjuden ein Geschäft, und ein an­derer Jude hilft ihm, den Nichtjuden irrezuführen in bezug auf Maß, Gewicht oder Zahl, so teilen sich beide Juden in den Gewinn, gleichviel, ob der zweite dem ersten gegen Bezahlung oder umsonst geholfen hat.“ (Choschen ha-Mischpat 183, 7 Hagh.)

„Der Jude, der eine Sache findet, die ein Jude verloren hat, ist verpflichtet, sich Mühe zu geben, um sie ihm wieder zuzustellen; denn es heißt (5. Mose 22,1): Du sollst es deinem Bruder zurück­bringen.“ (Choschen ha-Mischpat 259,1)

„Den verlorenen Gegenstand eines Nichtjuden zu behalten, ist dem jüdischen Finder erlaubt; denn es heißt (5, Mose 22,1): ‚Das Ver­lorene deines Bruders (Volksgenossen) sollst du zurückbringen.’ Bringt aber der jüdische Finder dem nichtjüdischen Verlierer den Fund dennoch zurück, so begeht er eine Gesetzesübertretung, weil er die wirtschaftliche Macht der Gesetzesfeinde stärkt.“ (Choschen ha-Mischpat 266,1)

„Ist ein Jude einem Nichtjuden etwas schuldig, der Nichtjude aber gestorben, und kein anderer Nichtjude weiß etwas von der Schuld, so ist der Jude nicht verpflichtet, die Schuld an die Erben zu zahlen.“ (Choschen ha-Mischpat 238 Hagh).

„Irrtum eines Nichtjuden (auszunutzen) ist erlaubt, z.B. ihn beim Rechnen irren zu lassen oder ein (von ihm vergessenes) Darlehen nicht zurückzuzahlen, sofern er es nicht merkt und keine Entwei­hung des Namens geschieht“. (Choschen ha-Mischpat 348, 2 Hagh), usw.

Solche und andere Zitate sind in den verschiednen Ländern Euro­pas im Laufe der letzten Jahrhunderte in Übersetzung veröffent­licht, offenbar gemacht worden, ohne daß die Echtheit der zitier­ten Stellen und die Richtigkeit des Wortlautes der Übersetzung hat widerlegt werden können.

V.

Ich beantrage weiterhin:

Das Gericht möge durch Augenscheinsnahme von dem Buch „Horst Mahler – Guten Tag Herr Friedmann“ , 2. Auflage, Verlag Bright Rainbow, Malmö 2001, sowie durch Verlesen der Seiten 52 bis 84 im Wege des Urkundenbeweises feststellen, daß ich mich in dieser Publikation zur Judenfrage im Rahmen eines „Offenen Briefes an Daniel Goldhagen“ u.a. wie folgt geäußert habe:

Jahwe war bis auf die Zeiten von Mose den Stämmen Israels ein fremder Gott. Er zeigte sich ihnen nach der Überlieferung zuerst in einem Wunder: durch die Vernichtung eines die Israeliten verfolgenden Ägyptischen Heeres im Schilfmeer. Es war Moses, der seinem Volk diesen Gott einredete, indem er seine Bereitschaft hervorhob, mit Israel einen Vertrag (Bund) zu schließen, durch den es eine bevorzugte Stellung unter den Völkern der Welt erhalten sollte. Als Gegenleistung legten die israelitischen Stämme das vertragsübliche Gelübde ab, Jahwe als ihren einzigen Gott anzunehmen und seine Gebote zu halten. Die Ernsthaftigkeit dieses Handels wurde mit einer schier endlosen Litanei von Drohungen Jahwes gegen „sein“ Volk unterstrichen, für den Fall, daß Israel abtrünnig würde:

3.Mose 26,14-39

…..

