Beschwerde – 16.02.2018

Horst Mahler, Anton-Saefkow-Allee 22
14772 Brandenburg an der Havel

An das
Justizministerium des Landes Brandenburg
als Aufsichtsbehörde für die JVA Brandenburg

Brandenburg den 16. Februar 2018

Beschwerde gegen die Leitung der JVA Brandenburg

Gegenstand der Beschwerde ist die rechtsfeindliche Fehlorientierung der Leiterin der JVA bezüglich der Bestimmung des Vollzugszieles bei politischen Überzeugungstätern.

Anlaß für die Beschwerde ist die Verfügung der Frau Wellnitz vom 30. Januar 2018 (Datum der Eröffnung), mit der ein an meine Ehefrau gerichteter Brief im Rahmen der angeordneten Postkontrolle (teilweise) angehalten wurde, mit der Begründung, die Weiterleitung würde das Vollzugsziel gefährden. Diese Gefahr liege darin, daß ich mit dem angehaltenen Text meine weltanschaulichen Überzeugungen, die den Verurteilungen zugrunde liegen, verfestigen würde.

Es ist hier nicht der Ort für die Darlegung der Absurdität dieser Argumentation. Die Aufmerksamkeit hat sich ausschließlich auf den Umstand zu richten, daß sich die Leitung der JVA Brandenburg für befugt hält, mit Zwangsmaßnahmen, die Weltanschauung eines politischen Überzeugungstäters zu sanktionieren.

Der Staat hat nicht darüber zu bestimmen, welche Weltanschauung der Mensch haben und äußern darf (Art.4 Absatz 1 Grundgesetz, BRD).

Die Wächter über die „political correctness“ in unserem Lande führen sich auf, als hätten sie in Fällen „mißliebiger“ Überzeugungen über die Verwirkung von Grundrechten zu befinden. Ein Blick in das Gesetz (Artikel 18 Grundgesetz) wird sie darüber belehren, daß für derartige Entscheidungen ausschließlich das Bundesverfassungsgericht zuständig ist.

Ich ersuche das Justizministerum, im Rahmen seiner Fachaufsicht, die Leitung der JVA Brandenburg darüber zu belehren, daß ihr die Einwirkung auf meine Weltanschauung von Rechts wegen verboten ist.

Hinsichtlich des veranlassenden Sachverhalts beantrage ich, Frau Wellnitz anzuweisen, den angehaltenen Text an die Adressatin, meine Ehefrau, weiterzuleiten.

Horst Mahler

Landgericht Potsdam – 29.01.2018

Horst Mahler, Anton Saefkow-Allee 22 in Brandenburg.

Am 29.Januar 2018 an das
Landgericht Potsdam
Jägerallee 10-12
14469 Potsdam.

In Sachen Horst Mahler –

24 KLs 12/14
24 KLs 1/16
24 KLs 9/16
24 KLs 22/17
24 KLs 23/17
24 KLs 25/17

Bezüglich aller vorstehend bezeichneten Verfahren, beantrage ich die Zurückweisung der Anträge der Staatsanwaltschaft Cottbus auf Zulassung der Anklagen mangels Tatverdacht.

Hilfsweise.

Das Gutachten eines Sachverständigen für die Deutsche Idealistische Philosophie – speziell für das System der Wissenschaft des Geistes, des Philosophen Georg Wilhem Friedrich H e g e l – einzuholen.

Zur Begründung nehme ich Bezug auf meine Schutzschrift im Verfahren 24 KLs 12/14 vom 18. Mai 2014. Ergänzend trage ich vor:

Dreh- und Angelpunkt aller Anklagen, ist die Wertung meiner diversen Schriften als „Hetze gegen die Judenheit“ .

Der Sachverständige wird zur Überzeugung des Gerichts darlegen, daß diese Deutung gegen die Denkgesetze verstößt und der intentionale Gehalt der Schriften auf die Überwindung des Hasses gegen die Judenheit zielt.
Dem Sachverständigen mag aufgegeben werden, die folgenden wissenschaftlichen Studien zu berücksichtigen.

1. Michael Fischer „Horst Mahler – Biographische Studie zu Antisemitismus, Antiamerikanismus, und Versuchen deutscher Schuldabwehr“, KIT ,Scientific Publishing, Europäische Kultur- und Ideengeschichte, Studien Band 9, Herausgeber: Bernd Thum, Hans-Peter Schütt, Institut für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Print on Demand;

2. Manuel Seitenbecher, „Mahler, Maschke und Co“ – Rechtes Denken in der 68er- Bewegung?“ Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2013.