……

Die Deutung in zeitgemäßer Sprechweise findet sich bei Max Weber:

Die Versprechungen des Volkes begründeten seine besondere dauernde Verpflichtung gegenüber dem Gott, und die als Gegengabe gebotenen Versprechungen des Gottes machten ihn in einem so eminenten Sinne, wie keinen in der Weltgeschichte sonst irgendwo bekannten Gott, zu einem Gott der Verheißung für Israel. ……Weil das Verhältnis zu ihm auf einer berith (Vertrag) beruhte, gewann diese Hoffnung eine äußerst feste Grundlage und galt als auf ausdrücklicher Verheißung: einem Schwur des Gottes, beruhend. Die Verheißungen wird ursprünglich nicht als an besondere Bedingungen geknüpft vorgestellt, und ihre ältesten Formulierungen in der Tradition machen sie auch nicht von irgendwelchem besonderen, etwa einem spezifisch sittlichen, Verhalten Israels abhängig. Sondern sie sind – selbstverständlich – nur an die eine Bedingung geknüpft: daß Jahwe eben Israels Gott ist und von ihm als solcher behandelt wird: dann wird Jahwe mit ihm gehen durch Dick und Dünn. Darauf allein kam es an und dies allein war es, was die militaristischen Träger des »Geistes« Jahwes, die Nasiräer und Nebijim, die Glaubenskämpfer, wußten und … dem Heerbann einprägten. Die den antiken Religionen sonst ganz fremde Vorstellung von der »Abgötterei« als eines Frevels gewann dadurch ihre penetrante Bedeutung. – Sein eigener Eidschwur und schlechterdings gar nichts anderes ist es – so schärft noch das Deuteronomium (7, 7) ein -,was Jahwe veranlaßt, Israel vor allen anderen Völkern zu bevorzugen, nicht etwa dessen sittlich höherer Wert….. Da nun Jahwe durch die berith Vertragspartner der rituellen und sozialen Ordnungen des Bundes war, so war der Grund der Minderwertigkeit der anderen für Jahwe eben der: daß sie seine Ordnungen nicht kannten oder jedenfalls nicht hielten. …“15)

Das Eintreffen eines der Verheißung Jahwes entsprechenden Ereignisses oder eines solchen Zustandes würde stets der Beweis für die Erfüllung der dem Volk Israel gegenüber Jahwe begründeten Verpflichtungen sein. Für die Juden kann es daher nichts Wichtigeres geben, als alles in ihren Kräften stehende zu tun, einen solchen Beweis gottgefälligen Lebenswandels herbeizuführen. Auf keinem anderen Gebiet als auf dem der Geldleihe können die Juden zuverlässiger den der Verheißung entsprechenden Zustand als Beweis ihrer Gerechtigkeit selbst herbeiführen. Sie haben also einen religiösen Antrieb, Geld anzuhäufen, um es gegen Zins zu verleihen und auf diese Weise Macht über andere Völker zu erlangen.

Karl Marx

»Der fromme und politisch freie Bewohner von Neuengland«,berichtet z.B. Oberst Hamilton, »ist eine Art von Laokoon, der auch nicht die geringste Anstrengung macht, um sich von den Schlangen zu befreien, die ihn zusammenschnüren. Mammon ist ihr Götze, sie beten ihn nicht nur allein mit ihren Lippen, sondern mit allen Kräften ihres Körpers und ihres Gemüts an. Die Erde ist in ihren Augen nichts andres als eine Börse, und sie sind überzeugt, daß sie hienieden keine andere Bestimmung haben, als reicher zu werden denn ihre Nachbarn. Der Schacher hat sich aller ihrer Gedanken bemächtigt, die Abwechslung in den Gegenständen bildet ihre einzige Erholung. Wenn sie reisen, tragen sie, sozusagen, ihren Kram oder ihr Kontor auf dem Rücken mit sich herum und sprechen von nichts als von Zinsen und Gewinn. Wenn sie einen Augenblick ihre Geschäfte aus den Augen verlieren, so geschieht dies bloß, um jene von andern zu beschnüffeln.«16)

Da nicht die Geldleihe sondern die Herrschaft über andere Völker der Zweck ihrer Bemühungen sein muß, können wir von Dreierlei ausgehen: 1) Die Transformation von Geldbeziehungen in Herrschaft setzt abgestsimmtes Verhalten der Verleiher voraus (Organisation). 2) Schon das normale Kreditgeschäft setzt Geheimhaltung voraus; erst recht das auf die Erlangung von Einfluß auf die Institutionen des Feindes zielende. 3) Zugang zu den in die Herrschaftsstrategie eingebundenen geheim operierenden Kreditorganisationen haben nur Juden. Der Jüdische Geheimbund im Geldwesen ist also eine kultische Notwendigkeit und keine antisemitische Erfindung.

Es zeigt sich hier, daß die aus der marxistischen Kapitalanalyse ableitbare allgemein-kapitalistische Machtstellung des Finanzkapitals, die auch nicht-jüdischen Geldsammelstellen zufällt, durch religiös-völkische Einflüsse auf eigentümliche Weise überformt wird und dadurch der Begriff der „Jüdischen Plutokratie“ seine Berechtigung hat.

Das sogenannte Jahrhundert Amerikas – das 20. Jahrhundert – sah die Ablösung des von der britischen Kriegsflotte bestimmten kolonialen Imperialismus‘ durch den von der US-Leitwährung bestimmten Dollarimperialismus. Damit erweist sich dieses Jahrhundert in Wahrheit als das Jahrhundert der Ostküsten-Juden. Denn das Machtzentrum des Dollarim-perialismus – der vor einigen Jahren die hübschende Bezeichnung „Globalismus“ angenommen hat – ist das von Juden beherrschte Bankensystem der USA.

Langsam, sehr langsam – Herr Goldhagen – lernen jetzt die Gojim, die Nichtjuden, ihre Geschichte mit dem „Jüdischen Blick“ neu zu sehen. Dieser sieht nur das Geld und seine Bewegung. Der läßt sich nicht beirren durch die Buntheit des Lebens. Auch durch die Farbe des Blutes hindurch folgt er den irren Zuckungen des Goldenen Kalbes, um kaltblütig den richtigen Zeitpunkt für den nächsten Reibach zu erspähen.

Wer – um die jetzt untergehende Welt zu verstehen – sich als Goy zu diesem Blick zwingt, sieht plötzlich nicht mehr die Schützengräben von Verdun, die von Granaten zerfetzten Bäume, die durch Gasmasken zu Marsmenschen entstellten Männer mit ihren Karabinern, die in der Landschaft verstreuten Gefallenen; der sieht plötzlich wie in einem Röntgenbild durch diese Erscheinungen hindurch metallisch glänzende Ströme: die Geldseite des Krieges.

In dieser Landschaft offenbart sich die monetäre Auszehrung der Europäischen Großmächte als das prägende Ergebnis des Ersten Weltkrieges. Der Mangel an Zahlungsmitteln und der mit militärischen Mitteln unterstrichene Zwang zur Schuldentilgung machte die Europäischen Mächte anfällig für die Welthirtschaft der US-amerikanischen Ostküste.

Unter der Fahne des Freihandels schachernd , eine breite Blutspur hinter sich herziehend, drängt das Große Geld über seinen realwirtschaftlichen Funktionsraum hinaus. Als Spekulationskapital brach es über die wohlgeordneten Volkswirtschaften Mittel- und Westeuropas herein. Deren Abweidung stürzte Millionen und Abermillionen Menschen in Europa in äußerste Existenznot. Auf dem Höhepunkt der an den Weltbörsen gezüch-teten Scheinblüte der US-Wirtschaft platzte 1929 die Spekulationsblase. Der „Schwarze Freitag“ brachte eine Weltwirtschaftskrises nie gekannten Ausmaßes und als Gegenreaktion den Versuch des Deutschen Reiches hervor, jenseits von Liberal-Kapitalismus und Kommunismus auf einem „Dritten Weg“ den Völkern das Beispiel einer Neuen Welt ohne Arbeits-losigkeit und Hunger zu geben.

Nicht das sogenannte Deutsche Wirtschaftswunder der Jahre 1955 bis 1973 war ein Wunder. Das war nur der Ausverkauf Deutschlands an die USA.