Michael Fischer gibt in der Einleitung in Kurzfassung auf den Seiten 5 ff. eine Übersicht, was in zeitgeistlicher Begrifflichkeit unter „Antisemitismus“ verstanden wird. In dieser Bedeutungswelt ist der „moderne Antisemitismus“ die Bereitstellung eines säkularen Erklärungsmodells für das Entstehen und die Widersprüche der modernen Gesellschaft.“ Der Autor spricht von einer „antisemitischen Welterklärung“ ( Seite 5).
Mit einem Hinweis auf Thomas HAURY vertritt Fischer die Auffassung, daß jeglichem Antisemitismus ein “ Vernichtungswunsch“ innewohnt.

Der Sachverständige wird anhand meiner Schriften darlegen, daß meine vielfach dargestellten Gedanken zur „Judenfrage“, dem von Michael Fischer referierten „Antisemitismus – begriff“ nicht entspricht.

Es ist hier nicht Ort, diesen Begriff zu kritisieren, zumal er keinerlei rechtliche Bedeutung für die Auslegung des Paragraphen 130 StgB. hat.

Von Bedeutung ist, daß der die Anklagen zu verantwortenden Staatsanwaltschaft – endlich – aufgegangen ist, daß meine Befassung mit der „Judenfrage“ von der insinuierten „Antisemitischen Welterklärung“ weit weit entfernt ist.

In der Anklage 1950Js 2920/17 vom 17.11.2017 heißt es auf Seite 9:

„Das den Gegenstand des gesonderten Strafverfahrens des Landgerichts Potsdam (24KLs 12/14 1950 Js16905/13) bildende Werk „Das Ende der Wanderschaft“ ist hierdurch (Gemeint ist meine Lektüre von Hegels Werken) maßgeblich geprägt. „

Der Sachverständige wird darlegen, daß in der Hegelschen Philosophie Vernunft und Gott Bezeichnungen für Ein und Dasselbe sind; daß Hegels These, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe, für sein System eine zentrale Bedeutung hat und die Weltgeschichte danach der „Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst “ im Sinne eines einheitlichen Entwicklungsprozesses ist.

Dementsprechend ist die Faktizität der Feindschaft gegen die Judenheit, als notwendiges Moment der Selbstentwicklung Gottes zu deuten.

Der Sachverständige wird anhand meiner Schriften zeigen, daß ich mich seit etwa 1997 öffentlich mit der „Judenfrage“ in der Weise befasse, daß ich den Hegelschen Begriff der Versöhnung die notwendig nur aus dem Kampf der Gegensätze resultiert, für diesen Gegenstand konkretisiere.

Das Gutachten wird dem Gericht die Erkenntnis ermöglichen, daß – ausgehend von der Hegelschen Philosophie – die Popularisierung der „Satanischen Verse des Mosaismus“ das notwendige Mittel ist, die Auseinandersetzung um die „Judenfrage“ aus dem Sumpf des rassistischen Ressentiments auf die geistige Ebene zu ziehen, auf der allein das Problem zu lösen ist.

Daß meine Thesen zur „Judenfrage“ genau diese Wirkung erzielen, zeigt die Entwicklung Gilad Atzmons vom Musiker zum Philosophen.
In seinem Essay „Horst Mahler und die Geister der Vergangenheit„, bekennt er,daß seine philosophischen Gedanken über das Wesen des Judentums, maßgeblich von meinen Schriften bestimmt sind. Er schreibt:

„Wenn Wahrheit ausgesprochen wird, manifestiert sich eine plötzliche Wahrnehmung: Erleuchtung – von unseren gedanklichen Fesseln befreit, erkennen wir uns als das, was wir wirklich sind.“

Ein Jude erlebt durch Befassung mit meinen Gedanken, in sich selbst, B e f r e i u n g von g e d a n k l i c h e n F e s s e l n. Wie könnte das als Verhetzung gedacht werden?

Wer – außer mir – hat je nachvollziehbar diese Fesseln benannt und d a d u r c h gesprengt?

Atzmon weiter:

„In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends als ich damit begann, meine philosophischen Gedanken über jüdische Identitätspolitik zu formulieren, kam ich in Berührung mit einer phänomenalen Einsicht.“
„Hitler irrte in dem Glauben, die Juden wären ein Volk. Juden sind eine Ideologie und man kann eine Ideologie nicht töten, indem man Menschen tötet.“
Hier ereignet sich eine weltanschauliche Neuorientierung, die im Verhältnis zur Weltanschauung des historischen Nationalsozialismus „ein Fortschritt des Geistes im Bewusstsein der Freiheit“ (Hegel) ist.

Worin besteht dieser?