Das Deutsche Wirtschaftswunder hatte sich in den Jahren 1933 bis 1941 ereignet, als das durch den unglücklichen Ausgang des Ersten Weltkrieges in einen tiefen Abgrund geschleuderte Deutsche Volk sich erhob und in nur vier Jahren nicht nur die Folgen der Weltwirtschaftskrise überwand, 6 Millionen Arbeitslose wieder in Lohn und Brot brachte, sondern zugleich seine Kräfte zu einer beispiellosen Anstrengung bündelte, die es in die Lage versetzte, die Schmach des Versailler Diktats mit militärischer Gewalt zu tilgen, nachdem die aussichtsreichen Bemühungen um einen friedlichen Ausgleich mit seinen Europäischen Nachbarn gescheitert waren durch die feingesponnenen Intrigen des US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt, der den zweiten Krieg der USA gegen Deutschland wollte, um das Reich diesmal restlos und für immer zu zerstören und damit Europa zum Vasallen der USA zu machen.

Das Deutsche Reich hatte den Beweis geliefert, daß eine moderne Industrienation erblühen kann, wenn sie sich auf ihre eigenen Kräfte verläßt und dem Freihandel seine Grenzen weist. Nicht das Projekt Lenins, der Sowjetkommunismus, stellte für den Liberal-Kapitalismus der US-Ostküste eine echte Gefahr dar, sondern das Deutsche Modell. Deshalb ist Deutschland und nicht die Sowjetunion zerstört worden.

1941 hatten Deutsche Volkskraft die Deutschen Waffen an allen Fronten gesiegt. Die Tat eines Wahnsinnigen?

i

Zur Schwierigkeit zu bestimmen, wer Jude und was die Judenheit ist vgl. Solschenizyn, Alexander, „Zweihundert Jahre zusammen – Die Juden in der Sowjetunion“, Herbig Verlag, 2003, S. 7 ff.

ii „So war der Talmud Jahrhunderte hindurch der Erzieher, Zucht- und Lehrmeister des jüdischen Volkes „(Jüdisches Lexikon,Band V,S.855) [ S. 3]

„Der in ihm (Talmud) vereinigte Stoff ist zugleich Bibelerklärung wie selbständiges, vom Biblischen unabhängiges Gut, vieles nur zeit-und landgebunden, vieles von übernationalem dauerndem Wert“ (Philo-Lexikon, Handbuch des jüdischen Wissens. Philo-Verlag, Berlin-Amsterdam 1937, Spalte 739).

„Der Schulchan Aruch ist von den Gemeinden als maßgebende Richt­schnur für die religiöse Praxis genommen worden“ (Rabbiner Dr. Rah­mer, Magdeburg, in Pierers Universal-Konversationslexikon, 1879, 6. Auflage, Band 16 unter „Schulchan Aruch“, S. 148).

„Der Schulchan Aruch ist – im Laufe des 17. Jahrhunderts zum au­toritativen Kodex, zusammen mit seinen Kommentaren für das ortho­doxe Judentum, maßgebend geworden.“ (Philo-Lexikon, Handbuch des jüdischen Wissens, Spalte 677).

„Der Schulchan Aruch, wörtlich ‚gedeckter Tisch‘ erschien erstmalig 1565 und ist der heute letztlich entscheidende und von der Gesamt-Judenheit anerkannte Gesetzeskodex des Judentums’“, Emil Bernhard Cohn im „Führer durch das jüdische Wissen, Das jü­dische ABC“, S. 259, Berlin 1935).

Das Werk ist als Grundlage des Schulchan Aruch, Volksbesitz und Volksgesetzbuch der gesamten Judenheit“(„Das Jüdische Lexikon“, Band III , S. 142, über Jaakow ben Aschers „Tur Choschen ha Mischpat“).

iii Ein solches unmittelbar in die Weltmachtpolitik eingreifendes Beziehungsgeflecht scheint auf in der Intervention des Bankhauses Rothschild zugunsten der Juden von Ancona und Rom beim Fürsten Metternich, um diesen zu veranlassen, gegen seine politischen Grundsätze handelnd den Vatikan zu zwingen, die Judenpolitik im Kirchenstaat zu ändern im Sinne einer Liberalisierung zu Lasten der christlichen Glaubensinhalte (vgl. dazu Kertzer, David I., „Die Päpste gegen die Juden – Der Vatikan und die Entstehung des modernen Antisemitismus“, Propyläen Verlag,, 2001, S. 106 ff.) .

iv Shahak, Israel, „Jüdische Geschichte, Jüdische Religion“, Lühe-Verlag, 1998, ISBN 3-926328-25-8, S. 26

v Weltmacht ist die Fähigkeit, auf wesentlichen Schauplätzen des Welttheaters eigne und einseitige Interessen gegen Widerstand geltend zu machen und durchzusetzen und in Streitigkeiten anderer Mächte vermittelnd einzugreifen.

vi Nach Jüdischem Selbstverständnis geht der „offenen“ oder direkten Weltherrschaft die „verdeckte“ oder indirekte Weltherrschaft voraus. Die „verdeckte“ Weltherrschaft ist in verblüffender Offenheit und Genauigkeit in den „Protokollen der Weisen von Zion“, die eine „Fälschung“ sein sollen, dargestellt. Die nachfolgenden Quellenangaben beziehen sich auf die im Wallstein Verlag erschienene und von Jeffrey L. Sammons herausgegebene Ausgabe aus dem Jahre 1998, die im Buchhandel erhältlich ist, ISBN 3-89244-191-x . aufschlußreich sind insbesondere 1. Sitzung „Die Herrschaft des Geldes“ S. 30; „Die Masse – die Gesetzlosigkeit“ S. 31; „Die Unüberwindlichkeit der jüdischen Freimauererschaft“ S. 32; „Parteihader“ S. 33; „Der neue Adel“ S. 36; „Wechsel in der Volksvertretung“ S. 36; 2. Sitzung: „Wirtschaftskriege als Grundlage der jüdischen Vorherrschaft“ S. 36; „Verwaltungsbeamte und Geheimräte“ S. 37; „Erfolge der zersetzenden Lehren“ S. 37; „Aufgabe der Presse“ S. 38 ; „Die Entartung der Nichtjuden“ S. 40; „Der Hunger und das Recht der Geldmacht“ S. 41; 4. Sitzung: „Freiheit und Glaube“ S. 45; „Der Götzendienst des Goldes“ S. 45; „Das Gold – die Triebkraft der Staatsmaschinerie“ S. 48; „Das Alleinrecht (Monopol) in Handel und Gewerbe“ S. 48; „Die Bedeutung unserer zersetzenden Urteilskraft (Kritik)“ S. 48; „Wie beherrschen wir die öffentliche Meinung?“ S. 49; 6. Sitzung: „Abhängigkeit des nichtjüdischen Wohlstandes von den jüdischen Alleinrechten (Monopolen)“ S. 50; „Handel, Gewerbe und Spielgeschäft (Spekulation)“ S. 51; 7. Sitzung: „Das Ziel der starken Rüstungen“ S. 52; „Gärung, Streit, Feindschaft auf der ganzen Welt“ S. 52; „Die Bändigung des Widerstandes der Nichtjuden durch Kriege und den allgemeinen Weltkrieg“ S. 53; „Die Presse und die öffentliche Meinung“ S. 53; „Amerika, China, Japan – die Werkzeuge der Freimaurerlogen“ S. 53; „Volkswirte und Millionäre“ S. 55; „Die Bedeutung des Antisemitismus“ S. 56; „Wer dient den jüdischen Logen?“ S. 56; 10. Sitzung: „Der Schein in der Staatskunst“ S. 59; „Allgemeines Wahlrecht“ S. 60; „Die Verfassung als Schule des Parteihaders. Das Zeitalter der Volkswirtschaft Die Präsidenten als Geschöpfe des Freimaurertums“ S. 61; „Panama. Die Rolle des Abgeordnetenhauses und des Präsidenten“ S. 62; 11. Sitzung: „Die offenen Lügen der geheimen jüdischen Logen“ S. 66; „Der Zusammenhalt des Freimauerertums in der Presse der Gegenwart“ S. 72; 13. Sitzung: „Wirtschaftliche Fragen“ S. 75 ; 14. Sitzung: „Der künftige Glaube“ S. 76; „Unsittliches Schrifttum und künftige Schriftstellerei“ S. 77;