„Der Jude“, die Judenheit ist nicht mehr etwas Gegebenes, nicht mehr unerkannte Vorhandenheit („Black Box“), sondern E r s c h e i n u n g: Etwas mit Innenleben, daß bestimmend ist (Wesen). Atzmon nennt dieses Innenleben, das rein im Geistigen vor sich geht „Ideologie“. Hegel nennt es „Geist“, der sich selbst erscheint, indem er „für sich“ ist, das heißt, sich erkennt.

Weiter bei Atzmon:

„Es war Horst Mahler, der Mann, der diese Einsicht formulierte, der mir dabei half, neu zu denken, wer ich war(!), und woher ich kam.“

Das ist eine fulminante Aussage. Atzmon bekennt damit, daß durch „Erleuchtung“ sein J u d e s e i n v e r g a n g e n ist. Genau das ist es was ich meine, wenn ich in meinen „antijüdischen“ Schriften darauf insistiere, daß es mir um die „Erlösung“ der Judenheit gehe.

Die Juden, die an der Vorstellung ihrer Auserwähltheit festhalten (wollen) können gar nicht anders, als darin, einen feindlichen Angriff auf ihre Identität zu sehen. Es i s t, ja ein Angriff auf Dieselbige – nur kein feindlicher.

Weiter bei Atzmon:

„Es war Mahler, neben Anderen, der die Samen der Kritik in mein Denken pflanzte. Horst Mahler gelang es, mit einem einzigen Aphorismus die deutsche und die jüdische Geschichte durch die direkte Betrachtung der Schande zu dekonstruieren, und so die Geschichte von „Unterdrücker“ und „Opfer“, neu zu schreiben.“

Der Ausdruck „Schande“ kann sich in diesem Zusammenhang eigentlich nur auf die „Satanischen Verse des Mosaismus“ beziehen, die ich, nach meiner Erinnerung, zum ersten Male in meinem „Offenen Brief an Daniel Goldhagen“ zusammengestellt hatte (27.Januar 2000).

Atzmon, ein Jude, der nicht mehr Jude sein will, zeigt ein feines Gespür für den Abstand meines Standpunktes in der Judenfrage vom blinden „Antisemitismus“.

Er betont:

„Ich muss an dieser Stelle betonen, daß Mahler eine gnädigere Sicht auf jüdische Identität und „Jüdischkeit“ hat, als die meisten(!) Juden und insbesondere Zionisten. Während Zionisten und selbst die jüdischen sogenannten „Anti“-Zionisten untereinander darin übereinstimmen, daß Jüdischkeit ein unabänderliches Merkmal sei, glaubt Mahler, daß das jüdische Volk sich selbst aus seiner traditionalistischen Befangenheit emanzipieren und ein neues erleuchtetes Bewusstsein erlangen kann.“

Der Sachverständige wird den Verstoß gegen die Denkgesetze aufzeigen, der dem Vorwurf der Volksverhetzung zugrunde liegt. Dieser impliziert die Behauptung, daß ich ein verächtlich machendes W e r t u r t e i l bezüglich des jüdischen Volksgeistes (Judentum) äußere.

Dabei wird ein wesentlicher Unterschied übersehen („Quid pro quo“).

Folgendes Gedankenexperiment deckt den Fehler auf:

  • Wird ein unbescholtener Bürger, der nicht gestohlen hat, als Dieb bezeichnet, so liegt darin eine Herabsetzung der Person.
  • Wird aber eine Person, die gestohlen hat, als Dieb bezeichnet, ist eine Herabsetzung nicht gegeben.
  • Wird gesagt: „Die Person hat gestohlen; aber sie hat es in höherem Auftrag zum Wohle des Bestohlenen getan“ – ist das Werturteil gerechtfertigt, daß die Person s i t t l i c h gehandelt habe.

Diese gedankliche Struktur finden wir im Römerbrief des Apostel Paulus:

„Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde u m E u r e t w i l l e n; aber nach Gottes gnädiger Wahl, sind sie Geliebte um der Väter willen“ (Römer 11,28).

In der Philosophie ist diese Struktur nachweisbar bei Jakob Böhme und Hegel. In der Weltliteratur finden wir sie bei Goethe, im Prolog zum „Faust“.

Es handelt sich dabei um dialektische Gedanken, die dem „natürlichen Ende“, Bewusstsein, nur schwer zugänglich sind.

Die Anklagen verwechseln den Gegenstand mit dem Werturteil über diesen.

Es ist gewiss das „gute Recht“ der Judenheit, jegliche Äußerung über das Wesen des Mosaismus und seiner Wirklichkeit in der Welt, als Volksverhetzung zu verbellen. Es ist aber dieses Interesse der Judenheit, nicht „bei ihrem Namen“ genannt zu werden, kein schützenswertes Rechtsgut.

Wird der „Name des Juden“ „buchstabiert“, mit dem „Alphabet“ seiner Glaubensätze, führt sich der Gedanke, der Name könnte eine Schmähung sein, selbst ad absurdum.

Was die Staatsanwaltschaft mit ihren Anklagen verwirklicht sehen will, ist mir schon einmal in meinem Leben begegnet: In Berlin im Jahre 1962, als in dieser Stadt noch Besatzungsrecht unverhüllt galt. Dieses stellte Kritik an den Besatzungsmächten als „Verunglimpfung“ unter Strafe.

Meine Bekanntschaft mit der Nachkriegsjustiz auf deutschem Boden, geht zurück auf die Tage der „Kuba-Krise“ 1962.

Ich hatte am „Kranzlereck“, in West-Berlin mit Freunden ein Transparent entrollt mit der Aufschrift “ Die Kuba-Krise gefährdet den Weltfrieden!“ Wir wurden prompt von der Polizei ergriffen und „in Gewahrsam“ genommen. Es folgte ein Strafbefehl wegen Verstoßes gegen die BKO Nr.511 (Ein Erlass der Berliner interaliierten Kommandantura). (vgl.Michael Fischer a.a.O. Seite.84)

An die Stelle der BKO Nr.511 als Schutz der Judenheit vor jeglicher Kritik, ist §130 – zwar nicht dem Wortlaut nach, sondern durch die Praxis der Gerichte – getreten. Die Judenheit – vertreten durch den „Zentralrat der Juden in Deutschland“ – gibt ein Zeichen und die Justiz gehorcht.

Zwar ist in meinem Fall das Bestreben der Gerichte unverkennbar, sich der Nötigung zur Rechtsbeugung dadurch zu entziehen, daß sie die Anklagen jahrelang „liegenlassen“. Das aber geht auf meine Kosten. Indem die „schwebenden“ Verfahren als Vorwand herhalten, mir fortgesetzt die bedingte Aussetzung des vollstreckten Strafrestes gemäß § 50StgB. zu versagen.

„Die Dinge bei ihrem Namen nennen“ – das ist der Kernbereich der „kognitiven Kommunikation“. Diese ist das Eigenleben des Geistes, durch das sich der Mensch vom Tier unterscheidet. Es ist das „Allernormalste“ in der Welt, daß die Judenheit als Solche, den Austausch von Erkenntnissen über ihre Wesenheit verbieten will, denn diese ist „das Nein zum Leben der Völker“(Martin Buber). Die prominenteste „Namensnennung“ finden wir in der Gründungsurkunde des christlichen Abendlandes – im Neuen Testament. Jesus selbst kommt darin zu Wort über die an JAHWE festhaltenden Juden. Er nennt sie „Teufelskinder“ (Joh.8,44). Ungewöhnlich grob äußert er sich in seiner Rede an „zu dem Volk und zu seinen Jüngern“ über die Resultate des „Judenmachens“ durch die Schriftgelehrten und Pharisäer:

„Weh Euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Ihr Heuchler, die Ihr Land und Meer durchziehet, damit Ihr einen Judengenossen gewinnet; und wenn er`s geworden ist, machet Ihr aus ihm ein Kind der Hölle. Zwiefältig mehr als Ihr seid!“(Math.23,15).

Schließlich wird in der Offenbarung des Johannes die religiös organisierte Judenheit als „Satans Synagoge“ gekennzeichnet (Offenbarung 3,9).

Der Sachverständige wird zur Überzeugung des Gerichts darlegen, daß ich in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft“ in der Begrifflichkeit der Hegelschen Philosophie die „Judenfrage“ sowie ihre geschichtliche Lösung als l o g i s c h e s Problem e r k en n b a r mache.

Das Thema ist von Jesus im Streitgespräch mit der Führung der Judenheit wie folgt angeschlagen worden:

„Warum versteht Ihr denn meine Sprache nicht? Weil Ihr mein Wort nicht hören könnt! […]Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; darum höret Ihr nicht, denn Ihr seid nicht von Gott. […]wenn ich mich selber ehre, so ist meine Ehre Nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem Ihr sprecht: „Er ist unser Gott“, und kennet ihn nicht; ich aber kenne ihn“ (Joh.8,43 ff.).

Jesus spricht hier von Gott, der sich im Verhältnis zu JAHWE schon als vollkommeneren Geist erfaßt und dieses sein höheres Wesen in einer entsprechend höheren Logik ausspricht, die JAHWE nicht mehr versteht.