vii 5. Mose 15.6; 28.12-14;

viii Abgesehen von dem Religions- und Geschichtsunterricht für die Jugend in den Schulen, werden auch die Älteren und Eltern der Kult­gemeinde in der Synagoge (in der jüdischen Volkssprache „Schul“ genannt) weiter „geschult“ in der Kontinuität einer Geschichtside­ologie, die unveränderlich als „Gebot“, „Verheißung Gottes“ (Jah­we’s) gilt.

So lehrt die Tora von diesem „Gesetz“, dem „Gebot“, der „Verheis­ sung“, des „Gottes der Väter“, des Stamm- und Volksgottes Isra­els: 4. Mose 24, 5 – 19. Bileams Segen und Weissagung:

„Wie schön sind, Jacob, deine Zelte und deine Wohnungen, Israel. Es frißt die ihm feindlichen Völker und zermalmt ihre Knochen und zerschmettert seine —-­

Es geht auf ein Stern aus Jacob und ein Zeter erhebt sich aus Israel, das zerschmettert Moab die Schläfe, allen Söhnen Seths den Scheitel, und Edom wird Besitz, und Seir wird Besitz. Aus Jacob wird der Herrscher kommen und Entronnene hinwegtilgen aus den Städten.“

4. Mose 33, 51-53, 55-56, Jahwe’s Anweisung für die Besetzung Kanaans und die Austreibung der angestammten, ansässigen Be­völkerung.

„Wenn ihr über den Jordan hinüber in das Land Kanaan gezogen seid, so müßt ihr alle Bewohner des Landes vor euch austreiben und alle ihre Götzenbilder vernichten, auch alle ihre Gußbilder sollt ihr vernichten und alle ihre Höhen verwüsten, und sollt das Land in Besitz nehmen und darin wohnen; denn ich habe euch das Land ver­liehen, daß ihr es besitzen sollt.—- Würdet ihr aber die Be­wohner des Landes nicht vor euch austreiben, so werden die, die ihr von ihnen übrig laßt, zu Dornen in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten werden und verden euch bedrängen in dem Lande,in dem ihr euren Wohnsitz habt, und so werde ich euch widerfahren lassen, was ich gedachte ihnen widerfahren zu lassen.“

5. Mose 3, 5-6:

—- “ lauter Städte, die mit hoher Mauer, mit Toren und Riegeln befestigt waren,- außerdem noch zahllose offene Landstädte. Wir vollstreckten an ihnen in gleicher Weise, wie bei Sichon, dem Könige zu Chesbon, den Bann, indem wir in jeglicher Stadt Männer, Weiber und Kinder austilgten, alles Vieh aber samt demRaub aus den Städten behielten wir für uns als Beute .“

5, Mose 7, 1-3:

Wenn dich Jahwe, dein Gott, in das Land, in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, gebracht und viele Nationen, die Chit­titer, Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Perissiter, Chivviter und Jebusiter, sieben Nationen, die größer und mächtiger sind als du, vor dir ausgetrieben haben wird, und wenn Jahwe, dein Gott, sie dir preisgegeben und du sie besiegt haben wirst, so sollst Du den Bann an ihnen vollstrecken: du darfst ihnen nicht (Friedens-) Bedingungen auferlegen, noch Gnade gegen sie üben. Auch darfst du dich nicht mit ihnen verschwägern; weder darfst du deine Tochter einem ihrer Söhne zum Weibe geben, noch eine ihrer Töchter für deinen Sohn zum Weibe nehmen. „

5. Mose 7, 16:

„Alle die Völker aber, die Jahwe,dein Gott, dir preisgibt, sollst du vertilgen, ohne mitleidig auf sie zu blicken, und ihre Götter sollst du nicht verehren; denn das wäre für dich ein Fallstrick.“ 5, Mose 7, 21-24:

„Entsetze dich nicht vor ihnen, denn Jahwe, dein Gott, ist in dei­ner Mitte, als ein großer und furchtbarer Gott.- Jahwe, dein Gott, wird sie dir preisgeben und in große Verwirrung versetzen, bis sie vernichtet sind, Und er wird ihre Könige in deine Gewalt geben,

daß du ihren Namen unter dem Himmel austilgest; niemand wird vor dir standhalten, bis du sie vernichtet hast.“

5, Mose 11, 23-24:

„So wird Jahwe alle diese Völker vor euch treiben , und ihr werdet dann Völker beerben, die größer und stärker sind als ihr. Jede Stätte, welche eure Fußsohle betritt, soll euch zufallen; von der Steppe (bis zum) Libanon, von (dem großen) Strome, dem Euphrat­strom, an bis an das westliche Meer soll sich euer Gebiet erstrek­ken. Niemand wird gegen euch standhalten; Schrecken und Furcht von euch wird Jahwe, euer Gott, über das ganze Land kommen lassen, das ihr betretet, wie er euch verheißen hat.“

Diese Thorastellen bilden, als „Gebot Jahwe’s“, den ideologischen Hintergrund für die extrem imperialistisch-zionistische Bewegung, wie jener Leute des Brith Neemanej Malkuth Jisrael, „Verbandes des Getreuen des Reiches Israel“ deren treibende Kraft der alte Terrorist der „Stern“-Bande, Dr. Israel Scheib, ist. Diese Gruppe, deren Organ die Zeitschrift „Sulan“ und deren Dichter Uri Zwi Greenberg ist, stellt sich auf den Boden der „Religion der Väter.“ Für sie ist der „Gott der Väter“, Jahwe, vor allem der Adonai Zebaoth, der „Herr der Heerscharen“, der Maschinenpistolen und Panzer, der sie im November 1956 wieder an den Sinai geführt hat. Sie will außer Palästina auch Syrien, Transjordanien und das Land bis zum Euphrat für Israel mit Waff engealt erobern und das Imperium Davids und Salomons vergrößtert wieder herstel­len.

Die Bewegung ist nicht nur aggressiv araberfeindlich, sondern auch europafeindlich, das Dr. Scheib verflucht wie die christli­chen Pilger auf dem Zionsberg: „Das ist Europa, das uns angespien hat und das verdient, daß wir es ausspeien- gründlichst, denn in unseren Seelen sizt es“:- der Liberalismus, die Demokratie, das Christentum,- den ganzen „Kram“, mit dem man die europäischen VöIker auf den Weg des Niederganges gebracht hat.

[ S. 6]

Diese fanatisch-panjüdische Gruppe, deren Ideal der terroristische Kriegerstaat ist, gehört der extrem nationalistischen Cheruth (Herut) „Freiheitspartei“ an, die anti-Histradruth, anti-britisch, anti-sowjetisch ist, und einen sehr starken Stimmen- und Abgeord­netenzuwachs in der Knesseth aufweisen kann,

ix vgl. dazu Weber, Max, „Die Entstehung des jüdischen Pariavolkes“, in „Das antike Judentum“ Band 3 der Abhandlungen zur Wirtschaftsethik der Weltreligionen“, UTB-Ausgabe „Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie III“, Mohr-Siebeck, 1988, daselbst insb. der Abschnitt: „Die Entwicklung der rituellen Absonderung und der Dualismus der Innen- und Außenmoral“ S. 351 ff. ; Funkenstein, Amos, „Jüdische Geschichte und ihre Deutungen“, Jüdischer Verlag, Frankfurt/M. 1995, S. 250:“Maimonides … besteht auf der Pflicht, alle wirklichen Heiden, die sich weigern, sich den sieben noachitischen Geboten zu unterwerfen, zu töten.“

x Funkenstein, Amos, „Jüdische Geschichte und ihre Deutungen“, Jüdischer VerlagFrankfurt/Main 1995, S. 229; Kasher, Menachem M.; Hatekufa hagdola, Jerusalem 1969; Jesaja 60.15