Es ist diese Unmöglichkeit des Verstehens der Grund, warum die Judenheit Jesus töten wollte (Joh.8,39).

In genau diesem Zusammenhang spricht es Jesus aus:

„Ihr habt den Teufel zum Vater und nach Eures Vaters Gelüste(!) wollt Ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang (Hegel: Der Verstand tötet). Und steht nicht in der Wahrheit (Kant: Der Verstand kann Gott, die Wahrheit, nicht erkennen.), denn die Wahrheit ist nicht in ihm“ (JAHWE ist nicht Gott).

Nirgends wird es deutlicher ausgesprochen, daß JAHWE selbst, das heißt der Gott der Judenheit, seinem Selbsterhaltungstrieb folgend zum Christusmord entschlossen ist – bis auf den heutigen Tag. Hier ist die Wahrheit des Buberschen Satzes, daß die Judenheit das „Nein zum Leben der Völker“ ist, ausgesprochen.

In Hegel erneuerte sich das Bewusstsein der Sprachinkompatibilität und damit zugleich die Mordlust JAHWES.

In der Gegenwart haben die Kämpfer die biblische Kostümierung abgelegt und stehen sich in wahrhafter Gestalt als Verstand und Vernunft gegenüber.

Obwohl JAHWE der Unsinnliche ist, ist seine Existenz und damit seine Selbsterhaltung notwendig substantiiert in einer menschlichen Gesellung, in den zwölf Stämmen der Hebräer. Es liegt in der Logik ihrer heilsgeschichtlichen Bestimmung, in JAHWES Auftrag die Völker der Schlachtung entgegenzuführen, das sie nicht zu einem bodenständigen Volk reifen konnten. Die Völker sind nur dort wo sie ihren angestammten Wohnsitz haben, anzugreifen. Militärischer Macht entbehrend, war und ist für die Judenheit nicht das Schwert die geeignete Waffe: Vernichtungstat kann nur mit Mitteln bewirkt werden, die von den Opfern in ihrer tödlichen Wirkung nicht durchschaut, gar für „nützliche Dinge“ gehalten werden (das talmudische Prinzip).

Das Christentum als erscheinende Vernunft (Einheit von Gott und Mensch) konnte sich nicht im judaisierten Weltkreis – Rom gehörte dazu – zu seiner wahren Gestalt erheben.
Hegel:

„Es war eine zweite Weltschöpfung, die nach der ersten entstanden ist; die zweite Weltschöpfung ist die, wo der Geist sich erst als Ich = Ich, als Selbstbewußtsein, verstanden hat […] aber diese neue Welt hat […] auch von einem neuen Menschengeschlecht aufgenommen werden müssen, von Barbaren – denn der Barbaren ist es, das Geistige auf eine sinnliche Weise zu nehmen; nordischen Barbaren – denn nur das nordische In-sich-Sein ist das Unmittelbare Prinzip dieses neuen Weltbewußtseins“. (W.19,510)

Offensichtlich hat die Judenheit in der Modalität der Furcht eine Vorahnung, daß der Angriff von nordischen „Barbaren“ ausgehen werde, die im Talmud als das „edomitische Germanien“ (Megilla 6b) bezeichnet werden. Dabei verweist das Adjektiv „edomitische“ auf den „Esausegen“, den die Judenheit so sehr fürchtet. Dieser verheißt den Völkern, daß sie „einmal“ das Joch Jakobs (Israels) „von ihrem Halse“ reißen werden (1.Mose 27,40).

Die Völker, das „Geschlecht Esaus“ heißt auch „Edom“ (1.Mose 36,1).

Max Weber hat Band 3 seiner „Gesammelten Aufsätze zur Religionssoziologie“ (UTB 1490, Mohr und Siebeck, 1988) dem Judentum gewidmet. Er stellt die Frage: „Wie sind die Juden zu einem Pariervolk mit dieser höchst spezifischen Eigenart geworden?“ (Seite 7)

Weber hält „aus Gründen der universalhistorischen Wirkung“ der mosaischen Religion dafür „an einem Angelpunkt der ganzen Kulturentwicklung des Oxidents und Vorderasiatischen Orients“ zu stehen (a.a.O. Seite 7).

Die Judenheit nutzt ihre Machtstellung dazu, einen freien Diskurs über das Wesen des Judentums, insbesondere der mosaischen Religion, und den Inhalt der „Auserwähltheit“ Israels zu verhindern – mit der „Antisemitismuskeule“, die in der Bundesrepublik als Strafunrecht (§130 StgB.) wütet.

Mein, den Gegenstand des Verfahrens bildendes Buch, ist der ausführlichere Versuch, den „Esausegen“ zu realisieren. Eine vielleicht leichter verständliche Skizze dieses Vorhabens habe ich im Jahre 2000 mit meinem „Offenen Brief an Daniel Goldhagen“ vorgelegt. Dieser ist zusammen mit weiteren einschlägigen Texten als Buch mit dem Titel „Guten Tag, Herr Friedmann…“ im Verlag Bright Rainbow, Malmö, in zweiter Auflage erschienen, ISBN 84 – 922725 – 1 – 1).

Ein Exemplar ist dieser Schutzschrift beigefügt. Ich verweise mit Nachdruck auf die Seiten 46 – 84

Horst Mahler

Hallo Gideon Levy

Horst Mahler

Deutsches Reich
06. Februar 2018

Hallo Gideon Levy

Deine Rede vor dem „National Press Club“ (USA) vom 10. April 2015 hat uns – die Deutschen die noch Deutsche sein wollen – erreicht. Diese ist ein Hilferuf der Juden, die nicht mehr Juden sein wollen, an die Welt. Ihnen wird geholfen werden nicht – wie Du hoffst – von dem Präsidenten der USA, oder von der Europäischen Union, sondern von den Völkern indem diese endlich erkennen, was das Wesen der Auserwähltheit des jüdischen Volkes ist. An den „Satanischen Versen des Mosaismus“ werden sie die Judenheit erkennen.

Das Judentum ist „das Nein zum Leben der Völker“ (Martin Buber) – und das Kraft göttlicher Wahl – um der Freiheit des Geistes Willen.

Diese Erkenntnis ist der Heilige Gral der lange gesucht und endlich entdeckt worden ist im reinen Denken der Vernunft.

Wie ist das zu verstehen?

Der Geist ist dann erst frei, wenn er durch nichts bestimmt wird das er nicht Selbst ist (Selbstbestimmung).

Gott findet die Welt nicht vor, wie der Töpfer den Lehm, er bringt sie aus sich hervor als seine Erscheinung für sich selbst. Diese ist ihm der Spiegel, in dem er sich erkennt. Er erlangt sein Wissen von sich selbst indem er an seinem Spiegelbild unterscheidet was Er i s t und was er n i c h t s e i n w i l l .

Es war ein jüdischer Denker, Benedict de Spinoza der den Satz gefunden hat: „Jede Bestimmtheit ist Verneinung“ (omnis determinatio est negatio).

Verneinung ist Beziehung auf Anderes: Der Weltwirklichkeit als zerstörerische Einwirkung EINES Volkes auf alle ANDEREN Völker. Diese Beziehung ist das Wesen der Judenheit der sich Gott als Jahwe offenbart, der „zornig ist über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen“; und weiter: „Er wird sie zur Schlachtung dahingeben und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blute fließen“ (Jes. 34,2 f.)

Zur Völkerschlachtung bedarf Jahwe der Hände die das Messer führen. Um sein „Eigentumsvolk“ die Hebräer, zu diesem Werk zu befähigen, gibt er ihnen im Talmud den Gedanken ein, daß „nur Juden Menschen seien, Nichtjuden wie das Vieh“ (baba bathra folio 114 b)

Und hast Du in Deinem Vortrag nicht berichtet?:

Es ist die systematische E n t m e n s c h l i c h u n g der Palästinenser die uns Israelis m i t r u h i g e m G e w i s s e n leben läßt. Wenn sie keine Menschen sind wie wir, dann haben wir kein Problem mit den Menschenrechten.“

In der Wiederholung:

Die Vorstellung, Palästinenser seien keine Menschen wie wir, läßt uns Israelis mit r u h i g e m G e w i s s e n leben mit all den Verbrechen, seit so vielen Jahren mit dem Verlust jeglicher Menschlichkeit und Werte“.

Du wirst vielleicht fragen: „Was hat das mit der Freiheit des Geistes zu tun?“

Der Geist ist real weltliches Dasein als Komplexion der vielen Menschenvölker, die als Organe des göttlichen Wesens aufeinander bezogen sind und eine lebendige Einheit bilden.

Das Leben dieser Einheit ist daseiende Ordnung die den Volksgeistern als „eingeboren“ erscheint, von diesen als ihre „Natur“ – also ohne sie zu begreifen – hingenommen werden. Der Geist hat sie so noch nicht als Geist, als sein Selbst, erkannt. Er ist darin unfrei, wenn er wähnt, von „Natur“ als von etwas, das er nicht Selbst ist, bestimmt zu sein. (Selbstbestimmung)

Um als Geist frei zu werden bedarf es der Zersetzung aller natürlichen – das heißt unbegriffenen – Ordnungen und der Todesgefahr die aus der Zerstörung der Ordnung für die Volksgeister folgt. Es ist die Todesnot (der „horror vacui“), die den Geist antreibt die lebensnotwendige, in diesem Sinne vernünftige Ordnung durch Denkarbeit in sich herzustellen. Erst dadurch erkennt er die Ordnung, als sein Selbst und ist in dieser Erkenntnis durch sich selbst bestimmt, also frei.

Es ist die heilsgeschichtliche Aufgabe der Judenheit in den Volksgeistern Dekadenz, – d.h. den Zerfall der sittlichen Ordnung – zu erzeugen bis zur Schwelle des Volkstodes, damit der Selbsterhaltungstrieb des Geistes den Heilungswillen der Völker aktiviert. Diese werden dann auf den Denkwegen, die der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel mit seinem System der Wissenschaft des Geistes gebahnt hat, die Ordnung erkennen, die ihrer wesensmäßigen Besonderheit entspricht.

Diese Erkenntnis umfaßt das Wissen, daß die Boshaftigkeit der Judenheit gegen die Völker nicht hinweggedacht werden kann, ohne daß die Aussicht auf Freiheit der Völker entfiele. Der Haß gegen die Judenheit wird allein dadurch in das Reich des Undenkbaren entrückt, das heißt verschwindet. Furcht der Juden vor Verfolgung wird so grundlos und verschwindet ebenfalls.

Endlich durchschaut als das heilsgeschichtlich n o t w e n d i g e Böse, verliert die Judenheit ihre kulturelle Hegemonie die ihr Fundament im Mythos vom „Opfervolk“ und den korrespondierenden Schuldkomplexen der Völker des christlichen Abendlandes hat. Der christliche Schuldwahn ist das System der Stricke, die den Riesen Gulliver am Boden halten. Die Stricke reißen jetzt. Die Furcht vor den Juden fällt ab. Das Böse verliert ohne Verblendung seine Bannkraft. Die gutmenschlichen Hilfstruppen wenden sich ab. Das Nachdenken über die Wege aus der jüdischen Zinsknechtschaft entkommt aus der Tabuzone. Die Holocaust- und Menschenrechtsreligionen verlieren ihre Glaubwürdigkeit. Der Demokratieschwindel fliegt auf. Die Human- und Gesellschaftswissenschaften werden von den Konstrukten des V e r s t a n d e s gereinigt. Die Vernunft ruft zum G o t t e s d i e n s t.

Die Erlösungssehnsucht der Judenheit findet durch die deutsche idealistische Philosophie endlich Weg und Ziel. Mit der Annahme derselben macht sich das jüdische Volk selbst zum Messias. Die ersten Sturmvögel zeigen sich am Berg Sinai. Ihre Namen: Otto Weininger (), Martin Buber (), Israel Shahak (), Gilad Atzmon, Israel Shamir, Shlomo Sand, Gideon Levy …..

Juden und Deutsche in einer Front im Kampf gegen die kulturelle Hegemonie des Jahweprinzips, der Trennung von Mensch und Gott.

Das Prinzip des Deutschen Geistes die in der Vernunftlogik erkannte E I N S H E I T von Gott und Mensch öffnet den „neuen Himmel“, schafft eine „Neue Erde“ (Offenbarung 21,1)

Siehe ich werde geben aus

Des Satans Synagoge

Die da sagen, sie seien Juden,

und sind´s nicht, sondern lügen;

Siehe ich will sie dazu bringen,

daß sie kommen sollen und niederfallen

zu Deinen Füßen und erkennen,

daß ich Dich geliebt habe.“

(Offenbarung 3,9)

Gruß von Horst Mahler, Henry Hafenmayer, Klaus Kaping

Literaturhinweis:

Das Ende der Wanderschaft

Was tun?

Die Satanischen Verse

Gilad Atzmon über Horst Mahler

Offener Brief an Daniel Goldhagen

Hello Giedeon Levy

Deutsches Reich
February 6, 2018

Horst Mahler

Hello Gideon Levy,

Your speech at the „National Press Club“ (USA) on April 10, 2015, has reached us – Germans who still want to be German. This is a cry for help to the world by the Jews, who no longer want to be Jews. They will be helped but not – as you hope – by the President of the United States, or by the European Union, but by the peoples in that they finally understand what the essence of ‘being chosen’ of the Jewish people is. In the „Satanic Mosaic Verses “ they will recognize Jewry.

Judaism is „the ‘No’ to the life of the peoples“ (Martin Buber) – and this by the power of God’s choice – for the sake of freedom of the spirit’s will.

This realization is the Holy Grail that has long been sought after and was finally discovered in the pure thinking made of reason.

How is this to be understood?

The spirit is only free when not determined by anything that is not itself (self-determination).

God does not find the world before him, as the potter the clay, he brings it forth from himself as his manifestation for himself. It is to him the mirror where he recognizes himself. He gains knowledge of himself by distinguishing in his reflection what he is and what he does not want to be.

It was a Jewish thinker, Benedict de Spinoza, who has coined the sentence: „Every finality is negation“ (omnis determinatio est negatio).

Negation is in relationship to something else: the world reality from a destructive influence of ONE people upon all OTHER peoples. This relationship is the essence of Jewry to whom God reveals himself as Yahweh, who is „angry with all the heathen and angry with all their throng“; and further, „He will deliver them to the slaughter, and their slain will be thrown about so that the stench may rise from their corpses, and the mountains will flow from their blood.“ (Is 34:2)

For the slaughter of the peoples, Yahweh needs the hands that apply the knife. In order to empower his „own people“, the Hebrews, for this work, he gives them in the Talmud the idea that „only Jews are human, and gentiles are like cattle.“ (baba bathra folio 114 b)

And did you not report in your lecture?:

„It is the systematic dehumanization of the Palestinians that allows us Israelis to live with a calm conscience. If they are not human like us, then we have no problem with human rights.“

In the repetition:

“The idea that Palestinians are not human, as we are, lets us Israelis live with a clear conscience with all the crimes and with the loss of all humanity and values for so many years.”

You may ask, „What does this have to do with the freedom of the spirit?“

The spirit is real worldly existence as a complexion of the many peoples, who are relating to each other as organs of a godly being and form a living unity.

The life of this unity is existing order that appears to folk spirits as „indigenous,“ accepted by them as their „nature“, that is, without understanding it. The spirit has not yet recognized this as spirit, as his self. In that, he is unfree when he believes wrongly to be determined by „nature“, something that he is not himself (self determination).

To become free in spirit requires the decomposition of all natural order – that is, not comprehended order – and the danger of death that follows from the destruction of order of the Folk spirits. It is death agony (the „horror vacui“) that drives the spirit to produce the life essential, in this sense rational, order in himself by the labor of thinking. Only through this does he recognize the order as his self, and in this realization he is self-determined; i.e., free.

It is the salvation mission of the Jewry to produce decadence in the peoples’ spirits – that is the decay of moral order – up to the threshold of the people’s death, so that the instinct of self-preservation of the spirit activates the salvation will of the peoples. These will then, through thinking that the German philosopher Friedrich Hegel has pioneered with his system of science of the spirit, recognize the order that corresponds to their essential peculiarity.

This recognition embraces the knowledge that the wickedness of Jewry against the peoples can not be ignored, without the prospect of freedom for the peoples falling away. The hatred against Jewry is alone with this recognition moved into the realm of the unthinkable, that is, it will disappears. And so Jewish fear of persecution becomes groundless and disappears, too.

At last comprehended as the necessary evil in the history of salvation, Jewry loses its cultural hegemony that has its foundation in the myth of the „victim” people and the corresponding guilt complexes of the peoples of the Christian West. The Christian delusion of guilt is the system of ropes that keeps giant Gulliver bound to the ground.

The ropes are tearing now. The fear of the Jews falls away. Without delusion, the evil loses its spell. The well-meaning helper troops of the Jews turn away. Reflection on ways out from Jewish interest bondage escapes from the taboo zone. The Holocaust religion and Human Rights religion lose their credibility. The democracy swindle is shattered. The human sciences and social sciences are purified by the constructs of reason. Reason calls to serve God.

Jewry’s longing for deliverance finally finds a way and aim through the German idealistic philosophy. With acceptance of this, the Jewish people make themselves into the Messiah. The first storm petrels are showing up at Mount Sinai. Their names are: Otto Weininger (), Martin Buber (), Israel Shahak (), Gilad Atzmon, Israel Shamir, Shlomo Sand, Gidion Levy…

Jews and Germans in one front in the fight against cultural hegemony of the Yahweh principle of separation between man and God.

The Principle of the German Spirit, the ONENESS of God and man, recognized in reason’s logic, opens the „new Heaven“ and creates a „New Earth“ (Rev. 21:1)

I will make those who are of the synagogue of Satan, who claim to be Jews though they are not, but are liars–I will make them come and fall down at your feet and acknowledge that I have loved you. (Revelation 3, 9)

Regards,

Horst Mahler,

Henry Hafenmayer,

Klaus Kaping